News Entlassungswelle bevorstehend: Bei Intel könnten noch einmal 20 Prozent der Stellen wegfallen

Discovery_1 schrieb:
Bitte lern Absätze^^

Trigema als Beispiel zu nehmen ist ziemlich dünn und funktioniert so eben auch nicht.
Das eine ist nen mittelständisches Unternehmen ohne Veröffentlichung irgendwelcher Zahlen und Fakten, nur Marketing-Zeugs primär. Er will auch nicht wachsen oder erfindet was Neues. Ne, er bleibt da wo er ist und was er kann, wie der Dachdecker oder Klempner. Und das andere ist ein Weltkonzern .. 1.200 Arbeitsplätze gegen das hundertfache^^

Klar kann der Mittelständler anders arbeiten, flacherere Hierarchien usw. Er hat aber auch nicht schon 100erte anderer Firmen übernommen und integriert, dann wieder welche rausgeworfen usw usw. Was da manchmal an Personalfluktuation durchgeht ist mehr als der Mittelständler je hat. Er investiert aber auch nicht Milliarden im Jahr für die Erforschung und Entwicklung von etwas wirklich Neuem.
 
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Naja ich finds gut das solche "nutzlosen" Menschen gehen müssen ...
In vielen Firmen gibt es riesige Wasserköpfe die nichts leisten nur die Bundeswehr ist schlimmer ...
Dort gibt es ganze Dienststellen die der mittleren Managmentebene entsprechen die Mehr Personal haben als die Dienststellen die sie "überwachen" ...
 
Volker schrieb:
Er hat aber auch nicht schon 100erte anderer Firmen übernommen und integriert, dann wieder welche rausgeworfen usw usw.
Wobei das aber tatsächlich auch einfach seine Philosophie ist, sich keine fremden Klötze ans Bein zu binden.
 
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FrittiDeluxe schrieb:
Betriebswirtschaft studieren und Kaufleute werden
BWLer != Kaufleute

Es gibt ehrbare Kaufleute aber eher keine ehrbaren BWLer 😉
 
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Damit ist Tan dann wohl der "Trump der Chip Industrie". ^^
 
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DerMond schrieb:
Die ganzen unwichtigen und überbezahlten Stellen bleiben ohnehin erhalten, der neue CEO wird ja nicht die Stellen Streichen die ihm zu seiner Position verholfen haben.
Lip Bu Tan kommt aber von "außen". Zu seinem Posten haben ihm keine Leute innerhalb der Intel-Struktur verholfen, sondern frustrierte Aktionäre, die endlich wieder Profit sehen wollen. Und zwischenzeitlich war er ja sogar gegangen, gerade weil er sich über diese mittleren Bremsklötze aufgeregt hat. Wenn jemand die "unwichtigen und überbezahlten" feuert, dann er.
Ergänzung ()

anexX schrieb:
Damit ist Tan dann wohl der "Trump der Chip Industrie". ^^
Nicht alles, was hinkt, ist ist ein Vergleich ;)
 
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shysdrag schrieb:
Amerikanisches Personalmanagement eben: Steht der Kurs gut werden Überkapazitäten aufgebaut, steht der Kurs schlecht wird Personal abgebaut.
Sieht man hervorragend anhand der Mitarbeiterzahl von AMD.
2015 gab es den absoluten Tiefstand des Börsenkurses, AMD hat die niedrigste Anzahl an Angestellten.
Ab da bis 2020/21 schoß der Kurs extrem in die Höhe und die Gesamtzahl der Mitarbeiter verdreifachte sich.
 
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stefan92x schrieb:
Nicht alles, was hinkt, ist ist ein Vergleich ;)
Warum sollte das hinken ? Trump rationalisiert "überflüssige Posten" in der Regierung weg - Tan macht gleiches bei Intel. ^^ Ich sehe da nichts hinken. ;)
 
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Maxminator schrieb:
Managementebene bedeutet immer einfach eine neue Verantwortungsebene. Gewisse Stellen können keine richtige Verantwortung tragen und werden dafür auch nicht bezahlt - daher diese Zwiebelschichten mit dem Management. Die werden zusätzlich für die Verantwortung bezahlt -> sprich, können auch zur Haftung genommen werden im Falle der Fälle!
Sie könnten zur Haftung genommen werden, das t ist der wichtige Buchstabe im könnten. Aber auch das wäre dann maximale ein...
Skysnake schrieb:
Welche Verantwortung? Gefeuert zu werden?
...gefeuert zu werden. Und damit das als direkte 1:1-Folge klappt, müssen sehr klare Definitionen vorliegen, worin das Versagen besteht.
Skysnake schrieb:
Ein Großteil der Management Leute hat doch überhaupt keinen Plan bzw Vision und lassen die Experten das tun das Sie für richtig halten. Habe ich selbst schon oft genug erlebt und das selbst bei Chefs dir an sich durchaus sogar die Kompetenz hätten. Ihnen fehlt aber die Tiefe in Details um zu erkennen wie sich das ins Größere einbindet. Und manchmal auch einfach Blindheit.

Hab auch mal gegen den Wunsch meines Chefes gehandelt, der mich aber hat machen lassen. Hat ihm dann den Arsch gerettet...

"Verantwortung" ist in Spezialbereichen der IT nur von genau einem zu übernehmen.
Das nächste Problem ist, das sie gerade systemisch ja auch zwischen denen im Sandwich liegen, die eine Vision haben sollen. Und wenn die ganz oben fehlt oder schrottig ist, dann ist es mit Verantwortung übernehmen müssen aus Fairnessgründen auch bereits schnell aus.

Es gibt natürlich auch Alternativen:
  • Man kann sie ganz bewusst als ausschließlicher verlängerter Arm der Chefetage verstehen, der nur danach bewertet wird, wie gut es gelingt, das Feedback nach oben zu tragen und die Anweisungen umzusetzen. Die müssen sich, solange sie in Punkto der Verlängerung liefern, nie vor Entlassung fürchten. Verantwortung für Unternehmensentscheidungen gibt es keine mehr, sondern nur noch für das effiziente Weiterreichen.
  • Ganz umgekehrt kann man sagen, dass die Zwischenetage eigentlich nur gegenchecken soll, was die anderen Etagen machen. Sie sollen zu allem ihre eigene Meinung öffentlich dokumentieren und der Hauptteil ihrer Arbeitszeit entfällt darauf. Wenn sie sich dafür einsetzen, dass eine sonstige Entscheidung überschrieben wird und das Ergebnis ist positiv, dann profitieren sie.
Ein Mischmasch stellt hingegen keine Alternative dar.
 
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Der Klassiker. Das wird nicht nur Intel gut tun. Die "Beauftragten" schaffen nicht nur keinen Mehrwert sondern kosten noch aktive Produktivität um irgendwie ihre Existenz zu rechtfertigen.
 
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Ich kenn jetzt die Hierarchie bei Intel nicht, aber als ich 2010 bei Dell war, war es schon so, dass diese „Lean“ waren, also bei jedem darüber die fünfte Person Michael Dell war. Und in dem Automobilkonzern, wo ich gerade bin, ist es auch so, die fünfte Person über meiner Hierarchie ist der Vorstand des Ressorts. Ich denke eher mal, dass die Breite eingekürzt wird.
BTW ist auch Management wichtig, was wahrscheinlich die ganzen Ingenieure hier im Forum nicht immer verstehen. Denn über eine Domäne, um mal bei der IT zu bleiben, gibt es auch viele übergreifende Themen, deren Lösung für alle Teams angegangen werden muss, besonders wenn sie in anderen Hauptabteilungen angesiedelt sind. Ich bin zwar noch nicht im Management, habe aber aufgrund einer Vertreterrolle das Mandat erhalten, dass ich gerade übergreifend Themen angehe und den anderen Hauptabteilungen damit auf die Nerven gehe. Aber richtig ist auch, dass man dafür Verständnis für den Inhalt der Themen haben muss. Und bei vielen Managern ist es halt leider auch so, dass sie maximal als Durchlauferhitzer dienen, was dann das verzerrte Bild auf deren Profil wirft.
 
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anexX schrieb:
Warum sollte das hinken ? Trump rationalisiert "überflüssige Posten" in der Regierung weg - Tan macht gleiches bei Intel. ^^ Ich sehe da nichts hinken. ;)
Trump agiert wie die Axt im Walde ohne Sinn und Verstand, Tan traue ich wesentlich gezieltere und sinnvollere Maßnahmen zu.
 
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Eigentlich eine gute Sache wenn es gerade Manager gibt und Intel die interne Struktur flacher halten möchte.
Ich habe auch mal für so eine Firma gearbeitet, bei der wir ein Softwareprukut liefern sollten und dafür Sachen benötigt haben. Dazu musstenb wir zu unseren Manager, der zu seinem Manager, der zu seinem Manager geht, der es abgelehnt hat weil er die Notwendigkeit nicht sah. Am Ende hatte man zwar eine tolle neue Software, die aber im Hintergrund auf uralter Technik setzte und so auch bei guter Pflege keine 10 Jahre halten dürfte...
 
DerMond schrieb:
Das Streichen von 20.000 Stellen macht deren Produkte auch nicht besser.

Ich würde mal behaupten dass zwischen den obersten Managern und den aktuellen schlauen Köpfen die für den komplizierten Aufbau neuer Architekturen zuständig sind, eine riesige Diskrepanz in Gehältern besteht.
Produkte sind eh gut, Problem ist, dass man in den wichtigen Dingen 5 Jahre hinterherhinkt, weil das Unternehmen zu starr ist
 
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Eine Rezession in den USA bahnt sich wohl schon an, aber ich denke Tan will erst einmal den Sumpf an ineffizienten Pöstchen bei Intel trocken legen.

Ob das Intel insgesamt wieder besser aufstellen wird und die Produkte dann besser/innovativer werden, muss man abwarten.

Im Mobil-CPU Bereich liegt Intel mit Lunar Lake aktuell m.M.n. immer noch vorne (Strix Point und Halo von AMD finde ich dann doch ein wenig enttäuschend bzw. nicht sonderlich attraktiv, was Preis und Effizienz angeht) und Panther Lake kommt ja erst noch.

Ob man sich mit Nova Lake im Desktop-CPU Bereich von heute auf morgen zurück an die Spitze katapultieren kann?

Mit Sicherheit wird das länger dauern, wenn es denn gelingen sollte. Im Verbraucherinterese läge sicherlich ein ausgeglichener Markt, damit die Preise nicht ausarten und ein Quasi-Monopol wie bei den dGPUs (nVidia) winkt. Zumindest im Desktop-Bereich hat man arg Marktanteile an AMD verloren und auch im Serverbereich kriselt es wohl im Vergleich zu früher.

Ich hoffe, dass deren Fertigung wieder anspringt, denn auch dort ist mehr Konkurrenz zu TSMC (durch eben Intel und Samsung) für die Kundschaft ein Gewinn (Preisdruck durch mehr Wettbewerb miteinander).

Wenn ich lese, was in Deutschland an Stellenabbau bei bekannten (z.T. großen) Unternehmen in Bälde winkt und wie sich (Groß-)Unternehmen aus der Verantwortung stehlen mit Ihrer "on demand" Arbeitspersonal-Philosophie und dem gleichzeitig in den Medien oft bemühten Märchen von Fachkräftemangel (welches natürlich Lohndumping fördert bei größerer Auswahl an Bewerbern) - ohne seit vielen Jahren willig zu sein auf den angeblichen Mangel selber mit Umschulung der eigenen Angestellten zu reagieren - finde ich das auch nicht besser, als das was bei Intel bevorsteht.

Dann wundern sich viele Unternehmer/Arbeitgeber, dass viele Leute keine Lust mehr haben sich wie früher reinzuknien in die Arbeit, nicht mehr mit den Betrieben identifizieren oder gar stolz sind dort zu arbeiten und mehr auf "Work-Life Balance" setzen, wenn viele Unternehmensführungen zuvorderst mit Ihren überzogenen Ansprüchen und Ihrer fehlgeleiteten, nicht voraus schauend agierenden Unternehmensstrategie versagen.
 
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@Volker Ich mag halt generell keine (heutigen) Aktienunternehmen. Und so ein Beispiel bestärken meine Ansichten dazu nur einmal mehr. ;)
 
Skysnake schrieb:
Welche Verantwortung? Gefeuert zu werden?
Die werden niemals gefeuert. Die kündigen selbst bevor das Wasser zu hoch steht. Dann geht es weiter zum nächsten Mangerposten.

Die unfähgisten Manager die ich bei uns im Betrieb so kenen gelernt habe waren die mit den krassesten Lebenlsauf. Schon für 12 große Player gearbeitet aber nie länger als 1-3 Jahre. Jedes mal wenn die Leute merken der kann nix geht es weiter.
 
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BorstiNumberOne schrieb:
BTW ist auch Management wichtig, was wahrscheinlich die ganzen Ingenieure hier im Forum nicht verstehen
Ich glaube kein Ingenieur bestreitet, dass es Management braucht. Aber viel zu oft sieht man zu viele zu inkompetente Manager. Aus persönlicher Erfahrung: Ich hab meine Karriere in einem Unternehmen begonnen, dass damals weltweit etwa 14.000 Mitarbeiter hatte, qualitativ als marktführend galt und eine Doppelspitze hatte, ein Ingenieur und ein BWLer. Der Ingenieur war auch Gründer und Inhaber und technisch "hands on" - der ging regelmäßig durch die Entwicklungsabteilung, ließ sich bei jedem Team erklären was gerade (nicht) läuft und hat dementsprechend die Richtung vorgegeben, wie es weiter gehen soll. Entsprechend schlank waren auch die Hierarchien.

Sechs Jahre später habe ich dieses Unternehmen verlassen, da hatte es 17.000 Mitarbeiter, die gleichen Umsätze und wachsende Qualitätsprobleme. Kurz darauf mussten aufgrund der folgenden Umsatzeinbrüche 5.000 Mitarbeiter gehen. Was war passiert? Der Gründer war aus der Geschäftsleitung ausgeschieden, die Nachfolgerin war ebenfalls BWLerin und die BWL/BWL-Doppelspitze hat viel in "Prozesse" und "Strukturen" investiert und darüber vergessen, wie man eigentlich gute Produkte entwickelt hat. Und von außen betrachtet spricht viel dafür, dass Intel das gleiche Problem hat, ich erkenne da einiges wieder.
 
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stefan92x schrieb:
Trump agiert wie die Axt im Walde ohne Sinn und Verstand, Tan traue ich wesentlich gezieltere und sinnvollere Maßnahmen zu.
Ja und was ändert das jetzt am Vorgang ? Eine Entlassung ist eine Entlassung - ob jetzt Trumps Regierung oder Tan die unterschrieben hat macht für den Entlassenen auch keinen Unterschied. ^^

Hier muss man Trumps Regierung sogar noch loben weil sie den Entlassenen grosszügige Abfindungspakete angeboten haben - da hoffe ich mal für die Intel Mitarbeiter das ihnen ihr Abgang genau so gut versüsst wird.
 
Hallo,

macht Intel so massiv Verluste das man die Belegschaft rauswerfen muss ?

Denn wenn nicht ein weiterer Grund warum ich zu Intel nicht mehr greifen würde.
 
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