Maxminator
Commander
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wo habe ich geschrieben dass ich Intels Praktiken gut finde bitte?
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weil das aktuell vielleicht noch so ist, bedeutet nicht das es nicht gehen würde, TSMC könnte locker das was Intel an Kapazitäten hat, binnen eines Jahres bereitstellen und müsste sich dafür nicht mal krummlegen.Maxminator schrieb:Intel liefert ca. 10x mehr CPUs als AMD es JE KÖNNTE - alleine Physisch nicht - vom Kapital unabhängig!
Ja, dass ist zweifelsohne richtig, aber ich erlebe auch genügend Ingenieure, denen man alles aus der Nase ziehen muss oder die nur in ihren Bereich schauen. Wir hatten zB mal einen sehr guten Entwickler, der hat nur in seine Montage in seinem Werk geschaut, aber seit gut zwanzig Jahren herrscht bei uns die Devise "Was entwickelt wird, muss in allen Werken nutzbar sein". Und dass verinnerlichen einige bis heute nicht.stefan92x schrieb:Ich glaube kein Ingenieur bestreitet, dass es Management braucht. Aber viel zu oft sieht man zu viele zu inkompetente Manager.
Oh ja, so ist es genau bei unserem Softwarelieferanten passiert. Die Gründer haben das Unternehmen an eine Heuschrecken Holding verkauft. Danach haben auch viele Wissensträger das Unternehmen verlassen und unsere Geschäftsbeziehung zerbrach.stefan92x schrieb:Der Gründer war aus der Geschäftsleitung ausgeschieden, die Nachfolgerin war ebenfalls BWLerin und die BWL/BWL-Doppelspitze hat viel in "Prozesse" und "Strukturen" investiert und darüber vergessen, wie man eigentlich gute Produkte entwickelt hat. Und von außen betrachtet spricht viel dafür, dass Intel das gleiche Problem hat, ich erkenne da einiges wieder.
Auch das ist zweifelsohne richtigBorstiNumberOne schrieb:Ja, dass ist zweifelsohne richtig, aber ich erlebe auch genügend Ingenieure, denen man alles aus der Nase ziehen muss
Dann ist es nicht so wirklich vergleichbar zu dem was bei uns war... denn da hat die ersten Jahre niemand (außer der üblichen Fluktuation) das Unternehmen verlassen, sondern es wurden einfach nur mehr Leute eingestellt, mehr Strukturen geschaffen, mehr "klare Prozesse" festgelegt. Und das mit besten Absichten, muss man halt auch sagen.BorstiNumberOne schrieb:Die Gründer haben das Unternehmen an eine Heuschrecken.Holding verkauft. Danach haben auch viele Wissensträger das Unternehmen verlassen und unsere Geschäftsbeziehung zerbrach.
na wenn ein Intel in schwanken kommt liegt das sicher nicht am Arbeiter der schlampig gearbeitet hat, sondern an denen die das nicht unterbunden haben und das sind nun mal die oben, es gibt in so gut wie jedem großunternehmen heute viel zu viele ebenen/Manager die keinen Plan haben und weil sie BWL studiert haben eben über Leuten mit plan stehen, jedoch diese ignorieren weil nicht wirtschaftlichSheepShaver schrieb:Hach, diese typisch deutsche Neiddebatte. Immer sind es "die da oben".![]()
Es steht ja jedem frei, sich nach "oben" zu arbeiten.SheepShaver schrieb:Hach, diese typisch deutsche Neiddebatte. Immer sind es "die da oben".![]()
Seit wann wird ein CEO von Managern der mittleren Ebenen in seine Position gebracht? Das dürfte nirgendwo der Fall sein.DerMond schrieb:Die ganzen unwichtigen und überbezahlten Stellen bleiben ohnehin erhalten, der neue CEO wird ja nicht die Stellen Streichen die ihm zu seiner Position verholfen haben.
Also Jim Keller hatte großen Anteil daran, dass AMD-CPU-Entwicklungsteam neu aufzustellen, so dass Zen entwickelt werden konnte, und ist danach zu Intel gegangen. Das Wissen hat(te) Intel also schon längst im Haus, wie AMD das geschafft hat.BAssDad schrieb:Evtl. sich mal bei AMD als Praktikant bewerben und schauen wie die das machen. Wie sie das Comeback geschaft haben als sie bei Intel schon nicht mal mehr als ernsthafte Konkurrenz wahrgenommen wurden.
Na ja, die 6600, 6600XT, 6650XT, 7600 (alle 8 GB) und sogar eine 7600XT (16 GB) gab es vor einem halben Jahr für 289 € ...Mcr-King schrieb:Nee dass wird sogar auf gestockt denn Nvidia und AMD haben im Bereich 200-300€ nix im angebot dass weiß auch Intel.
Aber günstiger - was auch genau das aktuelle Problem istDerMond schrieb:Das Streichen von 20.000 Stellen macht deren Produkte auch nicht besser.
Disziplin erschafft Erfolg, Erfolg zerstört Disziplin. Kannst Du bei vielen Firmen beobachten. Auch VW gehört dazu. Bei Intel hat man sich vom Erfolg der letzten Jahre blenden lassen und sich lange auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Bis sie auf einmal hinterherlaufen mussten. Ein BMW Ing. hat mir mal erzählt dass er, so wie es da intern läuft was er jeden Tag sieht, sich wundert dass am Ende vom Förderband noch Autos und keine Waschmaschinen oder irgendwas anderes rauskommt.Boimler schrieb:Ich finde es schwierig, da einfach so der Argumentation von Intel zu folgen. Ich glaube, Intel hat in den letzten Jahren viel verschlafen und muss von einem hohen Ross heruntersteigen, das Marktführerschaft (in vielen Bereichen) heißt. So etwas löst man nur bedingt durch Personalabbau.
An der Stelle ist es immer kompliziert den Argumenten zu folgen, weil man dafür die ganze Firmenstruktur kennen müssen und auch wie diese gewachsen ist.Boimler schrieb:Ich finde es schwierig, da einfach so der Argumentation von Intel zu folgen. Ich glaube, Intel hat in den letzten Jahren viel verschlafen und muss von einem hohen Ross heruntersteigen, das Marktführerschaft (in vielen Bereichen) heißt. So etwas löst man nur bedingt durch Personalabbau.
Schönes Beispiel. Denn das klingt ja danach: Es machen alle etwas sinnvolles. Und etwas sinnloses. Du kannst niemanden direkt feuern, weil niemand überflüssig ist. Sondern du musst erst dafür sorgen, dass jemand überflüssig wird, indem seine sinnvollen Aufgaben an andere Leute verteilt werden.DevPandi schrieb:Nur diese Wasserköpfe dann zu entwirren, ist viel Arbeit und wenn man das nicht sauber macht, kann am Ende es auch sein, dass die Personen, die man benötigt, dann doch weg sind.
"Mergers and Aquisitions" ist fester Bestandteil der Innovations- und Wachstumsstrategie von Konzernen. Die Wissen, dass sie behäbige Dinos sind und scannen aktiv den Markt.stefan92x schrieb:Wobei das aber tatsächlich auch einfach seine Philosophie ist, sich keine fremden Klötze ans Bein zu binden.
(Zu) viel Personal hilft aber auch nicht unbedingt.Boimler schrieb:So etwas löst man nur bedingt durch Personalabbau.
Also bei Intel funktioniert das eigentlich nieCr4y schrieb:Manches funktioniert, anderes nicht. So, wie wenn man sich das eigenes aufbauen würde.
Ich will mir da kein Urteil erlauben, aber wenn Mitarbeiter sich Zuständigkeiten "suchen", hat die Etage darüber schon nicht aufgepasst. Es ist ja eigentlich nicht deine Aufgabe, die Auslastung der Mitarbeiter zu beurteilen, sondern die des Chefs.DevPandi schrieb:Da sind zwei Stellen, die gefühlt etwas zu wenig Auslastung haben, dadurch sich Aufgaben gesucht haben