Szenario: Es geht vor allem darum. Angenommen man möchte sich jetzt für jemanden ein Straight Power 11 von bequiet kaufen. Der jenige braucht erstmal keine Grafikkarte und kauft einen i9 9900k, weil er einfach ein schnelles Insgesamtsystem haben will, aber nicht spielt. In vllt 5-6 Jahren möchte er sein System dem Sohnemann vermachen, der dann eine Grafikkarte braucht. Macht es jetzt also Sinn, ich sag mal 30 Euro mehr auszugeben um schon jetzt ein Netzteil zu haben, was das kann , oder später in 5-6 Jahren ein besseres Netzteil zu kaufen (wobei das alte dann ggf. gar nicht mehr gebraucht wird, weil dann vllt nur noch Surface Nutzung oder Ähnlich)
Sollte man also jetzt 30 Euro mehr ausgeben, oder stattdessen lieber warten und in der Zukunft ein Netzteil kaufen?
Vllt wird die Frage jetzt so etwas deutlicher.
Nun zu den Antworten:
bares.wahres schrieb:
Und was bringt diese Diskussion jetzt?
Hat hier einer eine Glasklugel?
Wer kann jetzt sagen was in 10 Jahren ist?
Man kann beispielsweise vergangenheitsbasierte Argumente nennen oder Techniken, die eventuell schon vorgestellt wurden, aber noch keinen Einsatz in Serienfertigung erfahren haben.
cartridge_case schrieb:
Ach so? Mehr, als dass die nur schneller werden?
Was fehlt dir denn beim Netzteil?
Genau, das ist der Punkt. Was soll schon noch passieren?
Letztlich unterstreichen diesen Punkt auch die ganzen Spaßvögel hier. Die Witze bzgl. hz Zahl usw. sind ja nur darum vermeintlich witzig, weil ein Netzteil eben nur eine Sache macht, nämlich den Strom zu Verfügung stellen (deswegen ist schnelleren Netzteilen und hz Zahlen ja überhaupt so witzig). Den
Endandwender interessiert nur, ob das Teil mit seinem System kompatibel ist (insbesondere Maximaloutput) und wie effizient das ist (und eventuell noch Lautstärke). Mehr idR nicht. Beim Maximaloutput und Lautstärke hat man heute schon Modelle, die für viele Leute perfekt sind.
Daher erfolgt die Ausrichtung der Frage insbesondere auf die Effizienzentwicklung.
dbeuebeb schrieb:
Mit 80 PLUS Titanium
(Link) sind die Netzteile schon sehr effizient (90%-96%), dafür aber auch sehr sehr teuer, so dass sich die Anschaffung eines so effizienten Netzteiles kaum lohnt.
Also ja, es könnte sich noch was tun bezüglich Effizienz,
aber die Fahnenstange ist langsam erreicht.
Genau, das ist der Punkt. "aber die Fahnenstange ist langsam erreicht." In den letzten Jahren hat sich aus Endnutzersicht nicht so viel getan. Es gibt immer noch 80+ usw. und kleine Verbesserungen der Effizienz, aber nicht in dem hohen Maße.
Roche schrieb:
Bspw. ist auch die Spannungsregulierung ein wichtiger Faktor. Hier hat sich in den letzten Jahren mit der Einführung der DC-DC Topologie ein grußer Sprung eingestellt.
Geräte mit Gruppenregulierung sind bei weitem nicht so gut.
Und dennoch setzen noch immer viele günstige Netzteile auf eine Gruppenregulierung. Bis DC to DC wirklich standardmäßig in allen Netzteilen vertreten ist, wird es noch ein Weilchen dauern.
DC-DC wäre bei dem genannten Szenario beispielsweise bereits enthalten (straight power 11).
Faust2011 schrieb:
Ein Trend könnte noch sein, dass mehr im Netzteil digital geregelt wird. Ein "Abfallprodukt" wäre dann auch in Zukunft, dass eine Überwachungsfunktionalität bzw. Monitoring als Standard wird. Dann kann man per Software sehen, wieviel Last gerade anliegt, wie die Effizienz ist, wie es um die 12V und 5V Schiene steht, usw. Corsair hat sowas bei den i-Modellen, also AXi, HXi und RMi.
Hat ein Netzteil mit digitaler Regelgung neben den erweiterten Monitoringfähigkeiten weitere Vorteile?