Eplus Kündigungsbestätigung

O

Obsidian_Block

Gast
Hallo, hab letztes Jahr mein Vertrag bei Eplus gekündigt und bald läuft es ab ( bis November ), danach hab ich ein Anruf erhalten wo mir meh. Produkte vorgestellten wurden, da ich prin. erstmal kein Vertrag will - hab ich gesagt das es bei der Kündigung bleibt, später war ich in 3 verschiedene Filialen - dort wurde mir versichert, das meine Kündigung angekommen ist. Irgendwie aber mach ich mir da nen Kopf, da ich keine richtige Kündungsbestätigung erhalten habe.

Sollte ich da nochmal ein Schreiben verschicken oder dabei belassen?
 
Hi,

schreib dem Support dass du gerne eine Kündigungsbestätigung hättest. Sollte kein Problem sein.

VG,
Mad
 
Das ist eine gute Idee, als ich das zum ersten mal da nachgefragt habe ( liegt etwas her ) wurde mir gesagt, man braucht keine Bestätigung - aber ich will was handfestes haben:)
 
Soll dir jemand aus dem Forum eine schriftliche Bestätigung geben??
 
Etwas mündliches kannst du recht schlecht vor Gericht nachweisen. Schreibe den Support von E-Plus per Fax oder E-Mail an und frag nach der Kündigungsbestätigung.
 
Wie hast du gekündigt? Schriftlich mit Einschreiben, das reicht. Da brauchst du auch nicht unbedingt eine Bestätigung. Hatte von dem Verein damals auch keine bekommen, obwohl ich diese in meinem Schreiben anforderte.
 
Obsidian_Block schrieb:
- aber ich will was handfestes haben:)

Du MUSST etwas handfestes haben. Denn im Zweifel bist Du beweispflichtig, dass Du wirksam gekündigt hast.

amdboy schrieb:
Wie hast du gekündigt? Schriftlich mit Einschreiben, das reicht.

Streng genommen reicht das nicht.

Denn mit einem Einschreiben/Rückschein kannst Du nur beweisen, dass Du EINEN Brief versendet hast, nicht, welchen Inhalts dieser Brief war.

Dies wissen nur die wenigsten, doch es hat bereits etliche Fälle gegeben, in denen behauptet wurde, es sei nur ein leeres Blatt (oder ein falsches Schreiben) angekommen. Dann ist der Versender wieder in der Beweispflicht, was schwer fallen dürfte.

MfG,
Dominion.
 
Sollte ich da nochmal ein Schreiben verschicken oder dabei belassen?

Nachhaken damit du irgendwie auch belegen kannst dass du gekündigt hast.

später war ich in 3 verschiedene Filialen - dort wurde mir versichert, das meine Kündigung angekommen ist.

Dann sollte es ja in den Filialen für den Mitarbeiter kein Problem sein dir eben das Auszudrucken was er dir sagt. Immerhin muss er das ja auch irgendwo nachschauen.

Beim nächsten mal kündigst du besser paar Monate vor Fristablauf ( sind meist 3 Monate vor Vertragsende) und bittest um ne Kündigungsbestätigung. Wenn du das schon sehr früh machst brauchste auch netmal Einschreiben umbedingt zu machen, wichtig ist nur dass du dann die Kündigungsbestätigung rechtzeitig in den Händen hälst.

Problem beim Einschreiben alleine ist halt, wie bereits gesagt wurde, dass einfach behauptet werden kann war leeres Blatt drin oder sonstiges. Zur Not hier zusätzlich dann noch die Kündigung vor nem Zeugen in den Umschlag stecken und abschicken, sodass die Person auch belegen kann was drin stand und dass du es abgeschickt hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ePlus anruft und dir versucht neue Produkte zu verkaufen ist ein gutes Zeichen! Eplus hat bei mir genauso gehandelt. Ob dein Vertrag gekündigt wurde, kannst du irgendwo auf der Eplus Seite nachlesen sofern eingeloggt.
 
Sty!a schrieb:
Ob dein Vertrag gekündigt wurde, kannst du irgendwo auf der Eplus Seite nachlesen sofern eingeloggt.

Und dann am besten einen Screenshot direkt für die eigenen Akten ausdrucken. Wer weiß ob man im Fall eines Falles da noch mal rein kommt.


dominion1 schrieb:
Denn mit einem Einschreiben/Rückschein kannst Du nur beweisen, dass Du EINEN Brief versendet hast, nicht, welchen Inhalts dieser Brief war.

Dies wissen nur die wenigsten, doch es hat bereits etliche Fälle gegeben, in denen behauptet wurde, es sei nur ein leeres Blatt (oder ein falsches Schreiben) angekommen. Dann ist der Versender wieder in der Beweispflicht, was schwer fallen dürfte.

Da hast du natürlich recht. Nur ein Gerichtsvollzieher könnte ein Dokument wirklich Gerichtsfest zustellen indem er eine Kopie des Dokuments für den Absender Beglaubigt.

Aber da dies zu Aufwändig wäre, bleibt nur das Einschreiben mit Rückschein als zweit beste Lösung übrig. Insbesondere da der Beleg in aller Regel von Gerichten auch als Anscheins Beweis für eine Kündigung und deren Fristwahrung auch an erkannt wird.

Und bei einem leeren Blatt oder den Brief an Tante Erna, wird das Gericht den Empfänger schon in die Pflicht nehmen, warum er sich nicht umgehend mit dem Absender in Verbindung gesetzt hat.
 
Also sofern man es mit ner ehrlichen Firma zu tun hat, würde auch nen stinknormaler Brief reichen für 55cent, wenn man dann rechtzeitig die Kündigungsbestätigung in Händen hält. Kommt dann keine Reaktion weil der Brief angeblich nicht angekommen ist kann man immer noch nen Einschreiben schicken. Sollte man aber alles nach möglichkeit nicht ein Tag vor Fristablaufe machen sondern früher
 
Rach78 schrieb:
Problem beim Einschreiben alleine ist halt, wie bereits gesagt wurde, dass einfach behauptet werden kann war leeres Blatt drin oder sonstiges.

Man soll es nicht glauben, aber auch Richter haben im Zweifel ein Hirn und würden sich die Frage stellen, warum denn da jemand, der bei entsprechendem Anbieter einen Vertrag hat, fristgerecht, auf einmal leere Zettel durch die Gegend schickt und dann auch noch als Einschreiben.

Selbst Anwälte würde nicht einmal auf die Idee kommen, mit leeren Blättern zu argumentieren, tun dies jedoch mal ganz gerne bei Schriftverkehr ohne Nachweis, zumindest zum schinden von Zeit *g*

@Obsidian_Block

Für die Zukunft:
Vertragskündigungen grundsätzlich via Einschreiben (günstigstenfalls mit Rückschein, die verlegt man nicht so schnell, wie den reinen Einlieferungsbeleg) oder mit der direkten Bitte um Bestätigung (dann weiß man, ob Alles seine Wege geht)

Aktuell würde ich versuchen Online oder im Geschäft Einsicht in Deinen Vertragsstatus zu bekommen.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso soll man denn direkt ein Einschreiben losschicken, wenn man eh noch genügend Zeit hat? Ich gehe mal davon aus dass nicht alle Firmen kriminell sind.

Wenn ich die Bestätigung in den Händen halte ist es eh egal ob ich nun per Einschreiben oder Brief gekündigt habe.

Würde mir das Geld für Einschreiben sparen sofern noch genug Zeit ist und ich bislang noch keinen Ärger mit der Firma hatte.

Ist dann der Brief angeblich nicht angekommen habe ich immer noch genug Zeit für nen Einschreiben.
Kann mir nicht vorstelllen dass es "normal" ist Kündigungsschreiben die nur per Brief kommen sofort wegzuschmeißen und zu sagen kam nix an. Das würde ja irgendwann auch auffallen
 
Hallo Obsidian_Block,

Du kannst Dich an mein@base.de wenden. Dann wird Dir eine Kündigungsbestätigung gemailt. Der Tipp mit dem Einloggen im Kundenservice-Bereich auf base.de ist auch gut. Da kannst Du einfach nachschauen...

Viele Grüße
Lars
 
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