Die Genossenschaft ist DIE Geschäftsform für sowas schlechthin! Wohne in Dresden und habe den Vergleich (mit Freunden) Gagfah=böse Finanzheuschrecke aus den USA (die haben vor Jahren Dresden fast alle Wohnungen abgekauft und durch den Verkauf des Tafelsilbers ist Dresden die erste deutsche Großstadt geworden, die schuldenfrei ist (ich liebe diese spezielle Art der sächsischen Politik. Die staatsschulden pro Person sind in Sachsen die niedrigsten der ganzen Republik)) und diverse Genossenschaften=im Besitz der Dresdner.
Die Gagfah Wohnungen sind widerliche versiffte Buden mit teilweise sehr fragwürdigen sozialen Verhältnissen, in grauenvollem Zustand und die machen NICHTS außer die Miete zu erhöhen.
Meine Wohnung ist sauber gewesen, renoviert, sozial stabil (die nehmen eben einfach nicht jeden - die wollten sogar Schufaprüfung und all das - da die Gemeinschaft Interesse an guten Nachbarn und pfleglichem Umgang mit der Wohnung hat, passen sie auf.
Und die Genossenschaftsanteile erlauben dir sogar teilweise mit zu bestimmen.
Also ich würde eine Genossenschaft (wenn man sich nicht mehr leisten kann - ordentliche Wohnungen sind immer in Privatbesitz

) immer vorziehen! Letztendlich ist es egal - aber du musst auf jeden Fall darauf achten, dass du nicht an einen (ausländischen) Immobilienfond gerätst. Das sind die größten Wohnungsverbrecher des Landes. Die wollen nur Gewinn aus den Wohnungen pressen. Und da es bei den Managern nur um Bilanzen geht, dann auch höchstens nur 1-2 Jahre weit gedacht. Die wollen Gewinne - und zwar sofort! Wenn dafür der Bestand durch Verfall und sozialen Abstieg an Wert verliert, ist das egal. Die Boni bekommen die Manager eben, wenn sie 2012 4Mrd Gewinn machen. Was 2020 ist, ist denen doch absolut egal. An der Gagfah sieht man es. Die haben beinahe nichts gemacht. Nur die Mieten erhöht. Es ist scheußlich. Da freut es mich, dass die Amerikaner den Wohnungsbestand massiv überbewertet haben und viel zu viel gezahlt haben

Man kann einfach nicht 80.000€ für einen Plattenbauwohnng unsaniert oder teilsaniert bezahlen! Aber die haben es getan und damit der Stadtkasse eine Dicke Summe eingebracht. Alle Schulden waren weg (über zwei Milliarden glaube ich) und sogar noch 200.000.000 übrig

Und mich freut noch mehr, dass sie ordentlich auf die Schnauze geflogen sind! Verluste gemacht, Strafe für Vertragsbruch gezahlt (nochmal Geld für Dresden) und jetzt könnte die Stadt die Wohnungen mit etwas Glück sogar für ein viertel des Preises zurückzukaufen. So muss das sein

Jetzt bin ich abgeschweift... Denk einfach dran: kein Immobilienfond als Besitzer!