Erfahrungen mit DVBT

Eure Erfahrung mit DVBT-Fernsehen

  • überhaupt nicht zufreiden, wieder abgeschafft

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Hamsterlilly

Lt. Junior Grade
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Moin!

Mittlerweile läuft DVBT schon eine Weile und ich wollte mal fragen wie eure Erfahrungen sind und in welchem Bereich ihr DVBT anwendet.

Ich habe mir etwas mehr versprochen. Mittlerweile habe ich schon verschiedene Antennen und Receiver ausprobiert und der Empfang ist sehr oft gestört.
An manchen Tagen scheint es fasst unmöglich einen Satz ohne Störung zu verstehen.

Das System reagiert sehr empfindlich auf Handys, Hubschrauber und keine Ahnung auf was noch alles.
Wenn ich mal mehrere Wochen nicht da war kann ich die Antenne erst einmal neu ausrichten.

Wenn man keine andere Möglichkeit hat einen Fernseher anzuschließen (wie ich in einer Kaserne) ist es natürlich die "Rettung", aber manchmal auch sehr mühselig.
 
Also bisher (in den letzten 8 Jahren) hatte ich immer die Möglichkeit des Satelittenemfanges in einer Kaserne bzw. es war direkt ein Kabelanschluss auf Stube vorhanden.

Habe in Hamburg einen DVB-T Festplattenrekorder (Technisat Digicorder T1) am laufen und bin soweit zufrieden. Zuerst (Ende letzten Jahres) war ich mit der Bildqualität nicht zufrieden, zu hohe Kompression, aber inzwischen geht es. Entweder habe ich mich dran gewöhnt (obwohl ich, auf Stube nur über Sat gucke) oder die haben was verbessert.

Allerdings geht ohne eine aktive Stabantenne, die ich auf dem Fensterbrett stehen habe, auch in Hamburg nichts mit Empfang und ich wohne ziemlich zentral.
 
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Eine Stabantenne habe ich noch nicht ausprobiert.
Bislang nur mit Zimmerantennen mit der entsprechenden Stärke, die für den Bereich Hannover notwendig ist.
SatSchüsseln sind bei uns nicht gerne gesehen und müssen tagsüber immer reingeholt werden. Das ist mir zu umständlich :rolleyes:
 
Wir liegen auf der Grenze zwischen Versorgungsgebiet und Nirvana ;)

Bei gutem Wetter ist es möglich, zw. 10 und 12 der 24 Programme über die Hausantenne zu empfangen - sobald es auch nur ein wenig regnet ist Feierabend!

Momentan wird unser DVBT-Gebiet über den Transponder Düsseldorf versorgt - ab November 2005 soll aber in Aachen ein weiterer Transponder in Betrieb genommen werden, von dem ich mir erhebliche Verbesserungen beim Empfang erhoffe!
 
Danke, vielleicht hilft das....

denn selbst wenn ein Spind offen steht (ca 1m von der Zimmerantenne entfernt) stört das. :freak:

Erst dachte ich auch, dass es mit den eng nebeneinander stehenden Häusern zu tun hat, aber das dürfte dann ja fast überall ein Problem sein.
 
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Der Empfang ist doch schon sehr stark von der örtlichen Bebauung abhängig:

Bei mir befinden sich in der Umgebung Häuser mit max. 2-3 Stockwerken - ich selber wohne in der Endetage im 2. Stockwerk.

Pinnacle PCTV MediaCenter 300i mit einer kleinen Stabantenne -> Für DVB-T ein hervorragendes Bild, Ton leicht asynchron.

Die Karte an einen Freund verkauft, der im 1. OG mitten in der Innenstadt, umgeben von 5-6 stöckigen Häusern, wohnt. Das Ergebnis war katastrophal - sowohl beim Bild als auch beim Ton. :eek:

Stiftung Warentest empfiehlt eh, statt einer Stabantenne eine Art Butterfly- oder Hohlspiegelantenne (Drahtgeflecht) zu verwenden.

Mein Fazit: Wer auf andere Möglichkeiten zurückgreifen kann, ist, aufgrund der geringen Bandbreite, die die Qualität von DBV-T doch enorm beschneidet, meistens besser bedient.
 
Also ich benutze dazu leider noch die Hausantenne hier auf dem Dach. So weit gehen ja (fast) alle Sender. Ich bekomme kein Eurosport oder Viva, was wohl die ganz schwachen Sender sind, leider. Viva ist mir egal, aber Eurosport nicht. Bei den schwächeren Sendern also: ARD, EinsMux, Arte, Phonix ist der Empfang weg, wenn zu viele Leute auf einen dieser Sender schalten. (NRW)

Außerdem kommt es vor, das er Ton früher kommt, als das eigentliche Bild. Ich hatte mir auch überlegt ne DVB-T TV Karte und ne Stabantenne zu kaufen. Was unterscheidet sich zwischen Aktiver und Passiver Antenne?

Gruß Andy
 
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spiro schrieb:
Mein Fazit: Wer auf andere Möglichkeiten zurückgreifen kann, ist, aufgrund der geringen Bandbreite, die die Qualität von DBV-T doch enorm beschneidet, meistens besser bedient.


Die Bandbreite ist kein prinzipielles Problem von DVB-T, man kann sie auch nicht als gering bezeichnen.
Das man teilweise vier oder mehr Sender auf einen Kanal quetscht hat wohl wirtschaftliche Gruende.


andy4 schrieb:
Was unterscheidet sich zwischen Aktiver und Passiver Antenne?

Gruß Andy


Die aktive Antenna enthaelt einen Verstaerker fuer das Antennensignal.
Wer unter schlechtem Empfang leidet sollte ruhig mal einen Antennenverstaerker hinter die Antenne haengen.
 
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Die Bandbreite ist kein prinzipielles Problem von DVB-T, man kann sie auch nicht als gering bezeichnen. Das man teilweise vier oder mehr Sender auf einen Kanal quetscht hat wohl wirtschaftliche Gruende.
Ach so...und die Unterbringung von 4 Sendern = 1 Bouquet auf einen Kanal limitiert die Bandbreite, die für einen Sender zur Verfügung steht nicht? Hier kommt der Spruch zum Tragen, weniger (Sender) = mehr (Qualität)!
 
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Das ist ueber Satellit auch nicht anders, da hast du auch mindestens 4 Programme auf einem Transponder.
Ich sagte lediglich, dass das kein prinzipielles Problem des DVB-T Standards waere, sondern eine Entscheidung der TV-Sender ist.
 
Das ist ueber Satellit auch nicht anders, da hast du auch mindestens 4 Programme auf einem Transponder.
Ja, sogar 6-10. Der Unterschied besteht darin, dass DVB-T pro Kanal eine Bandbreite von ~ 14MBit/s bietet - also ~ 3,5MBit/s pro Sender.

DVB-S hingegen kann auf eine Bandbreite von ~ 38MBit/s zurückgreifen. Daraus ergibt sich ~ 3,8 - 6,3MBit/s pro Sender!

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sich je nach Datenvolumen der einzelnen Sender dadurch ~ 7-8MBit/s in der Spitze ergeben, wird wohl auch dir deutlich, wie bescheiden sich DVB-T gibt...

P.S. Diese Entscheidungen werden übrigens eher auf politischer Ebene herbeigeführt als von den Sendeanstalten...
 
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Ich habe gestern den Test in Bizz gesehen. Ich dachte eigentlich, dass es endlich ein Lösung für mein Antennenkabelproblem ist. Ich hab hier ein Hauppauge PVR 350 im Rechner stecken und kann aber leider kein Antennenkabel aus dem Wohnzimmer in mein Computerzimmer legen. Und die Kabellosen Funkverbindungen sind alle Schrott. Ich habe mittlerweile 3 Systeme getestet und alle waren ungenügend.

Ich dachte eigentlich das ich mir so einen Receiver für den Laptop für 99€ kaufe und die kleine Antenne vorm Fesnter anbringe und dann das Kabel an meine Hauppauge anstecke.
Ist das eigentlich technisch möglich, oder brauche ich noch weitere Hardware dafür?

Aber wenn ich so eure Erfahrungsberichte lese, steckt die Technik wohl noch in den Kinderschuhen.
 
Die Sender die es im Großraum Hannover gibt, empfange ich weitesgehend.
Aber man kann wirklich keine 5 Minuten gucken ohne dass das Bild sich verzerrt, kurz stehen bleibt, der Ton nen Sittich macht.
Werd mir dann mal nächsten Monat den Verstärker, bzw. erst mal die Stabantenne besorgen. Wobei das das Hubschrauber-Problem wahrscheinlich nicht mildern wird. Ist schon Mist ein paar Meter vom Landeplatz zu hausen...und Start-und Landeübungen werden natürlich grundsätzlich Abends geflogen, wenn meine Sendungen kommen. Die machen das extra! :hammer_alt:
 
Leider leichte Probleme mit dem Receiver. Ist ein Skymaster, und der hat die Tendenz ab und zu mal abzustürzen. Warum, wann, weshalb ist mir völlig schleierhaft, plötzlich gibts Artefakte, Standbild, Tonaussetzer. Nur die Trennung vom Netz hilft dann.

Ist aber auch sehr selten, also nicht überbewerten.

Die Bildqualität ist leider auch davon abhängig, mit welchem Encoder die Sendeanstalten arbeiten (vermute ich). Besonders der WDR liefert ein sehr schlechtes Bild.

Gruß
Morgoth
 
Also DVB-T wäre für mich dank DVB-S neuland. Aber was du, Morgoth, das ansprichst, lässt sich vielleicht einfach beheben. Diese Art von Abstürzen hatte ich sowohl mit einem Skymaster (glaube DCI 9410) auch. Habe dann auf einen anderen Receiver geweselt und ebenfalls diese Probleme gehabt, aber nachdem ich ein Firmwareupdate via Sattelit gemacht habe keine Hänger mehr (hätte ich also wahrscheinlich auch mit dem Skystar hinbekommen). Gleiches mit ner internen DVB-S Karte. Regelmäßige Hänger und Ruckler. Nach Software und Treiberupdate aber pasee!
 
Hallo zusammen,

für den Bereich Lübeck ist beim Einsatz von zwei DVB-T Antennen (Stab mit 18 dB und eine größere Zimmerantenne mit 38 dB) ständig mit kurzzeitigen Unterbrechungen zu rechnen. Das Bild friert kurzzeitig ein, weil das Signal wohl nicht ausreicht, dann wirds für ein-zwei sek. schwarz und dann gehts mit dem Programm weiter.
Reciver ist ein Sky 1200

Mfg tromp10
 
Mein Receiver ist auch von Skymaster.
So einen Absturz hatte ich bis jetzt 2x kurz hintereinander. Danach nicht mehr, deshalb hab ich es nicht weiter beachtet.
Musste erst den Stecker ziehen, damit es wieder ging...selbst der Power-Knopf half nicht.
Den Receiver kann ich aber nicht updaten, oder (ist hoffentlich keine allzu blöde Frage)
 
spiro schrieb:
Ja, sogar 6-10. Der Unterschied besteht darin, dass DVB-T pro Kanal eine Bandbreite von ~ 14MBit/s bietet - also ~ 3,5MBit/s pro Sender.

DVB-S hingegen kann auf eine Bandbreite von ~ 38MBit/s zurückgreifen. Daraus ergibt sich ~ 3,8 - 6,3MBit/s pro Sender!

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sich je nach Datenvolumen der einzelnen Sender dadurch ~ 7-8MBit/s in der Spitze ergeben, wird wohl auch dir deutlich, wie bescheiden sich DVB-T gibt...

Hast recht, ich hatte es noch nicht genau nachgerechnet, der Satellit ist hier schon etwas im Vorteil.

spiro schrieb:
P.S. Diese Entscheidungen werden übrigens eher auf politischer Ebene herbeigeführt als von den Sendeanstalten...


Da habe ich meine Zweifel. Warum sollte das bei DVB-T anders sein als bei DVB-S und bei DVB-S ist es ganz sicher keine politische Entscheidung, das ist ein Frage der Kosten (die Jahresmiete fuer eine kompletten SAT-Transponder liegt etwa zwischen 8 und 15 Mio. Euro! (auf den begehrten Satelliten die gut belegt sind, auf fast leeren Satelliten ist das natuerlich billiger)).

/edit: da ist mir noch was eingefallen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/58588
 
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