Die Gründe können sein:
- hohe Druckauflösung gewählt
- bunte Bilder im Text
- exotische Schriften vom Druckertreiber als Grafik interpretiert werden müssen
- Formularformatierungen
- komplizierte Formatierungen aller Art
- Logos oder andere Grafiken
Prinzipiell muss der Druckertreiber beim Laserdrucker für jeden einzelnen Bildpunkt des A 4 Blattes dem Drucker auf einen Rutsch (!) mitteilen, was er dort drucken soll. Jeder Bildpunkt wird zudem nochmals gerastert, um Abstufungen vornehmen zu können. Farbige Bildpunkte werden in den Farben cmyk im 30° Winkel gedruckt, also z. Bsp. 1 lila Punkt wird gemischt aus 4 kleineren in 30° gedrehten Farbpunkten.
Wo sich ein pdf-Dokument für den Reader einfach sagen lässt Zelle X1 bis X297 "nichts", braucht der Drucker jede einzelne Anweisung, also X1 "nichts", X2 "nichts" usw. Das gleiche dann bei allen Formatierungen usw. Der Laserjet 2100 hat vielleicht 20 integrierte Schriften, die er über Kurzanweisungen ausdrucken kann (Arial & Co.), sofern im Druckertreiber unter "erweitert" so eingestellt.
Ein Tintenstrahldrucker arbeitet zeilenweise den Druck ab. Er lässt sich die Informationen Zeile für Zeile durchsagen und arbeitet sie ab. Druckt er z. bsp. Zeile 8, hat er bereits in seinem Speicher gelöscht, was in Zeile 5 war. Deshalb brauchen alle Tintenstrahldrucker so wenig Druckerspeicher.
Ich hoffe, ich konnte mit meinen laienhaften Erklärungen etwas helfen.