Um sich das zu verdeutlichen, ist der Blick zu den Xeons auch immer sinnvoll. Mit der ursprünglichen Core-Architektur gab es sowohl Xeon als auch Consumer-Prozessoren mit 4 Kernen. Schon Haswell kam auf 18 Kerne und Skylake-SP war dann bei 28 Kernen angekommen - Desktop blieb bei 4 bzw 6 Kernen (um den Dreh kam schon Coffee Lake raus). 600% Kernwachstum im Server zu 50% im Desktop zeigt halt schon, dass es im Desktop keine technischen Hinderungsgründe gab, nichts dazu zu packen - das war reiner Mangel an Konkurrenz und Notwendigkeit.Taxxor schrieb:Die geringen Sprünge bei den CPUs hatten ja nichts mit der Foundry zu tun, die lief bis zu den i 6000ern ja noch wie geplant, bis dahin hatte TSMC auch keinen besseren Prozess.
Erst danach kam man mit den 10nm nicht voran.
Ergänzung ()
Eine echte Ausgliederung dürfte angesichts der Buchwerte, die Intel für die Fertigung ansetzt, zu milliardenschweren Abschreibungen führen. Ist die Frage, ob sich Intel das überhaupt auf einen Schlag leisten könnte.Quidproquo77 schrieb:Bitter. Strategisch wäre es wohl besser die Fabs endlich auszugliedern. Auch die beste Architektur kann das nicht kompensieren.