Erster SFF mit PCIe und DDR2

-RGC-excoutor

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Der erste Mini-PC mit PCI-Express und DDR2 kommt nicht von Shuttle, sondern von Monarch Computer Systems. Die Firma hat mit ihrem "Monarch Hornet Pro" das erste Mini-Barebonesystem mit den neusten PC Standards versehen.


Teuer und eigenwillig, so kann man den Hornet Pro kurz umschreiben. Das brandneue System basiert auf Intels LGA 775 Sockel. Eingesetzt wird das Intel Mainboard D925XBC mit dem i925X Chipsatz mit ICH6R Southbridge. Bei diesem Mainboard handelt es sich um ein Micro-ATX Mainboard, das einen x16 PCI-Express, einen x1 PCI-Express und zwei normale PCI-Express Steckplätze hat. Zusätzlich verfügt das Mainboard noch über vier DDR2 Steckplätze für DDR2 400 oder 533 bei maximal 4 GB Kapazität.

Die restlichen Spezifikationen lauten:

- 4 X SATA150 mit RAID 0 und RAID 1 Unterstützung
- 1 X ATA/100/66 Anschluss
- 8 X USB 2.0 Ports(4 hinten und 4 intern)
- 3 X IEEE1394 FireWire (1 hinten, 2 intern)
- 10/100/1000 Marvell PCI Express Ethernet Controller
- Intel HD-Audio (Realtek ALC880)

Alleine schon wegen diesem Mainboard kann man das Barebonesystem von Monarch gar nicht mehr als „Mini“ bezeichenen. Im Vergleich zu einem Shuttle XPC ist der Hornet Pro ein Monster. Dafür passt in den Monarch endlich auch eine GeForce 6800 Ultra Karte hinein. Diese konnte ansonsten niemals in ein „Mini“ Barebonesystem verbaut werden, da die Kühllösung der Karte zwei Slots verbrauchte. Im XPC von Shuttle war kein Platz dafür, aber im Monarch Hornet Pro ist genügend Platz vorhanden - sogar für eine weitere PCI Karte.

Unsere Kollegen von der amerikanischen Webseite "Anandtech" haben sich das außergewöhnliche Barebonesystem angeschaut und auch getestet. Dabei kamen sehr anschauliche Leistungswerte von diesem System heraus. Schade ist, dass momentan das Gerät nur in den USA angeboten wird.
 
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Und reines News-Kopieren ist nicht wirklch die feine Art...
Ein kommentierter Link zu einem Artikel reicht eigentlich schon aus.
 
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