ETF's auswählen

larska

Captain
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Dez. 2017
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Liebes Forum,
ich habe mir ein Depot bei einer Direktbank erstellt, um ein bisschen Geld in einem ETF-Sparplan anzulegen.
Ich habe zwei verschiedene ETF's ausgewählt. Durch Recherche im Netz, u.a. auf justetf.com
Wie sind eure Erfahrungen mit ETF-Sparplänen? Wie hoch ist ca. die zu erwartende Rendite, und wie hoch ist das Risiko des Verlusts?
Vielen Dank!
 
Also das Risiko hängt wie erwähnt etwas davon ab was für einen ETF du nimmst. 😉

Aber ein istocks S&P 500 sollte auf lange Sicht um die 8% p.a. Liegen. Nun kannst du es ja noch tesaurierend anlegen... Aber das gilt halt nur auf lange Sicht. Kurzfristig kannst du auch gut verlieren 😁
 
Schau mal bitte weiter unten hier in dem Forum Bereich. Da habe ich schon mal ein paar Antworten gegeben
 
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Ich kann nur ETFs auf den MSCI-World empfehlen. Allerdings kann dir niemand sagen wie es sich entwickeln wird. Langfristig jedoch denke ich ist eine gute Rendite hier möglich.

Ich liege bei 1,5 Jahren bei über 8% Gesamtrendite. Aber wie es in 10 Jahren aussieht? Wer weißt das schon?

Achte darauf möglichst wenig Gebühren, im Idealfall keine...sonst fressen die Gebühren Teile deiner Rendite auf.
 
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Ich habe einen ETF aus dem MSCI World und einen anderen, der auf Nachhaltigkeit und fairen Handel, etc. setzt.
 
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Das ist doch schonmal eine gute Basis!
Wichtig ist einfach, dass du dein Depot auf mehrere verschiedene ETFs streust...Aber du hastda ja schon einmal einen sehr guten Anfang gemacht. @DaishoCB hat ja auch einen guten Vorschlag noc hgemacht. Ich kann hingegen auch noch empfehlen, sich mal beim Euro Stoxx umzuschauen.
 
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Skeidinho schrieb:
Wichtig ist einfach, dass du dein Depot auf mehrere verschiedene ETFs streust.
ich habe einen Sparplan mit 2 ETF's....
macht es einen Unterschied, ob ich beide in einem Sparplan oder jeden ETF in einem extra Sparplan anlege? (ich hoffe das ist verständlich)
 
Das kann ich dir leider nicht beantworten, da ich ein Debot bei meiner Hausbank habe. Dort kann ich nur für verschiedene ETFs verschiedene Sparpläne anlegen.

Ich denke aber unterm Strich ist es kein Unterschied, da du ja trotzdem 2 ETFs kaufst.
 
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Es sind jeweils "Mini"-Beträge... mal schauen ob sich das lohnt...
Ich werde diese bald etwas erhöhen... aber besser als nix ist es wohl auf jeden Fall....

Ist es auch sinvoll, "kleinere" Beträge (zwischen 200 und 1000) für kürzere Zeit in einem ETF zu "parken", oder ist das zu riskant bzw. uneffektiv?
Ergänzung ()

Sind laufende Kosten zwischen 0,2% und 0,3% "akzeptabel"...?
Kann mir nicht wirklich erkläre wieviel das pro Jahr genau ist....
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, die fehlen wirklich fundamentals in dem Bereich. Hast Du auf JustETF mal die Einsteigerhilfe wirklich durchgelesen? Das hilft wirklich, gerade so grundlegendes wird dort super erklärt.
 
Ich glaube Ihm geht es hier um die allg. Risikostreuung. Aber das kommt halt auch auf den ETF an... bei meinem Beispiel des S&P500 streut der ETF ja per-se schon. Klar kann man wenn man Lust hat noch in DAX50 oder so investieren aber da gibt es glaube mehr Meinungen als alles Andere.
 
Bei nem S&P 500 könnte auch noch argumentieren, dass man nur die USA abdeckt.

Aber Ich sehe per se nichts, was dagegen spricht die gesamte für Aktien allokierte Summe in einen MSCI ACWI (IMI)/ FTSE All-World zu stecken (oder meinetwegen auch MSCI World/FTSE Developed World), wenn man es schön einfach haben will und einen etablierten ETF nimmt mit einer entsprechenden Kapitalisierung und Historie and Tracking Differenzen.
 
@larska im Grunde genommen spielt es keine Rolle wieviel du investierst. Du bekommst ja die Rendite immer prozentual. Je mehr Kapital du einsetzt, desto mehr Rendite bekommst du absolut gesehen. Wieviel Richtig ist für dich musst alleine du wissen. Wichtig ist, dass du bei Aktien bzw. ETFs immer Geld einsetzt, was du "nicht brauchst" und was bei Verlust dir nicht schadet. Absolut ungeeignet ist es also, sein letztes Hemd in ETFs zu investieren.

Direkt wiederum alles in eine Aktie packen, macht auch keinen Sinn. Warum alles in ETFs stecken die nur Ölkonzerne abdeckt? Was passiert wenn es erneuerbare Energieren florieren? Wer weiß das schon?
Aus diesem Grund würde ich auch immer mein Depot streuen. Nur in amerikanische ETFs zu investieren ist risikoreicher, als weltweit. @DaishoCB hat hier Recht.
0,2-0,3% (pro Jahr?) finde ich ok! Ganz vereinfacht gesagt: Hast du eine Rendite von 5%, dann hast du nach der Bereinigung durch die Inflation (sagen wir 2%) und einer Gebühr von 0,3% also unterm Strich eine Wertsteigerung deines Vermögens von ca 2,7%. Wie gesagt ist das ein relativer Wert. Bei 1000 Euro Einzahlung hättest du also nach einem Jahr einen Gewinn von 27 Euro.

Ich persönlich rate dir auch einen ETF zu wählen, der diesen Gewinn wieder selbstständig in den ETF anlegt (thesaurierend), anstatt es sich auszahlen zu lassen. So provitierst du von einem Zines-Zins.
 
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Skeidinho schrieb:
Direkt wiederum alles in eine Aktie packen, macht auch keinen Sinn.
Weil es zu riskant ist, die Aktie kann gut laufen, aber auch abstürzen und daher ist eine breite Streuung über verschiedene Branchen wichtig um die Verluste bei einer Aktien über die Gewinne bei anderen abdecken zu können. Dies machen die ETFs ja genauso, es schützt natürlich nicht wenn die Märkte allgemein fallen.
Skeidinho schrieb:
Warum alles in ETFs stecken die nur Ölkonzerne abdeckt?
Gibt es sowas überhaupt? Aber selbst wenn, so wäre so ein ETF alleine nicht ausreichend um eine wirklich breite Streuung zu erzielen.
Skeidinho schrieb:
Nur in amerikanische ETFs zu investieren ist risikoreicher, als weltweit
Wobei man nicht vergessen sollte, dass die regionale Streuung heutzutage eher sinnlos ist, denn erstens sind die großen Unternehmen von den USA oder auch aus Deutschland sowieso international tätig und profitieren auch von der Entwicklung in anderen Regionen der Welt. Außerdem steigen und fallen die großen Märkte inzwischen recht gleichförmig, wie man auch vor 10 Jahren deutlich sehen konnte. Außerdem ist wegen des Marktgewichtes der US Aktien auch bei den ETF die weltweit die Märkte abdecken, sehr stark gewichtet, beim MSCI World sind es z.B. 60%. Wer also je die Hälfte in einen ETF auf den MSCI World und einen auf den S&P500 investiert, hat dann 80% Aktien aus den USA im Depot.
 
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Wie Holt und Marx erkannt haben, die durchschnittliche Gewinnspanne ist global auf lange Sicht gleich...
Von daher bin ich dann eher an den Details interessiert, kosten, currency exchange hedging etc.
 
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Skeidinho schrieb:
Ich persönlich rate dir auch einen ETF zu wählen, der diesen Gewinn wieder selbstständig in den ETF anlegt (thesaurierend), anstatt es sich auszahlen zu lassen. So provitierst du von einem Zines-Zins.

Seit der Investmentsteuer-Reform und der Vorabpauschale ist der Vorteil von thesaurierern (zinses-zins) deutlich geringer geworden und daher m.E. vernachlässigbar. Zudem ist der TE mit einem thesaurierenden ETF am Anfang seiner Anlage im Nachteil, da er sonst jedes Jahr den 801€ Freibetrag unausgenutzt verfallen lässt. Keine Steuern zu bezahlen ist besser als die Steuer zu stunden (minimiert durch Vorabpauschale). ;-)

Mein Tipp: einfach alles in einen MSCI World, ggf. noch mit MSCI EM dazu (oder im Mix als ACWI, aber dadurch idR höhere TER). Ausschütter wählen bis Freibetrag ausgeschöpft, danach kann man über thesaurierer Nachdenken. Seit der Reform aber m.E. nicht mehr wichtig.
 
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Bis der Ausschütter seine 801€ abwirft vergeht aber, anhängig von der Rate, eine gute Zeit. Die Stundung ist in der Tat nicht mehr so reizvoll, allerdings sollte man sich davon befreien, an einem Tag X sein Depot zu leeren wie beim bank run. Eher wird ein Entnahmeplan ins Spiel kommen um kontinuierlich cash flow zu erzeugen. Du weißt auf der anderen Seite nie wie die Gesetze in 5 oder gar 25 Jahren sind.
 
Genau, und deshalb soll er ja Ausschütter nehmen, weil er dann erstmal sehr sehr lange keine Steuern zahlt. Wenn der ETF 2€ pro Schein ausschüttet (oder alternativ thesauriert) ist es doch besser, die 2€ steuerfrei zu bekommen als die Steuer nur bis zum Verkauf zu stunden.
 
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