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- Ersteller larska
- Erstellt am
Die Entgeldumwandlung würde ich mir nur Überlegen, wenn du Oberhalb der Beitragsbemessunggrenze der RV verdienst und / oder dein AG mind. ein Viertel zuzahlt.
Entgeltumwandlung mindert deine Sozialabgaben, also auch die Einzahlung in die RV. Auf die Auszahlung kommt auf die gesamte Summe Steuer und(!) der volle Krankenkassenbeitrag von Arbeitnehmer/Rentner (dir) und Arbeitgeber (welcher sonst von der RV übernommen wird).
Bei der Entgeltumwandlung wir immer nur damit geworben, wieviel hoch dein Nettoaufwand ist, aber alle nachgelagerten Abgaben werden unterschlagen.
Bei einer Kapitalanlage zahlst du immer nur Abgeltungssteuer (max. 25% bzw. dein persönlicher Steuersatz) sowie Soli auf den Gewinn.
Entgeltumwandlung mindert deine Sozialabgaben, also auch die Einzahlung in die RV. Auf die Auszahlung kommt auf die gesamte Summe Steuer und(!) der volle Krankenkassenbeitrag von Arbeitnehmer/Rentner (dir) und Arbeitgeber (welcher sonst von der RV übernommen wird).
Bei der Entgeltumwandlung wir immer nur damit geworben, wieviel hoch dein Nettoaufwand ist, aber alle nachgelagerten Abgaben werden unterschlagen.
Bei einer Kapitalanlage zahlst du immer nur Abgeltungssteuer (max. 25% bzw. dein persönlicher Steuersatz) sowie Soli auf den Gewinn.
Dann suche Dir einen ETF wo diese nicht enthalten sind, oder kaufe eben Aktien direkt, aber vor allem letzteres ist bei den Summe nicht sinnvoll, weil viel zu teuer, erst recht wenn man auch noch eine breite Streuung damit erreichen möchte und wie breit welcher ETF streut der nicht bei diesen Aktien dabei ist, ist auch noch die Frage. Bei einem ETF auf den DAX hast Du halt 30 und nicht Tausende von Aktien drin, aber dafür dann nicht Amazon, Apple, Facebook...larska schrieb:würde lieber in andere Unternehmen investieren als apple, google, facebook, amazon...
porenbeton
Lt. Junior Grade
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Da der Name noch nicht gefallen ist: ich schlage mal den FTSE All-World ETF von Vanguard vor (Link). Außerdem noch ein bisschen Lektüre (Link).
super danke!porenbeton schrieb:
was haltet ihr von folgender 2 Anlagestrategien?:
1: ein Mix aus einem MSCI-World ETF und Staatsanleihen...


die Frage die sich mir noch stellt, wie lege ich das "ausgeschüttete" Geld wieder an, ich kann es ja nicht in den Sparplan wieder einsetzen...
2: ein MSCI World zu 50 Euro und ein MSCI Emerging Markets zu 25 Euro...
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porenbeton
Lt. Junior Grade
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Doch du kannst es in den Sparplan packen. Bei den meisten Banken kannst du die Rate jederzeit, auch einmalig, kostenlos anpassen.
parats
Lieutenant
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- Okt. 2018
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- 731
Bei den meisten Brokern können Dividenden reinvestiert werden. Bei Consors ist das bspw. Der Standard und lässt sich nur per Anruf ändern.
Zum Thema Entgeltumwandlung und Direktversicherung: diese lohnt sich eigentlich eher bei einem sehr niedrigen Einkommen mit der Bezuschussung durch den AG. Grund ist eigentlich, dass Jahresbrutto unter die Einkommensteuerpflicht von 8.300€~ zu drücken. Insofern eher was für Teilzeit im niederen Lohnsektor.
Zum Thema Entgeltumwandlung und Direktversicherung: diese lohnt sich eigentlich eher bei einem sehr niedrigen Einkommen mit der Bezuschussung durch den AG. Grund ist eigentlich, dass Jahresbrutto unter die Einkommensteuerpflicht von 8.300€~ zu drücken. Insofern eher was für Teilzeit im niederen Lohnsektor.
bin noch am Grübeln, ob ich noch Staatsanleihen in den Sparplan aufnehmen soll, oder nur MSCI World und Emerging Markets...
die Renditen bei Staatsanleihen sind ja nicht so hoch...
https://www.justetf.com/de/etf-prof...roupField=index&from=search&isin=IE00BJ0KDQ92
die Renditen bei Staatsanleihen sind ja nicht so hoch...
Ergänzung ()
und ist dieser "etabliert"?SothaSil schrieb:enn man es schön einfach haben will und einen etablierten ETF nimmt
https://www.justetf.com/de/etf-prof...roupField=index&from=search&isin=IE00BJ0KDQ92
parats
Lieutenant
- Registriert
- Okt. 2018
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- 731
Für den Sparplan würde ich einfach mal anfangen. Staatsanleihen als Asset kann dann Sinn machen, wenn man rollierend in bspw. 5 Tranchen in 5jr Bundesbriefe anlegt. bspw pro Jahr 2k Euro über 5 Jahre. Ab dann wird jedes Jahr eine Tranche a 2k frei, die wieder investiert wird. Dient aber wirklich nur der maximalen Absicherung und nicht der Rendite.
Persönlich würde ich wohl auch eher US Treasury kaufen, aber der Zugang ist dafür etwas kompliziert..
Etabliert ist ungünstig formuliert. Er sollte sein Domizil möglichst in der EU haben und ein gewisses Volumen aufweisen. XTracker gehört zur Deutschen Bank. Ich persönlich nehme gerne iShares von Blackrock oder Vanguard. Der Unterschied ist aber so klein...
Persönlich würde ich wohl auch eher US Treasury kaufen, aber der Zugang ist dafür etwas kompliziert..
Etabliert ist ungünstig formuliert. Er sollte sein Domizil möglichst in der EU haben und ein gewisses Volumen aufweisen. XTracker gehört zur Deutschen Bank. Ich persönlich nehme gerne iShares von Blackrock oder Vanguard. Der Unterschied ist aber so klein...
und wechseln kann man im Laufe des Ansparens ja immer noch, oder?parats schrieb:Etabliert ist ungünstig formuliert. Er sollte sein Domizil möglichst in der EU haben und ein gewisses Volumen aufweisen. XTracker gehört zur Deutschen Bank. Ich persönlich nehme gerne iShares von Blackrock oder Vanguard.
falls ich merke das der ETF sich schlecht entwickelt...parats schrieb:a schon, aber warum?
obwohl ja nicht realistisch, da ja alle ETF's irgendwie die gleiche Prognose haben sollten...
Zuletzt bearbeitet:
Eben und die Kurse sind hoch, zumindest für solche die als sicher eingestuft werden und was bei den anderen passieren kann wenn diese für den Staat untragbar werden, hat man erst vor einigen Jahren am Beispiel Griechenland (Haircut) gesehen. Wie kommst Du nun auf Staatsanleihen? Das hat Dir doch sicher jemand eingeredet. Ich würde alle Anleihen meiden, denn in der Eurozone sind die Zinsen derzeit historisch niedrig und können kaum noch weiter fallen, werden also eher steigen, was dann aber zu Verlusten bei den Kursen der Anleihen führt. In den USA sind die Zinsen zwar höher, aber da hat man dann das Wechselkursrisiko und ein weiterer Kursverlust des Euro kann die Zinsen mehr als auffressen, außerdem steigen tendenziell auch die Zinsen in den USA eher weiter als wieder zu fallen.larska schrieb:die Renditen bei Staatsanleihen sind ja nicht so hoch...
Anleihen und vor allem Staatsanleihen werden ja wegen der Sicherheit hinzugenommen, wobei Sicherheit bei Anleihen immer relativ ist, da es vom Gläubiger abhängt wie sicher diese wirklich sind. Diese Sicherheit kostet aber eben Rendite und gerade wenn man langfristig anlegt, eben für 30 Jahre für die Rente, dann ist die Sicherheit eigentlich unwichtig, denn sie soll nur dafür sorgen, dass eben der Gesamtwert des Depots bei einem Rückgang der Aktienkurse nicht so stark fällt wie bei einem reinen Depot mit Aktien. Das was immer als Risiko bei Aktien wahrgenommen wird, ist ja eben das es bei fallenden Kursen auch passieren kann, dass man eben mit dem Depotwert unter die Kaufkurse rutscht. Aber langfristig hat sich dies immer noch ausgeglichen und über Zeiträume von Jahrzehnten lag man in den großen Indices immer im Plus, deswegen muss man ja eben breit über viele Branchen gestreut angelegen und nicht in einen oder wenige Einzelwerte.
Im Gegenzug kosten die Staatsanleihen dann aber beim nächsten Aufschwung kräftig Rendite, da sie eben nicht mit den Aktienkursen stiegen und auch die Kurse von Anleihen sind ja nicht fix, auch mit Anleihen kann man Kursverluste erleben und wird dies bei steigenden Zinsen auch tun. Deshalb halte ich nichts von Anleihen und meiner Meinung nach ist die Empfehlung Anleihen beizumischen, bei so einem langen Anlagehorizont totaler Schwachsinn der nur dazu dient das Anleger die kurz nach dem Einstieg das Pech haben das die Märkte fallen (was gerade bei US Aktien wegen deren hohen Bewertungen durchaus vorkommen kann), weniger hohe Kursverluste zu zeigen damit die nicht abspringen. Denn nur weil die Märkte und damit das Depot mal im Keller ist, sollte man eben nicht abspringen, sondern gerade bei einem Sparplan die Chance sehen, dass man für seine Sparrate nun mehr Anteil als vorher bekommt.
Lass also die Finger von jeglicher Art von Anleihen, die machen keinen Sinn wenn man die nächsten 30 Jahre Geld für die Rente anspart.
klingt vernünftig...Holt schrieb:Lass also die Finger von jeglicher Art von Anleihen, die machen keinen Sinn wenn man die nächsten 30 Jahre Geld für die Rente anspart.
habe mich jetzt für einen MSCI-World und einen MSCI-Emerging Markets entschieden....
klingt mir aber trotzdem fast zu einfach, so meine Rente zu retten...
ich lege nebenbei noch einen Teil auf eine normales Tagesgeldkonto, evtl. kann ich davon ja auch noch einen Teil irgendwann in einen der beiden ETF's einzahlen...
Ob man wirklich seine Rente retten kann, weiß heute noch niemand, da keiner weiß wie die Weltwirtschaft und damit die Aktienmärkte sich entwickeln werden. Aber zumindest in der Vergangenheit gab es ein Wirtschaftswachstum welches sich auch in steigenden Aktienmärkten wiedergespiegelt hat und die Anlage in Aktien langfristig rentabler als jede andere Anlageform (klar, die eine Immobilien in der Lage die nun total überteuert ist oder der Oldtimer den damals keiner wollte... haben ggf. noch besser performt), zumindest jede in die man wirklich kontinuierlich auch mit kleinen Beträgen investieren kann.larska schrieb:klingt mir aber trotzdem fast zu einfach, so meine Rente zu retten...
Aber was sind die Alternativen? Die Staatsanleihen werden noch mehr leiden, wenn das Wirtschaftswachstum künftig ausbleibt, denn der Staat braucht die Steuereinnahmen um seine Anleihen bedienen zu können und auch wenn die Anleihen nie wirklich zurückgezahlt sondern gerollt (also neue aufgelegt) werden, so ist es das Vertrauen das der Staat zumindest die Zinsen aufbringen kann, welches ihm diese Verschuldung und damit seinen Anleihen ihren Wert sowie Käufer für neue Anleihen sichert. Bei einer dauerhaft schrumpfenden statt wachsenden Wirtschaft, schrumpfen auch die Steuereinnahmen und damit auch die Aussicht bei den Staatsanleihen alles andere als rosig, zumal der Staat auch noch ein Gläubiger ist, der sich selbst die Spielregeln bestimmten kann.
Auch Immobilien haben keine garantierte Wertsteigerung, denn auch da hängt es von der konkreten Immobilien und der Entwicklung der Region ab wo sie steht. Wenn die Bevölkerung dort schrumpft, verfallen die Immobilienpreise ganz schnell, denn es braucht nur wenige Prozent Änderung bei der Nachfrage um die Preise massiv in die eine oder andere Richtung zu bringen und man sieht es ja in ländlichen Gebieten, nicht nur aber gerade auch in Ostdeutschland, dass auch Immobilien ein Risiko beinhalten. Aber bei den Beträgen um die es hier geht, wären Immobilien ja wohl sowieso keine Alternative.
Man sollte immer eine Reserve haben, manche empfehlen so 3 Monatsgehälter, eben um nicht schon wegen einer Reparatur des Autos oder der Waschmaschine auf das Depot zurückgreifen zu müssen. Wie weit Du nebenher noch in den Sparplan einzahlen kannst, musst Du mit dem Anbieter abklären, aber wenn sich genug auf dem Festgeldkonto gesammelt hat und die Aktienkurse mal wieder weit unten sind, dann solltest Du die Chance nutzen mal kräftiger nachzukaufen, statt wie die meisten Kleinanleger in Panik und mit Verlust zu verkaufen.larska schrieb:ich lege nebenbei noch einen Teil auf eine normales Tagesgeldkonto, evtl. kann ich davon ja auch noch einen Teil irgendwann in einen der beiden ETF's einzahlen...
Mit Aktien angefangen habe ich habe damals mit dem Börsengang der Telekom, dazu hatte ich noch ein paar andere Aktien gekauft, mich dann aber über Jahre nicht ums Depot gekümmert, auch wegen der Verluste und weil andere Dinge im Leben wichtiger waren. Dann Ende 2008, Anfang 2009 haben ich aber alles in Aktien investiert. Die Verluste wurden anfangs auch immer größer, denn die Kurse fielen bis März 2009 ja weiter, aber ich habe mir jeden Tag Zeit genommen um mich mit dem Thema zu befassen, mir Aktien und die Unternehmen anzusehen, deren Geschäftsberichte zu lesen und dann ggf. einen oder zwei Werte zu kaufen, obwohl der Wert der anderen im Depot schon wieder gefallen war. Da wurde ich von manchen für verrückt erklärt, einige von denen waren froh noch halbwegs rechtzeitig verkauft und die Verluste eingeschränkt zu haben. Heute nennt mich von denen keiner mehr verrückt, ganz im Gegenteil, die ärgern sich schwarz es nicht genauso gemacht zu haben. Man darf sich an der Börse eben auch nicht von den anderen reinreden lassen, die Masse der Kleinanleger macht es eben nicht richtig und fährt daher auch Verluste ein, der Herde zu folgen ist nicht automatisch die beste Strategie.
Staatsanleihen können durchaus interessant sein. Das ist aber ein weites Feld und es kommt drauf an was man damit vor hat.
Man kann Staatsanleihen mit hoher Bonität (z.B. von Deutschland) als risikoarmen Teil des Depots verwenden, wenn man es noch etwas sicherer als z. B. Tagesgeld haben will. Diese Sicherheit kostet natürlich Geld (kaum, keine oder sogar negative Rendite). Ich selber hab den risikoarmen Anteil aber auch nur auf Tagesgeld.
Dann gibt es aber auch Staatsanleihen mit hoher Rendite. Diese gehören aber dann ganz klar zum risikoreicheren Teil des Portfolios. Daher sollte man - wie bei Aktien - auf gute Streuung achten, z. B. über einen ETF.
Ich würde nur Staatsanleihen meiden deren Renditen künstlich durch eine Zentralbank gedrückt werden/wurden, also z. B. italienische Staatsanleihen.
Man kann Staatsanleihen mit hoher Bonität (z.B. von Deutschland) als risikoarmen Teil des Depots verwenden, wenn man es noch etwas sicherer als z. B. Tagesgeld haben will. Diese Sicherheit kostet natürlich Geld (kaum, keine oder sogar negative Rendite). Ich selber hab den risikoarmen Anteil aber auch nur auf Tagesgeld.
Dann gibt es aber auch Staatsanleihen mit hoher Rendite. Diese gehören aber dann ganz klar zum risikoreicheren Teil des Portfolios. Daher sollte man - wie bei Aktien - auf gute Streuung achten, z. B. über einen ETF.
Ich würde nur Staatsanleihen meiden deren Renditen künstlich durch eine Zentralbank gedrückt werden/wurden, also z. B. italienische Staatsanleihen.
Jap, der erfüllt das, was Ich damit meinelarska schrieb:und ist dieser "etabliert"?
https://www.justetf.com/de/etf-prof...roupField=index&from=search&isin=IE00BJ0KDQ92
(Ausreichendes Volumen, damit der Anbieter Geld dran verdient, mehrere Jahre am Markt um die Tracking Differenz beurteilen zu können)
und dieser als Ergänzung:SothaSil schrieb:Jap, der erfüllt das, was Ich damit meine
https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B469F816
Aber das wird doch allenfalls interessant, wenn man Beträge jenseits derer hat, die durch die Einlagensicherung abgesichert sind, denn für alle darunter ist es letztlich doch immer der Staat der dafür garantiert. Wenn es so knallt das die Einlagensicherung der Banken gesprengt wird, wieso sollten die Staatsanleihen dann noch immer sicherer sein?feynman schrieb:Man kann Staatsanleihen mit hoher Bonität (z.B. von Deutschland) als risikoarmen Teil des Depots verwenden, wenn man es noch etwas sicherer als z. B. Tagesgeld haben will.
Definiere Risiko? Für die meisten ist Risiko, wenn das Depot mal unter den Kaufwert steigt, aber damit muss man an der Börse leben und bei so einem lange Anlagehorizont kann man dies auch, denn es dürfte nach so 10 Jahre kaum noch vorkommen, zumindest war in den der Vergangenheit immer so. Wozu sollte man also auf die bessere Rendite der Aktien verzichten? Die (Staats-)Anleihen werden nur als Beimischung empfohlen, damit die Kunden in einer schwachen Marktphase nicht so hohe Verluste in ihren Depots sehen, dabei wird aber gerne unterschlagen, dass sie in der dann folgenden Erholung auch viel weniger Rendite erzielen.feynman schrieb:Dann gibt es aber auch Staatsanleihen mit hoher Rendite. Diese gehören aber dann ganz klar zum risikoreicheren Teil des Portfolios.
Entweder kann man damit leben das man auch mal ins Minus rutscht, man verliert ja erst Geld wenn man dann auch wirklich verkauft, die Verluste also realisiert (so wie man auch Gewinne immer durch Verkäufe wirklich realisieren muss), dann würde ich von Anleihen die Finger lassen und voll auf Aktien setzen. Wenn man damit nicht leben kann, dann muss man die Finger von Aktien lassen und auch von allen Staatsanleihen, denn auch die Kurse von Anleihen fallen und werden dies in Zeiten steigender Zinsen zwangsläufig auch tun. Dazu kommt das Ausfallrisiko und bei denen wo dies als gering eingeschätzt wird, ist die Rendite teils sowieso negativ, damit verliert man also garantiert Geld.
Wo ist also der Sinn bei (Staats-)Anleihen, außer darin Beträge zu parken die über dem liegen, was die Einlagensicherung der Bank absichert?
parats
Lieutenant
- Registriert
- Okt. 2018
- Beiträge
- 731
Gläubiger privater Banken sind größtenteils Unternehmen und private Personen. Sollte es zum Knall kommen, dann sind die Gläubiger der Banken als erstes dran, das ist nicht der Staat. Kurzum bevor ein Staat (AAA Rating) zahlungsunfähig wird, muss schon sehr viel passieren. Das trifft auf übrige Assets am Kapitalmarkt nicht so zu.
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