parats schrieb:
Es geht nur um die Mär vom Bankrun an Tag X.
Das Thema des "Bankrun an Tag X" ist eher interessant, denn letztlich kann keiner von uns ausschließen das wir diesen Tag X nicht doch erleben. Dann geht es weniger um Rendite als um Werterhalt, also möglichst viel über die Katastrophe zu retten, die entweder die Ursache des Bankruns wäre oder in dessen Folge auftreten könnte. Aber was könnte die Ursache für das eine oder andere sein?
Eigentlich nur entweder ein Währungskrise wie der Zusammenbruch des Euro oder eine Bankenkrise, wie sie 2008 gerade noch abgewährt werden konnte, aber die könnte dann auch zum Zusammenbruch des Euro führen. Dann wäre die nächste Frage, was man in so eine Situation machen sollte und da möchte ich ehrlich gesagt nicht die Euros von der Bank holen, sondern bin dann lieber in Sachwerten investiert. Aktien sind Anteile an Unternehmen solche Sachwerte und damit auch die Fonds die in Aktien investieren. Also würde ich gerade dann nicht verkaufen, sondern lieber nachkaufen wollen.
larska schrieb:
Das ist doch besser als jeder selbst gestrickte ETF-Plan, oder?
Nicht unbedingt, denn man muss ja auch schauen worin da investiert wird. Wenn es Anleihen sind, wie bei Renten üblich ist, dann dürfte die Rendite sehr mies sein, die Zinsen werden dürften der hohen Verschuldungen nämlich noch lange sehr niedrig sein. Dazu kommen dann die Kosten, die werden bei den Lebensversicherungen ja auch von den Beiträgen abgezogen und zählen nicht zu der Sparrate auf die es ggf. noch einen Garantiezins gibt.
Dann kommt noch die steuerliche Seite hinzu, auf die Renten müssen nach heutigem Stand nämlich später Einkommenssteuern und Sozialabgaben bezahlt werden. Außerdem:
feynman schrieb:
Aber sagen wir mal man legt die 135 netto über einen Zeitraum von 30 Jahren in einen breiten ETF an: Dann kommt man mit einer eher konservativ geschätzten Rendite von 5% auf ca. 110.000€ Vermögen. Dieses Vermögen kann man auch 20 Jahre lang mit 450€ pro Monat entsparen.
Und wenn man dem Depot während der Entsparphase weiterhin 5% Rendite unterstellt, wird das Vermögen noch nicht mal weniger
Und kann am Ende auch noch vererbt werden, während dies bei einem Rentenanspruch nicht möglich ist.
larska schrieb:
Ich denke schon, dass mein Arbeitgeber das bezuschusst...
Auf der Basis von "Ich denke schon" sollte man keine derart wichtigen Entscheidungen treffen, sondern sich bemühen gesicherte Informationen zu bekommen.