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EU-Wahl - welche Partei für Klimaschutz? (Spoiler: Grüne sind nicht ambitioniert genug)
Du vergisst noch die Wähler,sind auch alles dann Rassisten.
Aber wieso sinds Rassisten?weil se sich wehren?(oder haben die gesagt das se hier voll die "Nazis" sind?
Und da zufällig das Thema Flüchtling ist?
Und nicht mehr jeden reinlassen wollen aus guten Grund?
Also greift doch dein gedanken Flüchtlig erwähnen= Rassist? also der typische Tomaten auf den Augen "Deutschen" Gedanken?
Aber egal,jeder schnackt das irgentwann,und wenn nicht dann ist es eh schon vorbei.
Da es aber schon wieder mecker gibt belassen wir das.
Naja das ist eben das typische Verhalten von manchen (!) Migranten die hier herkommen, selber stolz auf ihre Wurzeln sind also patriotisch sind (nennen wir es mal so), dann aber auf einmal nen riesen Problem damit haben wenn Deutsche das in ihrem Land eben auch sind, oder Italiener in ihrem Land usw.
Sehr oft wird dann hierzulande auch eine Anti Rechte/Konservative weil Migrantenfreundliche Politik/Einstellung toll gefunden und in der Heimat wählt man dann aber Rechts, ergo vertritt genau das Gegenteil von dem für das was man hier steht. Kurzum man fordert hier was, was man dann aber da wo man sich zugehörig fühlt von den Wurzeln her eben niemals fordern würde.
Und man wirft gern mit Begriffen wie Nazi, Rassismus usw. noch wild um sich.
Blood011 schrieb:
Da es aber schon wieder mecker gibt belassen wir das.
Es wird auf mehreren Ebenen versucht zu spalten. Bei der Klimafrage auch da ist es ein Jung gegen Alt. Sprich "die Alten sind Schuld, die machen nichts". Ich finde das bedenklich.
Sprich den Kindern wird in der Schule eingetrichtert "man" müsse was fürs Klima tun und zuhause die Eltern sehen es dann nen bisschen anders weil sie die höheren Belastungen in der Haushaltskasse sehen durch ne neue Steuer.
Man muss nur mal mit offenen Augen durch die Stadt laufen und man sieht zig Möglichkeiten wo man Energie einsparen könnte. Allein schon ne Fassadenbeleuchtung nur um Gebäude toll in Szene zu setzen. Ist ja schön und gut, wenn sowas nach Sonnenuntergang noch bisschen brennt, aber muss ja nicht die Nacht durch über laufen....
Man könnte allein durch automatisierung ne Menge einsparen indem Licht nach Bedarf eingeschaltet wird.
Und das sind grad mal die Dinge wo niemand groß verzichten muss auf irgendwas, ergo wenns richtig gemacht wird man gar nix von mitbekommt.
Find es bedenklich wenn man selber für sich überlegt wie man was fürs Klima tun kann und vielleicht ganz nebenbei auch automatisch noch für den Geldbeutel (zB weniger Auto fahren, das Fahrrad benutzen) nur halt diesen medialen und politischen Zirkus kritisch sieht und sich nicht direkt freut und befürwortet wenn wieder mal ne neue Steuer kommt, ja direkt einer von den Bösen ist die den Planeten zerstören wollen.
Um Energie zu sparen brauch ich keine Greta, LangstreckenLuisa und wie sie sonst noch alle heißen diese "Helden". Guckt sie euch gut an es werden genau die Personen sein die später nichts mit den Problemen am Hut haben werdet wie ihr weil es dann Millionäre nämlich sind.
Und das ist das Prob. jeder darf auf sein Land stolz sein nur die Deutschen nicht,zumindest die,die nicht schon in einer Blase leben.
Mich nervt das nur noch an Nazi hier Nazi dort.
Und wenn hier dauernd jemand reinbrüllt das sind Nazis und hier sind Nazis dann bitte auch belegen und nich alles nachplappern was einen die Medien hier erzählen und ins Hirn pflanzen wollen..
Ein bisschen selber denken schadet keinen was.
Flüchtlinge sind nunmal auch eine Thema,und wer immer noch abstreitet das es auch einige Prob. damit gibt der soll weiter vor sich hin träumen und die Augen zu lassen sobald er vor de Tür geht..
Und das hat nix mit Rassist zu tuhen.
Italien weis schon wieso se das so stark durchziehen,und die nächsten Länder ziehen auch nach.
Aber mal zum Thema.
Klimawandel schön und gut,aber wie es hingetsellt wird,wirds wieder heißer gekocht als es ist und Co2 ist da das kleinste Problem weil das meisten eh wieder umgewandelt wird,falls es hier einige vergessen haben sollten.
Natürlich wenn man abertausende Bäume wegemetert nur damit sich wieder so reicher Schnösel ne Villa da draufbauen kann,na dann muss ich mich nicht wundern das denne Co2 doch mal nen Prob. werden kann.
MMn ist das wieder alles abgespielt,schon das eine Vid. von diesem Rezo war der knaller schlecht hin,gekaufte Propaganda für die Grünen und die halbe Welt hechelt hinterher wie Zombies.
Dieser Junge wird gesponsert das sagt schon alles..
Und die Göre hat dann den Vogel noch abgeschossen....
Ich verwette meine Hand,das wenn diese Steuer kommt genau nix mehr passiert danach.
Die Politiker kassieren wieder Geld ein und haben somit ihr Ziel erreicht.
Bin mal gespannt was se sich als nächstes einfallen lassen,wenns überhaupt hier dann noch menschlich bleibt und nicht die Leute sich schon die Köpfe einhauen bei überteuerten Spritpreisen und co.
Da werden sich einige umschauen.
Ergänzung ()
Ilsan schrieb:
Find es bedenklich wenn man selber für sich überlegt wie man was fürs Klima tun kann und vielleicht ganz nebenbei auch automatisch noch für den Geldbeutel (zB weniger Auto fahren, das Fahrrad benutzen) nur halt diesen medialen und politischen Zirkus kritisch sieht und sich nicht direkt freut und befürwortet wenn wieder mal ne neue Steuer kommt, ja direkt einer von den Bösen ist die den Planeten zerstören wollen.
Um Energie zu sparen brauch ich keine Greta, LangstreckenLuisa und wie sie sonst noch alle heißen diese "Helden". Guckt sie euch gut an es werden genau die Personen sein die später nichts mit den Problemen am Hut haben werdet wie ihr weil es dann Millionäre nämlich sind.
Bevor hier die "kleinen" sparen sollen,sollten erstmal die Reichen nicht 10x im Jahr in Urlaub fliegen....
Was denkste was die da verfeuern...
Aber denen juckt das auch mit steuern nicht,weils nen feuchter Furz für se ist,bestraft wird doch hier wieder die Mittelschicht und die,die am Minimum Leben...
Es brauch keine Steuer um zu sparen,Zwang bringt nämlich genau nix,eher fördert es die illigalen Machenschafften.
Und so lange hier Schund beleuchtet wird,was total sinnlos und nutzlos ist so lange brauch mir niemand hier an kommen ich solle nicht mehr fahren...
Vorallem machen wir nen einstelligen % aus...Da müssen se mal in anderen Ländern gucken.
,Auto generel macht 8% aus...Kraftwerke machen hier das meiste mit 80% aus(so genau nicht im Kopf),da sollte man vielleicht erstmal ansetzen und was ändern.
Aber wie=?
Was sind mit den tausenden Arbeitern da?
Werden auf de Straße gesetzt?
Werden se dann obdachlose?
Du siehst es ist nicht einfach,aber da es darum garnicht geht,gibts halt einfach nur ne Steuer und den leuten wird wieder nen Eimer voll Shit erzählt und in nem Jahr erwähnt niemand mehr was davon.
Ergänzung ()
Ilsan schrieb:
es werden genau die Personen sein die später nichts mit den Problemen am Hut haben werdet wie ihr weil es dann Millionäre nämlich sind.
Irgendwann sicher, aber aktuell nur leider um Gößenordnungen zu langsam bzw. zu wenig um den Ausstoss aus Verbrennung von dauerhaft gebundenem Kohlenstoff in relevantem Zeitrahmen auszugleichen.
Schreitet das Tauen des Permafrosts und Ausgasen von Methanhydraten ungebremst fort, und dem wird höchstwahrscheinlich so sein, dann wird CO2 zwar nicht zum kleinsten Problem verkommen aber den Platz an der Spitze garantiert verlieren.
Blood011 schrieb:
Bevor hier die "kleinen" sparen sollen,sollten erstmal die Reichen nicht 10x im Jahr in Urlaub fliegen....
Im Vergleich zu Massentransit und -mobilität oder so manchem Militär keine nennenswerten Mengen.
Wenn der Reiche 10 mal im Jahr mit seinem Gulfstream oder Falcon auf Urlaub fliegt macht das alleine schon mangels Anzahl an Reichen mit Privatjet insgesamt wenig aus. Gehört natürlich dennoch besteuert aber die dicken Bretter sind anderswo zu bohren.
Gleiches beim "Zubetonieren", das Problem sind nicht einige wenige Villen sondern die Masse an Dingen wie Einkaufszentren auf grüner Wiese, Umwidmung von Äckern in Bauland für Siedlungen, Abholzung von Regenwäldern für Plantagen, etc.
Blood011 schrieb:
Ich verwette meine Hand,das wenn diese Steuer kommt genau nix mehr passiert danach.
Sehr viel wird passieren, die Erwärmung wird weitergehen und Gründe für stets mehr Verbote, Einschränkungen, Steuern, etc. bieten - egal ob sinnvolle oder nicht, alles davon wird durchgehen. Selbst wenn ihr am Umweltschutz überhaupt nichts gelegen sei, die Politik wäre äußerst ungeschickt dieses Instrument ungenutzt zu lassen.
Blood011 schrieb:
Bin mal gespannt was se sich als nächstes einfallen lassen
Ein paar Ideen:
Limitierung des Wohnraums pro Person, Luxussteuer für alles darüber.
CO2 Budget pro Person, Strafsteuer für Überschreitungen.
Verbot aller Verbrennungsfahrzeuge (ausgenommen Einsatzfahrzeuge und natürlich Militär)
Starke Besteuerung von Zement, womit stabile EFH/DH/.. praktisch unleistbar werden.
Absiedelung ländlicher Regionen bzw. Zwangsurbanisierung.
Kompensation der entgangenen MöSt durch Roadpricing, mit konstant aufzeichnender OBU oder vernetztem Fahrzeug.
Abwracken der derzeit aktuellen E-Autos, Feinstaub/Reifenabrieb oder Zwang zum autonomen Fahren bieten sich an.
Strafsteuer auf Fleisch.
Strafsteuer auf importierte Lebensmittel.
Klimasoli.
EnEV-Polizei.
Zwangs-PV am Neubau, unabhängig davon ob sie an dem Standort überhaupt Sinn macht.
Verbot jeglicher Heizung durch Verbrennung.
Zwangssanierung von Altbauten, unabhängig von Umbaumaßnahmen und Denkmalschutz.
Pflicht zur Bereitstellung von E-Autos als Stromspeicher zur Netzstabilisierung.
Zugriff der Netzbetreiber auf Geräte im (smart)home welches zur Pflicht wird.
Adaption des Strafrechtes sodass Leugnung der Effektifität dieser Maßnahmen damit verfolgt werden kann.
All das begleitet von zahlreichen Überwachungsmaßnahmen die selbstverständlich nur zu unserem Besten sind.
Kreativität kennt dabei kaum Grenzen.
Der Wahnsinn hat gerade erst begonnen, warte nur wie sie austicken wenn die Einschläge tatsächlich nahe kommen. Sobald die Masse realisiert dass der Wandel nichtmehr aufgehalten werden kann gehts sowieso rund.
Wenns immer weniger Bäume und Pflanzen gibt aber dafür immer mehr Co2...
Ergänzung ()
K7Fan schrieb:
Der Wahnsinn hat gerade erst begonnen, warte nur wie sie austicken wenn die Einschläge tatsächlich nahe kommen. Sobald die Masse realisiert dass der Wandel nichtmehr aufgehalten werden kann gehts sowieso rund.
Vom Wandel erzählen se einen schon seit 2000.....eig sollte 2012 ?ja schon ende im Gelände sein...
Was ist jetzt das Todesjahr2025 ? und dann wohl 2040...?
Wenn das so extrem wichtig wäre dann würde se hier auch keine Co2 Steuer ansetzen sondern wirklich was nützliches tuhen.
Z.b das die Kaufläden mal hier de Lichter ausmachen und nicht 24/7 die Dinger laufen obwohl schon lange dicht ist,was denkste was das schon für ein Fortschritt wäre..
Sinnlose beleuchtete Plakate brauch kein Mensch u.s.w...
Also wenn man wirklich wolle gibts schon genug,aber lieber Steuer machen und Geld kassieren wo alle einen nutzen haben ausser es Volk.
Und am Co2 wird sich genau nix ändern,wer nicht Mobil ist der kann sich gleich begraben,die,die aufs Auto angewiesen sind fahren trotzdem täglich weil se einfach müssen und keine Wahl haben so nach dem Motto friss oder stirb.
Also Win/Win für unseren Staat.
Tja und die,die es nicht mehr bezahlen können,werden dann in de Röhre gucken und im schlimmsten Fall noch ihr Job los sein.
Ich Frag mich immer nur wieso wird nicht das Volk mal befragt?
Was können wir machen,was kann aus etc.?
Für ne Steuer hätte da wohl keiner gebrüllt.
Da wären mal anständige Vorschläge gekommen,aber uns fragt ja keiner mehr egal bei was.
Bin mal gespannt wie lange sich das die Leute noch geben bis es eskaliert.
Weil nacher dann was rauskommt was die Politik doof findet. Mal im ernst die hätten allein vor den Kriegseinsätzen schon fragen müssen, aber da hätten sie niemals ne Mehrheit für bekommen.
Auf der anderen Seite bin ich mir aber auch nicht sicher ob unser Volk momentan in der Lage wäre gewisser Entscheidungen überhaupt zu treffen. In meinen Augen laufen hier nämlich zuviele Leute rum die genau das denken was Politik und die Medien ihnen sagen was sie glauben sollen.
Ein Kollege von mir ist schon ausgewandert ich fragte ihn mal wieso ob er nix vermisst. Er meinte nur "vermissen? wen denn? die 70% Vollidioten im Land?" Kann ihn irgendwo verstehen. Es gibt ja auch nichtmal ne wirkliche Gemeinschaft in dem Sinne hier.
Wenn irgendwo was passiert, die meisten gucken weg oder sind zu eierlos einzugreifen. Hab auch nen Bekannten aus Afrika und der sagt mir wenn ne große Veranstaltung ist Hochzeit oder so gibt meist Stress aber wenns gegen sie als ganzes geht dann legen sie ihre kleinen Streitigkeiten beiseite und kämpfen gemeinsam.
Siehst du doch auch bei so Dingen wie den Vorfällen in Düsseldorf im Freibad wie stark der zusammenhalt bei den Leuten untereinander ist. Und ich mein hier nur diesen Zusammenhalt, der ist positiv auch wenn das was passiert ist letztendlich es nicht war.
Sowas gibts bei den Deutschen nicht. Der Nachbar kann von der Polizei abgeholt werden, wieso, weshalb, weiß keiner interesiert auch keinen "wird schon seine Richtigkeit haben" denkt man sich und dann wird weiter die Hecke geschnitten.
Von daher denke ich das wird noch Jahrzehnte dauern bis die Gemeinschaft mal auf die Straße geht als eine Front gegen die Regierung...
Ja das mit dem Freibad ist echt eine Nummer, und ist erst der Anfang vom Untergang.
Das war ja nicht das erste mal.
Aber davon möchte niemand was wissen,und wenn man das anspricht wird man in ne Ecke gestellt und dann wird alles noch verharmlost.
Ja aber ich weis wo de hin willst im gegensatz zum blöden Deutschen halten die zusammen komme was wolle.
Und das ist leider auch bedenklich,sollte es ausarten.
Siehst ja das schon in manchen Städten ganze Stadtteile eingenommen sind wo sich noch nicht mal mehr die Polizei hin traut.
Aber das wird wieder OT, und das ganze Thema ist für mich eh abgeschlossen,hier macht jeder was er will und entscheidet ständig über den Köpfen des Volkes.
Meine was soll ich dazu noch sage,das letzte wird wohl sein "ich habs euch ja gesagt"
Ergänzung ()
Ilsan schrieb:
Ein Kollege von mir ist schon ausgewandert ich fragte ihn mal wieso ob er nix vermisst. Er meinte nur "vermissen? wen denn? die 70% Vollidioten im Land
Manchmal, wenn man hier mitliest, könnte man mit den abgehängten hier fast Mitleid haben. Und dann fällt einem wieder ein, das sie für ihre Situation andere, völlig unbeteiligte verantwortlich machen statt sich selbst zu hinterfragen. Sie einfach nicht begreifen, dass alles eine Chance sein kann wenn man nur will. Nur Selbstmitleid ist keine Chance, aber darin suhlt es sich so bequem. Das kann man hier ja mal wieder wunderbar seitenlang lesen. Selbst ein kleines Mädchen wird da zur Gefahr.
Wenn man davon ausgeht, dass die stimmen hier repräsentativ für wären für deutschland, dann wäre ein großteil erzkonservativ bis tief rechts und wir schwer rückwärtsgewandt. Kein wunder das wir international immer weiter abrutschen. Das ist die gelebte konsequenz genau dieses denkens.
Man könnte ja drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre!
Die typische Verdummungsmasche der Rechten. Klar geht denen der Arsch auf Grundriss bzw. kommen sie gewaltig ins Schwitzen. Aber nicht, weil es so heiß ist, sondern weil sie ihre Felle weg schwimmen sehen. So lange sie es geschafft haben die Flüchtlinge als den Untergang des Abendlandes am Kochen zu halten, sind ihnen die Wähler ja frei Haus geliefert worden. Das waren natürlich die intelligenten Wähler.
Doch nun macht ihnen das verdammte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Denn auch hier gibt es Wähler, die darauf reagieren, natürlich nur die Dummen, und logischer Weise verstärkt die Partei wählen, die am ehesten für Klima- und Umweltschutz steht. Die Grünen!
Für die Rechte der Super Gau. Was also tun? Kann man hier in diesem Thread nachlesen. Klimawandel und Umweltschutzmaßnahmen grundsätzlich in Frage stellen, Personen und Parteien die sich damit ernsthaft auseinandersetzen mit Hohn und Spott überziehen und den Teufel an die Wand malen, alternative Fakten in die Welt setzen usw. usf. Die übliche Netzwerkerei der Rechten eben. Dumm nur, dass nicht jeder auf die Masche rein fällt!
BTW: Ich bin tatsächlich stolz auf mein Heimatland! Dazu gehören aber erstens auch alle mit Migrationshintergrund und zweitens kann ich AfD und Konsorten dabei ohne Probleme ausklammern.
Niemand braucht sich zu wundern, dass die f4f-Aktivisten (schon die Verallgemeinerung auf Schulschwänzer ist eine unzuässuge), meinen, die Alten Säcke hätten ja nichts getan.
An dem, was in den letzten bestimmt 40 Jahren in Puncto Umweltschutz so getan wurde, kann man genau sehen, WAS getan wurde.
Man hat Organisationen (NGOs) die zu dem Thema aufklären wollten, zunächst kleingeredet (genau wie das bei f4f auch versucht wurde und wird), und erst dann toleriert, als die Aufklärung ein Erfolg zu werden schien.
Dann hat man sie in die politischen Strukturen eingebunden, gefördert und die Aktionen koordiniert .... und danach waren sie dann auch nicht mehr so erfolgreich ... puh ... Glück gehabt.
Seit meiner kleinsten Kindheit (ca. 1980) ist mir das Thema Umweltschutz bewusst. mir ist bewusst, dass etwas getan werden muss (das war schon einigen in den 1950ern klar .. ganz Wenigen sogar schon 1870/71).
Aber die Vernunft sagt immer, Aufklärung bringts ... bloß nichts verbieten, regulieren und damit wohlmöglich noch in die Märkte eingreifen ... ich frage mich mittlerweile nur noch eins ... Wie lange sollen wir NOCH warten, dass der DAB (dümmste anzunehmende Bürger) sich endlich nicht nur aufklären lässt (unter Protest) sondern auch mal aufhört, wider besseres Wissen zu handeln?
Die Aufklärungskampagnen seit den 1970ern sind gescheitert ... und zwar alle.
Und wenn Aufklärung und gut zureden nichrt kolappt, dann klappt es mit Verbnten oder über die Preise vielleicht etwas besser. Nicht bei den bösen reichen (denen muss man aggressiver zu leibe rücken), aber beim Klimaschutz geht es nicht darum, wer verzchtet, sondern nur darum, wie viele es sind.
Mal zum Vergleich ... mes gibt ja die Zahl 2% und damit ist der CO2-Antei des deutschen Volkes am globalen Spiegel gemeint.
Der Bevölkerungsanteil an der Globalbevölkerung beträgt aber nur 1% ... eventuell solten wir uns erstmal drauf konzentrieren nicht mehr als 1% des weltweiten CO2 zu emittieren.
Und das bedeutet nicht nur Nein zu Kreuzfahrten, sondern auch nein zum Flugzeug, zum Auto, zum Smarthome, zum 24/7 Bestellmarathon ... und ja, dafür sollte man auch seinen Computer zwischendurch mal einfach aus machen.
Sorry, da liegst du aber völlig daneben. In den 50ern ging es nur darum, alles wieder aufzubauen, egal wie, ein festes Dach über den Kopf zu bekommen und am wirtschaftlichen Aufbau zu arbeiten und Teil zu haben. Zumindest im Westen. Umwelt war da ziemlich egal. Die meisten waren froh, dass sie überhaupt noch lebten.
Die Sünden, wie wenig nachhaltig man da vorgegangen ist, kannst hier in Frankfurt bald monatlich sehen, wenn beim Baggern mal wieder ein "kleines" Überbleibsel aus dem Krieg zum Vorschein kommt und ganze Stadtteile evakuiert werden müssen. Die Gefahren von Atom- oder Kohlekraftwerken hat niemand realisiert, weil in den Medien keine Diskussion statt fand. So habe ich z.B. eine glückliche Kindheit zwischen dem ersten AKW in D und dem größten Kohlekraftwerk regional an einem tollen Baggersee auf dem Campingplatz verbracht, ohne dass ich oder meine Eltern auch nur irgendeinen Gedanken dran verschwendet hatten. Aber die Schnitzel in der Kneipe nächstens des AKW waren immer riesig......!?
Die Flüsse hier haben sie in den 60ern alle begradigt um Überschwemmungen zu vermeiden. Eine katastrophale Politik. In den 70er waren sie dann alle klinisch tot und schlichtweg nur noch Kloaken und Abwasserkanäle. Jetzt werden sie alle wieder renaturiert. Mit etwas mehr Hirnschmalz hätte man sich das sparen können. Aber klar, hinterher ist man immer klüger.
Wann das erstmals in den Köpfen ankam, kannst ungefähr mit Gründung und Aufstieg der Grünen als Folge davon eingrenzen. Wie gesagt, ich rede vom Westen! Den Osten kann ich in der Hinsicht nicht beurteilen, aber besser dürfte es nicht gewesen sein. Dass die Problematik dort keine so große Rolle gespielt hat, kannst auch ungefähr an den miesen Wahlergebnissen der Grünen im Osten ablesen, obwohl sie sich als einzige Partei nach der Wende gleich mit den Bürgerbewegungen als "Bündnis 90 Die Grünen" auch dem Namen nach zusammen taten. Aber die meisten Wähler im Osten haben ja eher den Wessies oder der alten SED vertraut, anstatt denen, denen sie die Wende im wesentlichen zu verdanken hatten. Alles weitere ist bekannt!
Viel zu hohem Ausstoss an zuvor gebundenem CO2 der selbst durch weltweit intakte Wälder nicht kompensiert werden könnte.
Blood011 schrieb:
Vom Wandel erzählen se einen schon seit 2000.....eig sollte 2012 ?ja schon ende im Gelände sein...
Was ist jetzt das Todesjahr2025 ? und dann wohl 2040...?
Es gibt kein "Todesjahr" sondern stete Veränderung, was diverse Alarmisten an apokalytischen Prophezeiungen produzieren ist nichts als heisse Luft. Deren geistiger Durchfall reicht von einer Welt die sich in 12 Jahren entzünden wird bis zu NewYork, welches eigentlich schon längst durch den steigenden Meeresspiegel unter Wasser stehen sollte.
Interessant ist lediglich dass in vielen Vorhersagen der Untergang bzw. die letzte Chance immer 10-15 Jahre weit weg ist. Ein Zeitrahmen der zwar rasches Handeln erfordert, eine gewisse Zukunftsangst erzeugt aber nicht unmittelbar vor der Türe steht sodass bei Nichteintreten die Nachricht über den Untergang wieder in Vergessenheit gerät.
Blood011 schrieb:
Wenn das so extrem wichtig wäre dann würde se hier auch keine Co2 Steuer ansetzen sondern wirklich was nützliches tuhen.
Das primäre Interesse der Politik liegt in Macht und Geld, Umweltschutz ist eine Nebensächlichkeit sofern er nicht für erstere Zwecke dienlich sein kann.
Ansonsten wäre Kerosin längst besteuert, Diesel und Benzin hätten zumindest den gleichen MöSt Satz, man wäre das rollende Lager auf den Strassen angegangen, die sinnlos in Rüstung verpulverten Milliarden wären in Wendelstein, Iter und Solarforschung investiert worden, Kohle wäre längst abgeschaltet, Atomkraft hätte man in dieser Form niemals angefangen, usw usf.
Extrem wichtig ist das nur für den durchschnittlichen Bürger der nicht zig Mio. in der Tasche hat, mit diesen lässt es sich in Zukunft trotz fortgeschrittenem Klimawandel akzeptabel leben.
Ilsan schrieb:
Von daher denke ich das wird noch Jahrzehnte dauern bis die Gemeinschaft mal auf die Straße geht als eine Front gegen die Regierung...
Das wird mangels Gemeinschaft nie passieren, wenn dann zerreisst sich die, an reichlich vorhandenen, tiefen Bruchlinien gespaltene, Bevölkerung nur gegenseitig und brennt ein paar schönere, größere Hütten nieder statt sich zu den Palästen zu bewegen.
Bevor "Rechte" und "Linke" miteinander geeint gegen Misstände auftreten gehen sie ohne zu Zögern lieber unter und kloppen sie sich gegenseitig tot, das ist auf Generationen nichtmehr zu reparieren.
@K-BV:
Ich bin ebenfalls im Westen aufgewachsen, daher sprach ich nicht von der DDR ...
Eine breite Debatte darüber hat es erst mit dem Einzug der Grünen in den Bundstag gegeben, das ist wahr.
Ich sprach von einzelnen, und die wurden damals als Spinner abgetan, wenn sie auf die Risiken der Kernenergie hingewiesen haben, oder gegen den erst nach dem Krieg so richtig massiv vorangetriebenen Autobahnbau demonstriert haben.
Auch der "Schmutz von Kohlekraftwerken" war in den 50ern bereits Thema ... AKW's wurden den Menschen damals ja gerade als vermeintlich "saubere" Alternative zu Kohle und Gas angepriesen.
In den 1950ern war es noch eher die Friedensbewegung, die Menschen auf die Strasse gebracht hat.
In den 1960ern waren es dann die Studenten, die für ein Umdenken in recht vielen Bereichen eigetreten sind.
ab den 1970ern und 80ern gab es dann eine kraftvollere Bewegung gegen Kernkraftwerke und Kernwaffen.
Es mögen nicht viele Mitbekommen haben ... aber das Waldsterben (saurer Regen) war meine gesamte Kindheit und Jugend über ein Thema ... und im Grunde war schon vor über 150 Jahren klar, dass der Energiehunger unseren Waldbestand beträchtlich ausgedünnt hat, die Luftqualität (sinkend) den verbliebenen Wald schädigte ... etc.
Erste Berichte über "Rauchschäden" gab es wohl schon im 14. Jahrhundert. http://www.sdw-nrw.de/bedrohter-wald/waldschaeden/
So neu ist das Thema Umweltschutz garnicht ... eigentlich ist das sogar älter, als das Staatengebilde namens Deutschland.
In intellektuellen Kreisen ist das eigentlich schon eine ganze Weile ein echter Dauerbrenner ... deswegen regen sich ja auch einige Leute so darüber auf, wenn sie bemerken, dass trotzem nicht viel bis garnichts getan wurde.
Man fragt sich schon, wie es kommt, dass es seit 40+ Jahren solche Studien gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Global_2000_(Studie)
Und trotzdem nicht das geringste getan wurde ... ganz im Gegenteil ... die 1977 schon geschilderten Probleme wurden seitdem sogar eher noch verschärft.
Lustig. Thema "nein zum Auto". Nach dem was heute mal wieder in Frankfurt passiert ist haben da bestimmt jetzt direkt mal paar Menschen mehr drauf, ich mein Bock auf Bahnfahren und Auto stehen lassen.
Und jetzt komm mir nicht mit "aber dass dir nen Blumentopf auf den Kopf fällt ist viel warscheinlicher", ich fahre selber Bahn und habe innerhalb der letzten 12 Monate schon viel gesehen, das geht über Zugführer die auf die Schnauze bekommen haben und Schaffnerinnen die niedergestreckt wurde weil sie sich erdreißtet haben zu kontrollieren. Hinzu kommt dass manche Fahrgäste sich auch so nicht wissen zu benehmen, man kann sie aber mittlerweile auch nicht mehr ansprechen dies doch zu lassen wenn man nicht grad bewaffnet ist, weil so eine Situation schnell mal eskalieren kann.
Vorschlag: Ich fahre weniger Auto wenn der Staat es schafft nen pünktlichen, zuverlässigen als auch SICHEREN ÖPNV seinen Bürgern zu bieten. Na wie wäre das? Also bevor man etwas verlangt von den Leuten denen erstmal was bieten. Bezahlt haben die Leute ja ohnehin schon, ergo fordere ich nichts weiter ein als dass eine versprochene Leistung auch geliefert wird.
Oder verkaufen wir Bahnfahren demnächst als Abenteuer? Er wäre schon auch sinnvoll wenn die Sicherheit und Zuverlässigkeit dort nicht weiter sinken würde findest du nicht? Das einzige was steigt sind ja irgendwie die Preise und die Verspätungen, wie bei mir heute mal wieder. Die Bahn schuldet mir 1,5h, meinst du ich bekomme Entschädigung? Die Nahverkehrszüge fahren bekanntlich ja sowieso nur dann wenn die Strecke grad leersteht weil der Fernverkehr sie nicht nutzt, weil dieser hat ja so oder so Vorfahrt.
Wo das Problem von Smarthome liegt weißt auch offenbar nur du. Grade durch Smarthome sind Energieeinsparungen möglich und das ganze geschieht im Hintergrund. Ergo die Standby Verbrauchen schalten sich automatisch ab (da muss keiner erst den Schalter drücken, was er eh meist vergisst). Die Beschattung regelt sich automatisch und damit besser als ein Mensch das jemals könnte, ergo beschattet auch nur solange wie es nötig ist, stellt die Lamellenautomatisch ein, führt sie nach, sodass innendrin das Licht nicht brennen muss oder nur gedimmt laufen kann.
Räume in denen keiner ist laufen auch keine unnötigen verbraucher und das geschieht völlig automatisch. Also das Problem liegt jetzt wo genau?
Achso, es geht ja eher um Verbote als um sinnvolle Konzepte...
Ich glaube von Smarthome hast du überhaupt kein Plan und Smarthome bedeutet für dich das Licht übers Handy an und aus zuschalten. Was aber mit "Smart" nix zu tun hat.
Was ist eigentlich aus der Sache mit der Förderungen der erneuerbaren Energien geworden dass dies den durchschnittlichen Haushalt nur eine Kugel Eis im Monat kostet. Da hatte ein gewisser Hr Trittin (Grüne) doch mal was gesagt. Also meine Kugel Eis können sie gern haben, dann mal her mit den erneuerbaren Energien...
K7Fan schrieb:
Das primäre Interesse der Politik liegt in Macht und Geld, Umweltschutz ist eine Nebensächlichkeit sofern er nicht für erstere Zwecke dienlich sein kann.
Umweltschutz wird instrumentalisiert. Hat wie gesagt in der Vergangenheit keine Sau interesiert. Green Peace gibts auch schon seit Ewigkeiten. Das Elektroauto ebenso, da ging es Hand in Hand das Autohersteller und Politik dies Kleingehalten haben. Aber plötzlich taucht eine Millionärstochter wie aus dem Nichts aus und auf einmal ist das Thema der Politik so wichtig. Wer soll denn sowas glauben....
DerOlf schrieb:
So neu ist das Thema Umweltschutz garnicht ... eigentlich ist das sogar älter, als das Staatengebilde namens Deutschland.
In intellektuellen Kreisen ist das eigentlich schon eine ganze Weile ein echter Dauerbrenner ... deswegen regen sich ja auch einige Leute so darüber auf, wenn sie bemerken, dass trotzem nicht viel bis garnichts getan wurde.
Man fragt sich schon, wie es kommt, dass es seit 40+ Jahren solche Studien gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Global_2000_(Studie)
Und trotzdem nicht das geringste getan wurde ... ganz im Gegenteil ... die 1977 schon geschilderten Probleme wurden seitdem sogar eher noch verschärft.
Weil die Politik/Eliten das Thema jetzt sinnvoll für ihre Zwecke nutzen können. Damals konnten sie es nicht.
Es gibt noch nen Haufen anderer Themen die grad auch niemanden interesieren. Wer weiß, vielleicht in 10Jahren dann doch wenn sich dann Kapital draus schlagen lässt.
Beim Verbrennungsauto gab es zum Ende hin doch auch kaum noch Fortschritt. Die Dinger wurden immer teurer, mehr Spielerein drin, aber so wirklich gebraucht hat es niemand. Elektroautos sind jetzt aber besonders "hip". Ergo mal wieder Anreiz geschaffen neues Auto zu kaufen. Denk dir Elektrofahrzeuge mal weg. Glaubst du ebenso viele Menschen hätten sich dann neues Autos gekauft?
Ich persönlich bin kein Autofan, aber die größte Innovation ist oder wäre für mich wenn sie von komplett allein fahren könnten. Da würde ich einen Mehrwert sehen ein neues kfz zu kaufen. Wenn ich wenig fahre brauch ich zumindest kein Elektrofahrzeug.
Und das bedeutet nicht nur Nein zu Kreuzfahrten, sondern auch nein zum Flugzeug, zum Auto, zum Smarthome, zum 24/7 Bestellmarathon ... und ja, dafür sollte man auch seinen Computer zwischendurch mal einfach aus machen.
Woher soll dann das Geld für z.B. unser Sozialsystem kommen, wenn mangels Umsatz/Gewinn die Wirtschaft am Boden ist und dadurch bedingt die Massenarbeitslosigkeit kommt und die Steuereinnahmen wegbrechen ? Einfach neues drucken ?
Da hat unser @DerOlf jetzt Spaß dran, mit dem Thema Umwelt-/Klimaschutz gegen den bösen Kapitalismus und die böse Industrie stänkern und uns dazu bringen wollen wie die Amische zu leben (Never ever).
Du wirst auch mit deiner neuen Strategie keinen Erfolg haben, dafür wollen viel zu viele die Spaß- und Konsumgesellschaft und sich nicht einschränken, ich bin mal gespannt wer das eher kapiert du oder Greta.
@Ilsan:
Wo das Problem mit Standby liegt, muss ich dir doch hoffentlich nicht wirklich erklären.
Aus bedeutet aus ... also KEINE Abnahme (0Wh) ... Standby ist nicht aus.
Ein Bewegungsmelder braucht Energie,. um zu funktionieren ... einem Lichtschalter reicht es, wenn Spannung anliegt.
Wenn ich meine Wohnung verlasse, läuft höchstens noch der Kühlschrank und der Router (und die werden auch im Smarthome 24/7 laufen), kein Steuergerät, was Lamellen steuert, Temperatur (aussen und innen) überwacht ... oder deine Kaffeemaschine befüllt und anwirft, kurz bevor dein Wecker klingelt.
Die Vollvernetzung kostet erstmal einen haufen Energie ... die kann man sich sparen, wenn man seine Elektrogeräte selbst steuert.
Ich wette, dass ich den Stromverbrauch bei Abwesenheit in meinem absolut unsmarten Haushalt um einiges tiefer gesenkt bekomme, als du im smartesten home ever.
Das Smarthome ist vor allem eine Cashcow ... und das nicht, weil sie so viel Energie sparen hilft, sondern nur, weil du dich dann nicht mehr um all das kümmern musst, was du eh nicht im kopf behalten kannst.
Ergänzung ()
Tomislav2007 schrieb:
Das ist gut, dann kann ich ja noch ein oder zwei Geräte mehr einschalten.
Wo das Problem mit Standby liegt, muss ich dir doch hoffentlich nicht wirklich erklären.
Aus bedeutet aus ... also KEINE Abnahme (0Wh) ... Standby ist nicht aus.
Ein Bewegungsmelder braucht Energie,. um zu funktionieren ... einem Lichtschalter reicht es, wenn Spannung anliegt.
Also die Steckdosen an meiner Fernsehecken schalten sich automatisch an und aus. Ergo verbrauchen diese Geräte 0W sind also aus. Und der Vorteil ist dass es automatisiert läuft. Es keinen klassischen Schalter gibt an den ich immer denken muss zu drücken und in 50% der Fälle eh vergesse zu betätigen.
Und Menschen werden bekanntlich auch älter und damit vergesslicher.
Wovon ich rede ist aber ne "richtige" Hausautomatisierung/Smarthome wie KNX, Loxone usw.
Nicht Philips HUE, Alexa, usw.
DerOlf schrieb:
Wenn ich meine Wohnung verlasse, läuft höchstens noch der Kühlschrank und der Router (und die werden auch im Smarthome 24/7 laufen), kein Steuergerät, was Lamellen steuert, Temperatur (aussen und innen) überwacht ... oder deine Kaffeemaschine befüllt und anwirft, kurz bevor dein Wecker klingelt.
Die Vollvernetzung kostet erstmal einen haufen Energie ... die kann man sich sparen, wenn man seine Elektrogeräte selbst steuert.
Also mein KNX Netzteil hat 320mA bei 30V was in etwa 10W sind (bei Vollauslastung, die ich nicht benötige) Und damit werden sämtliche Sensoren, Taster, Raumtemperaturregelung, Jalousie- und Schaltaktoren versorgt. Bisschen kommt noch hinzu aber die "Grundlast" bei allen Verbrauchern aus, und Licht aus würde ich für das "Smarthome Zeugs" mal vielleicht auf 12W schätzen. Die Netzwerktechnik wie Router, WLAN, IP Dect Station, NAS verbrauchen da zusammen deutlich mehr. Ergo ist das Smarthomezeugs bei der Stromrechnung eher mit einer der allerkleinsten Faktoren.
DerOlf schrieb:
Ich wette, dass ich den Stromverbrauch bei Abwesenheit in meinem absolut unsmarten Haushalt um einiges tiefer gesenkt bekomme, als du im smartesten home ever.
Ist nicht vergleichbar da Haushalt nicht gleich Haushalt ist. Würdest du sagen dass alle Parameter identisch sind und man es über ein Jahr betrachtet sehe ich das anders. Zumal du deine Steuergeräte für die Heizung so oder so brauchst. Egal ob die nun unsmart sind und abgeschlossene Systeme sind oder mit allen anderen Geräten auch sprechen können. Obendrein ist dein "tiefer gesenkt bekomme" auch Schwachsinn. Darum gehts ja nicht. Ich kann auch einfach den Hauptschalter umlegen im Keller und das Haus braucht 0W. Es geht also viel eher um den "normalen" Betrieb des Hauses den man auch in der Praxis hat.
DerOlf schrieb:
Das Smarthome ist vor allem eine Cashcow ... und das nicht, weil sie so viel Energie sparen hilft, sondern nur, weil du dich dann nicht mehr um all das kümmern musst, was du eh nicht im kopf behalten kannst.
Ok also steuere ich die Lamellen jetzt von Hand, abhängig vom Sonnenstand? Führe sie ständig nach damit der Winkel optimal steht dass die Wärme zwar draußen bleibt aber maximal viel Licht reinkommt? Und das mache ich für jedes Fenster ja?
Und das Licht auszuschalten kannst du vergessen mal, ich aber nicht.
Ergo Smarthome mag teurer sein und es mag auch sein dass man die Mehrausgaben über die Ersparnisse nicht reinholen wird (sprich es sogesehen ein Luxus ist), aber dass die Energiebilanz höher ist ist eigentlich Quark.
Zumal man hier auch berücksichtigen muss wovon redet man. Von einem "normalen" Haushalt. Oder redet man von ner Villa, mit ner Multiroomaudio Anlage, dicken Videoservern im Keller usw. und vielleicht noch nen Haufen Überwachungskameras fürs Grundstück.
Aber bei der "Light" Variante liegst du nicht höher vom Stromverbrauch da ne automatik die Dinge besser regeln kann als du es je könntest.
Ich glaube kaum dass du in abhängigkeit von Sonnenstand und Innentemperatur von Hand in der Praxis jetzt deine Rolladen, Raffstores whatever steuerst. Auch glaube ich weniger dass du manuel jedesmal das Licht nur so hoch dimmst wie du es grad brauchst sondern eher entweder aus oder volle Pullle schaltest.
Auch kannst du die Heizug für den Raum automatisch deaktivieren wenn du ein Fenster aufmachst.
Auf wieviele von diesen Dingen achtest du bzw die Menschen die dann mit dir wohnen denn wirklich in der Praxis?
Am Ende hast du also die Variablen "Luxus" und "Energieverbrauch" und "Quadratmeter". Erhöhst du das eine, steigt in der Regel auch das andere. Daher muss zumindest das Luxus Level identisch sein. Im Grunde bräuchte man sogar 2 komplett identische Bauten um hier was zu vergleichen. Ansonsten kommt der nächste mit seinem Bauwagen daher und sagt dass er ja immerhin noch mehr spart.
@Ilsan@Tomislav2007
Machst ihr eigentlich irgendwas für den Klimaschutz oder nicht? Falls nicht, welche Bedingungen müssten erfüllt sein damit Ihr eurer Verhalten verändert?
Frage aus Interesse.
@Ilsan:
Vielleicht bin ich da ja die Ausnahme ... aber ich verstehe einfach nicht, wie man vergessen kann, sein Licht abzuschalten.
Den restlichen Tinneff brauche ich einfach nicht ... das ist für mich nur Luxus.
Ich steuere manuell ... und ich betätige vor verlassen meiner Wohnung minimal 2 Schalter (Steckdosen die Geräte versorgen, die keinen echten Ausschalter haben) ... "Licht aus" ist bei mir automatisiert (also als Handlung, die ich selbst ausführe), denn auch daran zu denken kann man trainieren.
Ilsan schrieb:
das Licht auszuschalten kannst du vergessen mal, ich aber nicht.
Du vergisst es grundsätzlich, weil du ja nicht dran denken musst. Ich versuche lieber dran zu denken, als als das über 12W Energieverbrauch abzuwälzen.
12W x 24 x 365 = 105.120Wh =bzw. etwas über 105 KWh. Wenn deine Werte stimmen, ist das der jährliche Energiebedarf deines Smarthomes.
Und wenn du den Hauptschalter einrach umlegst, dann funktioniert auch kein Kühl- bzw. Gefrierschrank mehr.
Fläche ist dabei unerheblich ... das tangiert nur die Heizung und diese Kosten verändern sich kaum durch ein Smarthome ... es geht um die Stromabnehmer im Haushalt.
Ich würde auch ne auf die Idee kommen, eine Heizung anders als manuell einzustellen (ich habe kein Termostat, was alle Heizungen regelt ... jede Heizung hat ihr eigenes oldschool Termostat).
Ebenso würde ich nicht auf die Idee kommen, im Winter bei aufgedrehter Heizung zu lüften.
Wenn es mir draußen zu warm ist, und die Sonne auf meine Fenster scheint, dann ziehe ich eben meine Vorhänge zu ... die sind nicht 100% Blick- und Lichtdicht ... also brauche ich dann auch kein extra Licht.
Beschattung läuft problemlos manuell.
Nebenbei dimmt ein Dimmer nur das Licht, verringert aber nicht den Stromverbrauch der Lampen ... mit Licht dimmen, spart man also definitiv keinen Strom.
Du bist einfach nur zu bequem, um es selbst zu machen. Und was die Verpeilung angeht (50% vergessen), das hast du dir dann wohl selbst zuzuschreiben ... was du da bei dir gezüchtet hast, nennt man digitale Demenz.