EU-Wahl - welche Partei für Klimaschutz? (Spoiler: Grüne sind nicht ambitioniert genug)

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JMP $FCE2 schrieb:
So etwas wie Wetteronline oder Lightningmaps.org ist Gold wert
Ich nutze diese Dienste ja auch, allerdings nur selten, um zu erfahren, wie JETZT das Wetter ist.
Mich interessieren immer eher die Vorhersagen für die nächsten 3 oder 7 Tage.
Ich bin aber auch eher selten auf nem Blitzableiter übers flache Land unterwegs ;)
 
DerOlf schrieb:
Ich habe keine Ahnung, aber ich war damals schon etwas geschockt, als ich mich mit ihnen drüber unterhalten habe.
Die Frage ist doch wieviel Ahnung hatten die Überhaupt. Die üblichen "Kunden" mit solchen Gebäuden rufen selbst wenn ne Lampe kaputt ist nen Dienstleister. Die haben idr mit Technik nicht viel am Hut. Interesieren sich auch nicht dafür und es reicht denen wenn ihnen jemand gesagt hat "ist alles ganz toll öko".

Manchmal sitzt das Geld so locker da wird nichtmal der Handwerker verklagt der was verpfuscht hat wie einmal wollten welche da ihre Halogenlampen gegen LED getauscht haben und haben nen 0815 Handwerker gerufen der die Dinger ausgetauscht hat aber vorher nicht die Dimmer kontrolliert hat ob die damit klarkamen. Nach ner Stunde waren die dann hinüber. Auf den Hinweis dass er ja Schadensersatz geltend machen könne "ach ist mir egal ich will einfach nur dass es am Ende wieder läuft".
Da redet man wirklich von Leuten die sich mit solchen Peanuts nicht abgeben(wollen). zB bei so einer Bude auch das Verhältnis zum örtlichen Elektriker nicht ganz unwichtig ist, weil man diesen halt öfter mal in Anspruch nehmen will, da wäre es dumm sich im Rechtsstreit zu befinden, grade wenn man dann noch auf dem Dort wohnt.

K7Fan schrieb:
Beleuchtung wurde dank LED weitaus effizienter und heutige Rechenleistungen pro Watt waren in den schon genannten 90ern bestenfalls Träume. Fortschritt hat all das realisiert und nicht der starre Blick auf Vergangenes.
Es steht jedem natürlich frei statt einem modernen Computer wieder zurück zu Rechenschieber und Log-Tabellen zu gehen um keinen Strom zu verbrauchen.
Naja LED sehe ich etwas skeptischer. In vielen Bereichen hat es dazu geführt dass heute einfach viel mehr Beleuchtet wird. Ergo die Einsparung gegen 0 gegangen ist oder sogar gestiegen ist. Vielleicht nicht umbedingt Privat aber so im Gewerbe usw. Die Frage ist halt wie viel und wo hat man früher beleuchtet und wieviel beleuchtet man heute. Allgemein ist diese Form der "Umweltverschmutzung" durch Licht schon höher geworden.

Viele Tiere und Insekten finden das auch nicht so toll grade im Garten weil sie sich dann nicht mehr trauen wo entlang zulaufen wenn alles hell beleuchtet ist die Nacht.
Wenn keiner da ist (oder pennt) muss im Garten und am Haus auch nichts groß brennen. Zum Einbrecher abschrecken reicht wenn nen Bewegungsmelder das Licht einschaltet. Klar dieser braucht auch Strom, aber immer noch besser als ne Lampe die durchgängig leuchtet mit dem Sinn der Abschreckung.
Und wenns um den Blick nach draußen geht so kannste mit dem Smarthome halt das Licht kurz anschalten im Garten wenn du auf Klo gehst falls du Nachts dann gern aus dem Bad in den Garten guckst.
Meine Eltern haben vorm Wohnzimmerfenster son Brunnen der leuchtet. Wenn die Rolladen Nachts runterfahren oder niemand Abends im Wohnzimmer sitzt ist der ansprechend aus, weil er muss nicht laufen wenn ihn keiner sieht. Manuell würde man sowas wohl nie steuern, entweder würde er dann meist durchlaufen oder ständig aus sein.

Weihnachtsbeleuchtung im Fenster kann man auch automatisieren zB dass sie nur brennen wenn die Rolladen oben sind oder jemand im Raum ist. Denn wenn Rolladen unten sieht sie von draußen auch keiner.

Was einem wichtig ist und was nicht muss dabei jeder selber wissen. Ich persönlich brauch auch überhaupt keine Weihnachtsbeleuchtung zuhaus groß.
 
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Schlagzeile von heute:

"Allein im Juli Regenwald fast von der Größe des Saarlands abgeholzt
"
Da können wir noch so viel diskutieren - wir werden die Welt doch nicht retten.
 
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Wald von der Größe des Saarlandes wieder aufforsten! Wo ist das Problem?

Wer nix macht, hat Mutter Erde schon verloren gegeben!

L.G.
 
Hier ein Beitrag, wie ich schon am Anfang gesagt habe, das man mit den Grünen oder anderen Splitterparteien auch nicht den Klimawandel aufhalten kann:
https://www.faz.net/aktuell/feuille...-politischer-offenbarungseid-16323410-p2.html

Zitat:
"Neue deutsche Weltgeltung

Die Grenzen dieser Strategie wurden gestern Abend sichtbar. Habeck kann sich nicht außerhalb der realen Politik bewegen, wenn er noch ernst genommen werden will. Er ist schließlich keine Aktivistin, die eine Kreuzfahrt mit einem Segelschiff über den Atlantik schon für Politik hält. Damit gerät er aber in einen unauflösbaren Widerspruch mit der Klima-Kampagne namens Panik. Seine Einlassungen zu den Themen Luftverkehr, Energiewende oder Landwirtschaft waren viel zu konventionell, bisweilen sogar verblüffend uninspiriert, um eine vermeintlich vor dem Untergang stehende Welt zu retten. Diese Diskrepanz wurde im Gespräch mit Frau Zirzow deutlich. Es seien weltweit mehr als tausend neue Kohlekraftwerke geplant und die Grünen wollten noch nicht einmal den Kohlekompromiss akzeptieren, so ihr Argument. Worauf Habeck lediglich einfiel, das Klima sei nach deren Fertigstellung ruiniert. Gerade deshalb müsste „Deutschland zeigen, wie es geht.“ Diese Variante neuer deutscher Weltgeltung setzte allerdings für die Fertigstellung dieser Kohlekraftwerke das Bautempo des Berliner Flughafens voraus, womit selbst Optimisten nicht rechnen sollten. Leider wurde auch nicht thematisiert, wie ein Bundeskanzler Habeck in der Außenpolitik diese Weltgeltung operativ zum Ausdruck willen will. Allerdings könnte die weltweite Durchsetzung deutschen Planungsrechts solche Großprojekte wirksam verhindern.
Habeck versuchte sich aus dieser Misere mit Wohlfühl-Rhetorik herauszuwinden.
" Ende.

Ich bin kein Forscher. Aber ich glaube man könnte den Klimawandel nur verlangsamen/ aufhalten, wenn kein Land mehr dreckige Kraftwerke baut. Die halbe Welt die Energieerzeugung/ Warenherstellung (fast) komplett auf klimaschonend umstellt und etwas mehr Waren hat wie in der DDR(bis die Umstellung erfolgt ist).
Dann könnte ich es mir schon vorstellen.
Aber, das nur ein Teil davon umgesetzt wird, ist reine Utopie. Aus mehreren Gründen.
Gerade zu witzig ist, dass gerade die Grünen jahrzehntelang gegen Kernkraft gekämpft haben. Die einzige Technik damals/heute die keine CO2 Dreckschleuder ist.
Dafür gabs dann Freihaus Kohlekraftwerke. Was solls...

-Prognose einiger Forscher (bei 2% weltweiter Erwärmung)bezüglich der 450 Millionen die dann auf der Flucht
sind:

Falls von dieser Theorie auch nur was im entferntesten Eintrifft, oder nehmen wir die 450 Milli. mal an, und davon nur 10 % nach Europa, hauptsächlich nach DE kommen will, das es dann noch diese "offenen Grenzen" gibt.
Andere Länder wie jetzt Ungarn oder Frankreich (zu Italien)weisen jetzt schon zurück oder nehmen gar keine auf.
Auch DE wird dann spätestens seine Grenzen wieder entdecken und versuchen diese zu schützen.
Macht euch da mal nix vor.
Wenn derzeit eh jeder Staat in dieser Beziehung mehr oder minder macht was er will.

-CO2 Steuer: Bundestagsexperten: Neuartige CO2-Steuer wäre verfassungswidrig

https://www.handelsblatt.com/dpa/wi...ml?ticket=ST-4577105-03HnfxoaTf4viJijPHqg-ap4
 
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Das außerordentlich interessante an solchen Debatten ist ja, dass unablässig versucht wird zu belegen warum etwas sinnlos, rechtswidrig etc. ist und das allersinnloseste irgendwelche (nationalen) Alleingänge sind.
Gleichzeitig weiß auch jeder, dass es genau so sinnlos ist, darauf zu hoffen, dass aus chinesischen, indischen, nigerianischen, brasilianischen (beliebig erweiterbar) Politikern über Nacht glühende Umweltaktivisten in einer konzertieren Aktion werden und die UNO ein zahnloser 🐅 ist.
Jetzt kann man also warten, bis die Lage insgesamt so schlimm geworden ist, dass selbst die schlimmsten aller egoistischen Landesvertreter einsehen, dass man was tun sollte. Oder man fängt eben dort an was zu tun, wo die politischen Verhältnisse es erlauben. Dazu zähle ich glücklicher Weise mein Heimatland.

Jetzt gibt es dort eine Partei, die Umweltschutz schon als Parteiprogramm hatten, wo andere Parteien das Wort nicht Mal buchstabieren könnten. Jetzt, 40 Jahre später, nehmen die Probleme immer mehr zu, und Teile der Wählerschaft wählen nun die Partei, der sie hierbei die größte Kompetenz zu messen. Also ein völlig normaler Vorgang. Der zudem auch belegt, dass Teile der Wählerschaft durchaus nicht das dumme Wahlvieh sind und stattdessen thematisch und programmatisch wählen. Nichts anderes als der Stimmenzuwachs der AfD auf Grund der Flüchtlingsproblematik.

Von Grünen in Regierungsverantwortung erwartet letztlich auch niemand dass in 4 Jahren alle Probleme gelöst sind, was schlichtweg unmöglich ist. Aber reale nationale (Fort-) Schritte in Einklang mit einer vertretbaren Wirtschaft- und Sozialpolitik eben schon. Da sie nicht alleine regieren können, ist der Bremsklotz eh schon eingebaut.

Aber wer nichts macht und sich dem Fatalismus ergibt, hat schon verloren.

Ob die Grünen oder wer anders die richtigen Schritte einleitet, ist mir relativ wurscht, Hauptsache es passiert was. Und das fängt schon in jeder kleinen Kommune an. Nicht nur in Berlin!

Unbedeutende kleine Meldung von heute dazu: 97 % der Bäume in Frankfurt schwer geschädigt. Wassermangel! Und Frankfurt hat einen riesigen Stadtwald. In der Partnerstadt Lyon entsteht gerade eine Vegetation wie in Algier.
 
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"Der „Geisterstrom“ offenbart den Irrsinn der Energiewende"
https://www.welt.de/wirtschaft/arti...m-offenbart-den-Irrsinn-der-Energiewende.html
Zitat: "Im ersten Quartal haben Windkraft-Betreiber Hunderte Millionen Euro für Strom erhalten, der nie produziert wurde. Denn für den Abtransport des Ökostroms fehlen die Netze. Die Rechnung zahlt der Verbraucher.
Wenn Klimaaktivisten behaupten, die Bundesregierung tue praktisch nichts für den Klimaschutz, dann ist das nicht richtig: Zum Beispiel erfreut sich die Windkraftbranche eines in der Wirtschaft überaus seltenen politischen Privilegs: Sie wird auch dann noch bezahlt, wenn sie nichts produziert.

Im ersten Quartal dieses Jahres erreichte die Entschädigung fürs Nichtstun einen neuen Rekordwert. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilt, wurden von Januar bis März 3,23 Milliarden Kilowattstunden Windstrom zwangsweise „abgeregelt“ – mehr als je zuvor. Geld bekamen die Betreiber trotzdem."Ende
 
Klassische Subvention um eine Technologie anzuschubsen.
Wo ist das Problem?
Neue Technologien brauchen viel Geld bis sie soweit entwickelt sind, um wirtschaftlich zu sein.
Inzwischen sind sie wirtschaftlich, daher wird dieser Teil der Subventionen sicherlich "bald" gestrichen.

Zumal diese Subventionen die Entwicklung von alternativen Speichertechnologien behindert..
"Was?????, wir sollen für 2 Milliarden einen Energiespeicher aufbauen? nee, Geld bekommen wir auch so"

Das ganze ist ehr ein beispiel für nicht zuende gedachter Subventionen.
Mit diesen Subventionen sollten heute Speichertechnologien gefördert werden.
so nach dem Motto: wer einen Energiespeicher mit 2MWh bereitstellt bekommt 10.000€ pro Monat, egal ob der Speicher benötigt wird oder nicht.

Und auch das wird wieder Arbeitsplätze Schaffen, also hört auf zu meckern ;)
 
Das traurige ist, dass man den Speicher nebenbei "kostenlos" hätte, wenn man einen Wechselakkustandard für Elektroautos definiert, und nur diesen gefördert hätte.

Der Ladesäulenunfug verschärft das Speicherproblem nur noch mehr.
 
Neronomicon schrieb:
"Der „Geisterstrom“ offenbart den Irrsinn der Energiewende"
Der Irrsinn besteht ja darin, dass die Kapazitäten nicht sinnvoll/wirtschaftlich genutzt werden und nicht in der Technologie selbst. Vernünftige Planung sieht anders aus. D.h. aber nicht, dass sie nicht möglich ist.
 
K-BV schrieb:
Nichts anderes als der Stimmenzuwachs der AfD auf Grund der Flüchtlingsproblematik.
Flüchtlinge sind für dich also eine "Problematik". Da weiß man ja, wo man dran ist. Hier im Thread mieft es immer stärke "rechtsbraun versifft" um mal im Jargon der besorgten Bürger zu bleiben. Scheinbar hat man jetzt das Thema Umweltschutz entdeckt...Passt ja zur Blut und Boden Ideologie.
 
Zuletzt bearbeitet:
RfgsWlcm2k17 schrieb:
Flüchtlinge sind für dich also eine "Problematik". Da weiß man ja, wo man dran ist. Hier mieft es ziemlich rechtsbraun versifft. Umweltschutz nehmen die Rechten ja auch sehr ernst...Ich sag nur Blut und Boden Ideologie.
Das ich das noch erleben darf, dass mich hier jemand als rechtslastig einstuft......!? Kleiner Tipp: Schau dir mal meine versenkten Postings an.

L.G.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
K-BV schrieb:
Das ich das noch erleben darf, dass mich hier jemand als rechtslastig einstuft......!? Kleiner Tipp: Schau dir mal meine versenkten Postings an.

L.G.
Netter Versuch dich rauszureden...du hast von Flüchtlingsproblematik gesprochen, darin steckt das Wörtchen Problematik. Was ist denn an den Flüchtlingen so problematsch für dich?
 
Hallo

RfgsWlcm2k17 schrieb:
Netter Versuch dich rauszureden...
Er muss sich nirgendwo rausreden, nur weil du etwas falsch verstehst.

RfgsWlcm2k17 schrieb:
du hast von Flüchtlingsproblematik gesprochen, darin steckt das Wörtchen Problematik.
Das bedeutet noch lange nicht das die Flüchtlinge das Problem sind.

RfgsWlcm2k17 schrieb:
Was ist denn an den Flüchtlingen so problematsch für dich?
Zum Beispiel das die Flüchtlinge von der AfD benutzt werden um die Bevölkerung zu spalten.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ein Ereignis dazu führt, dass es politische Veränderungen nach sich zieht, dann wird das allgemein als Problem wahr genommen. Daraus eine politische Gesinnung abzuleiten, ist schlichtweg unzulässig.
 
Man kann wirklich alles so interpretieren um sich nachher darüber empören zu können, hilft nur niemandem.

Eine -problematik bedeutet nicht zwingend dass das Subjekt/Objekt auf welches sie im Wort Bezug nimmt das Problem selbst darstellt, es reicht dass damit Probleme im Zusammenhang stehen und das ist beim Erstarken rechter Strömungen zweifelsfrei der Fall.
 
RfgsWlcm2k17 schrieb:
Netter Versuch dich rauszureden...du hast von Flüchtlingsproblematik gesprochen, darin steckt das Wörtchen Problematik. Was ist denn an den Flüchtlingen so problematsch für dich?

Wenn ein Ereignis dazu führt, dass es politische Veränderungen nach sich zieht, dann wird das allgemein als Problem wahr genommen. Daraus eine politische Gesinnung abzuleiten, ist schlichtweg unzulässig.

Du darfst dich aber gerne mal in der Betreuung von Flüchtlingen engagieren. Du wirst sehr schnell feststellen, dass Probleme den Alltag beider Seiten bestimmen und der Begriff als solcher unvermeidlich ist.
 
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Vor fast 40 Jahren war in allen Medien die Rede vom sauren Regen, der die schönen deutschen Wälder sterben lassen werde. Ein paar Jahre später kam das Thema „Ozonloch“ in Mode und man traute sich gar nicht mehr, ein Deo zu benutzen und unbesorgt in die Sonne zu gehen. Vom Ozonloch hört man heute gar nix mehr. Hat es sich wieder geschlossen? Ist der Regen jetzt nicht mehr so sauer? Ist das Baumsterben ausgestorben? Gegen solche Katastrophen-Nachrichten bin ich inzwischen auch nach Handystrahlung, Pferdefleisch, Nudelskandal und was da noch so alles war in den letzten Jahren und Jahrzehnten abgehärtet. Oder mental immun. Jedenfalls lebe ich noch. So ein Lernprozess beginnt gerade bei mir bezüglich CO2. Tatsächlich habe ich mir große Sorgen gemacht, weil mir die Klimaveränderungen und immer häufigeren Naturkatastrophen nicht verborgen geblieben sind. Aber keiner der Klimawarner hat erwähnt, dass der Anteil von CO2 in der Atmosphäre nur 0,038% beträgt. Und davon stammen 96% aus natürlichen Prozessen, die es seit Jahrmillionen gibt. Der moderne Mensch trägt nur 4% dazu bei. Dies allein soll also das Klima so nachhaltig verändern? Allmählich kommen mir Zweifel…Werden wir schon wieder manipuliert? Wovon sollen wir abgelenkt werden? Sollen wir auf neue Steuern eingestimmt werden? Einfache, menschliche Gedanken eines normalen Menschens. Nicht das Klima, sondern unsere Freiheit ist in Gefahr! Um noch etwas physikalischer/chemischer zu werden: CO2-Gas ist äußerst wasserlöslich. Im Wasser geht es eine neue chemische Verbindung ein und beeinflusst den dortigen PH-Wert positiv, um dann wieder vom Wasser in die Atmosphäre zu entweichen, wenn ein temporäre Ungleichgewicht zwischen den beiden Elementen besteht, was u.a. von den jeweiligen Druck- und Temperaturverhältnissen in Wasser und Luft abhängt. So kann Wasser bis zu fünfzig mal mehr CO2 aufnehmen als die Luft und mal mehr oder weniger CO2 an die Luft abgeben. Und wenn bei hoher Luftfeuchtigkeit viel Wasser in der Luft ist, ist auch mehr CO2 in der Atemluft. Aber insgesamt reden wir ohnehin nur von Spurenelementen des allerdings lebensnotwendigen Gases. Denn sowohl im Wasser als auch in der Luft ist CO2 das Lebenselixier für alle Pflanzen. Ohne CO2 gäbe es kein Plankton und damit auch keine Fische im Meer und es gäbe keinen Wald und andere grünen Pflanzen auf der Erde.
 
Feligs schrieb:
Vor fast 40 Jahren war in allen Medien die Rede vom sauren Regen, der die schönen deutschen Wälder sterben lassen werde. Ein paar Jahre später kam das Thema „Ozonloch“ in Mode und man traute sich gar nicht mehr, ein Deo zu benutzen und unbesorgt in die Sonne zu gehen. Vom Ozonloch hört man heute gar nix mehr. Hat es sich wieder geschlossen? Ist der Regen jetzt nicht mehr so sauer? Ist das Baumsterben ausgestorben?

Gegen sauren Regen hat man einiges unternommen (international) - sowohl für Autos als auch für Industriebetriebe. Beispiele dafür ist die entschwefelung von Rauchabgasen der Industrie sowie schwefelfreie Kraftstoffe (Benzin, Diesel, Kerosin).
Diese Maßnahmen werden seit den 80ern umgesetzt und 2020 rechnet man damit, dass die Grenzwerte (bis auf wenige regionale Ausnahmen) weltweit nicht mehr überschritten werden. Man sieht also, dass es sehr wohl etwas bringt, dauert eben.

Das Ozonloch hat sich in der Tat wieder etwas geschlossen, seit z.B. FCKW Gase verboten wurden.

Im Jahr 2017 erreichte es laut NASA mit rund 20 Millionen Quadratkilometern seine geringste Ausdehnung seit dem Jahr 1988

Beim Baumsterben gibt es leider keine so gute Nachrichten - das ist immer noch ein Problem.

Was das mit Handystrahlung zu tun hat, weißt aber auch nur du. Die Warnung und Maßnahmen damals wie heute bzgl. Schadstoffe und CO2 sind jedenfalls wichtig und richtig. Ohne Gegenmaßnahmen und Verbote (z.B. FCKW) hätten wir heute ein massives Problem.
 
hallo7 schrieb:
Das Ozonloch hat sich in der Tat wieder etwas geschlossen, seit z.B. FCKW Gase verboten wurden.
Und öffnet sich wieder, da in China wieder große Mengen FCKW illegal benutzt werden. Auch hier zeigt sich ganz klar der Zusammenhang und das es etwas bringt, dagegen zu tun. Wenn du dagegen mental immun bist, nenn ich das schlicht dumm. Weil du davon ausgehst, dass die Gefahr gar nicht existent war, nur weil man sie rechtzeitig entschärfen konnte.
Feligs schrieb:
Dies allein soll also das Klima so nachhaltig verändern?
Ja, der Zusammenhang ist wissenschaftlich belegt. Die Auswirkungen in ihrem Ausmaß, dass ist, was die Wissenschaft nicht exakt vorherberechnen kann, weil es eben nicht nur CO2 gibt sondern auch noch zig andere Einflüsse und alles zusammen ist ein derart komplexes System, das kein Computer dieser Welt eine Simulation mit allen Variablen berechnen kann und alle Simulationen daher in der Anzahl der Faktoren vereinfacht werden mit allen Konsequenzen daraus (Ungenauigkeiten). Was nicht zu den Konsequenzen gehört ist, dass der Klimawandel an sich nicht existiert oder "gar nicht so schlimm ist". Deine ganzen Überlegungen sind auch grundlegend falsch. Niemand will CO2 aus der Luft verbannen, wie kommst du darauf? Wir wurden auch nicht manipuliert, denn die anderen Gefahren, auf die du dich dabei wohl beziehst, waren und sind existent, man hat nur eben rechtzeitig eingreifen können. Ob das beim Klimawandel noch klappt, wird die Geschichte zeigen.

Erste Auswirkungen gibt es nachweislich. Wetterphänomene werden extremer (letztes Jahr die Dürre, dieses Jahr ein waschechter Tornado und nicht nur die kleine Windhose wie die Jahrzehnte davor, die Jahreszeiten verschieben sich zunehmend, etc.)
 
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