News Euro-Office: Europäische Alternative zu Office 365 startet am 9. Juni

Zoldan schrieb:
Können die Alternativen mit "Excel-Makros" umgehen? Zeige mir ein DAX Unternehmen, was keine Excel-Makros verwendet!
Deine Erfahrungen in allen Ehren, aber die Welt besteht nicht nur aus DAX Konzernen und vor allem nutzt man auch nicht überall Makros.
Die Alternative muss nicht für alles und jeden die eierlegende Wollmilchsau sein, damit sie eine Daseinsberechtigung hat bzw. eben dort, wo es passt, genutzt werden kann.
 
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luckysh0t schrieb:
Ich weiß nicht, wie finden die ganzen Sicherheitsteams von Google und Co Lücken in Produkten von Microsoft? Scheint ja trotz closed source zu funktionieren, wie man bei den ganzen Malware-Produkten für Windows und Co sieht.
Sicherheitslücken ja, da gibt es z.B. fuzzing und code coverage analyse, was bei proprietärer Software und OSS gleichermaßen gut funktioniert. Was bei open source einfacher geht ist statische Analyse. Und man braucht halt den Quellcode um die Lücke selbst zu beheben, falls der Hersteller nicht schnell reagiert oder nicht (mehr) vertrauenswürdig ist.

Google Project Zero findet sehr viele Sicherheitslücken durch fuzzing.

Aber Hintertüren? Die lassen sich in proprietärer Software weitaus besser verstecken und sind schwerer zu entdecken als in FOSS.
 
Finde es ja immer lustig, wie es heißt Deutschland bekommt in der digitalen Welt nichts gebacken, und Polen, Portugal, Schweiz, die Nordics, Baltikum etc. sind alle so viel weiter mit Startups und Firmen im digitalen Bereich....
Internet scheint wohl doch noch nicht ganz so Neuland zu sein.

3/6 der beteiligten Firmen aus Deutschland.
1 aus CH (warum auch immer, die verkaufen sowieso wieder alle ethischen Werte und unterbinden im Krisenfall wieder irgendwas wegen ihrer angeblichen Neutralität...hust hust...oder um wieder mit der anderen Partei hinterrücks doch Geschäfte zu machen...hust hust) und 2 europäische Unternehmen. Hut ab.
 
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DocAimless schrieb:
Aber dazu müsste man halt eine Quelle lesen...
Wäre nice gewesen, wenns der Autor erwähnt hätte. Oft so viel Fülltext und dann so eine wichtige Info weg lassen?
Ergänzung ()

0x8100 schrieb:
wenn man jetzt so ein projekt umsetzen will, welche grundlage nimmt man da wohl?
Man schnappt sich LibreeOffice und unterstützt sie massiv, sowohl personell als auch finanziell.
 
@UrlaubMitStalin Hab mal einen Reddit Post gefunden, in dem über den Grund geschrieben wird, warum man Collabora / LibreOffice nicht nutzt und stattdessen OnlyOffice als Grundlage genommen hat.
Manche vermuten, dass es daran liegt, dass Collabora viel Rechenarbeit von LibreOffice auf dem Server übernimmt. OnlyOffice dagegen viel auf den Client auslagert.
Wenn man stark skalieren will, ist letzteres natürlich bedeutend angenehmer, weil die Server nicht so extrem mitwachsen müssen.
 
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DocAimless schrieb:
Da ist aber jemand irgendwo falsch abgebogen in der News hier, um so ein Stuss zu schreiben.
Welcher Part der Aussage genau war falsch oder fehlerhaft? Einfach stumpf drauknüppeln kann jeder Depp.
 
Syntax_41 schrieb:
Wow, für LLMs, ist der Zug in Europa schon abgefahren, man will alles zu Tode regulieren.
Ich wüsste mal gerne wieso man srändig auf regulierungen herumreitet. Regulierung ist notwendig. Die Privatwirtschaft wird eher implodieren als das man eigenständig dafür sorgt dass Umwelt, Soziales und Bürgerrechte gefördert werden.
 
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@Tulol Nicht Überregulierung, das bringt nur eines: China und die USA haben einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Keiner wird sich das antun, eher wandern die Firmen in andere Länder ab und entwickeln dort.

Aber das scheint hier einfach keiner zu kapieren.
 
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Syntax_41 schrieb:
Nicht Überregulierung, das bringt nur eines: China und die USA haben einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Was ist denn Überregulierung? Übrigens wieder so eine privatwirtschaftliche Wortkreation. Die globalagierende Privatwirtschaft gibt nen scheiß auf nationale Interessen. Überregulierung ist für die alles was Gewinnmaximierung erschwert.

Und China als Bsp zu nennen ist wild.
China reguliert alles mögliche. Allerdings mit einem Plan der über eine Legislaturperiode hinaus geht.

Selbst die USA regulieren wie irre, allerdings eher für die Privatwirtschaft.
 
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@Tulol Wegen dieser Überregulierung sind europäische LLMs auf Platz 37 und der Abstand vergrößert sich. Was bringt nun die Regulierung, wenn jeder in Europa nun amerikanische/chinesische LLM benutzt? Alleine der bürokratische Aufwand, alles zu dokumentieren, was zum Training benutzt wird.
Oder Förderung: Hier wird über Jahre insgesamt mit 200-300 Milliarden gefördert.
In den USA geben die BigTechs das im Quartal aus …
Wie soll Europa da mithalten?


Nach wie vielen Jahrzehnten kam die EU jetzt auf die Idee, ein Pendant zu MS Office zu fokussieren …
 
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Wieso traue ich da Microsoft mehr. MS ist nur auf den Gewinnn aus , die EU will nur Kontrolle und Verbote.
 
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@choosman
Weil MS ein gewinnorientiertes US Unternehmen mit einer gewissen Monopolstellung ist und man in Europa langsam daran interessiert ist, dass man sich von den US Techgiganten abnabelt. Und Euro-Office bedeutet nunmal lediglich, dass es sich um ein in Europa entwickeltes Office handelt, dessen Quellen auch von hier stammen. Die EU hat mit der Entwicklung des Euro-Office nämlich gar nichts zu tun.

Ich finde diesen Ansatz sehr gut und man sollte ihn unterstützen, wenn man sich von Big Brother abnabeln will.
 
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areiland schrieb:
Ich finde diesen Ansatz sehr gut und man sollte ihn unterstützen, wenn man sich von Big Brother abnabeln will.
Das ist Wunschdenken und Utopie. Die EU und die Europäer verkennen komplett, dass sie ohne US-Unternehmen gar keine IT-Infrastruktur hätten. Mir ist kein europäisches Unternehmen bekannt, das Prozessoren oder Netzwerkinfrastruktur in dem Umfang und mit der Leistungsfähigkeit produzieren kann, wie es Intel, AMD, Cisco, Broadcom, Aruba oder Apple können. Die Liste ist noch wesentlich länger. Lediglich in der Telekommunikation und im Mobilfunk hätte man mit Ericsson und Nokia noch etwas Eigenes. Die spielen in der DC-Infrastruktur aber keine Rolle und auch die können ohne Halbleiter aus US-Unternehmen gar nichts herstellen. Will man in Europa KI und Software benutzen können, dann geht es nicht ohne die USA. Demzufolge hat man sich auch dem US Cloud Act und FISA (was wesentlich krasser ist) zu beugen. Gerede über europäischen Datenschutz und Datenhoheit ist digitales Greenwashing.
 
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Syntax_41 schrieb:
Nach wie vielen Jahrzehnten kam die EU jetzt auf die Idee, ein Pendant zu MS Office zu fokussieren …
Das gab es bereits in den 1980ern.
Sogar aus Deutschland. Die Öffentlichkeit ist damals aber voll auf Microsofts Werbemaschiene abgefahren.

Nannte sich StarOffice von Stardivision. Wurde später von Sun aufgekauft, Sun dann von Oracle.

Aber alles deutsche war ja doof und Hitec kam damals ja zwingend aus den USA.

Edit: Funfact am Rande, StarOffice->OpenOffice->LibreOffice.
 
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Syntax_41 schrieb:
Was für einen Schwachsinn du von dir gibst...
Syntax_41 schrieb:
Aber wenn man keine Ahnung hat…
Mehr kommt wohl nicht mehr von Dir. Deine Äußerungen generell verflachen zunehmend. Deine Einstellung, das auf der einen Seite eh alles egal ist und auf der anderen, das man der EU nicht trauen kann und dort alles kritisch ist, ist halt ein Gefühl, dem sich die Fakten fügen müssen. Das ist nicht diskussionsfähig.

Übrigens der Dumme zeigt mit dem Finger auf andere. Nur so als Tipp für zukünftige Diskussionen.
 
@0x8100
Ne, aktuell kann SoftMaker das meines Wissens nach nicht. Mir ging es aber auch eher darum, dass es bereits rebrandete Versionen gibt, weil das mit SoftMaker und Aschampoo wissen viele nicht.
 
Zoldan schrieb:
Das wollte ich nur hören! Das weißt Du hoffentlich wie viele 1000sende von Excel-Makros insbesondere bei DAX Konzernen heute noch aktiv genutzt werden! Alleine deswegen wäre eine Migration auf ein alternatives Office (Excel) finanziell kurz- und mittelfristig ein kaum stemmbares unterfangen!
Ergänzung ()


Ich habe ein Projekt geleitet, bei dem es um die Migration von Office XP zu Office 2007 auf 133.000 Clients geleitet. Es war eine Katastrophe, da niemand in den Fachbereichen eine Ahnung hatte wie viele 1000 Excel-Makros für alle möglichen Anwendungsfälle im Laufe der Jahre erstellt wurden. Alleine das Umschreiben (wie Du es vorschlägst) hätte für die wichtigsten Anwendungsfälle ~9 Monate benötigt (weil es damals keine AI oder Tool gab, was dies automatisiert hätte erledigen können). Von den zusätzlichen Kosten will ich gar nicht erst reden, die Manpower an Experten wäre schlicht uns einfach nicht verfügbar gewesen. Letztendlich sind die wichtigsten Anwendungsfälle bei Office XP geblieben. Heute bin ich nicht mehr bei dem Unternehmen, aber ich weiß von anderen Konzernen, dass dort heute genau aus solchen Gründen, immer noch uralte Office Produkte aktiv in der Nutzung sind, weil das Geld einfach nicht dafür da ist alles zu migrieren.

Deswegen haben auch Alternativen absolut keine Chance sich so flächendeckend auszubreiten! Da können ganz schlaue Eierköpfe hier und woanders etwas anderes behaupten, aber wenn man selber solche Situationen miterlebt hat, dann schlägt man die Hände über den Kopf zusammen und es wird einem sehr deutlich, dass Du förmlich ein Leben lang an solche (MS-)Lösunegen klebst und es gibt kaum ein entkommen.

Was sagst du zum vollzogenen konzernweiten Umbau von MS365 zu Google Workspace bei der Schwarz Gruppe? Dürfte mit 170 Mrd. Umsatz und 600K Mitarbeitern zumindest vergleichbar mit den angesprochenen DAX-Konzernen sein.
 
OpenSystemFan schrieb:
Mehr kommt wohl nicht mehr von Dir. Deine Äußerungen generell verflachen zunehmend. Deine Einstellung, das auf der einen Seite eh alles egal ist und auf der anderen, das man der EU nicht trauen kann und dort alles kritisch ist, ist halt ein Gefühl, dem sich die Fakten fügen müssen. Das ist nicht diskussionsfähig.

Übrigens der Dumme zeigt mit dem Finger auf andere. Nur so als Tipp für zukünftige Diskussionen.


Ich habe doch das eine schon von dir widerlegt, dass die Wissenschaft eben nicht so denkt.
Du beweist nur gerade meine Behauptung.
 
Die Idee: Absolut Top und überfällig.
Der Zeitpunkt: 40 Jahre zu spät, man hätte StarOffice fördern sollen, spätestens als öffentiche Rechner angeschafft wurden.
Das jetzige Konzept: Ich habe Fragen. Wird da OnlyOffice nur geforkt, oder wird da auch an der Technik und Umfang entwickelt, abseits von Euro-Cloud und läuft im Browser? Wird das irgendwann eigenständig?
Meine Befürchtung: Da werden nur zuverlässig Fördergelder abgegriffen und am Ende kommt nichts bei raus. Das ist ja leider eine lukrative Masche geworden, egal ob private oder öffentliche Gelder.
Mein heutiger Schmunzler: Ausgerechnet OnlyOffice als Basis nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Polemik entfernt)
@0815burner Warum OnlyOffice genommen wurde, habe ich schon in einem anderen Post geschrieben. Hat, laut diverser Aussagen, etwas mit der Lastverteilung Server <-> Client zu tun.
Es soll auch irgendwann eigenständig werden, aber zunächst konzentriert man sich darauf, eine skalierbare Cloud-Variante zu machen. Das Projekt ist noch nicht so lange in Arbeit.
Welche Pläne in (ferner) Zukunft noch verfolgt werden sollen, weiß ich aber auch noch nicht. Bin aber gespannt und hoffe das Beste für das Projekt.
 
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