News Euro-Office: Europäische Alternative zu Office 365 startet am 9. Juni

saintsimon schrieb:
Glaube ich nicht. Da man dafür vom Verfassungschutz überprüft wird und dabei seine Social Media-Accounts angeben muss, Du hier aber mit Strohmann-Argumenten die bedrohte Unschuld spielst, zugleich Überwachung durch tatsächlich autoritären ausländischen Regimes verharmlost (als SÜ2er wäre man schließlich ein Ziel), bist Du so oder so ausgesprochen unseriös und somit unzuverlässig.

Was für einen Schwachsinn du von dir gibst...



Und dass ich das verharmlose, habe ich niemals behauptet. Ich sagte, es ist sinnlos, da wir so oder so überwacht werden. Worte verdrehen kannst du gut, bist wohl durch die Prüfung gefallen. :p
Ergänzung ()

OpenSystemFan schrieb:
Nur wird es nicht gesagt, sondern so in der Fachliteratur publiziert. Die ist ja dem interessierten offenen Geist prinzipiell zugänglich.

Für jemanden, der chinesische LLMs in Ü2 Umgebungen arbeitet, eh denkt, das alle Daten nach China und USA gehen, dafür aber alles Lokal hat, um der EU Zensur zu entgehen ist doch jede Erwähnung der EU kompletter Irrsinn.

Das hat Anton der 1B gestern auch gesagt, als er sich mit Moritz gestritten hat. Der hatte auch keine Argumente am Ende.

Dass es lokal ist, hat nen ganz anderen Grund. Auf den Cluster werden eh keine Dokumente etc. verarbeitet, der dient was ganz anderem.

Aber wenn man keine Ahnung hat…

https://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/89891422.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
NameHere schrieb:
Finde es armselig, das man Software die vermeintlich unter russischer Kontrole steht forkt. OnlyOffice ist "schlecht" weil die die Russen die Hand drauf haben, damit es besser wird forken wir das und wenn es schlecht läuft behaupten wir dann, das die Russsen eine Hintertür eingebaut haben. ;-)
Wäre ein bisschen schräg, im Namen der digitalen Souveränität von den USA direkt nach Russland umzuziehen, oder?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kyuss89, tarifa und jimmy13
Wenns wirklich nur im Browser läuft ist es keine echte Alternative.

Ich habe gerade testweise mal versucht, meine Diss in OnlyOffice und in NextCloud Office zu öffnen. Das ist für größere Dateien (ca. 370 MB) unbenutzbar, und wenn man neben Euro-Office noch ein lokales Office für größere Dateien braucht, dann kann mans gleich sein lassen.

Vielleicht wird ja noch was draus, aber eigentlich sagt man ja, der erste Eindruck zählt und der passt nicht wirklich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland und tarifa
0x8100 schrieb:
und diese versionen darf man einfach in eine eigene kommerzielle lösung integrieren?
Sollte gegen Geld zumindest möglich sein. Ashampoo Office ist auch ein rebrandetes SoftMaker Office.

duskstalker schrieb:
bin ich der einzige, der sowas dann im CB artikel erwartet?
Nein, das hätte ich dann auch da drin erwartet. Gerne auch mit der Angabe, dass die später folgen wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tarifa
  • Gefällt mir
Reaktionen: jimmy13
R4nd0 schrieb:
Vergleich doch DE Markt mit CH Markt in den letzten 10 Jahren. Bei uns ist die Kaufkraft pro Kopf mittlerweile fast Doppelt so hoch. Einst wurde DE bewundert, jetzt wird über euch nur noch gelacht. Merz? Brandmauer? Steuern? Deutsche Bahn? Kraftwerke zerstören? AKWs abschalten? Pipelines sprengen lassen ohne pips zu sagen? Und dann ist M365 das pööse, weil die USA eure Word Files im zweifel anschauen kann 🤣🤣🤣
Da ist aber jemand irgendwo falsch abgebogen in der News hier, um so ein Stuss zu schreiben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland, Alphanerd und KitKat::new()
Bright0001 schrieb:
Man hat hier aber Geld, politische Unterstützung und Aufmerksamkeit drauf, hatten das die von dir genannten Alternativen auch?

Es wird wie mit staatlichen Groß-Bauprojekten sein: Dauert ewig und kostet ein Heidengeld. Ob es am Ende dann besser sein wird als die Alternativen, ist m.E. sehr fraglich. Vielmehr ist es bei solchen Projekten idR so, dass es durch die starken Verzögerungen oft nicht möglich ist, vollends auf der Höhe der Zeit zu sein. Auch hier sehe ich eine potentielle Parallele zwischen Bau- und Software-Projekten.

Alle Komponenten, die du nennst, gab es beim BER z.B. auch; geholfen hat es wenig. :D
 
Hypothek schrieb:
, ich will eine Kooperation, die sowohl die Behörden, als auch - wie bisher - alle Anderen nutzen können.
Diese Steuergelder sollten insbesondere den Steuerzahlern zukommen.
Bei einer Kooperation gibts Du die Kontrolle ab. Hier soll aus guten Gründen die Kontrolle behalten werden. Ich verstehe was Du meinst, aber an einen Fork kommst Du so nicht vorbei.
 
Banned schrieb:
Alle Komponenten, die du nennst, gab es beim BER z.B. auch; geholfen hat es wenig. :D
Hey, ich sage nur dass es genug Ressourcen gibt, dass es anders laufen kann, nicht anders laufen muss. :P
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Banned und Alphanerd
DerAnnoSiedler schrieb:
"Feind".

Sorry, das ist Frameing. Niemand betrachtet die USA als Feind. Die USA ist lediglich kein verlässlicher Partner mehr. Großer Unterschied!
Und ja, wer will bitte schön von jemanden abhängig sein, dem du nicht vertrauen kannst?

Und was genau meinst Du, dass man jemanden nicht vertrauen kann? Bring es mal bitte ganz konkret auf den Punkt? An welcher Stelle können wir nicht mehr vertrauen? Oder plapperst Du einfach nur nach, was die 08/15 Medien vorplappern? Ich kann Dir allerdings sagen, dass unsere US-Amerikanischen Partner Firmen immer sehr zuverlässig und fair zu uns waren und ein enormes Interesse haben, dass dieses gute Verhältnis auch weiterhin so bestehen bleibt und ebenfalls überhaupt nicht nachvollziehen können, was wir bei uns plötzlich für eine Skepzis an den Tag legen. Wohlbemerkt, ich rede hier nicht von der Politik (wie Du es wahrscheinlich aus deiner News-Bubble her nimmst), sondern ich beziehe mich auf 16 Jahre vertragstreue (in denen es auch durchaus mal Klärungsbedarf gab) mit mehreren US-Firmen!

Also bevor Du meinst mir noch antworten zu müssen: MACH ES BITTE GANZ KONKRET WAS DU DAMIT MEINST, DASS WIR KEINEN VERLÄSSLICHEN PARTNER MEHR HABEN!
DerAnnoSiedler schrieb:
Und der zweite Aspekt, allein rein wirtschaftlich: Wieso sollten wir weiter derart große Teile unseres Reichtums und Wohlstand an Übersee überweisen? Früher konnte man das nicht ganz so eng sehen, weil man hat ja von den USA auch gut profitiert. Mittlerweile? Europa muss sowieso eine völlig neue internationale Rolle einnehmen, hinter den USA verstecken ist einfach nicht mehr. Und bete, dass wir das hinbekommen, denn irgendjemand wird zwangsläufig in das globale Machtvakuum rücken, welches Trump geschaffen hat. Und da könnten wir die Aber-Milliarden sicherlich auch gut selber in unserer Wirtschaft gebrauchen.
Deine Sichtweise strotzt vor egoistischer Arroganz! Ich kann Dir sagen, dass viele europäische (und auch deutsche) Firmen überhaupt keinen Grund haben sich über schlechte Geschäfte mit und in den USA zu haben. Versetz Dich einfach mal in einen US-Unternehmer und ließ Dir dein Geschreibsel noch mal durch!
Ergänzung ()

SirSinclair schrieb:
Komisch, ich habe schon vor ca. 20 Jahren für globale Konzerne gearbeitet (sowohl US Konzerne als auch ein Schweizer Konzern) die Linux und FOSS massenhaft verwendeten (hunderte bzw. tausende Server, intern, nicht am Internet angebunden), und es waren keine IT Unternehmen!
Insofern scheinst eher du keine Ahnung zu haben.
Dann scheinst Du je nicht besonders viel Erfolg bei deiner Zuarbeit geleistet zu haben, wenn man sich die Ergebnisse dazu heute anschaut. Lass es gut sein. Du hast mir schon einen sehr guten Eindruck von deinem Nicht-Wissen vermittelt.
 
Karl S. schrieb:
Das klingt einfach so sehr nach UDSSR 🤣 Wir erinnern uns wie gut Produkte aus staatlichen sind.
Seit wann sind folgende Firmen verstaatlicht:

Abilian
B-Taktik
EuroStack
IONOS
Nextcloud
Office.EU
Open-Xchange
OpenProject
Proton
Souverän
Tuta
XWiki

Das sind die Firmen, die am "Euro-Office" mitarbeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
Zoldan schrieb:
Wohlbemerkt, ich rede hier nicht von der Politik
Anders gesagt, hättest dir deinen Beitrag sparen können. Ein Unternehmen unterliegt logischerweise der Gesetzgebung des jeweiligen Staates.
Trump hat unter anderem Zölle für politische Erpressung missbraucht, weißt du was es da juckt wenn du ganz nette Unternehmen in den USA kennst? Gar nicht.
Zoldan schrieb:
Deine Sichtweise strotzt vor egoistischer Arroganz! Ich kann Dir sagen, dass viele europäische (und auch deutsche) Firmen überhaupt keinen Grund haben sich über schlechte Geschäfte mit und in den USA zu haben. Versetz Dich einfach mal in einen US-Unternehmer und ließ Dir dein Geschreibsel noch mal durch!
Ein Unternehmen, das Profite links liegen lässt, macht was falsch. So funktioniert das System.
Du bist schon wieder dabei irgendein "gut" / "böse" System und eine Ideologie drüber zu stülpen. Völlig unnötig!

Ich schaue mir einfach - wertungsfrei! - an, wie das System läuft.
Und unser System ist der Kapitalismus. Aktien-gelistete Unternehmen sind letztendlich rechtlich verpflichtet den Gewinn für die eigenen Investoren bestmöglich zu optimieren. Damit ein Problem zu haben, ist wie ein Problem damit zu haben dass eine Katze immer Mäuse fangen wird; das ist das Wesen der Dinge.

Die fundamental korrigierende Kraft in unserem System ist: Konkurrenz.
Und natürlich ist BigTech genau darum gebaut, eben keine Konkurrenz zu haben - nur so können die deren absurde Gewinne erwirtschaften. Und ja, natürlich rede ich ausschließlich von dieser Kategorie, zu der auch Microsoft gehört.

Wir haben weggeschaut einfach aus Bequemlichkeit.
Also ja, natürlich wird mich als US-BigTech jede Konkurrenz proportional zu Verbreitung / Chancen anpissen. Ist halt so.
 
BrollyLSSJ schrieb:
Ashampoo Office ist auch ein rebrandetes SoftMaker Office.
dazu kommt aber noch die frage, ob softmaker office überhaupt als grundlage für euro-office geeignet ist. anscheinend will man ja eine lösung, die im browser läut und kein clientseitiges programm. kann das softmaker office?
 
Bright0001 schrieb:
dass es anders laufen kann, nicht anders laufen muss. :P

Schon richtig. Man kann nur das Beste hoffen. Ich sehe jedoch noch ein weiteres, viel schwereres Problem:
Die Software ist weder OpenSource (und selbst wenn, spielt das aufgrund der eingeschränkten Zielgruppe keine Rolle) noch wird sie außerhalb der EU verwendet werden. Es wird folglich schwieriger sein, die Software sicher gegen Cyberangriffe zu halten.
Wenn ein Land außerhalb der EU, das eine solche Attacke starten möchte, eine Sicherheitslücke bzw. Schwachstelle entdeckt, kann es ewig dauern, bis diese gefunden wird. Das sieht bei MS-Produkten z.B. ganz anders aus, denn diese werden (zumindest in der freien Wirtschaft) in quasi jedem Land der Welt verwendet. Ein Staat hat hier also ein sehr eingeschränktes Interesse, eine solche Lücke lange geheim zu halten, da theoretisch auch ein "Gegner" diese kennen und ausnutzen kann. Wenn es sich hingegen um eine Software handelt, die nur in staatlichen Institutionen der EU verwendet wird, wird kein anderer Staat ein besonderes Interesse haben, eine solche Lücke zu publik zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gute Richtung.
M365 ist bloß mehr als nur die Office Apps.
Purview, Intune, Defender XDR, Exchange, Power Automate, Power Apps, EntraID/Identity Mngmt, Azure...
Echte Alternativen müssen eben auch solche Dienste abdecken, sonst endet man wieder nur bei zig verschiedenen Diensten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Zurück
Oben