Dr.Death schrieb:
Fühlt sich an wie in der Post-XP-Zeit, als man sich das Design des Vorgängers wiederherstellen wollte. Zurück in die Vergangenheit anstatt sich bei zwei Klicks umzugewöhnen...
Ich konnte mich an fast alles in Windows 11 gewöhnen, nur nicht daran, dass ich keine Gruppen im Startmenü anlegen kann. Ich trenne gerne nach Produktivprogrammen (Office, Grafikprogrammen usw.), Utilities (bspw. Treiber-Software), und natürlich Gaming, aber Windows 11 kann ich das nicht mehr tun (Ordner sind kein adäquater Ersatz. Nicht nur, weil ich diese erstmal aufklicken muss, um deren Inhalt zu sehen). Alle Programme, die ich nur einen Klick entfernt halten möchte, landen ohne ordnende Struktur in einem Ordner.
Mir ist klar, dass Microsoft (und Windows Jünger) möchte, dass ich die Windows-Suche für alles verwende (vorzugsweise mit Copilot, damit sich die User schon mal daran gewöhnen, das Hirn endgültig auszuschalten und für alles die Microsoft-KI zu nutzen) und mit Tastenkürzeln zu arbeiten. Dummerweise hatte ich einen Schlaganfall, der mir die Feinmotorik meiner Finger zerschossen hat. Ich bin dankbar für alles, das mir Tastatureingaben erspart.
Mein Vorwurf ist also nicht nur, dass Microsoft ohne Not auf die Vorlieben, sondern auch auf echte Bedürfnisse der Nutzer scheißt. Einfach die Möglichkeit erhalten oder wieder integrieren, Gruppen im Startmenü anzulegen, und schon wären viele User zufriedener, und vielen Anwendern wäre geholfen.