Ext. SSD für Datensicherung - aber welche und wie?

Gohst

Commander
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Hallo Zusammen

Ich möchte den Inhalt meines NAS/Server regelmässig noch auf eine externe Disk sichern.
Da es sich höchstens um 1-2TB an wichtigen Daten handelt, die nur gelegentlich ändern/wachsen hätte ich die Samsung T7 4TB dafür raus gesucht.

Allerdings bin ich nicht sicher ob ich lange damit glücklich werden.

Das NAS ist eine virtuelle Maschine mit TrueNAS und einem ZFS Pool (5TB nutzbar, RAIDZ1).

Anforderungen:
  • Die Disk wird 24/7 via USB 3.2 Port (5 Gbit/s) angeschlossen sein.
  • Backups werden 1x täglich gemacht (Inkrementell)
  • Es ist nicht unbedingt notwendig Daten aus einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen zu können (also nicht 60 Tage oder so zurück)
  • Die Lösung soll leise sein und 3-5 Jahre so betrieben werden

Fragen:

Anstatt einfach stur ein Copy Job oder mit einem etwas schlaueren Tool (z.B RSync) die Daten abzugleichen, hat wer gute Erfahrungen mit der ZFS Snapshot Technik auf TrueNAS?

Schlussendlich muss im Notfall aber eine Wiederherstellung von Daten mit relativ einfachen Mittel möglich sein.
 
Gohst schrieb:
Die Disk wird 24/7 via USB 3.2 Port (5 Gbit/s) angeschlossen sein
Dann ist das kein sicheres Backup, zumindest nicht gegen Ransomware.
 
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Fair enough, guter Input.

Schutz vor Ransomware ist auch nicht das erste Ziel. Alles extrem wichtige ist auch in einer Cloud gesichert - somit offsite.

Schlimmstenfalls wäre eine Disk-Rotation mit 2 Medien natürlich möglich - guter Punkt.
 
Gohst schrieb:
Schutz vor Ransomware ist auch nicht das erste Ziel. Alles extrem wichtige ist auch in einer Cloud gesichert - somit offsite.
Die Cloud ist von dem PC/NAS erreichbar...? :)
Dann hättest du nämlich das gleiche Problem.
 
Das externe Backup tun bei mir HDD verschiedener Anbieter im Wechsel. Die werden angesteckt wenn das BU fällig ist, sonst sind die im Schrank und verteilt auf die Lagerorte.
 
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Nicht direkt, die Sicherung zur Cloud wird manuell erledigt. Somit hätte eine Ransomware nicht direkten Zugang - nein. Der Cloud Speicher ist mit Mehrfaktor-Anmeldung geschützt und erlaubt die Wiederherstellung von Vorgängerversionen.

Aber back to topic:

ZFS Snapshots gut als Backup zu gebrauchen?
Einfache USB SSD oder lieber eine HDD ?

Es soll keine langfristige Offline Lagerung gemacht werden.

-> Es geht einfach um mein NAS zuhause (privat, nicht gewerblich)
 
Gohst schrieb:
Es soll keine langfristige Offline Lagerung gemacht werden.
Das wirklich Wichtige ist eh keine Langzeitaufbewahrung welche nie aktualisiert wird.

Das Wichtige sind eher Dokumente welche über Dein Leben entscheiden, Passwortlisten für den Zugriff auf Irgendwas wenn Du nicht (mehr) kannst.
Das ist das was ich auf verschiedenen kleinen HDD habe und die an mehreren Plätzen sind, inclusive in der Cloud. Wird aktualisiert wenn nötig, Frau und Sohn wissen wie man rankommt. Frau und Sohn sichern ihr Wichtiges auch so.

Für mich fühlen sich HDD besser an als SSD.
 
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Für so eine Sicherung mit wechselnden, externen, nicht permanent angeschlossenen USB-Medien habe ich zwei Exemplare hiervon gekauft und mit jeweils einer Samsung 870 Evo 4TB bestückt.
UGREEN Festplattengehäuse 2,5 Zoll USB C 3.2 Gen 2 auf SATA III

Das Backup läuft damit mit fast 400 MB/s.
Ich mache grundsätzlich nur komplette Image-Backups von meinen Daten und dem System-Laufwerk.
Auch wenn andere hier inkrementelle Backups dulden, bin ich in meinem Szenario anderer Meinung.

Edit: Da ich die Medien nicht jahrelang ohne sie anzuschließen liegen lasse, mache ich mir wegen der Verwendung von SSDs keinen Kopf.
Für die regelmäßige Jahressicherung habe ich noch zusätzlich eine "alte" USB-3.0-Platte.
 
Gohst schrieb:
hat wer gute Erfahrungen mit der ZFS Snapshot Technik auf TrueNAS?
ich mag zrepl sehr gern
Schnell, einfach und zuverlaessig

Gohst schrieb:
der lieber eine HDD ?
HDD. Mehr platz pro Euro und wenn du sie doch mal 5 jahre in den schrank legst ist dann auch noch alles da :)

Gohst schrieb:
Schutz vor Ransomware ist auch nicht das erste Ziel. Alles extrem wichtige ist auch in einer Cloud gesichert - somit offsite.
so lange das nicht direkt beschreibbar ist, definitiv.
Machst du da push oder pull backups?
 
madmax2010 schrieb:
HDD. Mehr platz pro Euro und wenn du sie doch mal 5 jahre in den schrank legst ist dann auch noch alles da :)
Das sieht Seagate aber anders 🙈
Storage
The maximum recommended storage period for the drive in a non-operational environment is 90 days. Drives should be
stored in the original unopened Seagate shipping packaging whenever possible. Once the drive is removed from the
Seagate original packaging the recommended maximum period between drive operation cycles is 30 days. During any
storage period the drive non-operational temperature, humidity, wet bulb, atmospheric conditions, shock, vibration,
magnetic and electrical field specifications should be followed.
 
Was völlig egal ist, wenn Du rotierend Datenträger austauschst. @Purche
 
HDDs die nach 5+ Jahren nicht mehr funktionierten habe ich noch nicht erlebt. Früher hörte ich mal Geschichten von verarzten schmiermitteln.

SSDs die nach 1-2 Jahren Daten verloren haben, musste ich leider schon mehrfach erleben
 
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@madmax2010

Ich habe schon HDDs aus der Versenkung geholt die sicher 10 Jahre oder so rumgelegen haben.
Ergo auch meine erste SSD nach fast 7 Jahren wieder "reanimiert".

Alles hat noch funktioniert, soweit ich beurteilen kann waren die Daten noch lesbar auf beiden Datenträger.
 
Bei alten SSDs mit SLC und MLC ist das auch gut schaffbar. Die halten pro zelle 2, beziehungsweise 4 Zustände.
Bei QLC SSDs heutzutage sind es 16 Zustände, mit jeweils deutlich kleinerem validen Bereich. Da kann es bei langer lagerung schon mal leichter passieren, das ein paar bits "umkippen"
 
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