Externe Platte mit Hardware-Verschlüsselung

satix500

Lieutenant
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Hi,

Ich bin für die Firma auf der Suche nach einer externen 2.5" Platte, die mit Hardware-Verschlüsselung arbeitet.Es gibt welche mit HW-Verschlüsselung von Seagate, Fujitsu oder Hitachi, aber nur als intern.Selber bundeln von intern + externes Gehäuse kommt nicht in Frage.
Dann habe ich das hier gefunden:
Freecom ToughDrive
Ich frage mich nur, wie sicher eine solche Platte sein kann, dazu noch MD5-256(auf jeden Fall besser als 128).
Ich kann kaum reviews zu dem Gerät finden.
 
Wie sicher so ein Gerät wirklich ist, erfährt man erst, wenn sich jemand mit viel Ahnung die Mühe macht es auf Herz und Nieren zu testen. Bei verschlüsselten USB-Sticks hat heise.de schon mehrfach eklatante Schwachstellen aufgedeckt, die es erlaubten die Verschlüsselung auszuhebeln.
Es liegt einfach im Ermessen der Hersteller, wie sie die Verschlüsselung umsetzen.

Daher wirst du ohne ein Review auch keine brauchbaren Informationen finden. Und selbst, wenn in einem umfangreichen Review kein Fehler gefunden wird, heißt das noch nicht, dass auch keiner vorhanden ist.
 
Zuletzt bearbeitet: (typo)
Ich stimme mit dir überein.

Wir nutzen zurzeit TrueCrypt-sicher, aber man braucht Admin-Rechte, welche die User nie bekommen. Deswegen suchen wir nach einer praktikableren Lösung.
 
@Noxman
1.Das ist erstmal eine 3.5" Platte, die zu sperrig ist, um sie mit auf Reisen zu nehmen.
2.Es gibt keine Angabe dazu, ob die Verschlüsselung hardwareseitig in der Platte selbst stattfindet oder über eine Software+CPU bewerkstelligt wird.

Also fällt aus.
 
Das Produkt wird standardmäßig ohne Platte ausgeliefert. Somit findet die Hardware-Verschlüsselung in dem Gehäuse. Das würde heißen, ohne Gehäuse keine Daten mehr. Wenn ich ein neues Gehäuse als Ersatz kaufe, werde ich imstande sein, das Passwort vorausgesetzt, an die Daten meiner Platte ranzukommen?

Ist diese Verschlüsselung obligatorisch oder nur als Oprion vorgesehen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssige "???" entfernt.)
An sich eine interessante Alternative. Ich habe heute erfahren, dass die Platte vorzugsweise auch Linux unterstützen sollte. Damit sind beide Lösungen in dem Sinne ungeeignet.
Es ist gar nicht so leicht so eine Platte zu finden.
Ergänzung ()

Mir ist noch eine wichtige Sache eingefallen. Die von mir rausgesuchte Platte von Freecom macht keine Datenverschlüsselung, sondern hasht lediglich das Passwort mit MD5-256. Ein toller Schutz. Platter ausbauen, in eine andere Platte einbauen und schon geht's.
 
Hmm es gibt noch viel mehr Alternativen zu TrueCrypt, die vielleicht auch ohne Admin-Rechte funktionieren.
Kommst auf jeden Fall billiger weg.

Ich denke da noch an DriveCrypt oder irgendein altes Steganos.
 
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