Externes Gehäuse+HDD mit 4TB - Überall lesbar?

TotalEclipse

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für eine neue externe Platte, und ich möchte eine Kombi aus WD Caviar Green 4TB und diesem Raidsonic-Gehäuse kaufen.

Ich blicke leider nicht so richtig durch, was es mit der 4k/512b-Sektorengröße auf sich hat, v.a. in Bezug auf ältere Geräte und in Zusammenhang mit einem externen Gehäuse.


Daher erstmal die Frage, wenn ich o.g. Kombi erstmal formatiert und beschrieben habe, kann ich sie dann überall vollständig auslesen (mit der Platte im Gehäuse verbaut, habe schon gelesen, dass es beim Ausbau evtl. problematisch wird)?

Wenn mir jemand die Hintergründe erklärt, wäre ich aber auch nicht unglücklich ;-)
 
Hängt das nicht eher davon ab, ob die "auszulesende Systeme" NTFS unterstützen?!
 
Gut, dann gehen wir mal davon aus, dass sie das können - Frage bezieht sich jetzt nur darauf, ob die Emulation/Plattengröße Probleme verursachen kann.
 
Mein Kumpel hat noch ein am2 Board, selbst dort gibt es keine Schwierigkeiten mit einer 3TB Partition.
 
Für Windows XP ist erforderlich Paragon Disk Manager ( 15€ ) um Externe 4TB Platte voll auszulesen.
Windows 7, 8 haben damit keine probleme.

MFG
nowel
 
Per USB, vorausgesetzt die Betriebssysteme der jeweiligen Rechner sind neu genug und unterstützen GPT, gibt es keine Probleme. Per eSATA ist es ein Risiko, da es hierbei sehr auf den Treiber des (e)SATA-Controller auf dem jeweiligen Rechner ankommt. Ist der Treiber zu alt und unterstützt so große Festplatte noch nicht, sieht man das nicht gleich, weil sich Windows auf die Verwaltungsinformationen auf der Platte verlässt und nicht den tatsächlich physisch verfügbaren Speicherplatz prüft. Werden Daten dann oberhalb der 2-TiB-Marke geschrieben, wird die Festplatte vollständig gelöscht.

/Edit
Überprüfe an beiden Anschlüssen (USB und eSATA) mit welchem Sektorlayout die 4 TB Platte angesprochen wird.

  • Öffne die Konsole/Eingabeaufforderung (z.B. Start -> Suchfeld: cmd)
  • Und gib folgenden Befehl ein: wmic diskdrive get bytespersector,model
Hier sollte für beide Anschlüsse dieses Gehäuses jeweils 512 als Ergebnis kommen. Wird ein Mal 512 und das andere Mal 4096 ausgegeben, kannst du auf die Daten auf der Platte nur über den Anschluss zugreifen, an dem die Platte initialisiert, partitioniert und formatiert wurde.
 
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