extrem lichtstarke Objektive

  • Ersteller Ersteller reaper2k11
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Hypeo schrieb:
Übrigens kann man mit einer DSLR nicht die gesamte Lichtstärke eines lichtstarken Objektivs ausnutzen. Bei allen Blenden < 2.8 nimmt der Anteil der Lichtstärke, den die Kamera wirklich nutzen kann, ab, während die Kamera das unbemerkt mit ISO ausgleicht.
Wieso denn? Kann schon sein, dass es so ist, aber bitte erkläre das mal genauer, da es mir so nicht einleuchtet.
Ergänzung ()

ayin schrieb:
Bitte nicht schon wieder die alte Oskar Barnack Legende :(

Ich kenne die Geschichte nur so - wenn du es besser weißt, wieso klärst du uns nicht auf, anstatt hier nur die Mundwinkel verächtlich runterzuziehen?
Nachlesen kann man das übrigens nicht nur bei Wikipedia sondern auch u.a. auf der Homepage von Leica. Aber wenn diese Seiten alle Schwachsinn erzählen, gut...
 
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etheReal schrieb:
Wieso denn? Kann schon sein, dass es so ist, aber bitte erkläre das mal genauer, da es mir so nicht einleuchtet.
Es gibt irgendwo im Netz eine genaue physikalische Erklärung dazu, falls du es genau wissen willst, aber fürs erste sollte das reichen ;)

Ich könnte das ganze jetzt auch aus dem Kopf hierhin schreiben, aber mMn ist es auf dieser Seite gut verständlich erklärt und dargestellt.
 
@Ethereal:

Ganz einfach: Weil es heute eigentlich keinen mehr interessiert warum das damals so war.
 
ayin schrieb:
Ganz einfach: Weil es heute eigentlich keinen mehr interessiert warum das damals so war.
Deine Meinung dazu entspricht also jeder Meinung auf der Erde?
Mich interessiert es brennend - und es gibt viele Leute, die das auch interessiert.

Geh zurück an den PC und spiel Counter Strike... :rolleyes:
 
Naja, wenn man darauf steht, was vor ca. 100 Jahren schon eine halbherzige Lösung war, dann sei euch das gewährt. Jucken tuts trotzdem keinen.
 
Beruhigt euch, ladies :D
 
Weil es damals einfach nur eine Bastellösung für private Zwecke war, die wie bereits erwähnt zufällig entstanden ist. Sie wurde damals halt massentauglich verwertet. Den Kultstatus hat Leitz erst später erreicht. Damals jedoch war das Format unter Fotografen sehr unbeliebt. Aber es sind dann viele Firmen wie Kodak auf den Zug aufgesprungen, und die Fotografie wurden zum Massenphänomen. Bis heute hat sich daran nichts geändert, knippst doch die breite Masse mit winzigen Sensoren.
 
Wieso entwickelt man für die Profikameras nicht einfach noch größere Sensoren? Also anstatt auf 36x24mm auf z.B. 42x28mm. SOllte doch nochmal um einiges die Bildquali erhöhen

Was für Senrogrößen haben denn die ProfiVideokameras wie so eine RED oder eben so ein Riesen-HD Teil bei den ChampionsLeague Spielen, bei denen sogar derbe Slomos möglich sind?
 
Das gibt es doch. Mittelformatkameras haben (je nach Modell) einen weit grösseren Sensor, z.b. 33.1 x 44.2mm oder 40 x 54mm. Und dann gibts noch für Grossformat digitale Backs.
Aber damit muss man dann schon umgehen können. Die Schärfentiefe ist dort ein ganz anders Kapital, dort ist oft wenig Unterschied zwischen Blende 2 und Blende 16.
 
1) Hier in der Familie hatten wir tatsächlich eine analoge APS-C. Sehr schick klein, wurde dann aber wohl für eine Digitale gehalten und geklaut.

2) Ja, für fast alle Hasselblads sind Mittelformatrückwande gedacht (oder eben andersherum). Die Sensorherstellung kostet aber Unmengen, ganz zu schweigen von den Objektiven, die ja noch wesentlich größer sein müssen als bei Vollformat.
 
reaper2k11 schrieb:
Wieso entwickelt man für die Profikameras nicht einfach noch größere Sensoren? Also anstatt auf 36x24mm auf z.B. 42x28mm. SOllte doch nochmal um einiges die Bildquali erhöhen?
Nein. Ein sch*** Bild bleibt ein sche*** Bild.
Du änderst dadurch (wenn du den zusätzliche Platz mit noch mehr Pixel füllst) die Auflösung => Du kannst dein Bild größer drucken => Du willst also jedes Bild auf 5x5m Leinwände (oder größer) drucken lassen?
Ansonsten gibt es noch die Änderungen, die vielen hier wegen des Crop-Faktors bekannt sein dürften, bloß halt in die andere Richtung, da der Sensor größer ist.

Mit Slowmotion hat das nichts zu tun.

Es gibt jedoch auch noch eine andere Möglichkeit: Den Sensor vergrößern, aber die Pixelanzahl gleich lassen. Soweit ich weiß, bitte korrigiert mich, wenn es falsch ist, lässt sich dadurch die Empfindlichkeit steigern.
Dadurch sind kürzere Belichtungszeiten möglich und das kommt wiederum der Zeitlupe zu gute.
 
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Durch den größeren Sensor können die Pixel größer sein, demensprechend sinkt das Rauschen, auch bei ISO100 schon. So ist es zumindest mit APS-C und KB, also vermute ich mal, es ist analog genauso.
 
@Triversity:

Was meinst du mit Analog? Oder hast du dich einfach nur verschrieben?
 
Er meint wahrscheinlich "Analogie" - sprich, die Eigenschaften verhalten sich analog zum Mittelformat.
 
Ah, da könntest du recht haben. Bin wohl auf der Leitung gestanden.
 
So sieht´s aus, Megamind. Tut mir Leid, zu viel Biologie in letzter Zeit gehabt :D
 
/edit: hat sich erledigt, da der Post auf den sich dieser hier bezog, entfernt wurde.
 
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