Fachbericht - Thema UEFI

K

Klonky

Gast
Aloha.


Derzeit stehe ich vor der Aufgabe, auf 7-10 Seiten das Thema UEFI (EFI) zu erläutern. Die Gliederung besitze ich schon und wurde Aufgrund von Grundwissen erstellt. Das Problem ist, ich bräuchte ein paar Quellen um meine Themenbereiche zu füllen.

Leider, wenn man verschiedene Seiten ansteuert auf Google zum Thema UEFI, finden sich viele verschiedene Meinungen/Aussagen, die mich schwer verunsichern, welche den nun korrekt ist.

Kleines Beispiel:

Ein spürbarer Vorteil von UEFI ist der im Vergleich zum BIOS kürzere Bootvorgang. Dies gelingt, da Hardware-Komponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher und Chipsatz parallel initialisiert werden. Beim BIOS geschieht dies nacheinander.
(Quelle: t-online)

So verzichtet UEFI-Pionier Intel beispielsweise bislang komplett auf ein grafisches BIOS- beziehungsweise Firmware-Setup und es gibt viele UEFI-Boards, die nicht schneller oder gar langsamer booten als solche mit herkömmlichem BIOS.
(Quelle: Heise)

Zum einen überwindet es einige BIOS-Limitierungen, beispielsweise die Beschränkung auf den Real Mode der Intel-CPUs, bei dem nur 16-Bit-Anweisungen abgearbeitet werden können und wo das adressierbare RAM auf 1 MB beschränkt ist. Daraus resultieren kürzere Boot-Zeiten.
(Quelle: Windowspro)


Nun habe ich zu einem "neueren Thema" ca 3 Aussagen, die sich doch etwas unterscheiden. Jemand von euch ne Idee, wo ich eine Quelle finde, die auf jeden Fall stimmen sollte? Ich möchte solche Falsch Aussagen eben vermeiden.

Zu dem Thema mit dem schnelleren/langsamen Booten habe ich noch im Kopf, dass UEFI eben analysiert, welche Ports auf dem Mainboard belegt sind und nur die Treiber von den belegten Port lädt... Also eine vierte Meinung :)

Wäre über etwas Hilfe sehr verbunden. Vielleicht kann mir dort jemand helfen. Habe schon bei Intel direkt geschaut. Dort gibt es Zigg Präsentationen, wobei die meisten kaum einen Zusammenhang mit UEFI (EFI) haben...

Gruß.
 
ich sag mal so: keine Quelle ist von den 3 verlässlicher als heise himself ;)
 
Meine Erfahrungen decken sich mit Heise. Ich habe im Sommer RAM und Board getauscht (von Sockel AM2+ und DDR2 auf AM3+ mit DDR3). Mein aktuelles UEFI-basiertes Board lädt SIGNIFIKANT langsamer bis zum Bootloader (GRUB v1.99) als alle bisher von mir eingesetzten BIOS-basierten Boards.

Mein Fazit: UEFI ist (noch) reichlich sinnlos. Selbst die Möglichkeit, von Platten > 2TB zu booten ist lächerlich. Warum sollte ich von einer 2TB-Festplatte booten wollen? Wenn, dann boote ich von einer 128GB großen SSD. Wenn das OS erst einmal läuft ist GPT auch ohne UEFI möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich UEFI als Thema nehmen sollte. Nachdem ich mit die hälfte des 130 Seiten PDF von Intel durchgelesen habe, muss ich gestehen, das es ein sehr tiefgehendes Thema ist. Ich muss das irgendwie runterbrechen und "verständlich" aufbauen für andere auf 7-10 Seiten. Leider ist das für mich auch stellenweise sehr unverständlich.

Könnt ja mal kurz reinklicken.
 
Zurück
Oben