News Ferrari Luce: Designstudio von Apple-Designer zeigt Sportwagen-Interieur

Weyoun schrieb:
Dieser Beweis steht noch aus. Ich erhöhe auf mindestens 10 Runden auf der Nordschleife, wenn man auf dem Kurs zwischendurch Benzin nachtanken oder Strom schnellladen kann. Dass man durchaus elektrisch Rennen fahren kann, sieht man an der Formel E.

10 Runden? Nie im Leben. Alleine aufgrund der Thermischen Belastung wird das nichts. Selbst mit nachladen nicht. Bei der leistung müsste der Akku aber auch ansonsten enorm riesig sein, selbst mit Energierückgewinnung.

Zur Formel E. Ein Formel E Rennen ist deutlich kürzer, als z.B. ein Formel 1 Rennen und die fahrzeuge deutlich Leistungsschwächer. Es hat aber auch nie jemand behauptet, dass man mit E-Autos keine Rennen fahren könnte, nur dass man da nicht die gleißen Maßstäbe wie im verbrennersport ansetzen kann.

Weyoun schrieb:
Längsbeschleunigen beim Bremsen + Rekuperieren

Da sind E-Autos nicht wirklich im Vorteil. Das Gewicht wirt dem entgegen und man kann nicht beliebige mengen an Energie zurück in den Akku schieben. In der realität sind Verbrenner und Elektros hier sehr vergleichbar.

Weyoun schrieb:
  • Querbeschleunigung in de Kurven

Und vor allem letzteres kann auch mit einem E-Auto mit niedrigem Schwerpunkt ganz passabel funktionieren, wenn der Abtrieb entsprechend hoch ist.

Funktioniert bei einem verbrenner mit guter Aero aber auch passabel und man kann die Physik nicht überlisten. Wenn 2,3 Tonnen aus der Kurve ziehen, ist es was anderes, als wenn 1,3 Tonnen bewegt werden müssen.
Weyoun schrieb:
Es gibt schon ein paar (Halb-Profis), die ihre Autos wirklich ausfahren auf der Strecke, aber bezogen auf die Gesamtbevölkerung ist das natürlich wenig.

Auch in Bezug auf die dafür geeigneten Fahrzeuge ist das sehr gering. Die meisten Ferraris legen mehr Kilometer in der Innenstadt zurück, als auf der Rennstrecke.

ThirdLife schrieb:
Das höre ich jetzt aber auch schon seit fünf Jahren konstant. Bisher ist aber alles in der EU kaufbare meist eher "meh" und Altware während in China deutlich geilerer Shit zu haben ist. Bringt mir leider nichts wenn ich hier nicht das kaufen/leasen kann mit dem immer vollmundig geworben wird.

Deutschland ist für die Chinesen ein zu unwichtiger Markt, die kommen Teilweise nur Bedingt hinterher die eigene Bevölkerung zu versorgen. Mittlerweile gibt es auch zulassungsbeschränkungen. Du kannst viele Modelle hier haben, aber dann über den importweg. Über Auto-China kannst du dir z.B. durchaus sowas wie einen SU7 Ultra hier kaufen. Ist dann zwar deutlich teurer, als in China, aber noch immer ein Schnäppchen im Vergleich.
 
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Apocalypse schrieb:
Das ist bei deinem Auto vielleicht auch genau richtig so. Dann steht die 2500 und die 160 dann hoffentlich auf 12 Uhr.
bei dem ist auf 12uhr 3000rpm und 120km/h, was im 4. gang zusammenpassen würde. stattdessen ist im 6. gang 120km/h ca 1900 und bei 3000 würde ich ca 180km/h fahren (mach ich nur sehr selten und schneller auch nicht, frisst zuviel sprit).

ThirdLife schrieb:
Ja mit elektrisch redest du bei mir als seit vier Jahren EV fahrendem Menschen voll gegen die Wand. Selber kein EV aber den Mund weit offen.
ja, ich rede gegen eine wand, die unnötig lärmende und stinkende autos befürwortet trotz erfahrung mit in diesen punkten besseren alternativen.
 
alyk.brevin schrieb:
ja, ich rede gegen eine wand, die unnötig lärmende und stinkende autos befürwortet trotz erfahrung mit in diesen punkten besseren alternativen.
Ja. Du bist halt einer von der Sorte wo die Frau beim Vögeln doch lieber den Mund halten soll. Und länger als zwei Minuten im Bett wäre einfach zu ineffizient. Warum soll etwas auch Spass machen und zelebriert werden, wenn mans einfach abhandeln kann ? :daumen:

Faktisch kann halt ein EV Stand heute eben NICHT alles besser. Was nutzen mir 800 Pesen und 2,8 Sekunden auf 100 wenn das Ding 2,5 Tonnen wiegt und in jeder Kurve eigentlich nur Kampf um Haftung besteht ? Gibt halt Menschen die das nicht direkt feiern.

Du kannst in dem Punkt halt nicht mitreden, du weisst schlicht nicht wovon du redest aber möchtest halt mal bisschen stänkern.

Für mich ist ein EV im Alltag super, aber halt eben kein reines Fun-Mobil. Mehr zweckdienlich und nützlich als reines Vergnügen. 🤷‍♂️
Ergänzung ()

Shoryuken94 schrieb:
Deutschland ist für die Chinesen ein zu unwichtiger Markt, die kommen Teilweise nur Bedingt hinterher die eigene Bevölkerung zu versorgen. Mittlerweile gibt es auch zulassungsbeschränkungen. Du kannst viele Modelle hier haben, aber dann über den importweg. Über Auto-China kannst du dir z.B. durchaus sowas wie einen SU7 Ultra hier kaufen. Ist dann zwar deutlich teurer, als in China, aber noch immer ein Schnäppchen im Vergleich.
Wobei hier jetzt der neue Zeekr 7 GT vorgestellt wurde in CH. Für einen Preis von um die 62k CHF mit meinen zwei Extras (Farbe + Interieur) ist das ein super spannendes Auto. Werde ich sicher mal probefahren müssen.

Soweit ich gelesen hab dürften die auch im Leasing vergleichbar teuer sein wie mein M3P, also echt ne direkte Alternative mit höherwertigerer Ausstattung, dabei aber nicht viel länger (4,75 vs. 4,80).

Kaum hab ich gemosert gibts schon die erste Alternative. Mal sehen was bis Mitte / Herbst auf den Markt kommt, dann müsste ich mich langsam mal entscheiden. :D
 
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Shoryuken94 schrieb:
Deutschland ist für die Chinesen ein zu unwichtiger Markt, die kommen Teilweise nur Bedingt hinterher die eigene Bevölkerung zu versorgen.
BYDs und Polestars sehe ich dieser Tage hier mehr als Teslas. Der Markt wird imho auch einfach mit passenden Marken bedient.
 
ThirdLife schrieb:
Du kannst in dem Punkt halt nicht mitreden, du weisst schlicht nicht wovon du redest aber möchtest halt mal bisschen stänkern.
ich weiß exakt wovon ich rede: wenn ein flacher sportwagen mit 4 auspuffrohren am haus vorbeidonnert oder auf der autobahn mich überholt, muss ich mir den absolut unnötigen lärm anhören. bei einem normalen und besonders elektroauto muss ich das nicht. würden die nur auf der rennstrecke fahren, würde mich das ja nicht stören, da es in meiner nähe keine gibt.
das gleiche gilt natürlich auch für die knatternden motorräder, von denen es einige in der nachbarschaft gibt und viele im sommer im konvoi durchs kaff fahren. wäre so toll, wenn es stattdessen nur ein leises elektrisches summen wäre.
wäre nebenbei auch angebracht, wenn die geschwindigkeitsbegrenzung aufgrund von lärm auch solche motorengeräusche einschließen würden (also verbot von sportwägen/motorrädern) und elektroautos stattdessen auch schneller fahren dürften.
 
@alyk.brevin Kann man nur von Glück reden, dass es nicht nach dir geht. 😂

Viel Spaß dabei in deinen wutbürgerlichen Träumen jedem alles zu verbieten das dir persönlich nicht in den Kram passt während du dir selbst natürlich kein Limit aufdrängen lassen willst. :daumen:

Tipp: zieh doch nach Österreich, da darfst auf manchen Strecken mit einem EV schneller fahren und du kriegst dein Bestrafungs-Paradies. Ist halt arg blöd für dich grad so ohne EV. :freak:
 
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ich fange immer zuerst bei mir an, bevor ich von andren was fordere. also natürlich fahre ich möglichst niedrigtourig und hab doch schon gesagt, dass ich gerne noch mehr gänge hätte.

und natürlich fahre ich weiter 30, wenn es wegen lärm vorgeschrieben ist, auch wenn die elektroautos 50 fahren dürften. ich kann nämlich auch vorteile für andere fordern, auch wenn ich selbst nicht davon profitiere.

wo liest du, dass ich mich nicht limitieren lasse und nur andere limitieren will? schließt du von dir auf andere?
 
alyk.brevin schrieb:
ich fange immer zuerst bei mir an, bevor ich von andren was fordere. also natürlich fahre ich möglichst niedrigtourig und hab doch schon gesagt, dass ich gerne noch mehr gänge hätte.
Aber in einem Verbrenner. Schäm dich. Kein Mimimi, keine Ausreden. EV kaufen. Sofort. Du forderst - du lieferst.

alyk.brevin schrieb:
wo liest du, dass ich mich nicht limitieren lasse und nur andere limitieren will? schließt du von dir auf andere?
Du gehst nur auf die für dich interessanten und von dir selbst vorgeschlagenen Punkte ein. Gehen wir doch mal auf meine Forderungen ein, der Umwelt zuliebe kein Fleisch mehr für dich bzw. auf 1-2x die Woche limitiert in kleinen Mengen, keine Urlaube die weiter als 100km Umkreis sind, keine Kinder (auch sehr umweltschädlich und manchmal viel zu laut).
 
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Shoryuken94 schrieb:
10 Runden? Nie im Leben. Alleine aufgrund der Thermischen Belastung wird das nichts. Selbst mit nachladen nicht. Bei der leistung müsste der Akku aber auch ansonsten enorm riesig sein, selbst mit Energierückgewinnung.
Wie schaffen sie es dann in der Formel E, 100 km am Stück (die Hälfte des Rennens, dann wird das Auto getauscht) Vollgas zu geben, bis der (Netto-)Akku wirklich bei 0,0 % leergefahren ist?
Shoryuken94 schrieb:
Zur Formel E. Ein Formel E Rennen ist deutlich kürzer, als z.B. ein Formel 1 Rennen und die fahrzeuge deutlich Leistungsschwächer. Es hat aber auch nie jemand behauptet, dass man mit E-Autos keine Rennen fahren könnte, nur dass man da nicht die gleißen Maßstäbe wie im verbrennersport ansetzen kann.
Wenn man ein Formel-E-Auto (derzeit 350 kW maximal und bis 320 km/h schnell) künftig mit einem Festkörper-Akku versehen würde, um die Masse abzuspecken (derzeit bis 850 kg Gewicht), dann würde der Akku nochmals deutlich länger halten und man könnte zudem die Motorleistung nochmal ordentlich steigern (die hängt beim E-Auto nicht davon ab, was der E-Motor selbst kann, sondern wie stark man den Akku langfristig belasten kann). Im Rennsport ist man bei E-Autos noch ziemlich am Anfang, während man bei Verbrennern bereits 100 Jahre in die Optimierung gesteckt hat. Ich behaupte, 2040 wird ein Formel-E-Bolide es mit einem Forme-1-Boliden aufnehmen können, der seinerseits ja auch seit Jahren bereits teilelektrifiziert ist.
Shoryuken94 schrieb:
Da sind E-Autos nicht wirklich im Vorteil. Das Gewicht wirt dem entgegen und man kann nicht beliebige mengen an Energie zurück in den Akku schieben. In der realität sind Verbrenner und Elektros hier sehr vergleichbar.
Wenn beide Achsen elektrisch angetrieben werden und nicht nur die Hinterachse, kann man deutlich stärker rekuperieren beim Bremsen, ohne dass es zum Blockieren der Räder kommt. Mit steigenden Ladeleistungen der Akkus in Kombination mit dem Einsatz von Super-Caps (wird zwischen Motor und Akku geschaltet, um im MW-Bereich Energie hin und her schieben zu können) wird man künftig noch deutlich mehr Energie wieder zurückgewinnen können.
Shoryuken94 schrieb:
Funktioniert bei einem verbrenner mit guter Aero aber auch passabel und man kann die Physik nicht überlisten. Wenn 2,3 Tonnen aus der Kurve ziehen, ist es was anderes, als wenn 1,3 Tonnen bewegt werden müssen.
Mir ging es eher darum, dass man in der Kurve gar nicht erst so stark abbremsen muss (dann muss man dem Scheitelpunkt auch weniger beschleunigen). Und ein flaches E-Auto mit entsprechendem Schwerpunkt und Anpressdruck dank Spoiler und Boden-Aerodynamik kann auch schnell in Kurven fahren.
Shoryuken94 schrieb:
Auch in Bezug auf die dafür geeigneten Fahrzeuge ist das sehr gering. Die meisten Ferraris legen mehr Kilometer in der Innenstadt zurück, als auf der Rennstrecke.
OK, in Düsseldorf (Kö) oder Berlin (Ku'damm) hast du natürlich recht, da muss kräftig gepost werden. ;)
Shoryuken94 schrieb:
Deutschland ist für die Chinesen ein zu unwichtiger Markt, die kommen Teilweise nur Bedingt hinterher die eigene Bevölkerung zu versorgen.
Das sehe ich anders. Ich denke eher, die noch Ford-Werke in Deutschland und ggf. die Noch-Opel-Werke von Stellantis bei uns könnten schon bald von Chinesen übernommen werden und dann kauft der deutsche Konsument auch ohne moralische Bedenken chinesische Autos "Made in Germany" zu gar nicht mal ganz so niedrigen Preisen.
 
Weyoun schrieb:
Wie schaffen sie es dann in der Formel E, 100 km am Stück (die Hälfte des Rennens, dann wird das Auto getauscht)
Getauscht wird da seit 2018 schon nichts mehr. Aber bei der grundsätzlichen Aussage ging es wohl eher um Sport- oder Tourenwagen, nicht um Monoposto, die ausschließlich auf den Rennbetrieb optimiert sind.
 
Weyoun schrieb:
Wenn beide Achsen elektrisch angetrieben werden und nicht nur die Hinterachse, kann man deutlich stärker rekuperieren beim Bremsen, ohne dass es zum Blockieren der Räder kommt. Mit steigenden Ladeleistungen der Akkus in Kombination mit dem Einsatz von Super-Caps (wird zwischen Motor und Akku geschaltet, um im MW-Bereich Energie hin und her schieben zu können) wird man künftig noch deutlich mehr Energie wieder zurückgewinnen können.
Das ist richtig, die Energierückgewinnung kann höher sein so, somit kommt mehr Energie zurück in den Akku. Allerdings braucht diese Technik dann wiederum mehr Platz und verursacht ein höheres Gewicht. Gerade bei sehr hohen Geschwindigkeiten sind die eAutos noch nicht so effizient.

Weyoun schrieb:
Mir ging es eher darum, dass man in der Kurve gar nicht erst so stark abbremsen muss (dann muss man dem Scheitelpunkt auch weniger beschleunigen). Und ein flaches E-Auto mit entsprechendem Schwerpunkt und Anpressdruck dank Spoiler und Boden-Aerodynamik kann auch schnell in Kurven fahren.
Klar kann man auch schnell in Kurven fahren. Ändert aber nix an der Tatsache, dass ein leichteres Auto eben noch schneller fahren könnte. Aero und Anpressdruck kannst Du dort genauso machen und hast dann einfach noch mehr Geschwindigkeit. Egal wie man es dreht und wendet, mehr Gewicht ist IMMER langsamer. Mal ist der Effekt eher gering (Autobahn) mal ist er sehr gross (Rennstrecke).
Abgesehen davon, dass Aero und Anpressdruck immer auch auf den Fahrwiderstand und Cw Wert wirken, was bei einem eAuto dann wiederum in schlechterer Effizienz bzw. u.U. deutlich mehr Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten und Geraden resultiert. Auch die Verbrenner haben damit teilweise ein Problem, sodass die Vmax tiefer liegt und die Beschleunigung nicht mehr ganz so gut ist.

Mehr Gewicht geht gerade bei Rennstrecke auch massiv auf den Bremsen sowie Reifenverschleiss. Bei den Bremsen kann ein eAuto sicherlich Einiges durch Rekuperation kompensieren, bei den Reifen hingegen siehts - eben wegen dem Gewicht - wiederum schlechter aus.

Als ich damals noch einen Alfa Romeo Giulia QV hatte (1700kg, 510 PS, V6 Turbobenziner) habe ich an einem Trackday einen kompletten Reifensatz durchgelassen. Auch Bremsbeläge waren durch, die Scheiben hielten 2 Tage.
Mit dem F430 (1450kg, 490PS, V8 Sauger) schaffe ich locker 2-3 Trackdays mit einem Reifensatz und die Bremsen halten auch doppelt so lange. Ausserdem braucht er weniger Sprit ggü. der Giulia, i.d.R. muss ich zwischendurch nicht tanken - der Tank fasst 90l, Auf der Strecke ist der Verbrauch zwischen 20 und 30l, somit schaffe ich selbst so mindestens 300km. Bei der Giulia war der Verbrauch praktisch doppelt so hoch, 50-60l gingen durch und der Tank war verhältnismässig klein mit 70l. Turbo läuft, Turbo säuft halt.
 
CadillacFan77 schrieb:
Das ist richtig, die Energierückgewinnung kann höher sein so, somit kommt mehr Energie zurück in den Akku. Allerdings braucht diese Technik dann wiederum mehr Platz und verursacht ein höheres Gewicht. Gerade bei sehr hohen Geschwindigkeiten sind die eAutos noch nicht so effizient.
Wie effizient E-Autos bei hohen Geschwindigkeiten ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
  • Untersetzungsfaktor des Verteilergetriebes (davon hängt die Drehzahl des Motors bei vmax ab, wo man ggf. in die Sättigung geraten kann)
  • Art des Motors: synchron (mit oder oder Permanentmagneten) sowie asynchron
Letzteres kann man optimieren mit Allrad, wenn beide Motoren auf unterschiedliche Konzepte setzen und der vordere Motor zudem vollständig entkoppelbar ist.
CadillacFan77 schrieb:
Mehr Gewicht geht gerade bei Rennstrecke auch massiv auf den Bremsen sowie Reifenverschleiss. Bei den Bremsen kann ein eAuto sicherlich Einiges durch Rekuperation kompensieren, bei den Reifen hingegen siehts - eben wegen dem Gewicht - wiederum schlechter aus.
Ja, der Reifenverschleiß ist bei hohem Gewicht natürlich ein wichtiger Faktor (beim Beschleunigen, mechanischen Bremsen sowie Rekuperieren). Die Bremsen werden dann, je nach Rekuperationsleistung auf der Vorderachse, ggf. sogar zu kalt für Rennen.
 
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ThirdLife schrieb:
Aber in einem Verbrenner. Schäm dich. Kein Mimimi, keine Ausreden. EV kaufen. Sofort. Du forderst - du lieferst.
ein einigermaßen leiser, spritsparender verbrenner. ich hab mich auch schon danach erkundigt, adblue nachzurüsten, geht leider nicht. das auto wird noch bis zu ende gefahren und das nächste erst elektrisch.

ThirdLife schrieb:
Du gehst nur auf die für dich interessanten und von dir selbst vorgeschlagenen Punkte ein.
ich gehe nicht auf whataboutism ein. hier gehts um autos, "emotionen" und emissionen.
 
Weyoun schrieb:
Wie schaffen sie es dann in der Formel E, 100 km am Stück (die Hälfte des Rennens, dann wird das Auto getauscht) Vollgas zu geben, bis der (Netto-)Akku wirklich bei 0,0 % leergefahren ist?
Ein Formel E Auto hat nur 476PS und eine im Vergleich zu Gesamtleistung und Batteriegröße Wahnsinnig hohe Rekuperation. Dabei wiegen sie nur ein Bruchteil von Straßenautos. Natürlich wird während eines Rennens nicht dauerhaft die Maximalleistung abgerufen. Aber die rechnung ist recht einfach. Viel mehr Leistung benötigt viel mehr Energie
Weyoun schrieb:
Wenn man ein Formel-E-Auto (derzeit 350 kW maximal und bis 320 km/h schnell) künftig mit einem Festkörper-Akku versehen würde, um die Masse abzuspecken (derzeit bis 850 kg Gewicht), dann würde der Akku nochmals deutlich länger halten und man könnte zudem die Motorleistung nochmal ordentlich steigern

Würde man die Regeln bei der Formel 1 lockern, wären die Autos auch deutlich leistungsfähiger und schneller
Weyoun schrieb:
Im Rennsport ist man bei E-Autos noch ziemlich am Anfang, während man bei Verbrennern bereits 100 Jahre in die Optimierung gesteckt hat. Ich behaupte, 2040 wird ein Formel-E-Bolide es mit einem Forme-1-Boliden aufnehmen können, der seinerseits ja auch seit Jahren bereits teilelektrifiziert ist.

In einer völlig offenen Klasse wird ein Elektrofahrzeug so schnell nicht an einen verbrenner rankommen. Innerhalb von 14 Jahren wird sich die Akkutechnologie nicht auf das Niveau bewegen, dass sie die Energiedichte von benzin erreicht

1 Liter benzin hat grob 9 Kw/h an Energie. Ein Formel 1 Auto hat etwa 150 Liter Sprit, was also also ca einem 1350kw/h entspricht. Da die Effizienz beim Elektroauto nur geringfügig gesteigert werden kann, kann man nur über die Akkugröße gehen. Unrealistisch, dass man in der kuzen teit so starke Fortschritte bei den Akkus macht, dass ein E Auto mit gleicher leistung und vergleichbarem gewicht die selbe Leistung schafft.
Weyoun schrieb:
Wenn beide Achsen elektrisch angetrieben werden und nicht nur die Hinterachse, kann man deutlich stärker rekuperieren beim Bremsen, ohne dass es zum Blockieren der Räder kommt.

Der minimale Bremsweg wird physikalisch durch den grip des RTeifens vorgegeben und es ist unerheblich, auf welche weise man die Verzögerung herbeiführt. BeiM E Auto hast du den Vorteil. dass die Energie zum großen Teil eben nicht nur in Wärme umgewandelt ist, für die reine bremsleistzung ist das aber kein Vorteil.
Weyoun schrieb:
Mir ging es eher darum, dass man in der Kurve gar nicht erst so stark abbremsen muss (dann muss man dem Scheitelpunkt auch weniger beschleunigen). Und ein flaches E-Auto mit entsprechendem Schwerpunkt und Anpressdruck dank Spoiler und Boden-Aerodynamik kann auch schnell in Kurven fahren.

Wie gesagt, bezweifelt ja keiner, dass sie auch schnell sind, aber sie haben eben auch den Nachteil des Gewichts. Aber auch Verbrennerfahrzeuge die sportlich ausgelegt sind, haben recht niedrige Schwerpunkte, dann weit nach unten gesetzter Motoren. Mit Sehr flachen Motorbauweisen wie z.B. durch die trockensumpfschmierung sind die unterschiede nicht so enorm, wie die Unterschiede im Gewicht.
Weyoun schrieb:
OK, in Düsseldorf (Kö) oder Berlin (Ku'damm) hast du natürlich recht, da muss kräftig gepost werden. ;)
Sowie an der Alster in Hamburg, der maximilianstraße in München, wer weiß wo in Köln. Und das ganze mal die Anzahl der Städte auf der Welt, wo das ebenso ist. Und in anderen Ländern wie den Emiraten oder USA ist das ganze noch viel schlimmer. An einem nachmittag an einer beliebten Poserstraße siehst du mehr Ferraris, als auf der Norschleife an einem ganzen Wochenende.
Weyoun schrieb:
Das sehe ich anders. Ich denke eher, die noch Ford-Werke in Deutschland und ggf. die Noch-Opel-Werke von Stellantis bei uns könnten schon bald von Chinesen übernommen werden und dann kauft der deutsche Konsument auch ohne moralische Bedenken chinesische Autos "Made in Germany" zu gar nicht mal ganz so niedrigen Preisen.

Ich spreche vom Jetzt. Nicht von irgendwann mal. Wenn sie eins gezeigt hat, dass Zukunftsprognosen sehr schwierig sind. Mot Polestar haben sie ganz gut Fuß gefasst. Ich bin mir unsicher, ob eine Marke wie Opel in die Marketingstrategie passt. Dafür ist die Marke Opel heute schon zu unattraktiv. Sie ist gleichzeitig zu bekannt, aber mit einem zu schlechten image versehen. Polestar als Sportabteilung von Volvo war viele nicht so ein begriff, aber bei denen die es kannten, genoss der name einen guten Ruf. ich bezweifle daher, dass opel eine wirklich attraktive option ist. Ich könnte mir noch mehr vorstellen, dass sie mit eigenen marken, die für europa konzeptioniert sind (In Auftritt und Namen) mehr Erfolg haben. Ähnlich der "Dacia Strategie". Solide Autos zu niedrigen Preisen, um Fuß zu Fassen. Mit einer europäisch klingenden MArke und europäischem Design, kann dass duirchaus klappen und wenn man Marktanteile hat, kann man relativ gut die Preise gestalten. Mit einer eigenen amrke sehe ich da viel bessere Chancen, als mit dem Sorgenkind namens Opel, welches seit ca 20 jahren ein Sorgenkind ist.
 
alyk.brevin schrieb:
ein einigermaßen leiser, spritsparender verbrenner. ich hab mich auch schon danach erkundigt, adblue nachzurüsten, geht leider nicht. das auto wird noch bis zu ende gefahren und das nächste erst elektrisch.
Und dennoch beugst du dich sehr weit aus dem Fenster während du selbst natürlich nicht investieren willst. Andere sollen sich aber für dich gefälligst im Verzicht üben - versteht sich von selbst. Sind immer die richtigen Kandidaten. :daumen:

alyk.brevin schrieb:
ich gehe nicht auf whataboutism ein. hier gehts um autos, "emotionen" und emissionen.
Kinder und Fleisch erzeugen also keinerlei Emissionen ? Ok. Cool.

Du hast einfach keine Argumente und müsstest an dir selbst und den eigenen Interessen womöglich mal sparen. Das ist doch der Punkt warum du hier lieber mal nicht drauf eingehen willst.
 
Shoryuken94 schrieb:
Viel mehr Leistung benötigt viel mehr Energie
Mehr Leistung (Arbeit pro Zeit) benötigt mehr Arbeit, das ist logisch.
Shoryuken94 schrieb:
Würde man die Regeln bei der Formel 1 lockern, wären die Autos auch deutlich leistungsfähiger und schneller
Zurück zur "Turbo-Ära" der 80-er, als die Teams selber nur die Leistung schätzen konnte und man teilweise drei Achsen für den Boliden benötigte? Ist eher weniger positiv. ;)
Shoryuken94 schrieb:
In einer völlig offenen Klasse wird ein Elektrofahrzeug so schnell nicht an einen verbrenner rankommen. Innerhalb von 14 Jahren wird sich die Akkutechnologie nicht auf das Niveau bewegen, dass sie die Energiedichte von benzin erreicht
Gibt es überhaupt weltweit eine "völlig offene Klasse"? Selbst bei den Hypercars aus Le Mans gibt es Regularien.
Es geht eher darum, dass die Formel 1 sich aus verschiedenen Gründen stetig mehr elektrifiziert, sodass irgendwann der Punkt kommt, das man gleich reine E-Autos bauen kann.
Shoryuken94 schrieb:
1 Liter benzin hat grob 9 Kw/h an Energie. Ein Formel 1 Auto hat etwa 150 Liter Sprit, was also also ca einem 1350kw/h entspricht.
kWh pro Stunde sind am Ende wieder kW. Wie kommst du auf die eine Stunde? Ein Formel-1-Rennen darf bis zwei Stunden dauern (was in Monaco häufiger mal der Fall ist, wo nach 120 Minuten abgewunken wird). Zudem: Von den 9 kWh Energie im Benzin kann ein moderner F1-Verbrenner zudem nur rund 50 % in Vortrieb umsetzen (Wirkungsgrad). Somit hat man also bei 150 Liter einen nutzbaren Energiegehalt von 675 kWh, die für maximal 2 Stunden reichen müssen.
Shoryuken94 schrieb:
Der minimale Bremsweg wird physikalisch durch den grip des RTeifens vorgegeben und es ist unerheblich, auf welche weise man die Verzögerung herbeiführt. BeiM E Auto hast du den Vorteil. dass die Energie zum großen Teil eben nicht nur in Wärme umgewandelt ist, für die reine bremsleistzung ist das aber kein Vorteil.
Das habe ich auch nicht behauptet. Man kann aber (zumindest im Rennsport) die mechanische Bremse etwas reduzierter auslegen, wenn eh die Rekuperation eine hohe Mindestbremsleistung erreicht. Beide Bremsen zusammen müssen dann zusammen die Maximalbremsleistung erreichen.
Shoryuken94 schrieb:
Ich spreche vom Jetzt. Nicht von irgendwann mal. Wenn sie eins gezeigt hat, dass Zukunftsprognosen sehr schwierig sind. Mot Polestar haben sie ganz gut Fuß gefasst.
Im Gegensatz zu BYD ist Polestar (gehört wie der Mutterkonzern Volvo zu Geely) aber kein "Brot-und-Butter-Auto", sondern ist eher die Luxussparte von Volvo mit entsprechend hohen Preisen. Der Durchschnittsverdiener möchte aber eher günstige Kompaktautos vom Schlage eines ID.Polo, Skoda Epiq oder Kia EV2. Und da kommen künftig die Chinesen und die Ecke, die am liebsten Werke einst gefallener Hersteller (Stellantis, Ford) übernehmen würden, weil dann der Kunde und auch auch die EU kaum noch Argumente hätte, wenn die Chinesen "Made in Germany" oder "Made in Europe" bauen.
 
Shoryuken94 schrieb:
1 Liter benzin hat grob 9 Kw/h an Energie. Ein Formel 1 Auto hat etwa 150 Liter Sprit, was also also ca einem 1350kw/h entspricht.
mein diesel kann ca 450kwh energie mitnehmen, braucht aber pro 100km 50kwh (5,1l, 1l ist knapp 10kwh). elektroautos ab steckdose eher 20 (im winter mehr), manche schaffen auch 15 oder weniger. die differenz geht als wärme verloren bzw kann im winter ohne zusätzlichen verbrauch genutzt werden.
 
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