Festplatte möchte plötzlich formatiert werden

SteelFK1

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Juten Tach,

habe hier eine kleine externe 4TB Seagate Festplatte, etwas älter, ~2019.
Aus unerklärlichen Gründen möchte die Festplatte formatiert werden - bevor ich es tue würd ich gern wissen ob eine Löschung der Daten vermeidbar ist.
Ich kann leider auch nicht sagen ob die Festplatte runtergefallen oder doch anders beschädigt wurde - hört sich aber soweit normal an & wird auch direkt erkannt, nur eben die Formatierung.
Lehne ich eine Formatierung ab so erscheint die Meldung "Auf F: kann nicht zugegriffen werden. Auf dem Datenträger befindet sich kein erkanntes Dateisystem. Stellen Sie sicher, dass alle Treiber geladen sind und dass der Datenträger nicht beschädigt ist."

Liebe Grüße.
 
Bitte auf keinen Fall formatieren, oder irgendwelche anderen Schreibvorgänge auf diesem Datenträger ausführen! Das gilt im Übrigen auch, und das schreibe ich hier nur der Vollständigkeit halber, für chkdsk von Windows.

Gelingt es dir, einen voll nach unten hin aufgezogenen Screenshot von Crystal Disk Info für diesen Datenträger zu erstellen und hier hochzuladen?
 
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hast du irgendwas geändert, war die vorher intern oder in einem anderen usb gehäuse oder sonst etwas?
 
Und rein zufaellig an einem TV oder Receiver verwendet wurde die Platte auch nicht? @SteelFK1
 
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Du kannst die Platte mal aus dem Gehäuse ausbauen und direkt einbauen oder mit einem anderen USB-Adapter anschließen, evtl. hilft das sogar schon. Ansonsten, wie die Vorredner schon geschrieben haben - ansonsten erstmal nicht formatieren o.ä.
 
Du kannst auch über ein Linux Live System von USB Stick, schauen ob gparted noch einen Windows Partion auf der Festplatte findet.
Wenn ja, ist wieder mal Windows das Problem :rolleyes:, dann würde ich über Linux die Daten auf eine andere Festplatte sichern, und ERST DANN die Platte formatieren.

wenn auch gparted keine Partion mehr findet, ist wahrscheinlich die Partionstabelle auf der Festplatte zerschossen!.
Dann kann man versuchen ob gpared die Tabelle wiederherstellen kann ,(50/50 Change), und sonst sind die Daten halt leider verloren, und ich würde dann formatieren.:(
 
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Das mit Linux wäre aktuell nicht möglich, kenne mich damit null aus.
Die Festplatte war vor ~4 Monaten noch 100% in Ordnung, dann fand ein Umzug statt, die Platte selbst war in Luftpolsterbeutel verpackt, eigentlich dürfte nichts passiert sein... Ich selbst hab die Festplatte ehrlich gesagt schon als verloren abgestempelt & nun doch wieder gefunden.

-- @Phil_81 Hab die Festplatte grad "intern" angeschlossen, CD Laufwerk abgeklemmt & Festplatte angeschlossen, neu gestartet > das selbe Problem, wird erkannt, aber möchte formatiert werden.

-- @BFF An ein Fernseher oder ähnliches wurde die Platte nicht angeschlossen.

-- @kieleich nein, war immer extern & nichts geändert.

-- @Dr. McCoy Cryitical Disk Info beigefügt, hoffe richtig?

1708455092882.png
 
Da sie zumindest so noch zugreifbar ist und der Report jetzt keine Sektorenprobleme anzeigt, würde ich dennoch zur Sicherheit, falls Dir die Daten wichtig und auch nirgends sonst gesichert sind, im ersten Schritt eine 1:1-Kopie auf einen anderen, mindestens gleich großen Datenträger erzeugen und an dieser Kopie eine Datenrettung starten. Ohne Formatieren geht das z.B. mit ddrescue.
 
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Frage wäre nur, wie kopiere ich die Festplatte? Würd gern die Daten beibehalten.
ddrescue hätte ich mir grob angeschaut und keinerlei eine .exe gefunden... nur .h, .cc Dateien wo ich jetzt nicht wüsste wie damit umzugehen ist.

Wirds sowas wie Bootfähig mit Rufus machen und darüber dann das ganze machen?
 
SteelFK1 schrieb:
Frage wäre nur, wie kopiere ich die Festplatte? Würd gern die Daten beibehalten.
MIt dd oder dd_rescue.

SteelFK1 schrieb:
ddrescue hätte ich mir grob angeschaut und keinerlei eine .exe gefunden
Grob anschauen reicht da nicht. Wenn das reichen würde, gäbe es keine Firmen geben, die sich auf sowas spezialisiert haben.

Bau die HDD aus dem Gehäuse aus und versuche die mal direkt an dem PC anzuschließen, im besten Fall sind die Daten verfügbar, wenn nein wirst du den Weg über Linux mit dd oder dd_rescue gehen müssen.

Wenn du dazu keine Lust hast, beauftrage ein Unternehmen mit der Wiederherstellung.

CU
redjack
 
Was sollen dauernd die "Tipps" was man anstellen könnte BEVOR man überhaupt einen Klon erstellt hat. Klon erstellen ist Schritt 1.
DDRescue gibt es sowohl für Windows, als auch für Linux (und MacOS). Einfach nach einer Distribution mit integriertem DDRescue suchen. Da gibt es jede Menge. Das ISO dazu wirfst Du dann bootfähig auf einen USB-Stick, startest davon und machst auf einen mindestens gleichgroßen Datenträger einen Klon.
DANACH kann man anfangen verschiedene Sachen auszuprobieren.
 
SteelFK1 schrieb:
Das mit Linux wäre aktuell nicht möglich, kenne mich damit null aus.
Dafür brauchst du nicht viel Ahnung.
Lade dir z.b. die aktuelle Linux Mint Iso runter, mach mit Rufus einen Bootbaren USB-Stick, und starten davon.
Dann startet du über das Menü gparted und schaust was der dir zu der Festplatte sagt.
Hier das Handbuch in Deutsch zu gparted:
https://gparted.org/display-doc.php?name=help-manual&lang=de

Nach dem es ja anscheinend KEIN Hardware Fehler ist, tippe ich zu 90% auf zerschossene Partitionstabelle.
Mit Sicherheit kann man das aber erst sagen, wenn man sich die Platte entsprechend angeschaut hat.
 
@MonteDrago Knapp 2 Jahre später hab ich die Zeit wieder gefunden... sorry für die verspätete Antwort.

Schaut schlecht aus oder?
 

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Sieht nach einer HDD aus, die kein Dateisystem enthält.

Da dir die Daten wichtig sind, würde ich als erstes ein vollständiges Image der HDD, auf einen anderen Datenträger, mit dd erzeugen.

Cu
redjack
 
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@redjack1000 bin grad dabei das ganze mit R-Studio zu machen, läuft seit ~14 Stunden und braucht noch ~9 Stunden, von 4TB auf eine andere 4TB.
 
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Viel zu lange für 4TB. Da werden mächtig viele Fehler auflaufen. Hast Du die per USB dran?

Per R-Studio kannst Du doch gleich nachschauen was überhaupt noch grht. Erzeugt die gleiche Last wie das Kopieren gerade.

Abgesehen davon kann es nicht wirklich wichtig sein. 🥳
 
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SteelFK1 schrieb:
@redjack1000 bin grad dabei das ganze mit R-Studio zu machen, läuft seit ~14 Stunden und braucht noch ~9 Stunden, von 4TB auf eine andere 4TB.

Das war eine schlechte Idee. Meines Wissens kopiert R-Studio nur linear. Stößt es auf eine Stelle, wo ein Sektor nach dem anderen defekt ist, versucht R-Studio nicht über die Fehlstelle hinwegzuspringen und sich später damit zu beschäftigen. Der Linux-Befehl "dd" ist nur zum Klonen intakter Festplatten geeignet, weil er nicht über Fehlstellen hinwegspringt, wie ddrescue.

Diese Art des Klonens kann die erforderliche Zeit unendlich verlängern.
ddrescue dagegen versucht zu lesen, was lesbar ist und verplempert keine Zeit!

Leider scheint sich das hier nicht herumgesprochen zu haben und so gibt es für dieselben Probleme immer wieder die gleichen schlechten Ratschläge...

Korrekten Anschluss vorausgesetzt, lässt sich eine 4TB-Festplatte mit 5400 rpm in etwa 4 Stunden klonen.

redjack1000 schrieb:
Sieht nach einer HDD aus, die kein Dateisystem enthält.

Nein!
Es ist doch eine Partition da, die 3,64 GB groß ist und die auf dem Rechner des Fragenden den Laufwerksbuchstaben "F" trägt. Die Partitionstabelle ist eben nicht defekt, wie oben auch behauptet wurde.

Offensichtlich ist eine Partition mit defektem Dateisystem vorhanden und damit besteht die Chance mit Datenrettungsprogrammen Inhalte des Klons zu extrahieren.

Unter einer HDD, die kein Dateisystem enthält, verstehe ich eine leere HDD. Eine beschädigte Partition ist aber etwas anderes als eine leere Partition.

SteelFK1, lies Dir mal meinen alten Beitrag durch:

https://www.computerbase.de/forum/t...r-erkannt-win-10.2132442/page-2#post-27931526
 
Ja hier ist nicht die Partitionstabelle defekt!, sonst würde gparted das entsprechend melden, und keine Partitionsdaten anzeigen.

Sehe das wie @recu, das sind die Dateisysteme wohl hin.🙄
Da würde ich auch versuchen mit ddrescue oder einem vergleichbaren Programm noch was zu retten.
Wieweit das funktioniert muss man dann halt sehen.😏
 
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