Festplatten mit langer lebendauer

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KingBrain

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Hallo,

kurz und schmerzlos:

Suche festplatten mit langer lebensdauer/zuverlässigkeit bei folgenden scenario:

anzahl einschaltung am tag: 2-3
tage in der woche: 3-4
laufzeit nach einschalten: 1-8 stunden
schreiben: aufspielen von daten bis limit,stück für stück(natürlich puffer lassen),es wird bei benutzung ein cache genutzt und gelegenlich kleinere files zwischengespeichert.
lesen: hauptaugenmerk
von A nach B bewegen: vielleicht alle paar monate
zwischenpausen: teilweise 2-5 monate ohne benutzung

Speichergröße:
3,5": 2 TB, weder kleiner noch größer(lesen/schreiben wie beschrieben) und 4 TB aufwärts (nach bespielung nur lesen,kein cache/kleine files)
2,5: ab 500gb aufwärts, gleiches scenario wie beschrieben.

bei allen wäre ein sparsamer verbrauch von vorteil

dafür dürfen diese platten auch gerne langsam sein und lauter. wichtig ist das sie von produktion aus für ein langes leben geeignet sind. andere nachteile nehme ich ebenfalls in kauf(bitte erwähnen).
preis darf etwas höher sein.
was muss sonst beachtet werden?

besten dank!
 
Geeignet wäre für dich eine WD Red diese sind für den 24/7 Betrieb ausgelegt, sollten daher sehr lange halten.
Nachteile oder Probleme dieser Reihe wären mir nicht bekannt, habe selber eine 2TB hier die jedoch erst seit ca. 2 Monaten im Einsatz ist.
Werden zudem nicht sonderlich warm oder Laut und auch der Stromverbrauch ist relativ gering.
Wirklich mehr gibt es nicht zu sagen, außer vielleicht das Ausfälle bei WD HDDs seltener vorkommen als bei anderen. *hust* Seagate

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
beißt sich eine auslegung auf 24/7 auch nicht mit dem häufigeren ein und auschalten bzw. nicht permanenten einsatz?
habe von einer intelligenten parkfunktion gelesen bei WD platten, die die lebenszeit verkürzen kann.

hersteller jedoch irrelevant.

ja platten werden mehrfach gekauft bezüglich backup. backup platte wird einmal in der woche zum einsatz kommen.
 
Weder zur Langlebigkeit noch zur Zuverlässigkeit der heute erhältliche HDD kann Dir irgendjemand verlässliche Aussagen machen, da alle Statistiken immer ein Blick in den Rückspiegel sind und die HDDs von vor eine paar Jahren bewerten. Zu 2.5" Platten ist mir schon gleich keine Statistik bekannt, allenfalls zu 3.5", aber die von hardware.fr bezieht sich nur auf maximal 1 Jahr und die von Backblaze nur auf Dauerbetrieb im RAID bei Dauerlast in eienm Rack als Onlinebackupmedium. Beides also wenig bis gar nicht relevant für Dich.

Letztlich ist es auch egal, da jede HDD ausfallen kann und Backups die Versicherung gegen Datenverlust bei Ausfall einer HDD sind und sonst gar nichts! Wenn Du also die Daten sicher aufbeahren willst, musst Du immer doppelt so viel Kapazität haben, einmal für die Originaldaten und einmal für deren Backup, dann juckt einem ein Ausfall auch nicht mehr wirklich.
 
Stimme dem zu absolut zu ! Ich benutze HDDs seit nunmehr 30 Jahren; habe noch nie auf ein bestimmtes Produkt geachtet, sondern immer nur auf den Preis; allerdings waren es dann denoch meist WD-Platten, seltener andere.

Aber mich hat in diesen 30 Jahren noch nicht ein einziges Mal eine Platte im Stich gelassen, obwohl die meisten auch immer rund um die Uhr liefen !
 
In 30 Jahren hat sich einiges geändert und es ist mehr als nur Marketing, was die heute so vielfältig vorhandenen Modellreihen unterscheidet. Vor 100 Jahren gab es bei Ford auch nur das Modell T und damit konnte man auch mal querfeldein oder durch eine Graben, dafür sollte man heute einen Geländewegen und keine Limosine nehmen.
 
es wird doch sicherlich festplatten geben die besser geeignet sind als andere?
 
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du hast doch nur einfache standardanforderungen. da kann fast jede x beliebige platte herhalten. zuverlässigkeit erhält man über ein raid außer raid 0 und lebensdauer ist ein stochastisches problem. wenn die geschwindigkeit nicht das allerwichtigste ist dann würde ich zu einer wd red greifen. ne wd green sollte aber auch schon reichen. natürlich wirst du auch bei seagate oder toshiba fündig. u.u. ist es sogar sinnvoll verschiedene hersteller im raid zu mischen um dem außergewöhnlichen sonderfall einer fehlerhaften charge zu entgehen.
 
Für den Zweck ist das fast egal welche Du nimmst, nimm aber zwei um eine für das Backup zu haben. Alles andere ist immer ein Risiko. Ohne Backup ist es so als würdest Du den Reifen für den Auto suchen, der am wenigsten Pannen in der Statistik hat um auf ein Reserverrad und ein Pannenkit zu verzichten, was Dich aber nicht davor schützt dann kurz hinter der Ausfahrt des Reifenhändler doch über einen Nagel zu fahren und Luft zu verlieren.
 
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Nachdem die Platten von Hitachi (HGST) immer wieder als die mit der geringsten Fehleranfälligkeit gezeigt haben, wäre die an dieser schon eine Erwähnung wenn nicht gar Empfehlung wert: HGST Ultrastar 7K4000 512n 2TB.

Backup vertseht sich von selbst, im professionellen Einsatz zählt jedoch nicht nur das Vorhandensein eines solchen sondern eben auch die Ausfallwahrscheinlichkeit, weil jeder Plattenwechsel Arbeit und damit auch Geld kostet. Im privaten Einsatz, worauf sich die meisten hier sicher beziehen, spielt das dagegen keine Rolle.

Bei den großen Platten ließe sich theoretisch durch Minimierung der Plattenzahl die Fehlerwahrscheinlichkeit senken, also einfach durch den Einsatz von Platten höherer Kapazität. Problematisch ist hier jedoch, dass bei diesen neue und damit auf dem Markt noch unerprobte Technologien zum Einsatz kommen (HGST: Helium; Seagate: SMR), die eine Aussage bezüglich der Zuverlässigkeit kaum möglich machen. Die Seagate Archive HDD v2 8TB wäre mit 31€/TB die preiswerteste große Platte. WD Red 6TB und HGST Deskstar NAS 6TB kosten da schon 45€/TB und die HGST Ultrastar He8 sogar 77€/TB. Hier wäre Seagate also ganz klar im Vorteil, vor allem da der technologiebedingte Nachteil (1, 2) bei Deinem Szenario gar nicht zum Tragen kommt.
 
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e-Funktion schrieb:
Also bitte, das die Daten von Backblaze hier wie bei fast allen Heimanwendern total irrelevant sind, habe ich doch schon geschrieben und in der Statstik aufgrund der RMA Quote eines etrailer bei hardware.fr liegen die Seagates vor den WD und HGST, obwohl WD als Hersteller einen besseren (Vorab)Austauschservice bietet als andere HDD Hersteller und daher eher weniger WD über den Händler reklamiert werden:

Wieso passt das so gar nicht? Vielleicht weil die Firma Backblaze normale und möglichst billige Consumer HDDs in selbstgebaute Racks packt und 24/7 mit Online Backups belastet, wofür diese HDDs nicht ausgelegt sind und wobei teils starke Vibrationen und hohe Temperaturen auftreten.

Selbst hat Backblaze im Januar gesagt:
Das passt irgendwie so gar nicht zu dem, was sie selbst als Ausfallraten kommunizieren, wenn sie weiterhin die Seagate favorisieren. Warum veröffentlichen sie überhaupt Statistiken, die im Prinzip nur Wettbewerbern helfen?

Eigentlich sollte doch so ein Großabnehmer über direktere Bezugskanäle seine Waren beziehen können und zwar günstiger als im Handel, aber genau da kommen viele HDDs von denen her und haben sie sich sogar von Kunden schicken lassen, nachdem die Läden ihnen keine mehr verkauft haben:

backblaze_drive_source-jpg.447932


Da möchte man gar nicht wissen, wie viele (Seagate) HDDs in den Blister Packungen vom dem Tisch gefallen sind und außerdem sind diese Verpackungen für den Transport in Kofferräumen und den Postversand total unzureichend, die Kartons von WD schützen die HDDs da schon weitaus besser.

Auf jeden Fall würde ich jedem dem diese Statistik über den Weg läuft empfehlen sich auch diesen Artikel von tweaktown dazu einmal aufmerksam durchzulesen. Deren Fazit kann man sich daher nur anschließen:

Die Black schneidet bei hardware.fr übrigens in 3TB und 4TB total schlecht ab:
Backblaze hat gar keine WD Black verwendet, die haben von den einzelnen Herstellern sowieso nur recht wenige Modelle im Betrieb und von den HGSt durchaus teurere Megascale statt der deutlich günstigeren Barracuda und Desktop von Seagate, wobei die 3TB Barracuda weit schlechter als die 4TB Desktop abgeschnitten hat, beide sind aber anders als die ganzen HGST dort nicht 24/7 zugelassen.
 
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«Tout au contraire», Monsieur! Auf der französischen Seite werden Daten verschiedener Anbieter aber auch verschiedener Käufer und damit in nicht vergleichbaren Nutzungsszenarien verglichen. Eine Surveillance-HDD wird wohl immer unter vollkommen anderen Bedingungen laufen als eine Black. Außerdem geht es nicht um die Ausfallrate sondern um die Rückgaberate. Ein kleiner aber nicht ganz unwichtiger Unterschied. Frag einen beliebigen größeren Ausstatter von Sicherheitsfirmen, der wird Dir bestätigen, dass er nie auf die Idee käme die Surveillance"-HDD beim Händler umzutauschen. Der Austausch findet ausschließlich firmenintern statt und endet mit der defekten Platte im Metallshredder. Für den Händler und damit auch für die von Dir verlinkte Statistik sieht das jetzt aber so aus, als ob für diese Platte nahezu gar keine Ausfälle zu verzeichnen wären, was gelinde gesagt, Quatsch ist.

Und btw. ist die 7K4000 diejenige mit der geringsten Rückgaberate, die, da in Europa nicht so populär, lt. den Angaben nur in der 4TB-Variante in statistisch relevanten Stückzahlen verkauft wurde und deshalb auch nur da auftaucht. Außnahme ist die dazu leider inkonsistente Gesamtstatistik.

Ein Nutzer mit größerem und regional ausgewogenerem Einsatzszenario, der auch tatsächlich die Ausfallrate berücksichtigt ist dagegen Google:
Three-year, 27,000 drive study reveals the most reliable hard drive makers
Failure Trends in a Large Disk Drive Population


Holt schrieb:
Da möchte man gar nicht wissen, wie viele (Seagate) HDDs in den Blister Packungen vom dem Tisch gefallen sind und außerdem sind diese Verpackungen für den Transport in Kofferräumen und den Postversand total unzureichend, die Kartons von WD schützen die HDDs da schon weitaus besser.
Das macht den Seagate, der für den Transport seiner Festplatten dafür unzureichende Verpackungen nutzt, gleich viel symphatischer.

Das passt irgendwie so gar nicht zu dem, was sie selbst als Ausfallraten kommunizieren, wenn sie weiterhin die Seagate favorisieren. ... Eigentlich sollte doch so ein Großabnehmer über direktere Bezugskanäle seine Waren beziehen können und zwar günstiger als im Handel, aber genau da kommen viele HDDs von denen her und haben sie sich sogar von Kunden schicken lassen, nachdem die Läden ihnen keine mehr verkauft haben:
Ganz einfach: nach der Naturkatastrophe in Thailand war Seagate der einzige Hersteller, der überhaupt in gewissen Stückzahlen liefern konnte. Was kauft man also? Bei begrenztem Warenangebot werden von Geschäften und Händlern ganz selbstverständlich Waren mit Verkaufsbegrenzungen belegt. Backblaze hätte also sein Geschäft kurzfristig zumachen können oder aber auf unkonventionelle Beschaffungswege zurückgreifen und als Firma weiter existieren.
 
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Ich gebe mal meine ganz persönliche und subjektive Meinung hier zum besten, alles nur KEINE SEAGATE FESTPLATTEN. :D
 
Holt schrieb:
In 30 Jahren hat sich einiges geändert und es ist mehr als nur Marketing, was die heute so vielfältig vorhandenen Modellreihen unterscheidet. Vor 100 Jahren gab es bei Ford auch nur das Modell T und damit konnte man auch mal querfeldein oder durch eine Graben, dafür sollte man heute einen Geländewegen und keine Limosine nehmen.

Das ist zwar richtig, dennoch ist diese Antwort kompletter Unsinn ! Sie würde ja nur Sinn machen, wenn ich bis heute noch die 30 Jahre alten Platten -und nur die - benutzen würde ! Damals hatten die größten Platten 10 MB; infolge des Mangels an graphischem Firelfanz in den Programmen, konnte man auf 10 MB einschließlich Betriebssystem noch seine komplette Betriebsabrechnung unterbringen mit Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Warenwirtschaft und vielem mehr !

In 30 Jahren haben sich die Speicheranforderungen und das Speicherangebote natürlich stetig und gewaltig vergrößert, und man musste natürlich auch stets auf größere Platten umsteigen, weil alle Programme heute zu wahren Speicherfressern geworden sind. Heute benutze ich ausschließlich Festplatten von mehr als 1 bzw. 2 TB, bzw. SSD von mehr als 250 MB, sowohl intern als auch extern, und es bleibt dabei:

Von sicherlich mehr als 200 HDDs, die ich in diesen 30 Jahren angeschafft und intensiv benutzt habe, wie gesagt, die meisten liefen immer Tag und Nacht, ist mir noch nicht einmal eine einzige abgekackt !!!

Also: ich denke weiterhin, es ist ziemlich egal, welchen der renommierten Hersteller Du auswählst, davor, dass in sehr, sehr seltenen Fällen vielleicht doch mal ein Ausfall auftritt, kannst Du Dich bei Deiner Auswahl durch noch so sorgfältigen Vergleich der jeweiligen EIgenschaften und Qualitäten wohl nicht schützen - Datensicherung ist hier das Ein und Alles !

Nichtsdestoweniger bleibt es bei meinem Hinweis: die meisten HDDs, die ich angeschafft habe, waren von WD; die, welche ich von anderen Herstellern hatte, haben mich aber genausowenig enttäuscht; ergo bleibt es meine Empfehlung: man kann bei seiner Wahl den besten Preis durchaus als Kaufkriterium sehen !
 
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