Firmennetzwerk aufbauen, Tipps

1. Ich würde das von der Funktionalität nicht als minderwertiger bezeichnen. Was soll da nicht harmonieren? Allerdings sind die Bauteile meist schon auf andere Anforderungen ausgelegt in Servern, ja.
2. Anstecken einer Platte aus einem RAID an einen anderen Rechner kannst du vergessen. Du müsstest das komplette RAID mitnehmen. Da sollten zumindest die Rahmenbedingungen ähnlich sein. Z.B. Intel Chipsatz xy mit RAID5 => Intel Chipsatz xy mit RAID5. Zudem sollte die Reihenfolge gleich bleiben.
3. Runterfahren über Aufgabenplanung und eine Batch. Hochfahren über automatische Startzeit im BIOS.
 
zu 1) also wäre das genauso möglich und ich würde warscheinlich auch das erreichen was ich möchte und würde vllt den Chef sogar noch Glücklicher machen wenn ich das so handhabe (natürlich versuche ich erstmal die richtige Servervariante)
Wenn die Fehlschlägt würde ich dann das aber Vorziehen vor einem reinen NAS. Sollte ich da drauf achten, das Serverhardware verbaut wird als Intel Xenon oder wäre das dann egal?

zu 2) Dann würde es aber doch bestimtm die Möglichkeit geben, bei einem Ausfall schnell eine externe Platte anzuhängen und die Daten vom Raid da drauf zu kopieren sodass ich dann die externe an einem Rechner anschließen kann. Mir geht es dann nicht um die Userdaten sondern um die Firmendaten, wo jeder drauf zugreifen kann.

zu 3) Super das wollte ich nur wissen :)
 
Xenon ist ein Gas :P Xeon der Prozessor.

Klar kann man ein Server OS auch auf "normale" Hardware aufspielen und sich so selber einen Server basteln. Von der Leistung her muss man halt schauen was die Datenbank so benötigt und was sonst noch alles läuft. Dürfte aber bei euch ja nicht allzuviel sein.

Allerdings musste auch beachten die Lizenz für zb SBS 2011 Essentials kostet schon 350 Euro rum.
Und dieser hat auch gewisse Mindestvorraussetzungen. Wobei wie ich sehe der Essentials nich viel braucht.
2gb Ram und 1.3 Ghz DualCore Prozzie... Das ja nix heutzutage.

Umstecken der Platte ist immer so eine Sache ;) Die PC's sollten sich von den Komponenten ähneln (gleicher Chipsatz und Raidcontroller). Wenns kein Raid ist ist es das Problem recht gering. Bei Raid muss man eben den Raidcontroller noch umbaun bzw das Software Raid im BIOS dann einstellen und Sataanschlüsse übernehmen.
Am besten wäre es in so einer Situation den identischen Rechner nochmals zu haben. Dann könnte man einfach "umstecken".


Linux würd ich dir jetzt nicht empfehlen. Ubuntu ist nebenbei auch nicht das was man sich allgemein unter einem Linux vorstellt ^^. Weis ja nicht wie du mit gearbeitet hast. Aber mit grafischer Oberfläche ist da bei einem Linuxserver in der regel nich viel :D.

Wir wollen ja den SBS Server hauptsächlich wegen der Windows Domänenfunktion der zentralen Administration der Windowsnutzer, der Fileserverfunktion und der SQL Datenbank. Zudem ist der SBS Essentials vergleichsweise sehr einfach zu administrieren. In Linux kann man viel falsch machen und ist einiges komplizierter. (Behaupte ich einfach mal dreist)
Ich weis zwar nicht was du nun unter sicherer verstehst aber ich sage einfach mal nein ;)

Es ist sicher umsetzbar mit Linux. Von mir aus auch günstiger und effizienter, ABER wenn da was ist und du kennst dich nicht gut mit aus dann viel Spaß beim Support suchen. Also ich kann zwar ein bisschen Linux, aber es als Produktivserversystem einzusetzen trau ich mir dann ohne gescheite Schulung doch noch net zu. Zum basteln ja Produktiv nein :D (Aber ich bin auch nicht erfahren in Linux)


edit:

Bei einem Ausfall kannste nix mehr schnell anhängen und kopieren, weil ein Ausfall ist ein Ausfall... da geht dann nix mehr ^^. Aber du kannst an den Server ja auch eine externe Festplatte anschließen die Firmendaten einmal pro Stunde oder so per Aufgabenplanung synchronisieren lassen und hättest bei einem Ausfall die Daten noch auf der externen um sie irgendwo anzuschließen.

Achja nochmal: Vergiss nicht dich mit dem Hersteller des Warenwirtschaftprogramms auseinanderzusetzen ob dies auch auf deinem dann gewünschten Betriebsystem als Server läuft!!!

Hatte schon öfters Fälle bei dem das nicht bedacht wurde und naja... sagen wir es war dann ärgerlich mit einem vollfunktionsfähiges nicht funktionsfähigem Server XD
 
Zuletzt bearbeitet:
2. Nein, wie denn? Wenn das Ding nicht mehr bootet. DARUM sind Backups zusätzlich unerlässlich.

Zur Serverhardware solltest du noch auf andere Antworten warten. WENN ich es aber schon so mache - vermutlich ohne redundante Netzteile etc, dann wäre mir das auch egal. Das ist aber eher meiner persönliche Meinung, profesionelle Erfahrung habe ich mit so "Frickeleien" nicht. Sorry.
 
Hier mal eine schnellzusammengestellte Low-Budget-Konfiguration:

1 x Intel Core i3-2120, 2x 3.30GHz, boxed (BX80623I32120)
1 x Corsair ValueSelect DIMM Kit 8GB PC3-10667U CL9-9-9-24 (DDR3-1333) (CMV8GX3M2A1333C9)
1 x ASRock H77M, H77 (dual PC3-12800U DDR3)
1 x LG Electronics GH22NS90, SATA, bulk (GH22NS90.AUAA50B)
1 x Cooltek K3 Evolution
1 x Cougar A300 300W ATX 2.3
1 x Microsoft: Windows Small Business Server 2011 64Bit Essentials 64Bit SB/OEM, inkl. 25 User CAL (deutsch) (PC) (2VG-00204)
2 x Western Digital RE4 500GB, SATA II (WD5003ABYX)


ca. 750 Euro

da fehlt aber noch 2x 1-2 NAS für Datensicherung ~ 200 Euro
evtl. Serverantivirus: ~ 100 Euro/Jahr

Kann dir aber nich sagen wie das läuft. Laufen tuts aber bestimmt. Ist halt im Prinzip nen kleiner PC mit Serverbetriebssystem. Kein Erfahrung mit so etwas, vllt findet sich dafür noch wer mit mehr Erfahrung.

Ist halt bisschen billiger wie nen kleinen Dellserver. Ob sich das lohnt mhhhh...
Weiter runter von den Komponenten will ich gar nicht mehr gehn is mir nun schon zu tief ^^

Bin mal gespannt was im Endeffekt rauskommt. Ich hoffe ja das der Chef einsehen hat und dir 2000 locker macht :P
 
OK thanks a lot :-)

Alsodenkt ihr es würde wenn dann dort mehr Sinn machen, 2 Platten einzubauen (1xBS, 1x Daten) und diese dann Backupen in 2 NAS ? Oder macht es mehr Sinn direkt 4 Platten einzubauen?

Als Betriebssystem reicht doch eigentlich auch Windows Server 2012 oder?

Der MSSQL Server ist für JTL WAWI.
Im Wiki steht dazu:
Systemvoraussetzungen für den Datenbankserver (MS SQL 2005 Express)
Seit Version 0.9959 wird MS SQL 2005 standardmäßig installiert. Für MS SQL 2005 Express wird eines der folgenden Betriebssysteme benötigt:
Windows 7
Windows Vista
Windows XP
Windows Server 2003 / 2005 / 2008
Windows 2000 SP4
Windows Small Business Server 2003
Virtual PC
Virtual Server

Also müsste es auch mit neueren gehen oder? Also 2011 oder 2012.

Noch eine doofe Frage: SBS 2011 bringt ja 25 User CAL mit, was ist das? Ich mein ich benötige doch nur auf dem Server das BS. Die anderen Rechner haben ja bereits Windows 7. Oder heißt das einfach nur, das sich maximal 25 User anmelden können an der Domäne?
 
1. Am sinnigsten ist es in diesem Fall mMn. 2 Platten einbauen diese als Spiegelung (Raid1) konfigurieren. Das heißt du "verlierst" zwar den Speicher einer Platte aber hast dafür auf beiden immer die identischen Daten drauf. Falls also eine ausfallen sollte läuft das System trotzdem weiter und die defekte Platte kann ersetzt werden ohne das das System ausfällt.

2. Die 2 NAS werden zusätzlich identisch eingerichtet (gleiche ip und struktur) und sind dafür das eine z.b in Woche 1 (tägl. Vollsicherung) dranhängt während die andere z.B beim Chef oder dir zu Hause gelagert wird. So hat man die Daten schonmal vorwöchentlich zusätzlich gegen Brand, Blitzschlag oder Diebstahl geschützt, da die Vorwoche immer zu Hause lagert.

3. Wenns Windows 7 unterstützt müsste in der Regel auch SBS 2011 gehen, Server 2012 basiert auf Windows 8, da ists nicht sicher. Aber wie gesagt am besten den Entwickler der Warenwirtschaft kurz anrufen, sagen du möchtest Sie gerne auf einem SBS 2011 installieren ob das unterstützt wird. Damit bist du dann auf der sicheren Seite.

4. So in etwa. 25 CAL (Client Access License) bedeutet, dass du in der Domäne 25 Benutzer oder 25 Geräte verwalten darfst. Da ihr aber eh nur 5 Leute oder so seid ist das kein Problem.
Der SBS 2011 Essentials bringt die standardmäßig mit.

5. Hab noch keine Erfahrung mit Server 2012. Aber der Essentials unterstützt ebenfalls 25 User und kostet auch an die 400 Euro. Aber vielleicht kann da jemand anderes noch was dazu sagen.
 
zu 1) Alles klar :)

zu 2) ich bin jetzt schon felsenfest der MEinung, das man das vergisst, die Platte dran zu hängen. ICh mache leider nicht nur die IT in der Firma und habe auch viel Stress manchmal :)
Kann man da nicht eine Möglichkeit haben, das die Platten imemr dran bleiben?

zu 3) ich frage nach !

zu 4) OK dann scheidet Windows 2012 aus denn Windows 8 mag ich nicht. ;)

zu 5) 2012 scheidet dann eh aus also käme nur 2011 in Frage. Mal schauen.
 
Es gäbe auch die Möglichkeit beide NAS auf 2 unterschiedliche Adressen zu konfigurieren und diese dann wenigstens räumlich zu trennen. schützt aber bei weitem nicht so sehr wie wenn du Sie wöchentlich örtlich trennst.

Und ich behaupte mal wenn man die zu Hause lagert und einmal pro Woche gleich jeden Montagmorgen wechselt, dann vergisst man das nicht einfach. Wäre ja auch nicht tragisch wenn mans einmal vergisst, muss auch nicht wöchentlich sein. Kommt immer drauf an wie aktuell die Daten sein sollen im Brand doer Diebstahlfall. Wie genau du die smachst ist deine Sache. In meinem Beispiel verliert man halt bei Diebstahl oder Brand eine Woche an Daten, da die Vorwoche ja zu Hause liegt.
 
T-Bone90 schrieb:
ich bin jetzt schon felsenfest der MEinung, das man das vergisst, die Platte dran zu hängen. ICh mache leider nicht nur die IT in der Firma und habe auch viel Stress manchmal :)
Kann man da nicht eine Möglichkeit haben, das die Platten immer dran bleiben?

Grundsätzlich gäbe es auch die Möglichkeit ein NAS einfach beim Chef daheim oder sonstwo hinzustellen und dann eine Datensicherung immer Nachts oder über das Wochenende automatisch ablaufen zu lassen. Dabei kommt es aber stark auf die zu sichernde Datenmenge und die zur Verfügung stehende Bandbreite an, ob dies wirklich Sinn macht.
Dann würde man auch nur noch 1 NAS benötigen und nicht 2.
 
Also das mit den NAS muss ich mir überlegen, vielleicht lasse ich erstmal alles hier. Ist noch nie etwas passiert aber man soll den Teufel nicht an die Wand malen.

Von JTL habe ich Rückantwort, das läuft auf 2011 :)

Also muss ich jetzt den chef überzeugen einen Server anzuschaffen oder zumindest einen Eigenbau.

Dann denke ich läuft die Sache rund.

Die Beiden Platten, die EIngebaut werden müssen, soll da BS und Userdaten drauf liegen im Raid 1 oder nur BS?
 
Warum nicht? Ich kann ein BS installieren, die Domäne dafür gibt es ja einen Assistenten. Das Domänenanmelden soltle auch kein Problem sein. Den MSSQL Server einrichten ist auch kein Problem.

Was brauch man da noch für KnowHow, um sowas zu bewerkstelligen?
Und einen Rechner zusammenbauen (wenn das mit dem Server nicht klappt) ist das geringste übel.

Und für Backups, da benötige ich nur die Hardware und der Rest wird ja durch die Software einmal eingestellt und läuft dann.

ODer vergesse ich was?
 
also bei dem begrenztem budget würde ich so ansetzen: fujitsu primergy tx mit redudantem netzteil, windows server standard(5 benutzer), kleine usv, sicherung...evtl auf usb platten mit windows backup? kriegt auch die praktikantin in deinem urlaub gewechselt.
 
Hey danke dir, der PRIMERGY TX100 S3p ist ja wirklich preisgünstig und das mit Xeon und 8GB RAM und 2x500GB Festplatten.

Da bräuchte ich dann nur noch 2 extra Platten bzw. NAS und ein BS.
Ergänzung ()

Soo ich hab mich nochmal bisschen umgeschaut.

Es gibt ja http://geizhals.at/de/791450 hier eine super Combi aus Quadcore, 8GB Ram und 2x 500GB Platten. Da würde ich noch ein anderes Netzteil einbauen.
Mein Chef sagt da reden wir kommende Woche, jetzt keine ZEit dafür :)

Aber er sagt auch, ein Serverbetriebssystem 2011 ist schon in der Firma verfügbar (liegt irgendwo herum ... toll ^^)
Wenn ich da nix finde, welches BS wäre dann am besten? Sollte ich in 2011 Standard investieren?

Und habt ihr empfehlungen für ein NAS, für Backups oder ist es besser ich fang erstmal mit einer einfachen Festplatte an zum Backupen? Kann ich ja später imemr noch upgraden.
 
Als Serverbetriebssystem würde ich unbedingt Linux verwenden (ArchLinux, oder wenns einfacher sein soll Ubuntu/Suse). Kostet auch kein Geld und arbeitet sehr zuverlässig. Darauf kannste denn auch gleich einen Telefonieserver für VoIP installieren und konfigurieren, das spart Geld ;)
Als BackUp würder erstmal eine Festplatte fürs BackUp reichen, ich würde es aber später durch einen Raidverbund ersetzen. Ich habe mir ein NAS quasi selbstgebastelt. Einen Router mit Linux-OS gekauft, Externe HDD über USB angeschlossen und übern Router die Freigaben konfiguriert...
 
Homer schrieb:
Als Serverbetriebssystem würde ich unbedingt Linux verwenden (ArchLinux, oder wenns einfacher sein soll Ubuntu/Suse). Kostet auch kein Geld und arbeitet sehr zuverlässig. Darauf kannste denn auch gleich einen Telefonieserver für VoIP installieren und konfigurieren, das spart Geld ;)
Als BackUp würder erstmal eine Festplatte fürs BackUp reichen, ich würde es aber später durch einen Raidverbund ersetzen. Ich habe mir ein NAS quasi selbstgebastelt. Einen Router mit Linux-OS gekauft, Externe HDD über USB angeschlossen und übern Router die Freigaben konfiguriert...


UNBEDINGT Linux? Weils mit Windows nicht geht oder wie?
Dass der TE scheinbar nicht hauptberuflich Systemadmin ist und ein einfach gut zu verwaltendes System haben will haste aber mitbekommen?

Ich empfehle einfach mal den Windows 2011 SBS Essentials, ich auch für Laien bzw. Teilzeitadmins gut zu administrieren durch Dashboard und Wizards. Zudem ist viel mit dabei. Bei allem anderen musste halt mehr Zeit investieren ums zu lernen.

Kannst auch erstmal auf externe Platten sichern. Ich nutze lieber NAS aber upgraden kann man ja immer.
Wichtig ist nur das es min. 2 Platten sind die du am besten wöchentlich tauschst und eine davon mit nach Hause nimmst.
Wenn es das Geld erlaubt würde ich dir noch eine USV ans Herz legen falls mal Stromausfall ist damit der Server sauber herunterfährt.
Sowas in der Richtung: http://geizhals.de/550947
 
Klar gehts mit Windows ... UNBEDINGT war vllt die falsche Wortwahl, aber ich habe damit bisher die besseren Erfahrungen mit gemacht ;) Ist zum einen kostengünstig, stabil und lässt sich leichter warten.
Ich bin auch kein Systemadmin, aber ein Server bringt nunmal ein bissl Arbeit mit sich. Ich investiere da lieber mehr Zeit für die Installation, als mich nachher mit Kinderkrankheiten rumzuärgern.
 
und der externe spezialist, der die firma am laufen hält, wenn das ach-so sorglose linux schwierigkeiten macht, kostet nichts?
 
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