Zornbringer
Captain
- Registriert
- Mai 2011
- Beiträge
- 3.914
bitte verzeiht mir, falls es schon so ein thema gibt. ich habe die suche kurz mit einigen stichworten gefüttert aber nichts gefunden.
ich habe kürzlich eine doku auf youtube (aufgenommen von arte) gesehn, die sich mit dem thema fleisch auseinandergesetzt hat. sie heißt "nie wieder fleich" und wer möchte kann sie sich hier direkt ansehen:
die doku "unser täglich brot" sollte ja ebenfalls bekannt sein. diese befasst sich ebenfalls kritisch mit der obst- und gemüseproduktion.
ein gewisses grundwissen über die fleischproduktion wäre ganz hilfreich, um an dieser diskussion teilzunehmen.
unter den gesichtspunkten der heutigen fleischproduktion, wie kann man da noch den fleischkonsum rechtfertigen? der fleischkonsum ist nicht nur in ökologischer hinsicht schlecht (vom ethischen gesichtspunkt will ich garnicht erst sprechen), sondern schädigt auch nachweislich die gesundheit.
ich persönlich esse jetzt seit 1 1/2 jahren kein fleisch mehr. mir war all das, was gegen den fleischkonsum spricht, völlig egal. ich habe mich fast ausschließlich nur von fleisch ernährt. irgendwann hab ich dann auf fleisch verzichtet. ich hatte allerdings mehrere gründe dafür. das leiden der tiere war mir eigentlich egal. heute übrigens nicht mehr. eigentlich wollte ich mich nur gesünder ernähren. das gemüse hat mir gefallen, das fleisch hat mir immer weniger gefallen. ich sagte mir "damals" immer, ich "brauche" das fleisch. ohne fleisch fehlt mir was. völliger quatsch, wie sich in den kommenden monaten zeigte und immer noch zeigt. mir fehlt das fleisch nicht. es geht mir tatsächlich besser ohne fleisch. ich fühle mich insgesamt fitter ohne körperlich mehr dafür zu machen.
ich muss aber gestehen, dass ich zwischendurch mal eine bratwurst probiert habe. der geschmack war allerdings etwas ungewohnt. die gewürze waren lecker aber der fleischgeschmack war penetrant.
in diesem jahr möchte ich mit meinen eltern ein huhn "opfern". zu weihnachten möchte ich ausnahmsweise mal wieder fleisch essen. ein tier musste dafür sterben. ein tier, was von einem regionalen landwirt (hoffentlich) artgerecht gehalten wurde. damit kann ich leben. regelmäßig kann ich mir den fleischkonsum aber unter keinen umständen mehr vorstellen. ich kann einfach meine augen vor dieser perversen industrie nicht mehr verschließen. ich bin sicher nicht einer der "die armen tiere" behüten will. aber das, was täglich in der tierhaltung und schlachtung passiert ist unmenschlich und zu verachten.
so, hoffe das ist ne grundlage für eine diskussion. wie seht ihr das? warum seid ihr noch keine vegetarier?
ich habe kürzlich eine doku auf youtube (aufgenommen von arte) gesehn, die sich mit dem thema fleisch auseinandergesetzt hat. sie heißt "nie wieder fleich" und wer möchte kann sie sich hier direkt ansehen:
die doku "unser täglich brot" sollte ja ebenfalls bekannt sein. diese befasst sich ebenfalls kritisch mit der obst- und gemüseproduktion.
ein gewisses grundwissen über die fleischproduktion wäre ganz hilfreich, um an dieser diskussion teilzunehmen.
unter den gesichtspunkten der heutigen fleischproduktion, wie kann man da noch den fleischkonsum rechtfertigen? der fleischkonsum ist nicht nur in ökologischer hinsicht schlecht (vom ethischen gesichtspunkt will ich garnicht erst sprechen), sondern schädigt auch nachweislich die gesundheit.
ich persönlich esse jetzt seit 1 1/2 jahren kein fleisch mehr. mir war all das, was gegen den fleischkonsum spricht, völlig egal. ich habe mich fast ausschließlich nur von fleisch ernährt. irgendwann hab ich dann auf fleisch verzichtet. ich hatte allerdings mehrere gründe dafür. das leiden der tiere war mir eigentlich egal. heute übrigens nicht mehr. eigentlich wollte ich mich nur gesünder ernähren. das gemüse hat mir gefallen, das fleisch hat mir immer weniger gefallen. ich sagte mir "damals" immer, ich "brauche" das fleisch. ohne fleisch fehlt mir was. völliger quatsch, wie sich in den kommenden monaten zeigte und immer noch zeigt. mir fehlt das fleisch nicht. es geht mir tatsächlich besser ohne fleisch. ich fühle mich insgesamt fitter ohne körperlich mehr dafür zu machen.
ich muss aber gestehen, dass ich zwischendurch mal eine bratwurst probiert habe. der geschmack war allerdings etwas ungewohnt. die gewürze waren lecker aber der fleischgeschmack war penetrant.
in diesem jahr möchte ich mit meinen eltern ein huhn "opfern". zu weihnachten möchte ich ausnahmsweise mal wieder fleisch essen. ein tier musste dafür sterben. ein tier, was von einem regionalen landwirt (hoffentlich) artgerecht gehalten wurde. damit kann ich leben. regelmäßig kann ich mir den fleischkonsum aber unter keinen umständen mehr vorstellen. ich kann einfach meine augen vor dieser perversen industrie nicht mehr verschließen. ich bin sicher nicht einer der "die armen tiere" behüten will. aber das, was täglich in der tierhaltung und schlachtung passiert ist unmenschlich und zu verachten.
so, hoffe das ist ne grundlage für eine diskussion. wie seht ihr das? warum seid ihr noch keine vegetarier?
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