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News Forderung von Mitarbeitern: Google soll geheime KI-Pro­jek­te mit dem Pentagon ableh­nen

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mischaef

Kassettenkind
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Im Anschluss sicherte Google zu, seine KI-Technologie künftig nicht für Waffen- oder Überwachungszwecke einzusetzen, führte das Projekt jedoch zunächst weiter. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen allerdings verstärkt nach neuen Militärverträgen gesucht.
Google macht Google Sachen. Wer hätte das bloß erahnen können?
 
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Die Idee ist durchaus gut, die Frage ist ob nicht das Geld mehr lockt und wie das am Ende umgesetzt wird und erfolg hat. Diese Geheimhaltung ist ja allein schon ein Skandal.
 
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Es geht da immer um viel Geld, also wird es einer machen. Wer, spielt in dieser kranken Welt gar keine Rolle mehr. ¯\(ツ)/
 
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Alle wollen in Sicherheit leben, etwas dafür zu tun will keiner.

Ein altes lateinisches Sprichwort drückt es am besten aus:
„Si vis pacem, para bellum“ (Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg).
 
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Wenns Google nicht macht dann machts jemand anderes. Ergo wird Google das einfach machen.
Die wären ja auch schön blöd das abzulehnen.
 
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Und in spätestens 10 Jahren braucht es auch keinen aufmüpfigen Angestellte mehr, dann werden diese Art von Unternehmen nur noch einen Bruchteil ihrer heutigen Belegschaft benötigen.
 
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Die (KI-)Firmen sind alle kapitalistisch.

Moral wird nur so lange hoch gehalten wie man damit Gewinn machen kann.
Google, OpenAI, Meta, etc., sehen einfach nach und nach, dass sie mit den jetzigen Preisen für die Verbraucher nicht finanziell deckend ihr Geschäft führen können.

Daher Verlagerung zu mehr B2B.
Das Beste sind long-term Verträge die abgeschlossen werden können für Militär, vor allem in den USA, um eine dauerhafte Geldquelle zu haben.
 
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also wenn Google das macht, sind die für mich als Nutzer gestorben
man braucht die ja auch nicht wirklich, nur weils halt bequemer ist, schneller an vorgefertigtes Kartenmaterial oder Suchergebnisse zu kommen
aber sollte man eigentlich, jeden Monat einen US Dienst ersetzen, es gab doch diesen Aufruf
 
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Wenns 2018 bei Maven geklappt hat warum sollts diesmal nicht wieder klappen? Find es gut das die Mitarbeiter bei Google sich dagegen organisieren können und ohne Konsequenzen ihre Meinung ausdrücken können. Genau das sollte in einem modernen Konzern Betriebskultur sein.
 
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Syntax_41 schrieb:
Alle wollen in Sicherheit leben, etwas dafür zu tun will keiner.

Ein altes lateinisches Sprichwort drückt es am besten aus:
„Si vis pacem, para bellum“ (Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg).
Richtig keiner will „Diliges proximum tuum sicut te ipsum“
Liebe deinen nächsten wie dich selbst,
Und das ist sogar kostenlos
 
Dont be evil ist seit Jahren aus Googles Manifest verschwunden und wer glaubt, dass man die Kohle nicht mitnimmt glaubt auch noch an den Weohnachtsmann.
 
Na hoffenltich behält Google diese Kultur auch bei.
2018 ist lange her und in der Zwischenzeit hat sich einiges geändert.
Drücken wir die Daumen, dass die MAs es durchsetzen können.

Für zivile Zwecke hätte ich weniger Bedenken. Nur militärisch ist das arg zweifelhaft.
 
Syntax_41 schrieb:
Alle wollen in Sicherheit leben, etwas dafür zu tun will keiner.
Mit Waffen wird man maximal "Insel Sicherheit" geben, aber selbst das ist 1. Nur von kurzer Dauer und 2. Extrem teuer wenn man das langfristig betreiben will. Zudem bleibt immer das potentielle Risiko das jemand doch nervös wird.

Sinnvoller und langfristig sicherer(und billiger) wäre es tatsächlich abzurüsten und Anreize zu schaffen friedlich zu bleiben(geringere Unterschiede zwischen Arm und Reich und flächendeckende Bildung).
 
Wer die Serie Terminator Sarah Connor Chronicles gesehen hat, weiß doch, dass Skynet nicht zu verhindern ist. Ich sage immer bitte und danke bei den KIs.
 
steirerblut schrieb:
Find es gut das die Mitarbeiter bei Google sich dagegen organisieren können und ohne Konsequenzen ihre Meinung ausdrücken können. Genau das sollte in einem modernen Konzern Betriebskultur sein.
Grundlegend ist reine Möglichkeit auf jeden Fall zu begrüßen. Die konkrete Ausgestaltung allerdings verstehe ich nicht. KI in aktiven Waffensystemen, die ohne menschlichen Operator agiert, ist schon alleine wegen etwaiger Fehleranfälligkeit höchst fragwürdig aber z.B. Überwachungsprojekte, bei denen hinterher auch noch mehrere Personen auf die von der KI vorgefilterten Ergebnisse schauen...da sehe ich kein Problem.

Pauschale Ablehnung führt auch schlichtweg nur dazu, dass es dann jemand anders macht. Im Zweifelsfall auch jemand mit zweifelhafterer Ethik. Und unter Umständen macht es dann insbesondere der Feind vor einem selbst. Das kann man auf gar keinen Fall wollen.

wagga schrieb:
Die Idee ist durchaus gut, die Frage ist ob nicht das Geld mehr lockt und wie das am Ende umgesetzt wird und erfolg hat. Diese Geheimhaltung ist ja allein schon ein Skandal.
adnigcx schrieb:
Moral wird nur so lange hoch gehalten wie man damit Gewinn machen kann.
Flutefox schrieb:
Dont be evil ist seit Jahren aus Googles Manifest verschwunden und wer glaubt
Ich verstehe ganz ehrlich nicht, was z.B. Überwachungsprojekte und Dergleichen mit Moral zu tun haben sollen. Ob nun zig Operator irgendwo im stillen Kämmerchen manuell Bildmaterial, Textmaterial, ... durchgehen ob sie Vorschläge, vorselektiert von der KI, durchgehen spielt doch in der Realität keinen Unterschied.

Die einzig höchst fragwürdige Komponente wären aktive Waffensystem ohne menschliche Verifizierung. Alles andere sind nur Unterstützungssysteme und passiert sowieso - ob teilautomatisiert oder manuell.

Ich würde vor allem auch umgekehrt mal Fragen: was wenn du Soldaten, Zivilisten, ... retten kannst, weil die KI Satellitendaten & Co. schneller durchgeht, ein rein menschlicher Prozess aber zu lange gedauert hätte? Oder wenn du beispielsweise den Angriff eines Nachbarlandes noch frühzeitiger vorhersagen könntest? Oder wenn du KI-gestützt eine bessere Cyber- oder Drohnen-Abwehr realisieren könntest?

Die einzig sinnvolle Vorgehensweise ist imho die von Anthropic: aktive Waffensysteme ohne menschliche Verfizierung ablehnen und den Rest annehmen.

Für das US-Militär kann ich nicht sprechen, aber mit der Bundeswehr hatte ich bereits zu tun in KI-Projekten und kann da berichten, dass das Leben von Soldaten und Staatsbürgern an allererster Stelle steht. Nachfragen und insgesamt das Vorgehen waren bei weitem mehr auf Mensch & Moral zentriert, als man das etwa in der Industrie kennt.

Helpmaster5000 schrieb:
Google macht Google Sachen. Wer hätte das bloß erahnen können?
Weil Google der einzige Konzern ist, der so vorgeht?

Raul99 schrieb:
Richtig keiner will „Diliges proximum tuum sicut te ipsum“
Liebe deinen nächsten wie dich selbst,
Da verkennst du imho die Realität: wollen tut das ganz sicher die absolute Mehrheit - ich würde auch gern in einer Utopie leben und, von der Grundeinstellung her, Pazifist sein. Das bleibt aber eine Utopie und wenn man nicht ausgelöscht werden will, wenn man überhaupt friedlich und auskömmlich Leben möchte, bedarf es einer der tatsächlichen Bedrohungen und Machtverhältnissen deutlich angemessenere Wirtschafts- und Verteidigungspolitik.
 
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Wenn das Geld lockt wird einfach folgendes gemacht. Es wird eine Tochterfirma gegründet die scheinbar eigenständig ist und direkt für das Pentagon arbeitet. Die Firma wird dann ausgegliedert, bleibt aber dennoch indirekt in der Hand von Google. Einfache Lösung.
Aber dennoch schön zu sehen, dass es noch Menschen mit Gewissen gibt. Auch wenn es Mittelfristig wohl leider nichts bringen wird.
 
Raul99 schrieb:
Richtig keiner will „Diliges proximum tuum sicut te ipsum“
Liebe deinen nächsten wie dich selbst,
Und das ist sogar kostenlos

Wir leben nicht in einer Traumwelt, sondern in der Realität. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass Sicherheit kein Dauerzustand ist, den man geschenkt bekommt. Sie ist das Ergebnis von Stärke. Das Prinzip der Abschreckung ist hierbei das einzige Mittel, das historisch nachweisbar funktioniert hat. Um den Frieden zu wahren, muss man so gerüstet sein, dass ein potenzieller Gegner die Kosten eines Angriffs als absolut inakzeptabel einstuft. Das ist kein Säbelrasseln, sondern rationale Vorsorge.

Ein Blick auf die europäische Sicherheitsarchitektur zeigt, dass wirtschaftliche Verflechtung allein keinen Schutz bietet. Das Konzept der nuklearen Teilhabe und eine voll einsatzfähige Bundeswehr sind die Lebensversicherung eines Staates. Historisch gesehen haben Machtvakuum also wohlhabende, aber militärisch schwache Regionen , Aggressoren immer wieder zu Invasionen eingeladen. Die NATO-Strategie der Forward Defense setzt genau hier an: Ein Angriff muss von vornherein aussichtslos erscheinen.

Wahre Verantwortung bedeutet heute, dass wir wehrhaft sein müssen, um nie wieder zum Opfer zu werden oder einen Angriffskrieg zuzulassen. Nur wer materiell und personell so aufgestellt ist, dass er im Ernstfall reagieren kann, sorgt dafür, dass dieser Ernstfall gar nicht erst eintritt. Eine starke Armee ist kein Widerspruch zum Frieden, sondern seine notwendige Bedingung in einer Welt, in der Interessen immer wieder mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden sollen.
 
Tulol schrieb:
Sinnvoller und langfristig sicherer(und billiger) wäre es tatsächlich abzurüsten und Anreize zu schaffen friedlich zu bleiben(geringere Unterschiede zwischen Arm und Reich und flächendeckende Bildung).

Was wären die Anreize? Man hat es mit Russland versucht und Handel betrieben, uns sogar von ihnen abhängig gemacht, und nun?
 
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