Format -> FAT32 zu NTFS auf einer WinX Partition

digiTALE

Lt. Junior Grade
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270
Hallo an alle,

ich habe ein Notebook mit WinXP, mit einer 80GB Festplatte die auf FAT32 formatiert ist. Sie ist in 2 Partitionen unterteilt. Die eine Partition habe ich schon auf NTFS formatiert. Nur weiß ich nicht ob ich die Partition wo WindowsXP oben ist auch auf NTFS formatieren kann ohne das XP zu deinstallieren oder halt neu zu installieren.

Gibt es da eine Möglichkeit dies zu machen oder muss man wirklich XP neu installieren um die Partition auf NTFS zu bekommen!?

mfg digiTALE
 
An einer Neuinstallation von WinXP wirst nicht herum kommen.
 
Es gibt in Win integriert ein Commandozeilentool "convert" (einfach mal im DOS-Fenster "convert /?" eingeben), mit dem man FAT-Partitionen einfach und schnell zu NTFS konvertieren kann. Ob das auch mit der Systempartition geht, kann ich dir nicht sagen, da solltest du mal googeln. ;)
 
Moonstrucker schrieb:
An einer Neuinstallation von WinXP wirst nicht herum kommen.
klar kann er ,-)
convert /?

sandmaennchen schrieb:
...Ob das auch mit der Systempartition geht, kann ich dir nicht sagen, da solltest du mal googeln. ;)
klar geht das !-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Systempartition ist gemeint Jungs.
 
Moonstrucker schrieb:
Die Systempartition ist gemeint Jungs.
JAaaaaa... DASS geht zu 1000% ;-)
MACH es !-) DU hast meine moralische GARANTiE dass es funktioniert ,-)
 
Moonstrucker schrieb:
Die Systempartition ist gemeint Jungs.
Na und? Man kann auch die Systempartition jederzeit von FAT32 auf NTFS konvertieren. Neunistallation braucht man keine!

Einfach in der Eingabeaufforderung (was nennt ihr das immer DOS-Fenster? Die Eingabeaufforderung hat mit DOS soviel zu tun, wie McDonalds mit Haute cuisine) folgenden Befehl eingeben:

convert C: /fs:ntfs
 
Mal abgesehen davon, dass selbst MS vom Konvertieren FAT32 -> NTFS abrät, wird es wohl funktionieren!

Beim Konvertieren wird keine native NTFS-Formatierung vorgenommen, weshalb die Performance auf jeden Fall niedriger ist, als wenn die Partition "nackt" mit NTFS formatiert würde.

Ich rate dir aus Perfromancegründen zu einer nativen NTFS-Formatierung, vergiß diese Konvertierung, hat nur Nachteile!

PCB
 
PCB schrieb:
Mal abgesehen davon, dass selbst MS vom Konvertieren FAT32 -> NTFS abrät, wird es wohl funktionieren!

Beim Konvertieren wird keine native NTFS-Formatierung vorgenommen, weshalb die Performance auf jeden Fall niedriger ist, als wenn die Partition "nackt" mit NTFS formatiert würde.

Ich rate dir aus Perfromancegründen zu einer nativen NTFS-Formatierung, vergiß diese Konvertierung, hat nur Nachteile!

PCB
Blödsinn. Die Partition unterscheidet sich nach der Konvertierung in keinster Weise von einer Partition, die gleich zu Anfang mit NTFS formatiert wurde.
 
PCB schrieb:
1. Mal abgesehen davon, dass selbst MS vom Konvertieren FAT32 -> NTFS abrät, wird es wohl funktionieren!

2. Beim Konvertieren wird keine native NTFS-Formatierung vorgenommen, weshalb die Performance auf jeden Fall niedriger ist, als wenn die Partition "nackt" mit NTFS formatiert würde.

3. Ich rate dir aus Perfromancegründen zu einer nativen NTFS-Formatierung, vergiß diese Konvertierung, hat nur Nachteile!
zu 1. - da wären wir ALLE platt wenn DU dass belegen könntest ,-/

zu 2. - auch da warten wir ALLE gespannt auf DEiNE weiterführenden Informationen ,-/

zu 3. - wie 1. & 2. UND: zudem iss dass so ne Sache bei Notebooks... DASS genau lassen die meisten Notebook-Hersteller gar NiCHT zu ,-( es sei denn du kaufts DiR WinXP nochmals EXTRA...
 
@PCB Wenn man den Mircrosoftartikel vollständig liest, hört sich das schon etwa anders an.
Bei einigen älteren Programmen, die nicht für Microsoft Windows NT 4.0 oder Microsoft Windows 2000 geschrieben wurden, wird die Leistung nach der Konvertierung des FAT32-Dateisystems nach NTFS möglicherweise verlangsamt. Auf einer leeren NTFS-Partition tritt dieses Problem nicht auf.
Insgesamt scheinen die Vorteile zu überwiegen.
 
PCB schrieb:

Die Behauptung der Quellen, dass konvertierte Partitionen eine kleinere Clustergröße hätten, ist schlichtweg falsch. Der convert-Befehl wählt automatisch die optimale Clustergröße.
Das einzige, was die Performance beeinträchtigen könnte, wäre eine Fragmentierung der MFT. Das Problem kann man aber mit dem Parameter /cvtarea umgehen.
De facto steht dann eine konvertierte Partition einer "nativen" performancetechnisch in nichts nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sheepshaver: Wie gesagt, du bist der Windows-Experte!:lol:

"Wenn Sie das Programm Convert verwenden, um einen Datenträger von FAT in NTFS zu konvertieren, verwendet Windows immer eine Clustergröße von 512 Byte. Da FAT-Strukturen an 512-Byte-Grenzen ausgerichtet sind, würde bei einer höheren Clustergröße die Konvertierung nicht funktionieren."

@PeFi: Link hab Ich im MOM nicht, aber wie du aus obigen Zitat entnehmen kannst, gibt es einen Nachteil mit der Clustergröße. OK, MS sagt sowieso, dass sofort mit NTFS formatiert werden soll.

Zu 2:Anscheinend ist dir nicht bekannt, das FAT und NTFS sich unterscheiden wie Tag und Nacht! Bei einer Konvertierung muss der File Allocation Table in einen Master File Table umgeschrieben werde. Im MFT einer nativen NTFS werden im Gegensatz zu FAT alle Files bis 8 Kbyte direkt abgelegt. Dies ist bei einer Konvertierung, wo ja nur 512 Byte Clustergröße verwendet werden, nicht mehr möglich!

Daraus ergibt sich ein erhöhter Verwaltungsaufwand, höher als er bei einem nativen NTFS. Bei NTFS sind zudem die Dateiheader und der eigentliche Content voneinander getrennt und werden über Pointer zugeordnet, bei FAT sind Header und Content zusammen.
Ich denke mal, das sich jeder verstellen kann, das dies bei einer Konvertierung nicht komplett umgesetzt werden kann.

Aber was weiß Ich kleiner MCP denn schon, oder ?

PCB
 
PCB schrieb:
@Sheepshaver: Wie gesagt, du bist der Windows-Experte!:lol:
Na und Du erst. :freak:
Deine Infos sind falsch und fertig. Das Problem mit der Clustergröße bestand zu Win2k Zeiten, aber seit XP definitiv nicht mehr, und darum geht es hier schließlich.

Und da Du ja so auf Quellen stehst, hab ich mich extra auf die Suche gemacht. :freaky:

"In Windows 2000, CONVERT handled this problem by forcing an NTFS cluster size of 512 bytes, which resulted in reduced performance and increased disk fragmentation. In Windows XP, CONVERT chooses the best cluster size (4K is the ideal)."
http://www.microsoft.com/whdc/system/winpreinst/ntfs-preinstall.mspx
 
Zuletzt bearbeitet:
PCB schrieb:
"Wenn Sie das Programm Convert verwenden, um einen Datenträger von FAT in NTFS zu konvertieren, verwendet Windows immer eine Clustergröße von 512 Byte. Da FAT-Strukturen an 512-Byte-Grenzen ausgerichtet sind, würde bei einer höheren Clustergröße die Konvertierung nicht funktionieren."

1. @PeFi: Link hab Ich im MOM nicht, aber wie du aus obigen Zitat entnehmen kannst, gibt es einen Nachteil mit der Clustergröße. OK, MS sagt sowieso, dass sofort mit NTFS formatiert werden soll.

2. Zu 2:Anscheinend ist dir nicht bekannt, das FAT und NTFS sich unterscheiden wie Tag und Nacht! Bei einer Konvertierung muss der File Allocation Table in einen Master File Table umgeschrieben werde.

3. Im MFT einer nativen NTFS werden im Gegensatz zu FAT alle Files bis 8 Kbyte direkt abgelegt. Dies ist bei einer Konvertierung, wo ja nur 512 Byte Clustergröße verwendet werden, nicht mehr möglich!

4. Daraus ergibt sich ein erhöhter Verwaltungsaufwand, höher als er bei einem nativen NTFS. Bei NTFS sind zudem die Dateiheader und der eigentliche Content voneinander getrennt und werden über Pointer zugeordnet, bei FAT sind Header und Content zusammen.
imponierend wie DU dich dem Sturm der allgemeinen Entrüstung entgegenstellst ;-)

zu 1. DASS wäre sowieso das Beste (-:
ne NEU-Installation, etc. da bin ich mit DiR TOTAL einig ;-)

zu 2. doch, doch, ... ,-)

zu 3. DASS kann sein und wäre noch zu überprüfen ,-/
NUR wenn dem so wäre/ist würd ich mich persönlich mit einer Konvertierung BESSER fühlen ,-) alleine durch die Tatsache DASS ALLE meine klitzekleinen Notizen/Files NiCHT in der MFT abgelegt wären und somit auch im Fall der Fälle NiCHT UNwiederbringlich verloren wären !-)

4. den nehme ich gerne in Kauf - siehe meinen Punkt 3 ,-)
 
Danke für eure schnellen antworten. Also so wie ich das sehe sollte das konvertieen doch ohne Risiko von statten gehen.

Wie sieht das dann mit dem Datenverlust aus. Kann das dann vorkommen oder ist die Konvertierung relativ sicher!?

mfg digiTALE
 
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