Formatierung vor Laptop-Verkauf - Wie Formatieren damit keine Datenwiederherstellung möglich?

dB-Freak

Commander
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Hallo zusammen,

ich möchte meinen alten Laptop und vorher die SSD richtig formatieren.
Ich möchte nicht, dass ein Käufer alte Daten wiederherstellen kann. Die normale Formatierung bei der Installation von Windows reicht denke nicht aus?
 
nimm das tool von [hersteller der ssd], die haben so gut wie alle einen ensprechenden menupunkt.
 
Ja genau ich will die OS Platte formatieren, es ist keine weitere vorhanden.
Anschließend soll Windows wieder drauf.

Der Laptop hat keine Wartungsklappe und ich möchte diesen nicht unbedingt öffnen. Welche Möglichkeiten hätte ich noch?
 
Schau mal ob du im UEFI den SecureErase befehl anstoßen kannst
 
Beim Setup alle Partitionen löschen und dann einfach auf "weiter" gehen.
Das Windowssetup legt dann neue Partitionen an.
 
bezelbube schrieb:
Beim Setup alle Partitionen löschen und dann einfach auf "weiter" gehen.
Das Windowssetup legt dann neue Partitionen an.

Ja aber die Dateien sind in der Regel wieder recht leicht herstellbar
 
@ bezelbube

Damit wird aber nichts gelöscht.
Es wird nur Windows an den Anfang der neuen Partition geschrieben.
Wenn die Platte voll war kannst immer noch schön Daten wiederherstellen die auf den hinteren Sektoren lagen.
 
bezelbube schrieb:
Beim Setup alle Partitionen löschen und dann einfach auf "weiter" gehen.
Das Windowssetup legt dann neue Partitionen an.

Ein Laufwerk hat der Laptop nicht, geht das nicht per USB?
Wie sehe eine saubere Formatierung unter Linux aus?
 
dB-Freak schrieb:
Wie sehe eine saubere Formatierung unter Linux aus?
Mit hdparm kannst du ein Secure Erase durchführen. Siehe man hdparm.
hdparm --user-master u --security-erase <password> /dev/sd<a>
 
leipziger1979 schrieb:
Oder nimmst irgendein Linux mit DBAN.

Macht bei SSD jetzt aber denk ich mal weniger Sinn.

Ich würde die SSD einfach komplett mit Veracrypt verschlüsseln, also sagen wir mit einem 30 Stelligen PW, ist ja mal egal was für Zeichen. Dann formatieren, und Windows Frisch installieren.
 
leipziger1979 schrieb:
Killdisk bietet auch eine bootfähige ISO mit der man die Platte auch löschen kann insofern der Laptop noch ein CD/DVD Laufwerk hat:

Denke kaum, dass man ein Laufwerk braucht: https://www.killdisk.com/killdisk-freeware.htm
Freeware version includes Windows executables, as well as Console Boot Disk ISO image containing KillDisk pre-installed and bootable disk creator for CD/DVD/Blu-ray & USB disks.
Laut Beschreibung ist ein Tool dabei, mit dem man die ISO auf USB-Sticks schreiben kann.

Soweit ich mich aus der Vergangenheit erinnere kann man ansonsten auch fast alle bootbaren ISOs mit Lili (https://www.linuxliveusb.com, ist für Linux gedacht, aber in meiner Erfahrung funktioniert es auch mit anderen ISOs, im Zweifel einfach testen, ob es klappt) auf USB-Sticks schreiben, aber wenn schon ein Tool dabei ist, sollte das nicht notwendig sein.
Ein optisches Laufwerk hab ich schon seit Jahren nicht mal mehr im Desktop, in den meisten Fällen kann man die mittlerweile durch USB-Sticks ersetzen.
 
Nimm einfach DISKPART und Clean All, dies reicht und funktioniert immer. Boote von der ein Windowsinstallations- oder Recoverymedium und drück dabei die Tastenkombination Shift+F10, um eine Eingabeaufforderung zu öffnen, dann gib folgende Befehle ein:
  • diskpart
  • list disk
  • select disk x (x steht für die Nummer des Laufwerks aus list disk, die richtige Platte sollte an der Kapazität zu erkennen sein, sonst andere Platten besser vorher abklemmen um Datenverlust zu vermeiden, vor einer Windowsinstallation sowieso, damit der Bootloader nicht dort landet)
  • detail disk (nur um sicher zu gehen die richtige Platte ausgewählt zu haben)
  • clean (clean löscht alle Partitionierungsinformationen, clean all überschreibt alles mit 00 und dauert entsprechend länger, man kann danach auch nichts mehr wiederherstellen)
  • exit
Warum es reicht, steht hier, wobei die Intenso um die es in dem Thread ging, sowieso kein SE erlaubt hat, weil es nicht einmal funktionierte das dafür nötige User Passwort zu setzen. Überschreiben geht immer, wenn nicht, ist die SSD sowieso schon Schrott.
 
Mit Killdisk geht das Booten von USB wunderbar. Ich formatiere nun damit die SSD.
Ich nehme mal an "clean all" bei diskpart ist das Gleiche wie "One Pass Zeros" bei Killdisk?
 
Ich hab mir ne bootbare CD mit DBan Nuke erstellt für sowas.... Zusätzlich zum normalen formatieren reicht mir das. Die Variante mit Vera Crypt vorher Ist aber auch interessant.
 
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