News Fortnite-Block in den USA: Epic verklagt Apple erneut vor Gericht

aufkrawall schrieb:
Behauptung vom Hörensagen, oder gestreutes Narrativ von Apple-Fanboys? Irgendwie wird nie erklärt, wie diese Abzocke vonstatten gehen soll...

Langsam drängt sich der Eindruck auf, manche Leuten im goldenen Käfig möchten gerne sämtliche Verantwortung für das eigene Leben an US-Aktiengesellschaften delegieren...
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/fortnite-entwickler-strafe-101.html

Das hat nichts mit Narrativen von Apple Fanboys zu tun. Letzter Absatz des gelinkten Artikels.
 
aspro schrieb:
Minimale Entwicklungskosten und man kann einfach nebenbei die Hand aufhalten.


Schau dir mal die Updateintervallen von Fortnite an.
So minimal ist das alles nicht. Das ist auch der Grund warum soviele Servicegames scheitern. Der content muss wahnsinnig schnell kommen sonst langweilen sich die Spieler.
 
Das was Apple da zeigt ist einfach nur ekelhaft, hab aber auch nichts anderes erwartet.
 
Crossposting!
CDLABSRadonP... schrieb:
Hoffentlich passiert Apple das gleiche wie im anderen Fall und sie landen wieder vor der gleichen Richterin, die dann richtig angefressen sein wird, dass die Rechtsprechung mit Füßen getreten wird und das Verfahren entsprechend flink beendet.
 
Exklusivtitel hat es schon immer auf jeder Spieleplattform gegeben. Das ist ein gängiges Werbemittel, um Leute anzulocken. Oder konntest Du schonmal irgendein Nintendo-Spiel für den PC kaufen? Nee, da musst Du halt die Nintendo-Konsole kaufen. PS-Exklusive Spiele kamen nie oder nur mehrere Jahre später für andere Plattformen raus. MS hat diese Strategie auch eine Zeit lang gefahren, erst als sie merkten, dass sie damit niemanden auf die X-Box locken konnten, haben sie die Spiele für andere Plattformen geöffnet.

Bei Nintendo, Sony und MS regt das literally niemanden auf, aber Epic war böse, weil eine handvoll Titel nach Release nur auf Epic und nicht auch auf Steam verfügbar war. Genau mein Humor.

Ist ja nicht so, dass Epic allein davon profitiert hätte, für den Entwickler bedeutete der Deal grantierte Einnahmen von Tag 1 an und mehr Marge, weil Epic halt keine 30% nimmt.

Ein Problem war der Epic-Borderland-Deal nur für Leute, die es für einen Weltuntergang halten, wenn sie ein Spiel nicht zu Release spielen können, weil man sich an Steam kettet. Scheinbar ist Steam die einzig legitime Plattform, auf der Spiele zu Release erscheinen dürfen. Ist ja nicht so, dass das für immer Epic-Exklusiv war. Man hatte die Wahl, es sofort auf Epic zu kaufen, oder ein Jahr zu warten, um es dann woanders zu kaufen.

Aber offenbar ist Borderlands 3 nach einem Jahr so untinteressant für viele, weil man dann nicht mehr pralen kann, es als einer der ersten gespielt zu haben. Anders kann ich mir den Shit-Storm gegen Epic nicht erklären. Denn das Spiel selbst ist ja in dem Jahr nicht schlechter geworden.
 
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Djura schrieb:
Nicht, dass ihr vor lauter Doppelmoral es vergessen habt.

NIEMALS!

Darum boykottiere ich auch EGS auch komplett.

Aber hier muss man Epic echt zu gute halten, das die sich nicht auf irgendwelche windigen Deals einlassen, die von Apple nur angeboten werden, weil Epic auch das nötige Kleingeld hat den Klageweg bis zum bitteren Ende durchziehen kann, sondern es durchziehen, die Rechte als Entwickler einzuklagen.
Und wenn das Erfolg hat, auch allen anderen Entwicklern zu gute kommt, die von Apple abgezogen werden.
 
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Sebbi schrieb:
Aber hier muss man Epic echt zu gute halten

Der letzte Absatz im Artikel liest sich für mich da aber ganz anders.

Nicht, dass ich Apple helfen würde... Ich mag beide Unternehmen nicht. Aber man sollte schon die gesamte Narrative bewerten, nicht nur Bruchstücke.
 
Ich empfinde sowohl Apple als auch EPIC in deren heutigen Formen, als absolut ekelhaft.
Aber wenn EPIC wirklich die Knete von den Kids haben will, dann sollen sie doch einfach das Spiel für Europa veröffentlichen?

Das OK gibt es von allen Seiten, da stellt sich Sweeney selbst ein Bein, einfach weil man aufs Prinzip aus ist und zu sehr auf die eigene Heimat schielt.
 
Moep89 schrieb:
30% sind auch bei Steam und Co

Ich sehe 30% als völlig OK ab sei es bei Apple , Epic oder Steam .... Bietest du ein Programm auf deren Servern und deren Platform an die sich Nutzer Millionen Fach und das immer und immer wieder runterladen und das über Jahre und Jahre dann sind 30% ein schnapper


Was aber zu Problemen führt und ich nicht gut finde ist wenn wenn das Programm dann auf deinem Handy ist und man über dieses dann Zusatzinhalte erwirbt diese im Prinzip ja nicht über Apple oder andere laufen das dafür immer noch abgedruckt werden soll

Steht ja auch so in dem News Apple soll alle Out of App Transaktionen nicht mehr Belangen ..... Von daher geht es um das eigentliche Produkt ja garnicht und auch nicht um die eigentlichen 30% für fortnight (oder wie das auch heißt)


Ich mag keine der beiden sonderlich aber wenn einer gerichtlich dazu verdonnert wird es zu unterlassen und dann aus reinem trotz und Boshaftigkeit einen Steine in den Weg legt dann gehört das bestraft oder hält Apple sich jetzt für Trump und kann machen was es will
Ergänzung ()

KarlAlbrecht schrieb:
Überzogen? Sind eigentlich in allen Stores die ‚Standardgebühren‘ gewesen

Sind nicht überzogen ..... Wenn man was über Jahre anbietet dann kostet es eben 30% einmalig beim Kauf der Programme , die Software Anbieter sparen sich extreme kosten an Verpackung und Vertrieb und können auf einer etablierten Platform verkaufen samt Werbung im besten Fall

Epic kann nur durch querfinanzierung seine Forderungen an die Software niedrig halten ... Ohne das waren es sicher auch 30%

Aber wie gesagt einmalig für die Software und nicht für weitere in App kaufe die garnicht mehr über die Platform laufen
 
RAZORLIGHT schrieb:
Und jede dieser Firmen hat ihre "Launcher" gegründet weil sie maximal gierig sind und den Hals nicht voll bekommen.
Hat ja auch super geklappt. Beide (EA und Ubisoft) sind wieder bei Steam.
Sind sie nicht. Sie haben nur eine Verknüpfung wieder hergestellt um ihre Spielerzahlen zu boosten, da weiterhin der Uplay/EA Launcher im Hintergrund laufen + Uplay/Origin Account, mehr nicht.
Würden die wirklich bei Steam sein bräuchte man keinen 2. Launcher und Account.

Selbe mit Bethesda Account auf Steam (Doom Eternal) oder Rockstar Launcher + Account auf Steam (GTA V, RDR, RDR 2).
 
scryed schrieb:
Steht ja auch so in dem News Apple soll alle Out of App Transaktionen nicht mehr Belangen ..... Von daher geht es um das eigentliche Produkt ja garnicht und auch nicht um die eigentlichen 30% für fortnight (oder wie das auch heißt)

Eigentlich schon, aber das muss Apple erstmal umsetzen, wie auch die Core-Fee streichen, die von der EU-Kommission als Verstoß eingestuft wurde.

Bei den Transaktionen außerhalb von dem Apple-Bezahlsystem haut Apple aktuell abschreckende „Warnmeldungen“ davor, die in Richtung Dark Pattern gehen. Das wird dann die nächste Beanstandung.
Entwickler machten am Donnerstag auf den prominenten Hinweis aufmerksam. Er sehe das zum ersten Mal, schrieb ein App-Entwickler auf X. Bislang nutzen nur extrem wenige Apps die neue Option, eigene Kaufmöglichkeiten anzubieten. Apple muss solche Direktkäufe in der EU aufgrund des Gesetzes über digitale Märkte in dem als Gatekeeper-Dienst eingestuften App Store inzwischen zulassen. Der Warnhinweis erscheint nur beim Verkauf digitaler Inhalte. Shopping- oder Buchung-Apps, in denen Nutzer ebenfalls ihre Zahlungsdaten seit Jahren direkt eingeben können, sind nicht derart gekennzeichnet.

Apple gestaltet solche Direktverkäufe hochgradig unattraktiv für App-Anbieter: Neben den Warnhinweisen im App Store gibt es auch eine Vollbildwarnung in der App, die Nutzer vor jedem Kaufvorgang erst bestätigen müssen. Anbieter beziehungsweise Entwickler sind zudem verpflichtet, für die anschließenden Käufe ihrer Kunden weiterhin Provision an Apple zu zahlen – und zwar auch, wenn diese Käufe von anderer Hardware aus im Web getätigt werden, etwa mit einem Windows-PC im Browser. Das gilt für alle Käufe, die innerhalb von 12 Monaten nach Installation einer App oder einem App-Update passieren.

In den USA wurde Apple jüngst per Verfügung dazu gezwungen, Apps ebenfalls externe Kaufmöglichkeiten zu erlauben, ohne dafür eine Provision veranschlagen zu dürfen. Große App-Anbieter wie Amazon und Spotify machen davon bereits Gebrauch.

Den Gerichtsunterlagen zufolge übertrafen sich Apple-Mitarbeiter dabei, besonders furchteinflößende ("scary") Warnmeldungen ("Scare Sheets") zu formulieren, damit Nutzer möglichst keine externen Käufe in Apps tätigen. Apple-Chef Tim Cook sei persönlich in die Formulierungen involviert gewesen, heißt es.
Heise
 
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Sebbi schrieb:
NIEMALS!

Darum boykottiere ich auch EGS auch komplett
Wieso? Ist doch verfügbar - z.B. bei Steam. Aber die Lemminge können ja nicht mal etwas warten und springen gleich über die Klippe. Selbstbestimmung war gestern.
Sebbi schrieb:
Aber hier muss man Epic echt zu gute halten, das die sich nicht auf irgendwelche windigen Deals einlassen, die von Apple nur angeboten werden, weil Epic auch das nötige Kleingeld hat den Klageweg bis zum bitteren Ende durchziehen kann, sondern es durchziehen, die Rechte als Entwickler einzuklagen.
Und wenn das Erfolg hat, auch allen anderen Entwicklern zu gute kommt, die von Apple abgezogen werden.
30% ist überzogen bei jeder Plattform. Server kosten heutzutage nichts mehr und Skalierung ist in Zeiten von AWS überhaupt kein Problem mehr. Es gibt Anbieter wie Sand am Meer, sogar aus Deutschland wie z.B. Hetzner oder ionos. Ich halte 10% noch für übertrieben, warum nicht einfach die Kosten abrechnen, aber nein - es geht ja um Wegelagerei.

P.S.
Die Kosten der Dienstleistung steigen nicht durch den Verkaufspreis, sondern nur durch die Anzahl der Nutzer. Aber es geht ja nur Abzocke in allen Bereichen.
 
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Bei Apple steht übrigens nichts davon auf der Seite, dass man ein Developer Account in der jeweiligen Region braucht und da der US Account ja gesperrt ist, wird hier wohl doch eine künstliche Hürde von Apple aufgebaut. Insofern ist eine Klage um dies zu klären, doch durchaus berechtigt.

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Before you submit your app for review, you’ll need to set its availability. You have the option to make your app available in any of the 175 countries or regions where the App Store is offered, and you can offer your app for pre-order in countries or regions where you app hasn't already been published.
A customer’s Apple ID country or region setting determines the App Store storefront where they can purchase apps. For example, an Apple ID set to Japan can only purchase apps from the Japan storefront.


Please note that your app may not be able to be downloaded from certain storefronts or used in certain regions due to legal or regulatory requirements. View your app's App Store statuses to learn more.

Quelle
 
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Beatmaster A.C. schrieb:
Doch sind sie, einige der Publisher waren über viele Jahre nicht mit ihren Spielen auf Steam.
Natürlich ist es ärgerlich, dass sie ihren Softwareschrott zwischenschalten. Ändert aber nichts an dem Fakt, dass Spiele von Hersteller XY wieder über Steam zu kaufen sind.

@ebird ein Hoch auf Bookmarks.
https://x.com/Mortiel/status/1120357602305560577
https://arstechnica.com/gaming/2019...ets-less-than-30-percent-of-steam-game-sales/
 
ab gehts in die nächste runde. Perrsönlich muss ich sagen egal was wird.. man trifft immer die richtigen. ;)
 
AssembIer schrieb:
Das ist grundlegend falsch, da Apple bereits für jedes Entwickler Konto eine jährliche Gebühr verlangt, kostenlos ist da garnichts. Es würde sich auch niemand beschweren, wenn Apple ein paar Prozent der Verkaufserlöse auf der eigenen Plattform einbehält. Aber 30℅ sind schon ne Hausnummer, da stellt sich die Frage wer hier gierig ist.
Der Store gehört halt Apple und die legen halt die Konditionen für die Nutzung fest. Andere kommen ja scheinbar auch damit klar. Aber Epic will halt alle Einnahmen die sie den Kiddies abknöpfen.
 
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@Kabelkasper Du lebst wohl in einer Bananenrepublik. Es gibt Gesetze , an die sich Apple nicht hält und dies wurde bereits zweimal gerichtlich festgehalten. Und es ist absolut egal, was in den Geschäftsbedingungen steht. Wenn diese gegen Gesetze verstößt, dann ist diese nichtig. Deshalb hat man auch immer so etwas wie die salvatorische Klausel.
 
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Ich bin von beiden Firmen kein Freund.

@Redaktion
Ich glaube, dass im letzten deutschen Satz der News das Wort "bestreitet" eher "beschreitet" sein sollte, oder? Wäre zumindest eindeutiger :)
 
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