Frage eines unbedarften Anwenders

P

Paul_12

Gast
Hallo Leute,

habe mir vor einiger Zeit eine externe Festplatte zugelegt für Backups.
Habe dann auch Backups von meinem Privat-Pc (WIN10) gemacht.
Kam dann leider auf die glorreiche Idee, dass ich auch Backups von meinem Dienst-Laptop (Win10) machen könnte, dass habe ich auch ein paar Monate lang getan.
Heute frage ich mich, ob das so eine gute Idee war. Könnten die Daten des Privat PCs dadurch irgendwie auf den Dienstlaptop gekommen sein oder von der dienstlichen IT Abteilung bzw. von der Dropbox (die sich auf dem Dienstlaptop befindet) abgesaugt worden seien?
Aktiv habe ich selber nie Privat-Daten von der Backup-Festplatte auf den Dienstlaptop gebracht.
Mache mir darüber einige Gedanken und würde mich über ernstgemeinte Antworten sehr freuen!
 
Da ein Backup üblicherweise nur in eine Richtung geht (also schreiben auf deine externe Platte) werden vermutlich keine Dateien auf deinem Dienstlaptop gelandet sein. Das ist aber natürlich ohne genaue Kenntnisse schwierig 100%ig sicher zu sagen.
Was durchaus möglich ist, ist das ein Virenscanner deine Platte gescannt hat und ggf. Informationen über den Inhalt (nicht die Dateien selber) gemeldet hat. Kommt halt auf den Inhalt an.
 
Theoretisch ja - kommt natürlich drauf an, wie du das Backup konfiguriert hast.
Praktisch allerdings eher unwahrscheinlich.

Es stellt sich nur die Frage, ob es eine so geile Idee ist, dienstliche Daten auf eine private Festplatte zu kopieren ;)
 
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Dropbox hat ja vordefinierte Verzeichnisse, welche gesichert werden.
Und wenn Laufwerksbuchstabe und Pfad der Backup Platte dazu nicht passt, warum sollte dann irgendwas kopiert worden sein?
Aber theoretisch ja: Wenn da Laufwerk D komplett drin steht, und deine Sicherungs-HDD mal den Buchstaben D hatte, dann ja.

Defender1st schrieb:
Es stellt sich nur die Frage, ob es eine so geile Idee ist, dienstliche Daten auf eine private Festplatte zu kopieren
Das ist ein ganz anderes Thema, was schnell rechtlich nach hinten los gehen kann.
 
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Kommt drauf an. Je nach Virenscanner o.ä. könnte die HDD beim anstecken gescannt worden sein und die Dateien in irgendwelchen Logs auftauchen.
 
Also in meiner Firma ist das ein schwerer Verstoß, wenn Dienstdaten den Dienstlaptop verlassen. Um evtl. Sicherung hat sich der Arbeitgeber zu kümmern.
 
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Smily schrieb:
Aber theoretisch ja: Wenn da Laufwerk D komplett drin steht, und deine Sicherungs-HDD mal den Buchstaben D hatte, dann ja.
Ist Dropbox so schlecht das es verwaiste pfade beibehält? Den in deinem Szenario wäre dem so. Andernfalls, solange D noch im Dienslaptop belegt ist kann es die externe HDD ja nicht bekommen.
 
Kasjo schrieb:
Ist Dropbox so schlecht
Keine Ahnung, nutze kein Dropbox. Und normalerweise haut man auch nicht ein komplettes Laufwerk in eine Dropbox, sondern Desktop, Eigene Dokumente usw.
Und wenn es so eingestellt ist, dass der Dienst-USB Stick (der Laufwerk D bekommt) immer gesichert werden soll, wenn angesteckt, dann wäre verwaiste Pfade löschen auch schlecht. Und wenn dann die externe Platte auch D bekommen hat, sichert der natürlich die.

Das war aber nur rein theoretisch könnte es sein. Kommt halt drauf an, wie was eingestellt wurde, dazu gab es ja keine Angaben.
 
Ja man kann das schon sehr weit dehnen und ausmalen... Ohne tiefere Infos wird man da nicht schlau. Allerdings, meine Vermutung, Arbeitet der TE da nicht mehr. Zumindest könnte man das auch so aus der Fragestellung sich zusammenreimen. Andernfalls wäre das ja sonst relativ einfach herauszubekommen.
 
Korben2206 schrieb:
Da ein Backup üblicherweise nur in eine Richtung geht (also schreiben auf deine externe Platte) werden vermutlich keine Dateien auf deinem Dienstlaptop gelandet sein. Das ist aber natürlich ohne genaue Kenntnisse schwierig 100%ig sicher zu sagen.
Was durchaus möglich ist, ist das ein Virenscanner deine Platte gescannt hat und ggf. Informationen über den Inhalt (nicht die Dateien selber) gemeldet hat. Kommt halt auf den Inhalt an.
Danke für die Antwort, es war Kaspersky darauf installiert. Solange keine Dateien selber abgesaugt wurden, kann ich damit leben
 
In einem meiner ersten Ferialjobs Anfang der 2000er hatte ich zuviel Zeit im Büro. Habe dann heimlich an einem Roman geschrieben mit romantisch-fetischistischen Praktiken und Rollenspielen.
Ich war evtl. 16 und denke bis heute dran, ob die IT Abteilung das wohl jemals gelesen hat. Zumindest erinnere ich mich dran, wenn ich sowas "heimliches" lese.

Würde mir nur ernsthafte Gedanken machen, wenn es strafrechtlich verfolgbar ist - und auch dann eher vergessen. Weil es eine unbegründete Angst ist.

Evtl. mal einen Psychologen aufsuchen oder mit nem wirklich guten Freund drüber reden.

Im Normalfall sollte die IT Abteilung mit privaten Daten auch privat umgehen.
 
Defender1st schrieb:
Theoretisch ja - kommt natürlich drauf an, wie du das Backup konfiguriert hast.
Praktisch allerdings eher unwahrscheinlich.

Es stellt sich nur die Frage, ob es eine so geile Idee ist, dienstliche Daten auf eine private Festplatte zu kopieren ;)
Danke für deine Antwort. Ich habe Ordner vom Dienstlaptop auf die angeschlossene externe Festplatte gezogen. Die Dropbox war ! nicht ! auf automatisches Backup gestellt. Leider hat die Firma für die ich arbeite keine Backup-Order und es gibt einige Datein die möchte ich nicht verlieren, wenn ich Sie nicht mehr brauche, lösche ich Sie selbstverständlich.
Ergänzung ()

Nilson schrieb:
Kommt drauf an. Je nach Virenscanner o.ä. könnte die HDD beim anstecken gescannt worden sein und die Dateien in irgendwelchen Logs auftauchen.
Danke für deine Antwort. Kaspersky war von Firma vorinstalliert. Solange die Dateien nicht selber abgesaugt wurden, kann ich mit Logeinträgen leben.
Ergänzung ()

KeepCalm schrieb:
Also in meiner Firma ist das ein schwerer Verstoß, wenn Dienstdaten den Dienstlaptop verlassen. Um evtl. Sicherung hat sich der Arbeitgeber z
Smily schrieb:
Keine Ahnung, nutze kein Dropbox. Und normalerweise haut man auch nicht ein komplettes Laufwerk in eine Dropbox, sondern Desktop, Eigene Dokumente usw.
Und wenn es so eingestellt ist, dass der Dienst-USB Stick (der Laufwerk D bekommt) immer gesichert werden soll, wenn angesteckt, dann wäre verwaiste Pfade löschen auch schlecht. Und wenn dann die externe Platte auch D bekommen hat, sichert der natürlich die.

Das war aber nur rein theoretisch könnte es sein. Kommt halt drauf an, wie was eingestellt wurde, dazu gab es ja keine Angaben.
Danke für deine Antwort. Hätte ich präziser formulieren sollen. Ich habe Backupfestplatte immer angehängt und die betreffenden Ordner manuell vom Laptop auf die Backupfestplatte hinübergeschoben. Dropbox ist zwar installiert aber ! Nicht ! als Backup eingestellt (Dropbox dient nur zur Informationsbeschaffung)
Ergänzung ()

mikepayne schrieb:
In einem meiner ersten Ferialjobs Anfang der 2000er hatte ich zuviel Zeit im Büro. Habe dann heimlich an einem Roman geschrieben mit romantisch-fetischistischen Praktiken und Rollenspielen.
Ich war evtl. 16 und denke bis heute dran, ob die IT Abteilung das wohl jemals gelesen hat. Zumindest erinnere ich mich dran, wenn ich sowas "heimliches" lese.

Würde mir nur ernsthafte Gedanken machen, wenn es strafrechtlich verfolgbar ist - und auch dann eher vergessen. Weil es eine unbegründete Angst ist.

Evtl. mal einen Psychologen aufsuchen oder mit nem wirklich guten Freund drüber reden.

Im Normalfall sollte die IT Abteilung mit privaten Daten auch privat umgehen.
Danke, nett von dir. Du hast sicherlich recht. lg
 
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