the_plague schrieb:
Ich kann jedem Linuxanfänger nur dazu raten, direkt mit Arch-Linux einzusteigen.
Warum sollte man sich diese Folter freiwillig antun? Du würdest doch auch nicht erst DOS installieren, dann nacheinander auf Win3.11, 95, XP und 7 wechseln, nur um zu verstehen was Windows 8.1 macht.
Das Motto lautet immer noch KISS: Keep It Simple, Stupid!
Warum sollte man sich mit der Hand-Kompilierung eines Kernels auseinander setzen, wenn das Repository einen Kernel liefert, der für den Anwendungsfall aktuell genug ist? Warum sollte man sich all die 1000 Pakete einer Benutzeroberfläche einzeln zusammensuchen und evtl. noch von Hand kompilieren, wenn man statt dessen ein Meta-Paket aus den Repos nutzen kann und in 5 Minuten fertig ist?
Spielerei wie Arch sind einzig und allein für Leute gut, die tatsächlich auf so niedrigem Level am System arbeiten wollen/müssen. Das ist aber ein verschwindend kleiner Teil der Nutzerbasis. Der Löwenanteil der User will das System NUTZEN nicht ERSTELLEN. Und die 2-3 Aspekte, die bei gängigen Anwendungs- und Hardware-Szenarien unter Ubuntu, Debian oder OpenSuse mal nicht sofort laufen kann man immer noch gesondert angehen. Wegen 2 potentieller Probleme vorher erst einmal ein 1000seitiges Handbuch wälzen zu müssen ist Blödsinn.
Tuxman schrieb:
Was solche Linuxdistributionen betrifft: Ich habe persönlich gute Erfahrungen mit Crunchbang Linux (Debian in minimalistisch, also ohne diesen Gnome-Käse als Standard) gesammelt.
#! = Debian - Gnome + OpenBox + proprietäre Plugins...
Toll... Dasselbe (eigentlich sogar besseres) erreicht man sowohl mit ner Debian- als auch ner Ubuntu-Minimal-Iso.
Zum PHP-Entwickeln muss man über das System nicht viel wissen, da reicht 'ne olle Windowskiste eigentlich auch mehr als hin.
Unter Windows ist es ungemein schwerer, z.B. mal eben "php -S localhost:8080" zu sagen... oder php -r... oder php -a... oder php -q.
PHP kann mehr als nur vom Webserver aus gestartet werden, und vieles davon geht unter Linux deutlich besser als unter Windows. Außerdem: der Löwenanteil der Webserver weltweit (und insbesondere der PHP-Server) sind Linux-Kisten. Sich hier direkt systemnah zu halten ist von Vorteil.