[Frage] Linux Entwickler Rechner

Zehkul schrieb:
Nö, der Kerngedanke ist, dass du dich an die Tastenkürzel gewöhnst.
Ich verwende Tastenkürzel, aber das kannst du doch nicht voraussetzen. Ist Windows ohne Tastenkürzel wunderbar bedienbar? Ja. War Gnome2 ohne Tastenkürzel wunderbar bedienbar? Ja. Ist Unity ohne Tastenkürzel gut bedienbar? Durchaus. Warum also muss man für Gnome3 die halbe Tastatur auswendig lernen? Das ist schlichtweg am User vorbei gedacht.
Ideal ist: Ohne Tastenkürzel gut, mit Tastenkürzel perfekt... und da versagt Gnome3 bei Punkt 1 kläglich.

Tuxman schrieb:
Gibt es einen Taskwechsler, der "fuzzy search" unterstützt? Teil des Programmnamens eintippen - fertig? Sollte mich wundern, gäbe es so etwas nicht.
Gibts sicherlich, aber wozu? Willst du wirklich immer erst tippen? Wobei der Taskwechsler von Gnome3 wirklich gut ist.

soares schrieb:
Höchstens auf einem kleinen Bildschirm macht eine Anwendung maximiert vielleicht durchgängig Sinn. Außer meiner IDE nutze ich glaube ich keine Anwendung im Vollbild. Gimp vielleicht noch.
Spätestens wenn du ein Magento-System administrierst kommst du mit nem Browserfenster mit <1600px Breite nicht mehr klar. Das Backend ist kein bisschen flexibel, was das angeht....
Aber auch sonst, als Webentwickler hat man regelmäßig Browserfenster im Fullscreen, nicht zuletzt weil man dann die Chrome-Funktion für simulierte UAs & Auflösungen sowie den Element-Inspektor deutlich effizienter nutzen kann
Oder arbeite mal mit ner RICHTIG großen Tabelle, z.B. ner CSV. Da freust du dich über jedes Pixel.

Tuxman schrieb:
Warum solltest du Fenster aufmachen, die du später nicht mehr brauchst? - Gibt es Leute, die mehr als fünf offene Fenste wirklich benutzen?
Durchaus.... wenn man Anwendungen dazu zählt, die im Hintergrund aktiv sind, um eine Notification Area zu füttern etc. Ich muss TBird nicht 24/7 im Blick haben, aber laufen muss er, damit mich das Panel anblinkt, wenn ne neue Mail da ist oder ein Termin ansteht.

Außerdem hab ich teilweise 3-4 verschiedene Nautilus-Fenster parallel offen. Da kommt durchaus einiges zusammen.
 
Der gedanke der Gnome Entwickler den minimieren und maximieren Button wegzulassen war der, das man diese Aktionen durch einen doppelklick auf die Titelleiste oder durch die Snap Funktion durchführen kann und somit die Button nicht unbedingt benötigt werden.

Ich habe damals auch immer Gnome 2 benutzt, war dann auch auf Gnome 3 umgestiegen. Da mir dann aber die weitere Entwicklungen von Gnome 3 nicht mehr gefielen bin ich mittlerweile, nach dem testen von XFCE, Unity und LXDE, auf KDE umgestiegen.
Dort habe ich nun den Desktop den ich gesucht habe(Hohe Anpassbarkeit, schnell, ...). Auch wo KDE hin möchte und wie sie dies erreichen wollen finde ich sehr gut(Qt5, QML).
 
Ich bevorzuge momentan Cinnamon. Vereint klassische Bedienung mit Features von Gnome3.
 
Daaron schrieb:
Willst du wirklich immer erst tippen?

Auf der Tastatur sind meine Finger sowieso die ganze Zeit. Rumklicken zerstört den workflow.

Daaron schrieb:
Ich muss TBird nicht 24/7 im Blick haben, aber laufen muss er, damit mich das Panel anblinkt, wenn ne neue Mail da ist oder ein Termin ansteht.

Außerdem hab ich teilweise 3-4 verschiedene Nautilus-Fenster parallel offen. Da kommt durchaus einiges zusammen.

Ein guter Taskwechsler führt Programme, die nur als "Benachrichtigungssymbol" laufen oder von denen 47397659 Fenster offen sind, gar nicht erst gesondert auf.
Ergänzung ()

Zehkul schrieb:
Warum sollte ich etwas zumachen, das ich auch einafch immer offen lassen kann?

Bei Torrent und Skype versteh' ich das nicht so ganz.
 
Tuxman schrieb:
Bei Torrent und Skype versteh' ich das nicht so ganz.

In meinem Workflow würde ich solche Anwendungen auch nicht schließen. Die meisten Anwendungen sind bestimmten virtuellen Desktops zugeordnet, wenn ich also einen Blick auf Skype werfen möchte betätige ich einfach die entsprechende Tastenkombination um auf den jeweiligen Desktop zu gelangen. So weiß ich genau was mich erwartet - nahezu jedes Fenster hat seine feste Position und Größe - und ich muss mich nicht unötig mit dem Fenstermanagement herumschlagen - Minimieren, Maximieren, Schließen, Verschieben, ...
 
Meine sind auch immer auf der Tastatur, und ich könnte mir das gar nicht anders vorstellen. Mit der Maus zu einem anderen Fenster wechseln? Erst mal nach unten auf eine Leiste gehen und dort das Fenster suchen? Zum Fenster verschieben auf die Titelleiste gehen? Zum Größe ändern mit den Rändern vom Fenster fummeln? Näh. Tastaturbedienung >>> Mausbedienung.

Was Wander beschreibt, klingt so ziemlich nach dem, was ich auch mache. Hat aber lange gedauert, bis ich da angekommen bin, und ich denke, da kann man immer noch vieles verbessern, deshalb bin ich jederzeit offen für Neues.

Ich lasse Fenster sich übrigens auch nicht mit Klicks in den Vordergrund heben. Stört doch alles nur. Wobei da eine schnell zu erreichende always on top Funktion es auch tut.

Daaron schrieb:
Ideal ist: Ohne Tastenkürzel gut, mit Tastenkürzel perfekt... und da versagt Gnome3 bei Punkt 1 kläglich.

Tiling Windowmanager sagen nein. :D

Daaron schrieb:
Außerdem hab ich teilweise 3-4 verschiedene Nautilus-Fenster parallel offen. Da kommt durchaus einiges zusammen.

Also das verstehe ich wiederum nicht …

http://i.imgur.com/SAQuVXp.jpg

Gibt doch auch überhaupt keine Filebrowser, die keine Tabs unterstützen, oder?
 
aurum schrieb:
Meine Finger sind faktisch nie auf der Tastatur.

Wie hast du denn bisher 2.768 Beiträge hier verfasst? Wie schreibst du Mails? Benutzst du deinen Computer nur zum Zocken? (Und das alles nur mit Maus?)
Ergänzung ()

Zehkul schrieb:
Gibt doch auch überhaupt keine Filebrowser, die keine Tabs unterstützen, oder?

xffm, so weit ich weiß, "kann" keine Tabs. Ich nehme aber an, das kann man irgendwie beheben, sogar mc kann ich ja in Tabs laufen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hast du denn bisher 2.768 Beiträge hier verfasst? Wie schreibst du Mails? Benutzst du deinen Computer nur zum Zocken? (Und das alles nur mit Maus?)

Mails (0.5 pro Tag) genau wie Beiträge verfasse ich über die Tastatur. Das dauert aber je nur max. 1 min ... Deswegen sind in meinen Beiträgen auch immer so viele Fehler. Alles andere mache ich via Mausgesten - inkl. Google Suchen etc. ^^ Würde auch von der Sitzposition gar nicht gehen. Normalerweise liege ich eher als das ich sitze :D Spielen tue ich faktisch gar nicht.
 
Daaron schrieb:
Ah ja, die Tücken des Konzepts von Gnome3.
Gnome3 will eigentlich ein "supitolles" neues Konzept einführen: Eine Anwendung pro Desktop. Du wechselst nicht mit Alt-Tab zwischen Anwendungen sondern springst direkt zwischen zig virtuellen Desktops.... Totaler Schwachsinn.
Danke. Finde das Konzept auch etwas "untauglich"^

Daaron schrieb:
Du kannst aber auch problemlos auf eine Gnome3 Extension setzen. Installier dir gnome-shell-extensions, das enthält ein Dock. Dazu gnome-tweak-tool, um die Extensions und Themes leichter verwalten zu können. Was du probieren könntest: gnome-shell-extension-taskbar. Habs grad zufällig in meiner Softwareliste gefunden, ist aus diesem Repository: ppa:gnome-shell-extensions/ppa
Danke, diese wurden aber bereits mit Gnome installiert denke ich, da diese schon vorhanden sind und ich diverse Einstellungen damit getätigt habe.
Das Dock muss nachinstalliert werden. Nun habe ich es, endlich :)

Edit:
Frage zu Gnome-Panel.

Dieses habe ich als erstes installiert weil ich es von der Arbeit kenne.
Leider ohne sichtbaren Erfolg wobei installiert laut Shell.

Muss ich diese per Session-Login machen oder wie aktiviere ich das Panel?
Beim Login stehen mir "Gnome", "Ubuntu" und "System default" zur Verfügung.
 
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