Frage, PC für Officebereich der auch relativ Leise ist

Domi83

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Hallo Leute, ich habe mal eine kleine Frage. Ein Kunde von mir fragte mich nach einem PC für seinen Arbeitsplatz. Die Kollegen haben letztens alle einen Fujitsu Esprimo von mir bekommen. Jetzt wurde ich gefragt ob es noch günstiger geht etc. ich erzählte auch die Geschichten wegen Garantie / SLA etc., aber er wollte mal wissen ob man da noch etwas zaubern kann.

Also habe ich einmal folgende Kombination zusammen geschraubt...
- Crucial MX100 256GB, SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
- Intel Core i3-4160, 2x 3.60GHz, boxed (BX80646I34160)
- Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS2CP4G3D1609DS1S00)
- ASRock H81M (90-MXGQD0-A0UAYZ)
- LG Electronics GH24NSC0 schwarz, SATA, bulk (GH24NSC0.AUAA10B)
- BitFenix Comrade schwarz
- be quiet! System Power 7 350W ATX 2.31 (BN141)

Windows Lizenz ist vorhanden, Office 2013 wird als PKC geliefert und somit auch bereit gestellt. Meine Frage ist, wie Ihr zu der Kombination steht, ob man da noch etwas verändern oder optimieren kann, ob man doch lieber auf einen günstigen aber vergleichbaren AMD setzten könnte etc.?! :)

Gruß, Domi
 
WAS für software soll drauf laufen? einfach nur standard Office? Das läuft auch auf nem billigen Celeron G1840 oder nem kleinen Pentium sauber.
 
300W reichen beim Netzteil
evtl reicht eine kleinere SSD? Für Windows, Office und ein paar weitere Programme auf jeden Fall, Daten gehören auf den Server ...
Als Gehäuse schau Dir mal das Sharkoon MS140 an - den Frontlüfter natürlich ausbauen. Das sieht in Natura richtig schön schlichtschick aus und eignet sich hervorragend für Office-PCs.
 
244,94€ Brix GB-BXi3-4010
059,95€ Crucial Ballistix Sport SO-DIMM Kit 8GB, DDR3L-1866
090,88€ Crucial M550 256GB, mSATA 6Gb/s
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395,77€


Ivy Bridge gibt es für 10 weniger (DC3217IY, GB-XM12-3227) und die neuen Broadwell für gut 20 mehr (NUC5i3RYK).

Die Teile sind in 2 bis 3 Minuten zusammengeschraubt (Arbeitszeit!), sind leise, schnell und haben alles, was ein Office-PC braucht.

Nachtrag: Wenn man wirklich basteln möchte, kann man auch ITX oder wie schon vorgeschlagen µATX nehmen. Full-ATX braucht es heutzutage nicht mehr. Und ein DVD-Laufwerk im Büro?

Prinzipiell kommt man mit Selbstbau aber kaum unter die Kosten eines Fertigproduktes:
270€ HP Pavilion 500-455ng (CPU: AMD A8-6500, 4x 3.50GHz • RAM: 4GB • 500GB )
269€ HP Pavilion 500-310ng (CPU: Intel Core i3-3240T, 2x 2.90GHz • RAM: 4GB • 500GB HDD)
259€ Lenovo Essential H30-05 (CPU: AMD A6-6310, 4x 1.80GHz • RAM: 4GB • 500GB)
258€ Fujitsu Esprimo P420 E85+ (CPU: Intel Pentium G3250, 2x 3.20GHz • RAM: 4GB • Festplatte: 500GB HDD)
 
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Klar günstig geht auf jeden Fall und hat genug Leistung für einen Office-PC.

Systeme jeweils mit:
Crucial MX 100 256 GB - 90 €.
Tastatur und Mauskombination - ca. 10 €.
Keiner Windowslizenz.

Info: sehr leise, klein, wenig Verbrauch, wenig Platz, nur 1 Laufwerk für alle Bürorechner (lange Windowsinstallation).
1 x Crucial MX100 256GB, SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
1 x AMD Athlon 5150, 4x 1.60GHz, boxed (AD5150JAHMBOX)
1 x Crucial Ballistix Sport VLP DIMM 4GB, DDR3L-1600, CL9-9-9-24 (BLS4G3D1609ES2LX0)
1 x ASRock AM1B-ITX (90-MXGT50-A0UAYZ)
1 x Inter-Tech Mini ITX E-2011, 60W extern, Mini-ITX
1 x LG Electronics GP57EB40 schwarz, USB 2.0
1 x Tastatur & Maus
256,99 Euro mit Laufwerk
232,71 Euro ohne Laufwerk

Info: klein, wenig Verbrauch, viel Platz (modular z.B. für Festplatten), mit Laufwerk (kurze Windowsinstallation), hörbar.
1 x Crucial MX100 256GB, SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
1 x AMD Athlon 5150, 4x 1.60GHz, boxed (AD5150JAHMBOX)
1 x ASRock AM1B-MDH (90-MXGUN0-A0UAYZ)
1 x LG Electronics GH24NSC0 schwarz, SATA, bulk (GH24NSC0.AUAA10B)
1 x MS-Tech LC-02, 400W SFX12V 2.2
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM 4GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS4G3D1609DS1S00)
1 x Tastatur & Maus
227,87 Euro

Oder ein gleich teures Intelsystem, was dem letzten System nahe kommt (Vorteil modular: mehr Hardware zur Verfügung).

Edit: oder leise: Gehäuse (Link) plus Bequiet Netzteil (Link).

Für das Mainboard benötigt man ein mATX/µATX Gehäuse. Meistens ist der ATX-Baufaktor bei Gehäusen auf Geizhals nicht vollständig angegeben, sondern dann auf der Herstellerwebseite.
 
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Hallöchen und guten Morgen ihr vier. Vielen Dank schon mal für Euer Feedback.

Zu der ersten Frage, WAS für Software auf dem Client laufen soll. Windows 7 Prof. als OS (Lizenz vorhanden), Office 2013 (Lizenz wird gekauft), G Data Antiviren Software im Client Betrieb, Firefox oder irgend ein anderer Browser, ein Citrix Client und StarMoney welches über das Netzlaufwerk ausgeführt wird. Für Daten gibt es wirklich einen Server dort im Haus wo alles gespeichert wird.

Eine 256er SSD habe ich aufgrund des geringen Preisaufschlags gewählt, aber eine 128er würde es natürlich auch tun. Das Sharkoon Gehäuse sieht wirklich nett aus und ja, der blaue Lüfter in der Front würde heraus genommen oder sogar gegen etwas vergleichbares und leises getauscht werden :)
 
wenn die CPU nicht gerade ständig unter vollast läuft, ist der boxed-kühler so schon ausreichend leise WENN man ihn im BIOS entsprechend in die schranken weist. ich bin wirklich SEHR empfindlich was das thema angeht und kann mich bei meinem homeserver absolut nicht beklagen (Celeron G1840). Es läuft n PLEX-Server, im hintergrund diverse Usenetdownloads ohne das die Kiste merklich aufdreht.
 
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Also im Normalgebrauch rauscht der Intel-Boxed-Kühler leise, der AMD soll kaum zu hören sein. Unter Last hört man den Intel deutlich mehr als den AMD. Meistens ist das Netzteil das lauteste.

Die Crucial MX100 256GB ist gerade auf 84,90 Euro gerutscht ;) .

Oben bei meinem AMD System fehlt der RAM ich habs mal angepasst.

Diesen PC kann man natürlich im Office/Internet-Bereich auch nehmen:
Auf dem Sockel 1150 hat man mehr Umrüstmöglichkeiten, er ist schneller (Audio-Konvertierung z.B., Link mit kleineren Modell) und passabel leise (hörbar) hat 2 PS-Anschlüsse (Maus+Tastatur).
1 x Crucial MX100 256GB, SATA 6Gb/s (CT256MX100SSD1)
1 x Intel Celeron G1840, 2x 2.80GHz, boxed (BX80646G1840)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM 4GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (BLS4G3D1609DS1S00)
1 x Biostar H81MLV3
1 x LG Electronics GH24NSC0 schwarz, SATA, bulk (GH24NSC0.AUAA10B)
1 x LC-Power 7021B, 420W ATX
229,26 Euro

Oder mit PCI (für alte IDE-Controller-Karten oder TV-Karten), 2PS-Anschlüsse:
1 x MSI H81-P33 (7820-010R)

Mit HDMI, PCI, 2PS-Anschlüsse:
1 x Biostar H81MHP

Und so weiter (Link). Also ziemlich flexibel, Maus und Tastatur kann man aber auch über USB anschließen. Kannst ja selbst einen Blick reinwerfen.

* In dem Gehäuse passen auch locker mehrere Festplatten, das andere AM1-System ist halt kleiner und von Natur aus leise. Die Systeme kosten also alle gleich.
 
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ein system mit athlon 5150 macht wenig sinn, dieser erreicht (im office bereich) meist nicht mal 50% der geschwindigkeit des celeron g1840 und kostet fast genau das gleiche.
ebenso würde ich von billig mainboards mit vielen vermutlich auch entsprechend billigen elkos (wie von Dr.Pfirsich empfohlen) abstand nehmen, für ein paar euro mehr bekommt man da teilweise deutlich hochwertigere hardware.
das von Dr.Pfirsich vorgeschlagene netzteil halte ich ebenfalls für sehr fragwürdig.

passend zu dem vielen billig kram der hier empfohlen wird, solltest du dir übrigens auch ausführlich gedanken darüber machen, was ist wenn der pc mal ausfällt? das kann dir selbst mit der besten hardware passieren und es sollte ein passender "plan b" vorhanden sein.

hast du dir eigentlich schon mal die FAQ durchgelesen?
 
Also im Office-Bereich sollte der Standard der günstigen Geräte genügen. Gut das billige Mainboard hat nicht überall gute Elkos, aber es genügt. Aber klar mehr Geld mehr Möglichkeiten. Deswegen kann man sich auch von Fertig-PCs auch von guten Herstellern abheben, die haben meist noch schlechtere Komponenten verbaut (außer vielleicht beim Gehäuse, aber da gibts ja viele die man auswählen kann).
 
Das Problem sind nicht weniger Bios-Einstellmöglichkeiten oder weniger Anschlussmöglichkeiten bei preiswerteren Boards, sondern eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit auf Grund qualitativ schlechterer Bauteile. Jeder Austausch bzw. jede Reparatur verursacht betriebliche Kosten, die zw. 50 und 100% des Anschaffungspreises liegen.

Business-PCs haben übrigens keine qualitativ schlechteren Komponenten verbaut. Durch die Beschränkung der Einstellmöglichkeiten ist es natürlich nicht notwendig, Komponenten für Übertaktungsversuche o.ä. auszulegen. Außerdem kommen diese Geräte i.a. mit einem 24h Vor-Ort-Austausch-Service und mit der Garantie über einen gewissen Zeitraum ein hunderprozentig identisches Gerät entweder kaufen zu können oder als Ersatzgerät zur Verfügung gestellt zu bekommen.
 
im betrieblichen Bereich gilt, dass die Materialkosten eines PCs wenn überhaupt 10% der Gesamtkosten des PCs ausmachen, insofern spart billige Hardware verhältnismäßig wenig - um so mehr, wenn dadurch mehr Supportkosten verursacht werden
auch ist zu überlegen, ob nicht gf. ein Q-Chipsatz einzusetzen ist - wegen Fernwartungsfunktionen zum Beispiel
die Anforderung des Kunden, ob der PC nicht günstiger ginge, ist insofern sowieso relativ unqualifiziert und man sollte eigentlich argumentieren, dass es eher teurer sein müsste, da besseres Material sowie in Q-Chipsatz zu nehmen sei
 
Das Prinzip mit dem Q Chipsatz und der Fernwartung erkläre mir mal bitte :)

Ich habe dem Kunden mal ein paar Angebote zur Verfügung gestellt und ihm aber gesagt der der Esprimo den ich seinen Kollegen verkauft habe, die bessere Wahl wäre. Alleine wegen der erweiterten 3 Jahr Vor-Ort Garantie die ich dazu buchen würde :)

Gruß, Domi
 
Okay, das ist keine Erklärung sondern ein Link. Dann frage ich anders.. wozu soll ich auf eine Q Chipsatz setzen, wenn ich für Fernwartung den TeamViewer habe?
 
in kleineren Betrieben ist das tatsächlich nicht nötig - bei Großbetreiben sieht das oftmals schon anders aus, weil zum Beispiel diverse Software auf diesen Techniken des Chipsatzes aufsetzt, sowohl im Supportbereich als auch in der Verwaltung sowie logistischen Erfassung
es geht auch um Funktionen zum Starten der Rechner
Stichwort: out of band
aber das steht alles in dem Link ;-)
 
PC-Hersteller bieten ja oft einen Support, nur sollte man sich über die Supportleistungen im Klaren sein, denn auch die schlechtesten und unnötigsten Leistungen bringen nichts.

Keine Fakten, aber die Hardware muss nicht schlecht sein weil sie billig ist, der Preis ist oft eine Marketingsache und ein Verhältnis im Markt und der Standard der Komponenten kann heutzutage einfach schon viel mehr gewachsen sein (durch das Verhältnis bzw. den Preis im Markt). Die Fertig-PC Hersteller beziehen Ihre Ware ja auch vom Markt und verkaufen sie oft sehr viel teurer, vom Gewinn der Hersteller wird ja nicht nur der Support bezahlt.

Aber wenn man Ahnung von PCs hat kann man sich den Supportzeitraum auch sparen und den Garantiezeitraum beanspruchen, Wechselteile gits vom hersteller dann meistens nicht so schnell.
 
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