Frage, Synology DS218 Features

Domi83

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Hallo Leute, bei einem Bekannten wollten wir einen HP MicroServer hinstellen den ich für ihn mit Linux fertig mache wie er sich das alles wünscht. Da die Liste bei Geizhals sehr dünn ist und die Dinger scheinbar im Preis steigen (obwohl der Gen 10 gar nicht mehr so toll ist) haben wir nun überlegt, ob wir nicht die Synology DS218 bei ihm hinstellen.

Man hätte vielleicht auch die ganz kleine DS218j nehmen können, aber er hätte gerne etwas mehr Reserven, falls er doch mal über das Netzwerk einen Film angucken möchte. Im Netzwerk befinden sich zwei stationäre PCs die via Kabel am Switch hängen, dann noch ein Notebook und ein Multifunktionsgerät welches auf Samba Freigaben scannen kann.

Wenn er unterwegs ist, möchte er via VPN (dass kann die Synology Software, soweit ich gelesen habe), aber kann man dann nur auf die Synology NAS zugreifen, oder kommt man via routing in das gesamte Netz?

Das Teil soll dann vielleicht auch noch ein paar weitere Features wie DHCP mit fester IP Vergabe anhand von MAC Adressen machen (kann die Software ebenfalls, so wie ich das mal gesehen habe) und dann muss man mal schauen. Wichtig wäre erst einmal ob das mit der VPN Geschichte klappt und ob man diesen VPN Tunnel mit OpenVPN und Keyauth einrichten kann?! Kennwort ist doof, da er dann (das weiß ich jetzt schon) so etwas wie "paul1234" verwenden wird :freak:

Gibt es sonst noch etwas das die NAS so bietet, was von Interesse sein könnte?

Gruß, Domi

p.s. Wieso gibt es eigentlich keinen Thread wie bei der Kaufberatung, wo man die NAS Fragen sammeln könnte?!
 
Per Routing kommt man ins gesamte Netz. Es unterstützt bspw. OpenVPN. Hatte ich früher bis ich zu FritzVPN wechselte. Hatte per Zertifikat die Authensierung gelöst, frag mich aber nicht nach Details. Das ist schon 4 Jahre her. Die NAS haben auch alle eine Ash- Shell, mit der man die Konfiguration auch anpassen kann. WinSCP wird auch unterstützt.
Im DHCP kannst du auch dauerhaft Leases einrichten.

Als Features gibt es sehr viel, die Frage ist, ob es für euch relevant ist. Letztlich begrenzt die Hardware das Spektrum.
Ich nutze zusätzlich:
- DNS
- Hyperbackup
- Webserver und damit jeder Webservice den man will
- MariaDB
- E-Mail Server
- DLNA

- Photostation
möglich sind auch:
- IPTV Server
- LDAP
- Weboffice
- bei leistungsfähigeren sogar VMs, was dann ALLeS möglich macht
Single-Sign-on Dienst
- Radius Server
- und viele viel mehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe eine Synology 214+. Diese verwende ich als Fileserver und Streamingquelle für Audio und Video. Funktioniert perfekt!

Als DHCP-Server läuft bei mir der Router, da der 24/7 läuft. Ich vergebe über den DHCP feste IP-Adressen für die standortgebundenen Geräte im Haus. Ich habe mich da gegen die Diskstation entschieden, weil mir der Router als zentraler Baustein sinnvoller erschien.

VPN mache ich mit OpenVPN zum Router, damit ich Zugriff auf das gesamte Netzwerk habe. Auch dies funktioniert von überall auf der Welt perfekt. Über die Router-Firmware kann ich auch Rechner im LAN via WOL starten.

Ein echter Server im Netz (habe mit FreeNAS viel experimentiert) war mir für meine Anwendungen zu heavy. Außerdem lässt sich mit dem DiskStation Manager super arbeiten und konfigurieren.
 
conf_t schrieb:
Hatte ich früher bis ich zu FritzVPN wechselte.
Ja, AVM hat da meines Wissens nur so eine "Bridge" Lösung, und das fand ich nicht so toll. Für meinen Bekannten wäre das vermutlich egal, ich bevorzuge aber die Variante mit einer völlig separierten IP Adresse im VPN Tunnel und der Fritz Fernzugang bindet ja das Gerät in das bestehende lokale IP Netz ein .

Was den E-Mail Server angeht, wäre dass vielleicht auch noch eine nette "Spielerei" für ihn. Ich habe zwar dedizierte Linux Server im Rechenzentrum und er greift via IMAP auf die Postfächer zu, aber vielleicht wäre das noch eine interessante Geschichte.

@Nowi, wie hast du denn OpenVPN und die VPN Lösung der Fritzbox in Einklang gebracht, oder ist das neu? Ich kenne das noch von vor ein paar Jahren, da musste man von AVM so eine Software herunterladen um den VPN Tunnel aufbauen zu können.

Was DHCP angeht, aktuell übernimmt die 7490 bei ihm diese Aufgabe. Könnte auch so bleiben, es kam mir nur der Gedanke diese Option an die DS218 abzugeben, falls es mal eine neue Fritzbox gibt. Natürlich ist es (wenn es eine neue Diskstation gibt) andersrum das gleiche Spiel, aber wenn ich das in der Software vom Kumpel (der müsste eine DS217play haben) richtig gesehen habe, empfand ich die MAC Leasing Geschichte dort komfortabler in der Einrichtung.

Natürlich wäre die normale DS218 für das Bisschen etwas überdimensioniert, aber wie ich ja schon in meinem Anfangspost sagte, lieber etwas Reserven haben. Zumal wir ja schon mit dem Gedanken spielten, einen HP Microserver dort zu platzieren, aufgrund der Möglichkeiten die man haben könnte :) Liegt auch zum Teil daran, dass er meinen Gen 8 kennt und meinte "finde ich cool, möchte ich auch" :D
 
Das mit dem Reserven haben, da stimme ich dir zu, denn wenn man erstmal sowas hat, kann ganz schnell noch das eine oder andere hinzukommen, dass man damit auch machen will.
Ich würde daher nicht wenn es nicht unbedingt sein muss eine DSxxxj nehmen. Solange man nicht wirklich unbedingt ein NAS braucht und nicht jeden Cent dreimal umdrehen muss, würde ich mindestesn eine Klasse schneller als die j-Modelle nehmen.
 
Domi83 schrieb:
wie hast du denn OpenVPN und die VPN Lösung der Fritzbox in Einklang gebracht, oder ist das neu? Ich kenne das noch von vor ein paar Jahren, da musste man von AVM so eine Software herunterladen um den VPN Tunnel aufbauen zu können.

Ich benutze keine FritzBox, sondern einen Netgear R7000 mit ASUS WRT-Merlin Custom-Firmware. Da ist der OpenVPN-Server schon in die Firmware integriert und die Einrichtung sehr einfach, da man nur die Konfigdatei mit dem Client austauschen muss. Mit FritzVPN kenne ich mich nicht aus...
 
Ah... OK, dann hatte ich das falsch interpretiert. Aber bedanke mich schon mal für die Informationen. Habe mit meinem Bekannten gesprochen, er findet die Idee ganz gut, ich bestelle ihm dann in der kommenden Woche die DS218 sowie zwei WD RED im RAID 1 und wenn das Teil bei ihm aufgebaut wird, schaue ich mir das Teil mal genauer an :)

Gruß, Domi
 
Bei Synonlogy ist das mit OpenVPN genauso einfach, also am Konfig erstellen und die für den Client wird gleich mit exportiert. Aber sobald man Sonderwünsche hat wird es schwerer. Also z.B. 2 oder 3 LAN verbinden, das geht dann noch noch durch manuelle Anpassungen der Openvpn Konfig per Shell - und nach jedem update von DSM oder der VPN-App ist diese Spezialkonfig weg. Wenn man nur das nutzt, was per GUI konfigurierbar ist, geht es aber. Das war einer der Hauptgründe, warum ich von der DSM-OpenVPN Lösung weg bin. Alle paar Wochen war das VPN weg. Dann gab es auch Proleme mit dem Zertifikat, hatte CAcert-Zertifikate installiert. Bis ich dem Ding beigebracht hatte, dass er für die VPN Verbindung den Zertifikaten trusten soll - auch massig Arbeit in der Shell, was mitunter nach DSM Updates wieder futsch war.
 
@Domi83 VPN per Firtzbox ist inzwischen IPSec mit PSK und der Limitierung, dass der VPN-Dienst nur IPv4 spricht und der Anschluss kein DS-Lite Anschluss sein darf.
 
Alles klar, ihr habt mir schon mal damit geholfen. Wenn ich das in dem einen oder anderen Video richtig gesehen habe, kann man VPN in der Diskstation via Webinterface so einstellen das man Zertifikate hat. Beim anmelden wird ein Kennwort erfragt, dieses kann man aber (wenn ich mich nicht irre) in der OpenVPN Config am Client hinterlegen.

Dann sollte das wesentliche ebenfalls machbar sein und so wie es aussieht, gibt es zig Funktionen / Apps für das Teil.
 
Hallo Leute, habe gestern die DS218 geliefert bekommen und für meinen Bekannten schon mal vorbereitet. Sieht auf jeden Fall sehr nett aus und das Paket scheint sehr stimmig zu sein. Habe mir zu den Synology Teilen mal ein paar Videos angeschaut und die neueren Modelle mit Intel Atom Prozessor oder sogar dem Celeron Prozessor scheinen ja schon wahre Wunderwerke zu sein.

Sollte mal der MicroServer von mir den Geist aufgeben, würde ich mir vielleicht sogar eines der Modelle holen. Alleine schon aufgrund der Tatsache, dass man die mit RAM weiter ausstatten kann und das man dort virtuelle Maschinen drauf laufen lassen kann. Ein kleines Linux für OpenVPN nach meinen Wünschen und von meinem ESET die Server Appliance, dann bin ich ja schon fast glücklich :)

Mein Fazit vorerst zu der DS218 ist sehr zufrieden stellend, dass Web Interface scheint sehr flüssig zu laufen, das Teil würde sogar einen Domain-Controller zur Verfügung stellen können und weitere Features, aber das lasse ich erst einmal außen vor. Bis jetzt bin ich doch sehr von dem Teil begeistert.

Gruß, Domi
 
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