Frage zu Raspberry Pi

M

mymomo

Gast
Moin!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht welches Board ich nutzen soll, aber generell passt es hier ja schon rein...

Ich habe Zuhause einen Pi mit XBMC laufen und bin äußerst zufrieden damit.

Nen Kollege von mir ist davon nun auch angefixt. Nur würde er gerne neben des XMBC das gute Stück als NAS nutzen wollen. Also externe Platte dran und von allen Geräten im Netz drauf zugreifen.

Funzt das? So richtig kenn ich mich damit halt nicht aus - die Einrichtung des XBMC ist ja nunmal ein Kinderspiel, so wirklich mit beschäftigen muss man sich hier ja nicht mit, sodass ich von der Technik dahinter keinen Plan habe ;o)
 
xbmc ist ja nur die Oberfläche (wie KDE oder Gnome) . Drunter ist ein Linux. Und da Samba zu installieren (über SSH) sollte ohne Probleme möglich sein.
 
XBMC ist meines Wissens nach ein reiner Client zum Zugriff auf freigegebene Dateien. Falls dein Kollege einen Router mit USB-Port hat, wäre das die richtige Stelle, um die HDD anzuschließen und für andere Geräte freizugeben.
 
Es geht, ist aber als NAS nicht zu gebrauchen. Der Durchsatz auf dem USB Port ist unterirdisch langsam. Das solltest Du ja wissen. Du nutzt ihn ja auch.
 
Die Performance als NAS ist auf dem PI nicht berauschend. Der hat auch nur 100MBit, d. h. es sind theoretisch auch nur maximal 10MB/s möglich.
 
Kommt drauf an was drauf installiert ist.

OpenELEC = eher weniger, da read-only System. Da musste tricksen...
RaspBMC = ja

Generell würde ich aber davon abraten das auf einem RPi zu machen da der Datendurchsatz extrem niedrig ist. USB und LAN teilen sich den Chip.

HominiLupus schrieb:
Nicht sehr gut. Der Pi kann Festplatten nur via USB 2.0 anbinden. Das ist schnarchlahm.
Es gibt aber auch einige SBCs die einen SATA Port haben: http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_single-board_computers#I.2FO_interfaces_and_ports

Der Flaschenhals ist weniger das USB 2.0 (~60 MB/s theoretisch möglich, praktisch eher so die hälfte).
Schlimmer ist der LAN Anschluss. Theoretisch 100 Mbit = 12.5 MByte/s. In der Praxis eher so um die 10-11 MB.
Beim RPi realistisch gesehen eher so 5-6 MB wenn es gut läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
NAS ist kein Problem, da findet Google einiges, incl. Anleitung.
XBMC hast du ja schon.

XBMC und NAS gleichzeitig.. das geht nicht (so einfach), dafür ist bisschen mehr Know-How nötig.

Hier würde ich empfehlen, 2 SD Cards einzurichten, eine mit NAS Konfiguration, eine mit XBMC.
Hier musst du dich dann vor dem Start den Rasp entscheiden was du starten willst.
 
das gibt es jede Menge Anleitung in google ...

raspberry NAS und es kann los gehen ;)

eines sollte jedoch klar sein, Festplatte(n) hängen an einem USB2 Anschluss, und Netzwerk ist 100mbit ...

sprich, das wird keine "schnelle" Angelegenheit ... zum reinen streamen oder so reicht das sicher, Latenz wird halt nicht sonderlich schnell sein ...

### da waren einige schneller ;) ###
 
Zuletzt bearbeitet: (zu langsam)
Man darf keine Übertragungsraten wie bei einem vernünftigen NAS erwarten. Die Übertragungsrate liegt zwischen 4 und 8 MByte/s. Wenn das aber kein Problem ist und man nicht täglich terabyteweise Backups, Bluray-Isos und sonstwas durch’s Netz schiebt, reicht ein einfacher SATA-USB-Adapter mit Stromversorgung.
 
Der PI schafft über die USBs MAXIMAL 1-2MB/s
 
Für 35 Euro gibts den Banana Pi. Der hat nicht nur mehr RAM und einen flotteren Prozessor sondern auch einen echten SATA-Port.
 
uiui - da hab ich ja was ausgelöst^^...

mhhh... okay, dann habe ich meinen kollegen wohl schlecht beraten :o(... naja, aber erst einmal schauen ob es für ihn ausreichend ist - das teil ist schon bestellt und kommt morgen wohl an...

Es geht, ist aber als NAS nicht zu gebrauchen. Der Durchsatz auf dem USB Port ist unterirdisch langsam. Das solltest Du ja wissen. Du nutzt ihn ja auch.
öhm - nö... nutze ihn ja nicht als NAS... der holt sich alle daten von meinem Homeserver - also per Netzwerk...
 
Dod1977 schrieb:
Warum sollte es nicht?

Auszug aus nem BananaPi Forum:


23. September 2014 um 9:20


XBMC läuft zwar, es sind aber noch keine Treiber vorhanden sind, die Hardware-encoding unterstützen. Ruckelfrei laufen Filme nur niedriger Auflösung (480×360 oder niedriger). Als Mutlimedia-PC ist der Banana PI damit (noch) nutzlos.
 
bart0rn schrieb:
Auszug aus nem BananaPi Forum:


23. September 2014 um 9:20


XBMC läuft zwar, es sind aber noch keine Treiber vorhanden sind, die Hardware-encoding unterstützen. Ruckelfrei laufen Filme nur niedriger Auflösung (480×360 oder niedriger). Als Mutlimedia-PC ist der Banana PI damit (noch) nutzlos.

Danke ;-) Ist das selbe Problem wie beim Cubieboard, da dort ebenfalls als GPU der MALI400 Chip herhalten muss. Dafür gibts aber keine vernünftigen Treiber die unter Linux laufen und die Videos flott decodieren.

Einzige flotte alternative aktuell wäre der ODROID-U3 bzw. XU3. Dafür gibts inzischen ein Image das richtig geil läuft.
Aber auch der hat keinen SATA Port, allerdings USB 3.0. Ist aber auch mit 99$ recht teuer im Vergleich zum RPi.

http://www.hardkernel.com/main/products/prdt_info.php?g_code=G141351880955
 
Ich hab mich auch lange mit dem Thema beschäftigt und werde mich hierfür entscheiden:
https://www.computerbase.de/artikel/pc-systeme/intel-nuc-bay-trail-test.2395/
Alternativen waren natürlich RaspberryPi, BananaPi und auch das CubioBoard.

Da fehlt zwar noch SSD und RAM und dadurch ist es durch den viel höheren Preis natürlich ein unfairer Vergleich. Aber ich hab lieber ein vollwertiges Lubuntu auf nem x86 laufen als ständig stundenlang rumzubasteln. Der NUC hat natürlich genug Power für solche NAS Spielereien und braucht ähnlich viel Strom wie ein Raspberry. (~2€ im Jahr mehr).
 
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