Zigbee-Außensensor am Raspberry Pi

FatManStanding

Lieutenant
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Hi,

ich habe zu Hause einen pi mit display der u.a. als Wetterstation dient. Als innensensoren nutze ich esp32 die die Daten per WLAN übertragen. Da ich kein Bastler bin wollte ich für den außensensor keinen ESP mehr nutzen, v.a. weil ich keine regengeschützte stelle habe der brauchbare Werte misst. Es gibt dich fertige die über zigbee senden. Spielt es da eine rolle von wem Empfänger und Sender sind oder ist jedes zigbee-gerät mit jedem anderen kompatibel? Es gibt ja USB dongles für zigbee.
 
Ich habe einen Conbee III USB-Stick an meinem RaspberryPi auf dem HomeAssistant läuft. Funktioniert sehr zuverlässig und bisher konnte ich alle meine Zigbee Geräte auch damit verbinden
 
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Bei Zigbee gibt es Endgerät, Koordinator und Router.
So ein Zigbee-Stick wäre der Koordinator und ein Sensor ein Endgerät. Router sollte nahezu jedes Zigbee-Gerät mit fester Stromversorgung sein (z.B. Zigbee-Steckdosen).

E. als Außensensoren nutze ich irgendwelche Aqara-Dinger ohne Display. Sind zwar nicht für draußen gedacht, aber wenn sie einigermaßen wettergeschützt platziert sind, geht das recht gut.
 
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Schließe mich @Toms an - Homeassistant und selbe Konfiguration bei mir (Conbee III als Koordinator am Pi, per USB-Verlängerung), die Zigbee Router (in meinem Fall Steckdosen) und Endgeräte (Sensoren) sind wahlweise von Nous und Sonoff, also verschiedenen Herstellern.

Und so solls auch sein - sofern das Zigbee-Protokoll unterstützt wird, hast Du da in der Regel freie Auswahl.
 
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Bei Modellen von tuya und aqara steht dau,Fass die zwingend ein hub/Gateway benötigen. Ich kenne das von einem fingerbot der ohne Gateway nicht lief. Glaube der ist auch von tuya.
 
Router sind aktive Komponenten, wie bspw. Steckdosen, die das Zigbee-Meshnetzwerk erweitern. Im Gegensatz dazu gibt es passive Komponenten (Endgeräte), wie Schalter, Sensoren usw., die nur batteriebetrieben sind (und wegen fehlender Netzspannungs-Versorgung nicht als Router agieren).

Wenn ein Endgerät, z.B. ein Schalter, dann betätigt wird, sucht er sich den besten "Pfad" im Zigbee-Netzwerk, um sein Signal abzusetzen bzw. mit dem Koordinator zu kommunizieren. So kann er sein Signal entweder direkt zum Koordinator schicken, oder den "Umweg" über Router (wie Zigbee-Steckdosen) gehen, wenn die Signal-Qualität (man nennt das LQI) bzw. der Pfad über diese besser sind.

Router (wie Steckdosen) sind also "optional", sofern das Grundsignal zwischen Koordinator und Endgerät ausreichend stark ist. Es hängt von der räumlichen und baulichen Situation im Raum/Haus und der Entfernung zwischen den Zigbee-Geräten ab.

Du kannst jederzeit einfach Zigbee-Steckdosen dazu kaufen und einbinden, um die Reichweite des Meshnetzwerkes zu erhöhen und Signalqualität-/laufzeit zu verbessen. Alternativ natürlich auch weitere Koordinatoren.

Der hier schon mehrfach empfohlene Conbee III funktioniert sehr zuverlässig mit Zigbee-Geräten aller gängigen Hersteller. Das wäre dann Dein Koordinator, Hub, Gateway - der zentrale "Knoten". Falls Du keinen USB-Koordinator nutzen möchtest oder kannst, gibt es auch noch PoE-fähige, die direkt via LAN bzw. RJ45 ins Netz gespeist und mit Spannung versorgt werden. Alternativ kann die Spannungsversorgung auch über USB(C) erfolgen.

Wichtig bei USB-Koordinatoren, wie dem Conbee III (gilt auch für alle anderen) - idealerweise sind diese nicht direkt in den steuernden Rechner/Client einzustecken, sondern per USB-Verlängerung, um etwas Abstand zum Gerät zu haben. Das wird auch so vom Hersteller empfohlen, da die Sticks recht anfällig für Crosstalk (Strahlung von angrenzenden USB-Ports/in den Rechner führende Kabel) sind. Auch sollte nicht unbedingt der Heimrouter direkt daneben stehen, sofern Wifi über 2.4GHz genutzt wird, dieselbe Frequenz nutzt auch Zigbee.
 
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