Frage zu variierenden Taktraten bei AMD

DonSerious

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Hallo,
Da ich von Intel komme und mehr als 10 MHz da dank Multiplikator nie rumgesprungen sind wollte ich wissen inwiefern sich diese Taktunterschiede bei amd auf das die „smoothness“ der fps und co. auswirkt, sprich wenn bspw. nur ein Kern boostet oder einzelne immer um die 50-75mhz Schwankungen aufweisen. Gibt es dann kleinere ruckler oder ein unsauberes Gefühl?

Bezieht sich jetzt auf den 3700X,
Mit freundlichen Grüßen
 
Ich merke bei meinem 2700X nichts in der Richtung. Davor hatte ich einen i7 4770K, der das auch schon konnte. Dort hab ich auch nie was gemerkt, dass es irgendwie laggt.
 
Das sind ~1-2% Taktunterschied, das wird man nicht spüren. Den Unterschied zwischen 98 FPS und 100 FPS sieht (fast) niemand.
 
Also wenn ich ein Spiel 2h spiele und das über afterburner logge geht der Takt nie unter 4298 MHz. Da ich mir evtl. doch einen Ryzen kaufen möchte möchte ich keine Ausreden dass das bei Intel auch so wäre (habe ich wie gesagt geloggt und es stimmt nicht) ist defacto nicht die Antwort meiner Frage.

Kann man den Takt stabilisieren? Zur not 100 MHz runtergehen damit alle nur Schwankungen zwischen ein paar MHz haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dank Xbox Scarlett und PS5 werden so ziemlich alle wichtigen Spiele Engines in sehr naher Zukunft massiv in Richtung Multicore und speziell auf Zen2 hin optimiert werden. Um Deine "Smoothness" in Form von guten Frametimes / FPS brauchst du dir also bei einer Zen2 CPU keine Sorgen zu machen. UE4 und Frostbite skalieren ja bereits jetzt sehr gut mir mehr als vier Kernen.
 
Die Smoothness lässt sich doch ganz einfach aus den 99th Percentile Frametimes ablesen.
 
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DonSerious schrieb:
Also wenn ich ein Spiel 2h spiele und das über afterburner logge geht der Takt nie unter 4298 MHz....

Kan man den Takt stabilisieren? Zur not 100 MHz runtergehen damit alle nur Schwankungen zwischen ein paar MHz haben?
Der Boost funktioniert bei AMD etwas anders Dabei mag der Takt schwanken, jedoch bleibt die Leistung konstant. Du wirst also wegen Frequenzveränderungen keine Einbrüche haben. Am besten ists sowieso, alles auf Automatik zu lassen und evtl. leicht per Offset zu undervolten. Ich würde also selbst auf AllCore OC verzichten.
 
DonSerious schrieb:
Gibt es dann kleinere ruckler oder ein unsauberes Gefühl?

Was gäbe es dafür für einen Grund? Der Kuppelt ja nicht aus und schaltet ne Sekunde lang um dann wieder einzukuppeln.
 
Taktschwankungen sind doch völlig egal. Ein Spiel bewirkt ja auch nicht eine gleichbleibende Last auf die CPU-Kerne, egal ob der Takt starr auf einem Wert hängt oder nicht. Die Taktschwankungen ergeben sich auch teils aus der Last auf den Kernen, das passiert bei Zen 2 sogar mehrmals die Sekunde, viel häufiger, als ein Tool normalerweise ausließt.

An der "Smoothness" hat es keine Auswirkungen, oder hat da wer schon mal was anderes gehört nach zwei Monaten Erfahrungswerten mit Matisse? Bemerkt habe ich auch längst nichts, eher läuft es bei mir ins GPU-Limit, sodass Framerate-Einbrüche auftreten (die meisten merke ich aber eher wenig bis garnicht). Vorhin erst The Division 2 gespielt, mit HW-Monitor, Ressourcenmonitor und GPU-Z auf dem zweiten Bildschirm. Die Auslastung springt viel stärker, als der Takt. Kannst auch mal mit einem Intel schauen, wie die Auslastung durch die Gegend springt, auch wenn der Takt wie festgenagelt ist.

Sollte das eher ein Versuch sein, gegen Matisse zu wettern? Immerhin hast dich ja im Thread zum Boosttakt schon geäußert:
DonSerious schrieb:
Das ist auch der Grund warum ich mir in keiner Kaufberatung einen Ryzen aufschwätzen lasse. Es werden Probleme ignoriert oder Leistung in Gebieten überbewertet die ich als reiner Gamer nicht brauche.
Mir kam der Name doch irgendwie Bekannt vor.
 
DonSerious schrieb:
Kan man den Takt stabilisieren? Zur not 100 MHz runtergehen damit alle nur Schwankungen zwischen ein paar MHz haben?
Allcore OC ist jederzeit mit Ryzen Master möglich, empfehlenswert ist es aber, wie bereits @yummycandy schrieb, nicht. Auch Undervolting macht bei Zen2 eigentlich keinen Sinn. Lieber moderat RAM OC betreiben, geht ja mit DRAM Calculator recht einfach.
 
Ozmog schrieb:
Taktschwankungen sind doch völlig egal. Ein Spiel bewirkt ja auch nicht eine gleichbleibende Last auf die CPU-Kerne, egal ob der Takt starr auf einem Wert hängt oder nicht. Die Taktschwankungen ergeben sich auch teils aus der Last auf den Kernen, das passiert bei Zen 2 sogar mehrmals die Sekunde, viel häufiger, als ein Tool normalerweise ausließt.

An der "Smoothness" hat es keine Auswirkungen, oder hat da wer schon mal was anderes gehört nach zwei Monaten Erfahrungswerten mit Matisse? Bemerkt habe ich auch längst nichts, eher läuft es bei mir ins GPU-Limit, sodass Framerate-Einbrüche auftreten (die meisten merke ich aber eher wenig bis garnicht). Vorhin erst The Division 2 gespielt, mit HW-Monitor, Ressourcenmonitor und GPU-Z auf dem zweiten Bildschirm. Die Auslastung springt viel stärker, als der Takt. Kannst auch mal mit einem Intel schauen, wie die Auslastung durch die Gegend springt, auch wenn der Takt wie festgenagelt ist.

Sollte das eher ein Versuch sein, gegen Matisse zu wettern? Immerhin hast dich ja im Thread zum Boosttakt schon geäußert:

Mir kam der Name doch irgendwie Bekannt vor.
Matisse? Ne, ich könnte nur günstig an einen 3700X kommen, leider hat das Tomahawk Max zu wenig usb Anschlüsse. Bin noch am grübeln. Ich bin sehr penibel bei sowas, wenn ich mal was umstecke denke ich schon dass ich etwas zu hart eingesteckt habe und somit beschädigt habe. Ich brauche nicht noch eine cpu die in mir das Gefühl erweckt nur auf dem Papier gut zu sein aber am Ende unrund läuft.
 
DonSerious schrieb:
aber am Ende unrund läuft.
Unrund läuft hier jedenfalls nichts, was die Leistung betrifft. Hab jetzt noch nicht so viel Erfahrung gesammelt, weil so lange hab ich den 3700X noch nicht, aber bisher keine Auffälligkeiten bei der Leistung bemerkt, außer im positiven Sinne gegenüber meinem 1700, ja sogar bei Single-Thread-lastigen Spielen.

Das Auslesen der Temperatur sieht allerdings etwas komisch aus, zumindest bei mir. Plötzliche Sprünge (sofort) um 10° nach oben um dann gleich wieder innerhalb weniger Sekunden abzufallen, das ganze dann auch im Desktopbetrieb ohne besondere Last. Das kommt nicht so recht hin, dass die Temperatur so plötzlich ansteigt, innerhalb von 500ms um 10° und etwas mehr, kann ich mir Physikalisch kaum vorstellen und dazu im Idle und mit einer Regelmäßigkeit, das man daraus ein Diagram mit Sägezahnform erstellen kann. (Wenn ich recht überlege, hatte ich so ein verhalten schon mal beobachtet, damals bei den Anfängen mit meinem 1700. Vielleicht liegt es am Board oder dessen Bios, ist ja beim selben Board geblieben)
 
Ozmog schrieb:
Das Auslesen der Temperatur sieht allerdings etwas komisch aus, zumindest bei mir. Plötzliche Sprünge (sofort) um 10° nach oben um dann gleich wieder innerhalb weniger Sekunden abzufallen, das ganze dann auch im Desktopbetrieb ohne besondere Last.
Mein 2700X macht auch gerne Sprünge um 7..8K im Idle. Metalle und Halbleiter sind thermisch nicht so träge, wie Wasser. Da kann man schonmal solche Gradienten erreichen.
 
Bei Intel Schwanken die doch genauso, und ist ja auch nornal wenn die Anwendungen/Spiele die CPU nicht fodern.

Mein 7800X schwankt von 4,700 GHz bis runter auf 1,200 GHz. Soll sie auch um Energie zu sparen.
 
Mit einem Multiplikator sind die Rock solid. Vielleicht nutzt du nur die turbo?
 
Nein, ich nutze OC aber dennoch ist das normal, wenn die Leistung nicht gebraucht wird. Läuft auch flüssig.
 
Wie gesagt, bei mir ist der 2600K immer bei 4,3 GHz, keinerlei Schwankungen. Dazu muss man aber auch EIST deaktivieren. Ich glaube kaum dass afterburner oder Precision X das falsch auslesen. Immer 4298 MHz.
 
Du vergleicht deine 6-7 Jahre alte CPU mit heutige? Die noch dazu mehr als 4 Kerne haben? Das ist ein Fehler, denn heute arbeiten die etwas anders.

Und meine ist eine HEDT Plattform, die lässt sich noch viel weniger mit deiner Mainstream CPU Vergleichen.
 
Naja wenn du durch deaktivieren der Energiesparmaßnahmen immer den maximalen Takt erzwingst stimmt das natürlich, das lässt sich sicher auch bei einem Ryzen bewerkstelligen wenn man Cool and Quiet deaktiviert und oder Höchstleistung als Energiesparplan nutzt. Vom Nutzen des ganzen mal abgesehen
 
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