Frage zu WLAN- Antenna / etc.

cloudin

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Hallo Leute,

habe in unserem Büro direkt über meinem Kopf eine "WLAN - Antenne" von CISCO. Da mir das ein wenig bedenken bereitet bezgl. "Strahlung", möchte ich die Kabel durchschneiden. ;) Ich nehme mal an, dass dann lediglich ein WLAN- Hotspot nicht mehr funktioniert oder kann es sein, dass dann das ganze WLAN des Hauses zusammenbricht, weil alles vlt. irgendwie "durchgeschliffen" ist?

Danke :D
 
Naja Kollegen die über den Hotspot ins Netz gehen, kommen halt nicht mehr ins Netz.
 
Möglich ist auch, dass ein Repeater auf diese Antenne angewiesen ist. Dann würden diejenigen die von dem Repeater abhängig sind auch kein Netz haben.

Ein Kabel ohne Absprache zu durchtrennen ist allerdings immer eine dumme Sache.
 
cloudin schrieb:
Da mir das ein wenig bedenken bereitet bezgl. "Strahlung"

Dann mal ab in den Wald und in nen Trailer(Wohnwagen) mit Alufolie einpacken :lol: und den helm aus alufolien nicht vergessen :D

Was glaubst du was das Handy in deiner Hosentasche für ne Strahlung von sich gibt und hast du es deswegen weggeschmissen? ich denke eher nicht. ;)

Es gibt soviel Strahlung in unseren Gebieten (angefangen bei UKW etc) da sollte dir das kein Kopfzerbrechen machen.

Wenn mal ein Atomzeichen aufgedruckt ist, dann kannst was unternehmen.
 
Warum muss man gleich etwas zerstören? Man kann die Antenne mit Sicherheit abmontieren.
Oder einfach darum bitten dass das Gerät woanders aufgestellt wird.
Wenn du das durchschneidest wird das doch eh sofort gemerkt und repariert und auf dich kommen nur unangenehme Fragen zu.
 
Zudem "strahlt" eine Antenne auch nur dann, wenn etwas gesendet wird. Die Immisionsbelastung durch Handys, Laptop, Radio und TV ist aber deutlich höher und die letzten beiden gibt es ja nun schon seit langer Zeit. Vom Licht mal ganz zu schweigen.

Wer frei vonelektromagnetischer Strahlung sein will, muss in einen unterirdischen Bunker in der Eis-Wüste, wo es kein Licht gibt (elektromagnetische Strahlung) und müsste sich auch selbst umbringen, denn solange man lebt, sendet der Körper ebenfalls Wärmestrahlung aus.

Kabel durchschneiden -> Sachbeschädigung -> Kündigung
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn aber der Mitarbeiter befürchtet das es ihm schadet würde ich die Antenne woanders anbringen. Leidet doch nur die Produktivität drunter wenn der immer an die Antenne denkt.
Kann ja nicht so teuer sein die Antenne 5m weiter aufzubauen.
 
und du glaubst allen ernstes das die "belastung" 5m weiter weg geringer wäre? :lol: wie gut das wlan ohhne hürden weit über 100m gehen kann. das einzige was du anbieten könntest wäre statt der antenne ein kabel zu verlegen oder das gerät in einen anderen raum (da wäre die strahlung wenigstens geschwächt) verlegen zu lassen.
 
@nasenbär: Das funktioniert nicht, denn dann kommt der nächste "ja, da muss ja doch was dran sein, dass das gefährlich ist, wenn sie jetzt die Antenne umsetzen", und dann kommt der nächste, der die 10 m weiter weg haben will und der nächste will sie aus dem Gebäude weg haben.

Umsetzen kostet Geld (weil dann immer der nächste kommt) und bringt gar nix. 5m erst recht nicht. Es gibt Arbeitsschutzregelungen, die festlegen was erlaubt ist und was nicht. Nach denen richtet sich der Arbeitgeber. Passt dem Arbeitnehmer das nicht, weil er vor etwas Angst hat, was nicht da ist, dann ist das sein Problem. Selbst wenn man eine negative Auswirkung auf den Arbeitnehmer annehmen würde: ist die Antenne weiter weg, steigt die Immision in seinem Arbeitsbereich, weil sein Notebook dann mit stärkerer Sendeleistung arbeitet, die es mit dem AP aushandelt, damit beide ausreichend deutliche Signale empfangen können. Die Immision durch die lokalen Geräte ist immer am stärksten.
 
Ihr habt meine Intention nicht verstanden. Es geht nicht um die physikalische Belastung, sondern um die psychische. Da können 5m ne ganze Menge sein :-)
Und wenn die Kosten gering sind (wir wissen ja nicht die genauen Umstände) dann würde ich lieber diese Inkauf nehmen anstatt einen unproduktiven Arbeiter (weitaus teurer). Dass sich dann andere beschweren glaube ich nicht, oder gibts es wirklich soviele Leute mit Angst vor Strahlung (wobei die von WLAN ja noch ziemlich gering ist)
Aber zum physikalischen: da die Strahlungsleistung quadratisch mit der Entfernung abnimmt, machen da auch 5m was (immerhin Faktor 25 zu 1m).
Von wegen stärkere Sendeleistung des Notebooks. Ist das in billigen WLAN-Adaptern der Fall? Oder hauen die eine konstante Leistung raus (immerhin günstiger in der Implementierung).
Die Frage dazu ist auch ob der TE überhaupt WLAN am Arbeitsplatz nutzt.
 
Vielleicht ist es einfacher du redest mal mit dem Chef oder der IT-Abteilung bei euch im Haus.

Sonst fällt mir nur noch dazu ein:
- Sachbeschädigung
- Kündigungsgrund
- pass auf die gefährlichen Stromsteckdosen auf
- in der Wüste wirst du glücklich
 
@nasenbär: Das Aushandeln der Sendeleistung ist schon seit Jahren in jedem normalen Chipsatz drin, weil es einfach Energie spart.

5m reichen bei psychosomatischen Erscheinungen auch nicht aus. Weil die Angst dann wieder kommt, weil das "Problem" immer noch unsichtbar ist. Menschen haben eher Angst vor etwas, was sie nicht verstehen. Und ja, es werden mehr Leute kommen. Denn durch das Umsetzen setzt du ja das Signal, dass da etwas sein könnte. Wenn der Arbeitnehmer unter diesen Bedingungen unproduktiv ist, wird der Arbeitgeber sich fragen, ob der Arbeitnehmer die geeignete Person ist. Wenn der Arbeitnehmer clever ist, versucht er einfach ein anderes Büro zu bekommen. Obwohl sich letztlich in Punkt auf elektromagnetische Wellen für ihn nix ändert. Der Mensch ist schon immer von ihnen umgeben und macht sich nun seit über hundert Jahren einige Frequenzen davon zu nutze. Kein mensch stellt sich vor ein Lichtsignal hin oder überall da wo Radio und TV und Sattelit empfangen werden kann und schreit "ahh, das ist ja gefährlich". Es ist dasselbe, nur eine andere Frequenz.

In meiner alten Wohnungsgenossenschaft hat eine Mitgliederversammlung einmal abgelehnt, die Dachfläche einem Mobilfunkanbieeter gegen Mietgebühr für eine Mobilfunkantenne zur Verfügung zu stellen. Die Antenne stand dann auf dem Nachbarblock. Dumm ist nur, dass Mobilfunkantennen (genau wie Dipolantennen beim WLAN) zu Seite senden/empfangen. Unter der Antenne lebt mnan nur von Reflexionen oder den Signalen von Nachbarsendern. Jetzt hat also die andere Wohnungsbaugesellschaft die Mieteinnahmen und die Signalstärke in den Wohnungen meiner alten Wohnungsbaugenossenschaft ist jetzt höher. Da hat sich die Mitgliederversammlung mangels physikalischer Kenntnisse also selbst in den Fußgeschossen, und wer von denen Angst vor der Mobilfunkantenne hatte, sogar doppelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Atkatla schrieb:
Denn durch das Umsetzen setzt du ja das Signal, dass da etwas sein könnte.
Damit hast du natürlich recht.

Da scheint man echt Technik investiert zu haben, um ein paar mW zu sparen, hätte ich nicht gedacht.
 
Das meiste davon ist Software-Protokoll, Adapter und WLAN-AP müssen ja noch einiges mehr aushandeln. Da fällt das fast nebenbei mit ab.
 
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