Frage zum Bass im Heimkinobereich

iamunknown schrieb:
Wenn der Wirkungsgrad vom Subwoofer gering ist kann eine 1 Watt Büchse lauter sein

Die Woofer wurden mit einer 2x500W Endstufe betrieben, den Rest bekamen die drei Canton Systeme ab. Letztlich irrelevant, da ich die Karre nicht mehr besitze und dir nachträglich keine Schalldruckwerte liefern kann.

Ist aber auch irrelevant, da ich wie ich bereits sagte die Karre nicht für ein Wettbewerb optimiert habe und auch nicht als Beatbox in der Gegend unterwegs war. Sie sollte Laut sein und zu seiner Zeit (für mich) perfekten Klag liefern und das tat sie.

Sotrax schrieb:
Oh untere Frequenz 35 Hz alles klar vergesst

Ich glaube du solltest dich vielleicht zunächst mal mit ein paar Begriffen vertraut machen!
1548021767981.png
 
Nun ja, dann wissen wir nur wie viel Strom maximal verbraucht werden konnte. Über die Klangqualität oder Lautstärke sagen die Wattangaben gar nichts aus.

Mal davon abgesehen dass die LiMa im PKW bei < 2kW Nennangabe keine Reserven für 2,5kW bereitstellen kann.
 
iamunknown schrieb:
Mal davon abgesehen dass die LiMa im PKW bei < 2kW Nennangabe keine Reserven für 2,5kW bereitstellen kann.

Deshalb auch die Pufferelkos! Ohne entsprechend große Kondensatoren als Zwischenpuffer kannst du so eine Anlage ohne eine spezielle Lichtmaschine oder eine Zweitbatterie nicht betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hoch ist dann die RMS-Leistung von den Teilen? So ein Pufferelko ist bei 2,5kW bei 14V recht schnell leer.
 
Sotrax schrieb:
Der Kick Bass kommt dann aber eher aus den Stand LS oder?

Was den "Kick" angeht, dieser besteht je nachdem aus vielen verschieden Frequenzen.
Meiner Meinung nach ist das aber ein völlig anderes Problem, eins der Dynamik.
Du brauchst eine Aufnahme die viel Dynamiknumfang hat und eine Anlage die sehr laut und linear genug spielen kann, auch wenn du die Aufnahme nur bei Zimmerlautstärke hörst.

xexex schrieb:
Du kanntest mein Auto nicht und solltest dir darüber besser keine solche Meinung bilden. (...) Die 2500W spielten da durchaus eine "Rolle", und es war keine PMPO Leistung.

Du hast recht, vielleicht weiß ich nicht genug über dein Auto um darüber zu urteilen.
Fakten sind aber: in einem Raum der kaum 6m² hat ist eine Schallwelle mit 20Hz physikalisch nicht möglich, und es liegt nunmal an der Dimension des Fahrzeugs.
Die 2500W werden dann nicht dazu verwendet eine Welle zu erzeugen sondern den Luftdruck im Innenraum mit Gewalt zu ändern.
Wenn es das Ziel ist, hab ich überhaupt kein Problem damit, objektiv ist es aber schwer zu argumentieren dass dies eine gute Abbildung einer Schallwelle darstellt.
 
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iamunknown schrieb:
Wie hoch ist dann die RMS-Leistung von den Teilen? So ein Pufferelko ist bei 2,5kW bei 14V recht schnell leer.

Die dienen nur dazu den Strombedarf zu begradigen. Letztlich sind die Bässe nun mal große Stromfresser, diese brauchen die Leistung aber nicht konstant. Da ich das ganze vor über 20 Jahren gebaut habe, habe ich da um ehrlich gesagt nach dem "Pi mal Daumen" Prinzip gearbeitet.

Nach hinten gingen zwei 50mm² "Abschleppseile zu Stromversorgung, die 2x1F Kondensatoren haben gereicht um bei voller Lautstärke und laufendem Motor keine "Lichteffekte" am Auto zu sehen.

pmkrefeld schrieb:
Fakten sind aber: in einem Raum der kaum 6m² hat ist eine Schallwelle mit 20Hz physikalisch nicht möglich, und es liegt nunmal an der Dimension des Fahrzeugs.

Das kann gut sein, wie bereits erwähnt war der Wagen nicht als Beatbox unterwegs und die verbauten Free Air Woofer waren schon bauartbedingt suboptimal für solche Frequenzen geeignet.

Letztendlich diskutieren wir jetzt aber am Thema vorbei.
 
jepp, das zauberwort heisst wirkungsgrad!
bei zb 96dB brauch ich weniger leistung um 100db lautstärke zu erzeugen, als bei einem chassis(lautsprecher) mit zb 85db wirkungsgrad.

der 'flach-sub' ist auch ein downfire, sieht man in der spiegelung der seitenansicht....

teste doch einfach erstmal den sub den du hast und schau ob dir sowas überhaupt was bringt.
wenn ja, und auch deine nachbarn da nicht im dreieck springen hast du doch schon eine lösung.
gute sub's die auch mit nennenswertem pegel noch an 20Hz ran kommen sind teuer und gross.
unter 38er bass würde ich da dann garnicht erst anfangen. 200-400w sollten, auch für deine 30qm ausreichen, wenn der sub einen anständigen wirkungsgrad hat. ein wehrmutstropfen, viele hersteller legen keinen grossen wert mehr auf hohen wirkungsgrad, dafür sind deren uhterste grenzfrequenz oft aber tiefer.
meine bässe zb haben, trotz ehr für PA gedacht, 25Hz resonanzfrequenz, damit lässt sich gut ein sub mit 20hz unterster frequenz zu bauen (ich kaufe ungern baue lieber nach vielerlei berechnungen und hörtests)
 
xexex schrieb:
Die dienen nur dazu den Strombedarf zu begradigen

Kannst du das bitte weiter ausführen? Der Strom aus einer Batterie dürfte schon ziemlich gerade sein :D
Die "Lichteffekte" hören sich eher danach an als ob deine Endstufen zu kleine Pufferelkos hatten und die Batterie nicht genug Strom liefern konnte.
 
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pmkrefeld schrieb:
Kannst du das bitte weiter ausführen? Der Strom aus einer Batterie dürfte schon ziemlich gerade sein

Ohne Pufferelko
2500W-500W-2500W-500W bei jedem Bassausschlag (überspitzt)
Mit Pufferelko
1700W konstant.

Daran ist nicht viel zu erklären. Zumindest früher haben die Endstufen schlichtweg Strom gefressen ohne solche Zwischenspeicher war der Betrieb solcher Anlagen kaum möglich.

 
pmkrefeld schrieb:
Kannst du das bitte weiter ausführen? Der Strom aus einer Batterie dürfte schon ziemlich gerade sein :D
Die "Lichteffekte" hören sich eher danach an als ob deine Endstufen zu kleine Pufferelkos hatten und die Batterie nicht genug Strom liefern konnte.

die 1F-condensatoren dienen in dem fall als strom-puffer, also um stromspitzen abzufangen, um die boardelektrik nicht so stark zu belasten sodass es zb nicht zu dunkelwerdenden scheinwerfern im basstakt kommt.
 
@Sotrax
Noch mal eine letzte Anregung. Bei allen HiFi-Händlern (die sich nicht auf Online-Handle spezialisiert haben) mit denen ich zu tun hatte, gab es die Möglichkeit alle Ausstellungsstücke (die 1 Person tragen konnte) mit nach Hause zu nehmen und zu vertesten. Du könntest auf dir auf diese Weise vielleicht einen Subwoofer zum Probehören Zuhause ausleihen, letztendlich spielt es keine Rolle was wir hier alle erzählt haben, wenn ein besserer Subwoofer dich nachts besser schlafen lässt, spielen unsere Meinungen keine Rolle.
 
xexex schrieb:
Drücken wir es vielleicht bildlicher aus. Gute Anlagen im Auto haben so 1000W auf den Bässen.

Über solche Aussagen freut sich jeder Marketing-Experte, denn bei Dir scheint Marketing funktioniert zu haben!
Schalldruckpegel/Lautstärke definiert sich nicht primär durch die Leistung der Endstufe, sondern durch den Wirkungsgrad der Lautsprecher/Subwoofer!
Als Beispiel: Bei einem Lautsprecher/Subwoofer mit 85dB/W als Wirkungsgrad brauchst Du 10x so viel Leistung für die gleiche Lautstärke wie bei einem Lautsprecher/Subwoofer mit 95dB/W!



xexex schrieb:
Es ist aber nun mal das Prinzip von so einem Lautsprecher. Die Membran zeigt nach unten, die Druckwelle ebenfalls und die Luft wird in alle Richtungen verdrängt. Werfe mal ein Kilo Mehl mit voller Wucht auf den Boden, dann hast du ungefähr ein Vergleich …. :headshot:

Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass Basswellen sich (im Gegensatz zu höheren Frequenzen) kugelförmig ausbreiten. Hier zählt einzig und allein die Entkopplung vom Untergrund, um Dröhnen zu vermeiden. Das gilt für Front- genauso wie für Downfire!
 
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Sound-Fuzzy schrieb:
Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass Basswellen sich (im Gegensatz zu höheren Frequenzen) kugelförmig ausbreiten.

Ich glaube du hast den Prinzip von Downfire Subwoofer nicht verstanden!

Downfire: Wenn der Bass den Boden nutzt
Das Downfire-Prinzip gilt sicherlich als die meist verbreitete Technologie, wenn es um Subwoofer geht. Von außen betrachtet sieht man eigentlich nur einen geschlossenen Gehäuseblock, meist rechteckig oder quadratisch gehalten. Die Energie rührt aber von wo ganz anders, nämlich von der Unterseite des Gehäuses. Hier sitzt die bereits erwähnte Membran, meistens auch mit der beschriebenen Staubschutzkalotte. Der Bass wird also nach unten gerichtet abgestrahlt und nutzt dabei die Reflexion des Bodens, um das Signal möglichst gleichmäßig im Raum zu verteilen, wodurch auch sogenannte Raummoden – also Positionen im Raum, bei denen der Bass abfällt, verringert werden können. Außerdem können Downfire-Subwoofer mit weiteren Modifikationen wie etwa dem vermehrten Treibereinsatz flacher gebaut werden, um die Aufstellung individueller zu gestalten. Aufstellungen etwa unter dem Sofa oder nahe einer Wand sind somit kein Problem, der Boden macht das schon.
https://www.techniktest-online.de/t...-welche-technologie-erreicht-den-besten-bass/

Was glaubst du wohl passiert wenn man den Boden absichtlich als eine "Membran" mitnutzt mit dem Zimmer und dem Haus in dem sich so ein Lautsprecher befindet?

Hier vielleicht nochmal zur besseren Verdeutlichung.
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https://www.hifi-regler.de/wissenswertes_und_kaufberatung/heimkino_technik/ton/subwoofer_faq.php
 
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Dann sollte die Seite ihr "Wissen" mal auffrischen! klick

06_hoje-og-dybe-toner-spredes-forskelligt_de.jpg



xexex schrieb:
Was glaubst du wohl passiert wenn man den Boden absichtlich als eine "Membran" mitnutzt mit dem Zimmer und dem Haus in dem sich so ein Lautsprecher befindet?

Dann macht man es grundlegend falsch, weil das zu unerwünschten Dröhneffekten führt! Steht der Sub auf einem schwingenden Untergrund, so ist die Entkopplung um so wichtiger, z.B. durch eine Marmorplatte auf Bitumen und Spikes als Füssen des Subs. Das gilt auch für Frontfire!

Ob Front- oder Downfire ist eher eine Frage der Optik!
 
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Sound-Fuzzy schrieb:
Das gilt auch für Frontfire!

Das gilt NUR für Frontfire, weil wenn die Membran den Sound in den Boden hämmert, kannst du entkoppeln wie du lustig bist!

Du hast noch immer das Prinzip einer Downfire Subs nicht verstanden obwohl ich dir entsprechende Beschreibungen mit Bildern verlinkt habe. Das was du verlinkt hast hat damit gar nichts zu tun! Natürlich breiten sich tieffrequente Schallwellen kreisförmig aus, nur wenn du eine 30er Membran 5cm von dem Boden entfernt hinstellst und die loslegt, was glaubst du wo zuerst die Luft aufschlägt und was sie zum schwingen bringt?
1548056174073.png
 
Deine Aussage wird durch Wiederholung nicht richtiger!

Ok, als dB-Drag-Kid mit 2,5kW im Auto stehst Du vielleicht auf Dröhneffekte bei extremen Pegeln, aber irgendwann wirst Du hoffentlich erkennen, dass HiFi und Heimkino mehr sind als nur Watt, dB und wackelndes/schepperndes Inventar (vorausgesetzt Deine Ohren sind dann noch nicht völlig kaputt)... ;)
Bis dahin stell ruhig Deinen (Downfire-)Sub unentkoppelt aufs Parkett und lass die Gläser in der Vitrine hüpfen!
Und möglichst noch einen Body-Shaker unter die Couch, damit auch der Popo vibriert. :D
 
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einige Dinge die hier gesagt wurden bedürfen einer Richtigstellung...

Front/Downfire
nur weil ein HiFi Händler etwas in seine FAQ rein schreibt ist das nicht automatisch richtig. Hier sind sogar mehrere Fehler drin.
kurz: Front- oder Downfire macht in der Praxis keinen nennenswerten Unterschied!

braucht man bei "großen" Stereo LS einen Subwoofer?
1) wenn bei der Angabe des Frequenzbereichs keine näheren Angaben dabei stehen wie z.B. +/-3dB oder -3dB dann kann man von (+/)-10dB ausgehen. -3dB bedeutet halbe, -10dB 1/10 Leistung.
wenn ein Lautsprecher mit 30Hz (-3dB) angegeben ist, dann spielt er bei 30Hz nur noch mit "halber Leistung" und fehlt die "dB Angabe" dann nur noch mit einem zehntel der Leistung bei 1kHz (Referenz).
unter diesem Gesichtspunkt muss man solche Angaben wie untere Grenzfrequenz 20Hz oder 30Hz sehen. In der Praxis kommt da kaum noch etwas raus.
2) bei der Aufstellung der Stereo LS muss man sich an viele Bedingungen halten!
der Abstand speziell zu de Seitenwänden sollte mehr als 80cm betragen, gleichschenkliges Stereo Dreieck mit den beiden LS 100% exakt gleich weit vom Hörplatz entfernt, symmetrisch bezüglich des Raums soll es auch noch sein usw.
was da an Stellmöglichkeiten noch übrig bleibt ist in den seltensten Fällen die Position um den Bass optimal im Raum anzuregen!
einen (oder mehrere) Subwoofer kann man dagegen wirklich dort positionieren wo er am besten Bass macht, wenn es die Frau zulässt ;)
3) "natürliche" Instrumente gehen kaum unter 40Hz runter (Kirchenorgeln mal ausgenommen) aber heutzutage haben wir es meist mit Synthesizern zu tun. Ich habe mal ein paar Titel von Adel analysiert und die meiste Energie verteilte sich da zwischen 30 und 40Hz.

was ist "viel" Bass?
es geht einmal darum welche Pegel man erreichen kann und wie tief es runter geht.
die meisten Leute wissen gar nicht wie es sich mit "echtem" Bass anhört. Ich habe zwei Subwoofer die auf 10Hz (-3dB) herunter gehen, allerdings schaffen die das in einem normalen Raum bis gerade mal 92dB Pegel, darüber regeln sie sich ab. Das reicht vielleicht mehr für heftigste Kinoexplosionen bei extremen Lautstärken aber bei Musik kann man ohne Abstriche schon ziemlich weit aufdrehen. Da merkt man erst was einem ohne auch bei Musik verloren geht (und meine Stereo LS sind knapp 50kg Trümmer mit 7 Chassis pro Box, davon 4x18cm Tieftöner auf die ein normales 2-1/2 Wege System aufbaut).
mit mehreren (identischen) Subwoofern kommt man nicht tiefer aber es geht lauter. Im Idealfall +6dB bei Verdopplung der Anzahl.
man kann den Raum mit mehreren Subwoofern auch gleichmäßiger "mit Bass auffüllen". Das ist aber kein Selbstläufer, mit etwas Pech überlagern sich mehrere Subwoofer am Hörplatz auch "suboptimal". Da muss man schon etwas probieren oder kann auch z.B. mit REW mal simulieren.
 
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Hallöle nochmal,

ich habe mich vorhin dazu entschieden, die ganzen Einstellungen für die LS manuell einzustellen. Und der Bass der mir gefehlt hat kommt jetzt tatsächlich aus den Stand LS :) und insgesamt klingt das ganze System jetzt viel druckvoller aber auch in den Höhen angenehmer bin super begeistert :D ich ziehe meine Einstellungen da doch der Einmessung vor. Freue mich mega gerade und ich denke mal ich kann meinen Subwoofer dann doch behalten, ist ja n recht guter von Quadral ( Qube 8).

Werde mir trotzdem nochmal einen anhören der tiefer geht, damit ich dann endgültig für mich sagen kann ob mir das so reicht :) aufjedenfall gibts noch n schönes Antimode dazu und dann sollte gut sein :) Danke euch allen für eure Hilfe!
 
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auto-einmessen des AV ist auch meist müll, sowas geht nicht ohne hochwertiges mikro, stativ usw.
auch ist das eigene hörempfinden unterschiedlich und auch die vorlieben nicht nach DIN :-)
 
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