Frage zum Maschinenbaustudium

Hutzelbart

Lieutenant
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Okt. 2010
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982
Guten Tag werte CB'ler,


ich würde gerne Maschinenbau mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik studieren. Nun habe ich bei meinen Recherchen festgestellt, dass man auch direkt Fahrzeugtechnik studieren kann.

Folgendes Problem:
Ich komme aus Paderborn und das Maschinenbaustudium an der Uni besteht aus sechs Semestern. Vier Semester Maschinenbau (Anlagentechnik usw.) und dann kann man sich in den letzten beiden Semestern spezialisieren (in meinem Fall Fahrzeugtechnik).

Der nächste Ort für ein Fahrzeugtechnikstudium wäre Dortmund.

Was würdet Ihr mir raten? Vier Semester Maschinenbau in Kauf nehmen oder wegziehen um ein "reines" Fahrzeugtechnikstudium zu absolvieren?


Gruß
Hutzel
 
ich selbst studiere fahrzeugtechnik und habe vorher 4 semester maschinenbau studiert. die ersten 2 jahre sind identisch, wie bei fast jedem ähnlichen naturwissenschaftlichen studiengang.
das ist immer erstmal mathe, info, physik, elektrotechnik... nur grundlagen. die spezialisierung kommt immer später.
 
Wegziehen und ein Fahrzeugtechnikstudium absolvieren. Ist vl. am Anfang mit mehr Schwierigkeiten verbunden. Im Endeffekt hast du aber dein Wunschstudium fertig und du bist am Ende glücklicher(?).

So würde ich es machen. Musste es aber nicht, da ich in Wien studiere und wir OP sind und eh alles haben. xD
 
Wenn Du später in die Automobielindustrie willst würde ich direkt Fahrzeugtechnik studieren da diese Uni´s meist auch sehr gute Beziehungen zu den Automobilisten pflegen und man auch sehr gut an Praktikas kommt!

Wenn Du noch nicht genau weißt wo Du später mal anfangen willst würde ich es eher etwas allgemeiner halten!
 
Sehe es mal so:
Wenn du erstmal vier Semester Maschinenbau studierst und in der Zeit feststellst, dass es vielleicht doch nicht Farzeugtechnik sein soll, kannst du dich im 5. Semester einfach auch etwas anderes spezialisieren. Fängst du mit Fahrzeugtechnik an, bist du "festgenagelt". es ist ja oft so, dass man es erst richtig einschätzen kann, wenn man mit den Dingen etwas in Berührung gekommen ist.
 
Ja, ich möchte auf jeden Fall in die Automobilindustrie. Als ich noch auf der Realschule war, wollte ich unbedingt Kfz-Mechatroniker werden. Und jetzt, wo nächstes Jahr das Abitur naht, kann man sich seine Ziele ja etwas höher stecken.

Also studiere ich dann Fahrzeugtechnik. Vielen Dank für eure Hilfe. Das hat mich in meinem Weg doch etwas bestätigt.


Gruß
Hutzel
 
..an der Stelle mache ich mal ein bisschen Werbung für meine Fh:

Ich studiere Fahrzeugantriebstechnik an der FH Aachen, das basiert stark auf dem Luft- und Raumfahrtstudiengang (die ersten drei Semester sind quasi identisch). Vorteil: Gibt es erst seit zwei Semestern, neue Professoren wurden extra eingestellt und die Lehrinhalte sind absolut aktuell (viel mit alternativen Antrieben, Leichtbau etc.).

KLICK
 
Die ersten Semester werden/können sich garnicht stark unterscheiden, die Grundlagen sind überall gleich und können nicht mal eben weggelassen werden.

Ich würde zum Maschinenbau raten und dann eine Richtung auswählen. Damit steht dir später mehr offen falls du dir doch noch andere Ziele setzt. Spezialisten sind immer nur auf ihr Feld begrenzt.
 
legan710 schrieb:
Spezialisten sind immer nur auf ihr Feld begrenzt.

Also das ist schon seeehr pauschal gesagt - das ist genauso eine Aussage wie "Wirtschaftsingenieure können zwei Dinge, beide aber nur zur Hälfte". Ist meiner Meinung nach derselbe Quatsch.

Man muss einfach wissen was man möchte, wenn man wie der TS sagt dass man sich auf jeden Fall auf den Automobilsektor ausrichten möchte (genau so ist es bei mir auch) wäre es doch nicht sinnvoll erst allgemeinen Maschinenbau zu studieren. Dann lieber von Anfang an fachspezifisches. Und wie du schon gesagt hast: Die Grundlagen sind vom Prinzip her überall gleich (wobei der Schwierigkeitsgrad extrem von Uni zu Uni schwankt).

Um auf den Punkt zu kommen: In der Automobilbranche ist der Fahrzeugtechniker sicherlich dem "normalen" Maschbauer überlegen. Und darauf kommt es doch letzten Endes an?
 
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