Frage zum Thema Bausparen

k!su

Lt. Commander
Registriert
Dez. 2006
Beiträge
1.430
Hallo!
Ich möchte gerne in 5-10 Jahren ein eigenes Zuhause haben und dafür baldmöglichst einen BSV abschließen. Die monatliche Sparrate würde ich mit 300-400 Euro festlegen, ggf. ab und an mal eine Sonderzahlung (Urlaubsgeld, Steuererstattung etc.).

Jetzt stellt sich mir die folgende Frage:
- Sollte man eine hohe Bausparsumme, sagen wir 75.000 bis 100.000 Euro in ein und demselben Vertrag wählen, oder lieber zwei oder drei kleinere nehmen und die a). parallel besparen b). nach und nach auf die zur Zuteilung erforderliche Summe ansparen und dann liegenlassen?
 
Also wenn du einen Bausparvertrag (BSV) besparen wuerdest, kannst du (bei der Bausparkasse Schwaebisch Hall, denke bei den anderen auch) spaeter den Vertrag auch splitten.

Dann hast du einen BSV, der schon zuteilungsreif ist und einen kleineren, den du dann weiter besparen kannst.

Natuerlich kann man auch einfach mehrere kleine anlegen, Abschlussgebuehr duerfte ja gleich sein.
 
das kostet dann doch aber auch wieder geld?
 
Meinst du jetzt fuer das splitten eines Vertrages?

Laut AGB bei der BSH sollten da zumindest keine weiteren Kosten anfallen? Du hast ja schliesslich fuer den grossen Vertrag dann schon 1% Abschlussgebuehr auf die Bausparsumme gezahlt. Der Vertrag wird ja nur anders verteilt sogesehen. Ausserdem gibt es da sowieso Verhandlungsmoeglichkeiten mit dem Berater.
 
Du zahlst für das Splitten kein Geld. Kannst den Vertrag jederzeit in 10.000er teilen... also wenn du nen Vertrag über 100.000 hast aber nur die Hälfte voll hast, dann teilst den z.B. in 2 x 50.000.

Denke immer dran, dass die Zuteilungsreife nicht nur von der aufgesparten Summer abhängig ist, sondern auch davon, wann die Einzahlungen gemacht wurden. Also 5 Jahre jedes jahr nur 1000,- ansparen und dann auffüllen geht nicht... dann gibt es eine Wartezeit.
 
Klar, den Punkt sollte man nicht ausser Acht lassen.

Die Darlehenszinssaetze sind derzeit auf einem historischen Tief. Einzigen Sinn wuerde ich derzeit darin sehen, dass man bei Vertragsabschluss einen Zins festmacht, der dann in ca. 7 Jahren beansprucht werden kann, oder auch nicht. Bleibt nur die Frage, wie man selber die Hypothekenzinssaetze in einigen Jahren sieht, wenn die nicht wieder hochgehen oder so noch weiter sinken, macht ein BSV derzeit keinen Sinn (Guthabenzins ist meist auch nicht hoch).
 
da es derzeit kaum andere sinnvolle Anlageformen ohne Risiko aber mit brauchbaren Ertrag gibt ist ein BSV schon in Ordnung. Zwei wären allerdings wirklich nicht gut, doppelte Gebühren!
Ggf. kannst Du auch staatliche Förderung dafür in Anspruch nehmen.

Bin allerdings kein Fachmann, da solltest Du Dich professionell beraten lassen!
 
Der Guthabenzins wird wohl viel zu niedrig sein, bei Tagesgeld gibt es derzeit noch über 2% und viel auch bald mal wieder mehr.

Ein Bausparer ist extrem unflexibel, er kommt an sein Geld nicht so leicht ran und der extrem niedrige Guthabenzins wird festgeschrieben. Und wie schon gesagt die Bauzinsen jetzt festzuschreiben halte ich auch für unnötig, da es danach aussieht, dass die Zinsen die nächsten Jahre noch sehr niedrig bleiben.

Ich würde raten lieber auf Tagesgeldkonto ansparen und falls die Bauzinsen steigen sollten kannst du immer noch schnell einen Abschluss machen.
 
also ich zahle 900€ jährlich ein und bekomme dafür zuschüsse in höhe von 125€... macht 13,8% zinsen/jahr... zeig mir mal ein tagesgeldkonto wo man diesen zinssatz bekommt ;)
 
Naja wenn man Zuschüsse bekommt dann OK, aber wer bekommt die schon? also ;). Heutzutage kann man oft nicht mal mehr die VWL vom Arbeitgeber reinlaufen lassen!

Deine Rechnung ist eine Milchmädchen Rechnung, weil du die 125 Euro nur einmal bekommst egal wieviel Kapital drinsteckt, deine 13,5% Zinsen sind auf das Gesamtkapital also ein feuchter Furz.

Und wer ein bisschen Mühe reinsteckt holt das auch locker aus TG Konten raus mit den guten Prämien die bezahlt werden ;) plus höhere Zinsen
 
die 125€ bekomme ich pro jahr! das sind die arbeitgeberanteile (die bei mir super niedrig sind; kumpels kriegen das fünffache!) und die wohnungsbauprämie vom staat... auf 10 jahre gerechnet immerhin 1250€ bei 9000€ die ich einbezahlt habe...
 
naja, selbst ohne die arbeitgeberanteile sinds noch 45€ durch die wohnungsbaumprämie vom staat... macht 5% anstatt 2-3% wie auf dem tagesgeldkonto ;)
 
dann scheine ich wohl eine ausnahme zu sein... bekomme die wohnungsbauprämie trotz 2000+ netto
 
gute frage, ich lass das alle meine bankberaterin machen... die reicht das jedes jahr ein und irgendwie landet das geld dann auch auf meinem bausparkonto :D
 
unter 17.900 einkommen p.a. gibt es 9% auf VL vom Arbeitgeber bei einem Maximum von 470 jährlich
unter 25.600 einkommen p.a. gibt es 8,8% auf eigene Einzahlungen bei einem Minimum von 50 und einem Maximum von 512 jährlich
und wenn der Bausparvertrag als Riestervertrag eingetragen ist (fragt mich nicht, wie das genau abläuft ... hab das nur noch so ungefähr im Kopf), gibt es, wenn der Vertrag unter 25 Jahren abgeschlossen wurde einmalig 200 Euro und jährlich 154, allerdings muss ein gesetzter Prozentsatz des Gehalts eingezahlt werden.
 
Zurück
Oben