Frage zur Systemwahl - Linux-Noob

Lahry

Cadet 4th Year
Registriert
Dez. 2008
Beiträge
84
Hallo Liebe Community,

ich habe vor einigen Jahren (ca. 3 Jahren) mich ein wenig mit Linux befasst und zwar mit Suse Linux 10.2 - 11.2 mit KDE Desktop. Da bei mir in der Firma alles "Verwindowst" wurde ging auch mein draht zu Linux etwas flöhten.

Nun möchte ich aber wieder mehr damit arbeiten. Da mir das neue KDE nicht so wirklich zusagt wollte ich eine Gnome umgebung nutzen. Die Meinungen über die einzelnen Distribution gehen aber auseinander. Ich kann mich nun nicht zwischen Debian und Ubunte entscheiden.

Was ist euer Meinung/Erfahrung nach freundlicher für den Ensteiger/Laien? Was sind die grundlegenden Unterschiede der beiden Systeme?
 
Ich setze beides ein. Debian als Server, wegen der langen Releasezyklen und Ubuntu auf dem Desktop wegen deraktuellen Software.
Beruflich arbeite ich hauptsächlich mit RedHat, ein bischen SuSe und AIX HPUX und Solaris.
Aus meiner Sicht tuen sich beide nicht viel.

Wenn du es als Desktop einsetzen willst, würde ich zu Ubuntu tendieren oder zu Debian testing. Hast recht aktuelle Software, musst aber öfter mal hand anlegen.
Einziger Vorteil die Ubuntu Community ist meineserachtens größer.
Wenn du Lange Releasezyklen willst Debian oder zur not Ubuntu LTS.
 
Ich halte da voll zu Ubuntu!
Morgen kommt übrigens die neue Version 11.10 raus. Das gute daran ist, dass du eine riesige Community bei Ubuntu besitzt und ich habe bis jetzt jedes Problem lösen können. Also noch Anwenderfreundlich geht einfach nicht mehr.

Und es macht wirklich Spaß!
Bis vor 6 Monaten konnte ich gerade mal das ls Kommando. Nun skripte ich fast jeden Tag in der Shell, eben weil es soviel Spaß macht.

Wirklich eine super Alternative zu Windows!

Gruß
 
Wie hier schon mehrfach gesagt wurde ist Ubuntu für Einsteiger absolut geeignet oder auch Linux Mint was auf Ubuntu basiert.

Gruß
 
Ich an Deiner Stelle würde Linux Mint nehmen. Ist ein Ubuntu Derivat, das a) auf die nervige Unity-Oberfläche verzichtet und b) bereits zusätzliche proprietäre Treiber / Software installiert hat bz. automatisch installiert.

Tut sich nicht viel mit Ubuntu. Ich finde aber, dass die Jungs gute Arbeit für Anfänger leisten, die Desktopumgebung ist gut sortiert und intuitiv.

Probier halt mal das Live-System aus, wirst schon sehen.

Ansonsten: Warum nicht auch wieder OpenSuSe? Nehme ich auch für manches.

Kennst Du die Seite: www.distrowatch.com ?

Was willst Du denn damit genau alles machen?
 
Zuletzt bearbeitet:
@DasBaum
Weil mir Suse damals schon nicht so wirklich zugesagt hat. Hatte damals nur den Draht dazu da einzelne Server in der Firma drüber liefen und wir als Techniker nur Suse nutzen durften wenn wir Linux nutzen wollten...

Daher mein Weg zu Debian/Ubuntu.

Kann mich nur letztendlich nicht für eines der beiden entscheiden und brauche darum Infos von erfahrenen Nutzern.

Das mit der Community ist gerade in der Einstiegsphase denke ich mal nicht schlecht. Was wohl eher wieder für das Ubuntu spricht.

Edit:
Mschrack warst wohl etwas schneller als ich^^

Erstmal möchte ich mich wieder Linux-Welt nähern und dann auch paar sachen damit anstellen. Unter anderem möchte ich auf jeden Fall wieder einen Samba laufen lassen im privaten Netzwerk. Was wohl kein Problem darstellen sollte.

Ziel ist es, nicht mehr so sehr an Windows gebunden zu sein, egal um was es. Am liebsten das Windows nur noch zum Spielen verwenden, der rest soll irgendwann komplett über Linux laufen, egal ob jetzt Web-/Samba-Server oder einzelne Programmierumgebungen etc. nur um ein paar einzelne Dinge zu nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde nicht den Schwerpunkt auf Samba legen, das geht mit fast jedem System. Aber wenn Du es als kompletten Desktopersatz nutzen willst, dann nimm Ubuntu oder Mint. Ist am aktuellsten und am besten gepflegt. Mint mach meines Erachtens anders als Ubuntu nicht jeden neumodischen Kram mit, ist ein bisschen "bodenständiger" und für den Umstieg von Windows, insbesondere von XP oder älter dadurch etwas einfacher.

Vielleicht hilft es Dir ja auch, mal bei Youtube nach "Ubuntu Review" und "Mint Review" zu suchen. Da kann man sich auf die Schnelle mal einen Einblick verschaffen.
 
Samba war jetzt nur der erste Ansatzpunkt ;-) Es wird natürlich auf mehr hinaus laufen.

Das mit den Youtube-Videos werde ich mal im Lauf des Tages machen. Aber ich denke ich werde am Wochenende mal ein Ubuntu antesten :)
 
Lahry schrieb:
@DasBaum
Weil mir Suse damals schon nicht so wirklich zugesagt hat. Hatte damals nur den Draht dazu da einzelne Server in der Firma drüber liefen und wir als Techniker nur Suse nutzen durften wenn wir Linux nutzen wollten...

Daher mein Weg zu Debian/Ubuntu.

Kann mich nur letztendlich nicht für eines der beiden entscheiden und brauche darum Infos von erfahrenen Nutzern.

Das mit der Community ist gerade in der Einstiegsphase denke ich mal nicht schlecht. Was wohl eher wieder für das Ubuntu spricht.

Edit:
Mschrack warst wohl etwas schneller als ich^^

Erstmal möchte ich mich wieder Linux-Welt nähern und dann auch paar sachen damit anstellen. Unter anderem möchte ich auf jeden Fall wieder einen Samba laufen lassen im privaten Netzwerk. Was wohl kein Problem darstellen sollte.

Ziel ist es, nicht mehr so sehr an Windows gebunden zu sein, egal um was es. Am liebsten das Windows nur noch zum Spielen verwenden, der rest soll irgendwann komplett über Linux laufen, egal ob jetzt Web-/Samba-Server oder einzelne Programmierumgebungen etc. nur um ein paar einzelne Dinge zu nennen.

Ich nutze Xubuntu und bin damit sehr zufrieden, fühlt sich meiner Meinung nach flott an, jedenfalls flotter als Ubuntu 11.10.

Davon bin ich kein Freund. Ich nutze Xubuntu mit Avant Window Navigator.
 
Xubuntu hat Xfce als Desktop-Umgebung.
 
Ubuntu kommt momentan mit Unity, das etwas gewöhnungsbedürftig ist. Als klassischen Desktop bleibt tatsächlich fast nur Xubuntu, das sich optisch sehr gut wie ein Gnome2 einrichten lässt. Xfce ist in der letzten Zeit (also nach dem Release von Gnome3) mehr und mehr zum Zufluchtsort aller Konservativen, die mit Unity und Gnome3 nichts anfangen können, geworden. Ich bin auch so zu Xfce gekommen. :) Hierzu ist dieser Blog-Eintrag sehr lesenswert: http://my.opera.com/freedo/blog/2011/05/17/goodbye-gnome-2-hello-xfce
 
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