Freien Speicher ausnullen

Piktogramm

Fleet Admiral
Registriert
Okt. 2008
Beiträge
10.161
Servus,
an sich war es unter Windows ja lange möglich über sdelete freie Speicherbereiche auszunullen. Das scheint nicht mehr zu funktionieren. In den Speicherbereichen wo nach einer solchen Aktion nichts mehr stehen sollte habe ich recht viel Datenmüll. Hat irgendwer zu einem der letzten Creator Updates mitbekommen was da seitens Microsoft mal wieder kaputt gefrickelt wurde? Ich nehme auch gern Lösungen an, die verlässlich den Speicher ausnullen können (und vorzugsweise in ner Konsole und damit in Scripten laufen).


Code:
sdelete -z c:
 
Eraser
Bleach Bit
CCleaner hat einen DriveWiper
File Shredder
Disc Redactor
Cipher.exe in Windows\System32 ???
 
Danke für die Antwort,
das Problem ist, sdelete, Eraser als auch Bash unter Windows mit "dd if=/dev/zero of=/0.bin" mit anschließendem "rm 0.bin" schreiben zwar Daten auf die Platte und überschreiben so Reste von gelöschten Dateien. Das Problem auf der Festplatte selbst stehen danach keine Nullen sondern mehr oder weniger zufälliger Datenmüll.

Ich hätte jedoch wirklich gern Nullen auf der Platte. Für derzeit zwei Anwendungsfälle:
1. Images von Festplatten ziehen und gleich komprimieren. Datenmüll auf der Platte sorgt für sinnlos große Images -.-
2. Die Images von Virtuellen Maschinen verkleinern. Das klappt mit dem Datenmüll auch nicht.


Lösung: Linux booten, mit dd o. zerofree freien Speicher ausnullen und dann geht es.

Es wäre halt schön, wenn ich auch unter Windows wieder könnte.
 
Datenmüll auf der Platte sorgt für sinnlos große Images
Komisch. Ich habe nun mehrmals WINDOWS.OLD löschen müssen, ganz konventionell. Und rein zufällig wurde prompt das Acronis-Image deutlich kleiner…
CN8
 
Die Kompressibilität hat sich mit sdelete etwas gebessert, aber eben nicht im erwartetem Bereich. Das verbliebene Muster war immer Datenrauschen gefolgt von einer etwas längeren Folge Nullen / Nichts. Bei diesem Muster scheitert das verkleinern von VirtualBox-Images und bei der Kompression einer Binärkopie von Laufwerken braucht es zusätzlich Laufzeit.
Leider kann ich gerade nicht mehr schauen ob dieses Muster irgendwelchen Sektorgrößen entsprach.

Wie machst du die Acronis Images? Mir scheint die nutzen bei Backups von eingebundenen Paritionen fröhlich VolumeShadowCopy und beachten damit die Eigenheiten von NTFS. Was ich beim Ziehen von "stumpfen" 1 zu 1 Kopien des Laufwerks mit Absicht ja nicht tue. (VSC wird mit einer parallelen Backupstrategie genutzt)
 
Zurück
Oben