Freifunk: Zu viele Zugriffe von Außenstehende. Alternativen?

eigs schrieb:
Das Freifunknetzwerk könnte man zwar technisch verschlüsseln aber dann wirst du sicherlich von der Freifunk Community erbost darauf hin gewiesen, dass du das nicht zu machen hast und später sogar dein Freifunk Zugang gesperrt.

Entweder Freifunk dementsprechend ausbauen oder ein eigenständiges Netzwerk aufbauen.

Für ein eigenes Netzwerk könntest du auf jetzigen Accespoints weiterhin verwenden wenn du eine andere Software aufspielst.

Oft haben Hotels ein einziges WPA2 Passwort und in jedem Zimmer einen Zettel. Die Nutzungsbedingungen kann man auf den Zettel mit dem Passwort schreiben.
Der Vorteil ist man braucht sich nicht um die Passwortverteilung kümmern aber muss das Passwort ändern wenn es an externe geleakt wird. Für die Kunden hat es den Vorteil, dass sie sich nicht immer über ein Captive Portal einloggen müssen.

Manche Hotels vergeben auch für jeden Kunden ein eigenes Passwort und WPA Enterprise oder ein Captive Portal.

Die Freifunk Community findet es nicht sehr toll wenn man MAC Adressen sperrt. Wenn es sein eigenes Netzwerk ist könnte man aber Dauernutzer so sperren.

Nein, nur Personen die Kunden sind ins WLAN lassen unabhängig wie viel Kohle sie haben.

Welche Software ist dafür z.B. erforderlich? Wäre super, wenn man die Fritzbox so konfigurieren kann, dass alle weiteren angeschlossenen tplink Router das Signal bis in den letzten Winkel vom Haus transportieren. Dann bennenen wir das W-LAN eindeutig, vergeben ein WPA2-Passwort und drucken die Nutzungsbedingungen ab.
So stellen wir uns das tatsächlich vor.
 
Es ist nicht böse gemeint, wenn du danach fragen musst wirst du das sicherlich nicht alleine hin bekommen und wie schon erwähnt geht es ja um Geld. Lasst da einfach mal ganz neutral jemanden drüber schauen und ein Angebot abgeben. Wenn es relativ einfach umzusetzen geht wird das auch keine zehntausende kosten.

Für eine Enterprise Lösung bastelt man selbst auch keine OpenSource Software auf Access Points zusammen, das kann zwar gut funktionieren aber wenn`s nicht läuft gibts keinen Support und Haftung. Ich habe noch kein professionelles WLAN gesehen bei dem sich das jemand bisher getraut hat. Die gleiche Diskussion hast du auch immer bei Routern (PFsense bs. kommerzielles Produkt), es hilft niemandem wenn jemand aus guten Gründen dort so etwas einsetzt aber das hat im Produktivbetrieb eigentlich nichts zu suchen wenn du kein fester Admin dort bist der sich jeden Tag drum kümmern kann.

Ansonsten bin ich an der Stelle raus, irgendwie kommt es mir so vor als dass dich nur die Beiträge mit solchen Basteleien interessieren, weil sie augenscheinlich gar nichts kosten. In einem professionellen Netzwerk gehört keine Fritzbox rein wie schon mal erwähnt, die bietet keinerlei Möglichkeiten über VLANs dein Netzwerk zu separieren und von Firewall sprechen wir mal gar nicht erst. Ansonsten hat die FritzBox mit dem ausgestrahltem WLAN rein gar nichts zu tun, das machen die Access Points also was willst du da konfigurieren? Ich denke wir reden hier meilenweit aneinander vorbei.

Übrigens baut man keine Access Points mal so einfach der Nase nach irgendwo hin, das gehört ausgemessen damit sich die Signale nicht zu stark und nicht zu schwach überlagern, im besten Falle hat man noch ein vernünftiges Roaming zwischen den Access Points aber das geht nur mit einem Controllerbasiertem WLAN.
 
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Es würde schon helfen, wenn der TE erläutert, was nun genau hier für Hilfe gefordert wird.

Dazu sollten sich noch Infos gesellen, wenn hier kompetente Hilfe erwartet wird:
  • Anzahl der vorhandenen AP's
  • wer wartet es aktuell, wer wartet es in Zukunft (je nach Lösung)
  • sind Neuanschaffungen möglich
  • wenn ja, welches Budget und genauere Angaben über die Örtlichkeiten (Etagen, m²,..)

Angebote von einem Systemhaus sind auch keine Hürde. Die Community würde sicher auch ein (anonymisiertes) Angebot für dich bewerten.
 
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aerotech schrieb:
Welche Software ist dafür z.B. erforderlich?
Die originale, DD-WRT oder OpenWrt.
holdes schrieb:
In einem professionellen Netzwerk gehört keine Fritzbox rein wie schon mal erwähnt, die bietet keinerlei Möglichkeiten über VLANs dein Netzwerk zu separieren
Die Fritz!Box ist zwar kein Gerät für professionelle Netzwerke aber eine eingeschränkte Möglichkeit das Netzwerk zu isolieren bietet sie schon.
Nennt sich Gastzugang für LAN 4. Kann aber nur ein /24 Subnetz. Man kann sich nur damit helfen, dass man die DHCP Lease Time auf 24 h stellt. Dann darf man nicht mehr als 253 Gastgeräte in 24 h haben.
 
eigs schrieb:
Die Fritz!Box ist zwar kein Gerät für professionelle Netzwerke aber eine eingeschränkte Möglichkeit das Netzwerk zu isolieren bietet sie schon.
Nennt sich Gastzugang für LAN 4. Kann aber nur ein /24 Subnetz. Man kann sich nur damit helfen, dass man die DHCP Lease Time auf 24 h stellt. Dann darf man nicht mehr als 253 Gastgeräte in 24 h haben.

Das ist korrekt aber wie willst du nun genau definieren welche Dienste isoliert zwischen welchen LANs erlaubt oder verboten sind? Das ist ausschließlich auf Privatkunden festgelegt und genau deshalb kann man es auch nicht einstellen. Wenn AVM da mit einem Update mal was dran dreht steht man im Regen da weil man nicht weiß warum vllt. das Hotspot Portal nicht mehr erreichbar ist. Ich gehe auch mal davon aus das AVM einfach eine neue Schnittstelle über Routing anlegt aber kein VLAN, wie will man also nun an die Access Points einmal ein Verwaltungsnetz als Admin erreichen bzw. das Gast WLAN Netz? Das ist ein konzeptionelles Problem, daher wäre dieser Router schlicht ungeeignet trotz dieser Funktion :). Ob man dieses Netz nun in ein /24 oder kleiner werfen möchte/muss ist dann eine andere Geschichte.
 
Einfach mit Kabel direkt an den AP, da werden sicher keine 50stk verteilt sein und sich der Aufwand daher in grenzen halten.
Alternativ kann man die APs auch gegen welche von AVM tauschen und käme so noch in den Genuss von Mash.
 
Pandora schrieb:
Alternativ kann man die APs auch gegen welche von AVM tauschen und käme so noch in den Genuss von Mash.
Mash ist ein Film bzw. eine Serie aus den 70ern. ;) Du meinst wohl Mesh, besser gesagt AVMs Pseudo-Mesh.

Und du empfiehlst nun allen Ernstes, in einem Hotel ein komplettes AVM-Setup aufzuziehen? Das sind ausschließlich Geräte für ein Heimnetzwerk, aber nicht für den professionellen Einsatz - egal wie passabel AVM im heimischen Bereich objektiv sein oder wie super toll man es subjektiv finden mag

Wenn man solche Geräte in einem stark frequentierten Umfeld wie einem Hotel einsetzt, kann man schon mal die Beschwerdeformulare auf den Zimmern ausgefüllt bereitlegen. Ein befreundeter Hotelier hat das genau so gemacht, also mit AVM, nicht mit den Formularen. Ich habe berufsbedingt mehrmals zwischen 2 und 8 Monaten dort gewohnt und durfte dieses ungeheuer "zuverlässige, stabile und schnelle" WLAN am eigenen Leib erfahren, die Beschwerden diverser Gäste habe ich ebenfalls live mitbekommen. Irgendwann war es mir zu blöd, habe ihm ein Unifi-Setup verpasst und dann war Ruhe.

AVM ist für zu Hause und das war's. Eine Fritzbox als Internet-"Modem" (also mit nachgelagerter Hardware-Firewall) kann man in einem kleinen Betrieb vielleicht noch nachvollziehen, aber AVM-only in einer Firma? Oha...... Das klingt nach unserem Geschäftsführer, der für unsere Elektriker im Außendienst einen 40€ Werkzeugkoffer vom Obi für ausreichend hielt bis man ihm mal vorgerechnet hat was professionelles Werkzeug wirklich kostet...
 
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Es gibt kein betreuendes Systemhaus/Techniker und aktuell hängt da eine Fritte und Freifunk, da gehe ich nicht von einem Tagungszentrum mit Dutzenden Zimmern aus, also ja, da könnte man mMn durchaus auf AVM only setzen.
Wenn man den Kram verkauft oder in einer Filterbubble von B-Ware lebt kann ich einen Hang zu Businesslösungen noch verstehen. Das alles andere bei gewerblicher Nutzung aber nie nicht funktionieren kann und einem sowieso nach kurzer Zeit um die Ohren fliegt, widerspricht dann aber irgendwo meiner Erfahrung.
 
Piep00 schrieb:
Ich zahle auf hier 65 Euro an die Telekom für den 50er Magenta-Tarif, wovon 6 Mbit wirklich ankommen.

Schön getrollt. Telekom garantiert dass bei der 50er Leitung mindestens 27 Mbit wirklich ankommen. Selbst wenn Du ein 25er VDSL hast garantiert Telekom immer noch 16 Mbit. Bekommst Du im 50er Magenta-Tarif weniger, dann ist Deine Leitung schlicht fehlerhaft. Aber das weisst Du ja bereits, daher - schön getrollt.
 
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@Hayda Ministral

Hast du schlecht geschlafen oder was ist mit dir los? Aber ja ich trolle:

https://www.computerbase.de/forum/t...ung-faellt-tagsueber-auf-unter-1-000.1870644/

Die Telekom garantiert mir gar nichts und das Elend nimmt seit Jahren seinen Lauf. Sorry, aber bei so einem unangemessen Gebashe kann ich dich nicht erstnehmen. Ich würde ja lachen, wenn ich nicht seit Jahren viel zu viel für meine Leitung zahlen würde. Übrigens: Nachdem sich die Telekom um mein Anliegen gekümmert hat, bekam ich einen neuen Router und 15 Euro im Monat obendrauf. Ohne Veränderung. Friss oder stirb, lautet die Devise.

Edit: Wenn du etwas an dieser Situation ändern kannst, würde ich deine tatkräftige Unterstützung gerne annehmen.
 
@Piep00 du vergleichst hier Äpfel mit Birnen! Bei einem Hybrid-Tarif garantiert dir die Telekom in der Tat für den LTE-Anteil nichts! Bei einem regulären VDSL-50 Tarif gibt es jedoch die Garantien, die einzuhalten sind, ansonsten greift das Sonderkündigungsrecht, das die Bundesnetzagentur vorgibt.
Wenn du mit deinem Hybrid-Tarif unzufrieden bist, dann kündige diesen doch und gehe auf einen reinen leitungsgebundenen Tarif?!
 
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Der TE kann ja mal einen Versuch machen und die räumlichen Begebenheiten mithilfe ein paar Bildern darzustellen. Dann könnte man ein bisschen konkreter was dazu sagen.

Dan könnte man auch konkreter über Preise und Vor/Nachteile von AVM vs. z.B. Ubiquiti sprechen.
 
holdes schrieb:
In einem professionellen Netzwerk gehört keine Fritzbox rein wie schon mal erwähnt, die bietet keinerlei Möglichkeiten über VLANs dein Netzwerk zu separieren und von Firewall sprechen wir mal gar nicht erst.

Würde ich so übrigens nicht unterschreiben. Ich arbeite bei einem Konzern mit fast 40.000 Mitarbeiter, und dementsprechend auch einer entsprechend großen IT-Abteilung. Wir sind für ein Projekt in angemietete Projekträume gezogen, in denen aber die IT-Infrastruktur von unserer IT schon aufgebaut war. Da die Räume nicht auf dem Werksgelände waren, sondern wie gesagt in angemieteten Büroräumen, wurde dafür scheinbar ein DSL-Anschluss der Telekom mittels einer FritzBox realisiert. Ich dachte ich seh nicht richtig. Dahinter hing dann wieder schweineteure und professionelle Netzwerktechnik, aber halt hinter ner FritzBox. Als das Internet dann mal gesponnen hat, ging es wie daheim. Stecker raus, wieder rein, und alles gut.
 
Hayda Ministral schrieb:
Ja, Du trollst tatsächlich indem Du vorgibst einen 50er Magenta Tarif zu haben während es tatsächlich ein Magenta Hybrid ist. Da das nun geklärt ist zurück zum Thema des Threads...

Ich habe soeben nachgesehen und der Tarif heißt Magenta M Hybrid. Das ist in meinen Augen ein Magenta-Tarif. Aber ja, back to topic und einen schönen Pfingstsonntag.

@Myron

Du reißt das doch sehr aus dem Kontext. Meine Aussage bezog sich auf die Anmerkung, dass sich der Gastronom einfach eine schnelle Leitung zulegen sollte. Das ist nicht ohne Weiteres möglich, wenn dir keiner eine schnelle Leitung zu Verfügung stellt. Da machen ein paar hundert Meter zum Teil gravierende Unterschiede aus.

Jetzt darfst du mir noch die Frage beantworten, was ich von einer Kündigung hätte. Ich verrat's dir. Zwar günstigeres, aber noch langsameres Internet (2000er) ohne die halbwegs schnelle Upload-Bandbreite, auf die ich fürs Arbeiten angewiesen bin. Ich freue mich sehr über vernünftige, alternative Vorschläge. Seit der Wende ist hier nichts in die Internetinfrastruktur geflossen, außer dem Aufstellen von ein paar Telefonmasten. Damals (vor rund 15 oder 20 Jahren) wollte mir die Telekom ein "Upgrade-Kit": Jetzt 6000er-Leitung bezahlen und bei Verfügbarkeit prioritär behandelt werden.

Aber auch hier, back to topic.
 
@flo222 das ist ein Sonderfall, klar überlässt man einem Consumergerät dann nach wie vor die WAN Seite aber wenn dahinter sauteure Enterprise Hardware hing hast du zumindest einen vernünftigen default Gateway auf LAN Seite mit Firewall, UTM, evtl. Redundanz und allem anderen pi pa po gehabt :). Wenn du sie ausschließlich zum Modem per PPPoE degradierst was bei den neuen so oder so wohl nicht mehr richtig gehen soll ist das nochmal was anderes. Nichts desto trotz hast das ja selbst dort nen Fehler gehabt, du kannst das als Admin oder Systemhaus ja schlecht verantworten wenn der Kunde dich anruft und sagt es geht nix mehr, ziehen sie bitte Stecker 2 von links heraus und stecken sie den wieder rein. :D
 
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