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Freifunk: Zu viele Zugriffe von Außenstehende. Alternativen?
- Ersteller aerotech
- Erstellt am
@whats4 Dann gehört natürlich die Fritzbox nebenbei erwähnt auch dort weg
. Aus eigenen Erfahrungen jahrelanger Systemhäuser kann ich dir aber sagen, es gibt Kunden ohne Ende die weder Businesshardware noch Leitungen einsetzen. Nur Zähneknirschend wird es oft in kauf genommen, wenn die DynDNS dann nicht ausreicht und mal eine feste IP her muss oder Reverse DNS Einträge.
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Bei kommerzieller Nutzung gibt es, wenn das Know-How nicht sowieso schon im Haus vorhanden ist, eigentlich nur eine sinnvolle Lösung: Eine externe Firma beauftragen, die das professionell plant, aufbaut und im Idealfall auch Betrieb und Wartung übernimmt. Klar, das kostet Geld. Unzufriedene Kunden aber auch...
HerrRossi
Fleet Admiral
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Wo ist denn eigentlich das Problem, wenn ein eigener Internetanschluß vorhanden ist? Man muss ja nicht bei Freifunk mitmachen.aerotech schrieb:Dafür ist ein gut funktionierendes Internet schon wichtig und ein Kriterium bei der Buchungsauswahl, insbesondere mitten in der Pampa.
Ergänzung ()
Welche Agenda soll das sein?ModellbahnerTT schrieb:@HerrRossi Weil es nicht in deren Agenda passt.
Ergänzung ()
Wenn es denn so eine Leitung gibt, das ist immer noch keine Selbstverständlichkeit, besonders nicht in der Pampa.whats4 schrieb:mir wäre nie in den sinn gekommen, daß eine firma was anderes als eine businesstaugliche leitung verwendet.
whats4
Fleet Admiral
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jo, neuland, ich weiss.
aber genau dieser zustand ist anzuprangern.
die poilitik favorisiert lösungen über weniger versorger, ein fehler.
was ist, wenn eine gemeine ihr eigenes netz macht.
immer, wenn die straße offen ist, kommt neben dem rohr ein zweites rein, das mit dem glasfaserkabel.
und die gemeine kauft eine fette leitung bei einem provider.
und tritt gegenüber den bürgern der gemeinde selbst als provider auf.
und verdient geld damit.
hätte eine enorme dynamik.
was gut für die kunden ist.
und für die gemeinde.
jede gemeinde/kreis/bezirk, was auch immer, sollte wichtiges wie infrastruktur erstens selbst besitzen und kommerzialisieren , und zweitens lösen sich auf die art viele, sogar die meisten budgetprobleme.
aber das willl man offensichtlich nicht.
aber genau dieser zustand ist anzuprangern.
die poilitik favorisiert lösungen über weniger versorger, ein fehler.
was ist, wenn eine gemeine ihr eigenes netz macht.
immer, wenn die straße offen ist, kommt neben dem rohr ein zweites rein, das mit dem glasfaserkabel.
und die gemeine kauft eine fette leitung bei einem provider.
und tritt gegenüber den bürgern der gemeinde selbst als provider auf.
und verdient geld damit.
hätte eine enorme dynamik.
was gut für die kunden ist.
und für die gemeinde.
jede gemeinde/kreis/bezirk, was auch immer, sollte wichtiges wie infrastruktur erstens selbst besitzen und kommerzialisieren , und zweitens lösen sich auf die art viele, sogar die meisten budgetprobleme.
aber das willl man offensichtlich nicht.
xammu
Captain
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Ein ähnliches Problem hatte mein Lieblingshotel in Bayern. Der Hotelier hatte seinen Gästen einfach ein komplett offenes WLAN ermöglicht. Im Laufe der Zeit wurde dieses mehr und mehr von Hotelfremden benutzt.
Nun ist es ein WLAN mit Voucher, der Voucher wird beim Checkin automatisch erzeugt und auf einem E-Paper Display im entsprechenden Zimmer angezeigt.
Er kann für 5 Geräte verwendet werden und beim Checkout wird er einfach deaktiviert.
Die APs sind von Ubiquity, weiter weiss ich nichts
Nun ist es ein WLAN mit Voucher, der Voucher wird beim Checkin automatisch erzeugt und auf einem E-Paper Display im entsprechenden Zimmer angezeigt.
Er kann für 5 Geräte verwendet werden und beim Checkout wird er einfach deaktiviert.
Die APs sind von Ubiquity, weiter weiss ich nichts
brainDotExe
Captain
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"Businessleitungen" bekommst du überall, auch in der tiefsten Pampa. Das wird aber alles andere als günstig.HerrRossi schrieb:Wenn es denn so eine Leitung gibt, das ist immer noch keine Selbstverständlichkeit, besonders nicht in der Pampa.
Wo übergibt der Provider die Dienstleistung an die Gemeinde? Diese hat schließlich keinen Glasfaser Backbone.whats4 schrieb:und die gemeine kauft eine fette leitung bei einem provider.
Außerdem reden wir da von monatlichen Kosten die schnell mal an die 10.000 € gehen können.
Dafür muss erst mal das technische Knowhow bei der Gemeinde vorhanden sein, dann entsprechende Support Mitarbeiter, welche alle bezahlt werden wollen.whats4 schrieb:und tritt gegenüber den bürgern der gemeinde selbst als provider auf.
whats4
Fleet Admiral
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ja gut, die gemeinde zahlt 20K.
bei 20K+ gemeindebürgern.
wo problem?
und wenn man administration mietet, kostet das halt auch was. so what.
aber es macht plus, wenn die gemeide die infrastuktur besizt.
und das wichtigte: es macht unabhängiger.
weil dann fallen entscheidungen im gemeinderat, ned in einer entfernten konzernzentrale.
bei 20K+ gemeindebürgern.
wo problem?
und wenn man administration mietet, kostet das halt auch was. so what.
aber es macht plus, wenn die gemeide die infrastuktur besizt.
und das wichtigte: es macht unabhängiger.
weil dann fallen entscheidungen im gemeinderat, ned in einer entfernten konzernzentrale.
HerrRossi
Fleet Admiral
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Es muss sich für ein Hotel in der Pampa, dass Zimmer vermutlich günstig an Monteure und Außendienstler vermietet, aber auch kostenmäßig darstellen lassen.brainDotExe schrieb:"Businessleitungen" bekommst du überall, auch in der tiefsten Pampa. Das wird aber alles andere als günstig.
eigs
Commander
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- Sep. 2005
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Das Freifunknetzwerk könnte man zwar technisch verschlüsseln aber dann wirst du sicherlich von der Freifunk Community erbost darauf hin gewiesen, dass du das nicht zu machen hast und später sogar dein Freifunk Zugang gesperrt.aerotech schrieb:Kann man das Freifunknetzwerk verschlüsseln oder andere Lösungen anbieten?
Entweder Freifunk dementsprechend ausbauen oder ein eigenständiges Netzwerk aufbauen.aerotech schrieb:Wie kann ich das Problem lösen und/oder welche technischen Voraussetzungen müssen vielleicht geschaffen werden?
Für ein eigenes Netzwerk könntest du auf jetzigen Accespoints weiterhin verwenden wenn du eine andere Software aufspielst.
Oft haben Hotels ein einziges WPA2 Passwort und in jedem Zimmer einen Zettel. Die Nutzungsbedingungen kann man auf den Zettel mit dem Passwort schreiben.
Der Vorteil ist man braucht sich nicht um die Passwortverteilung kümmern aber muss das Passwort ändern wenn es an externe geleakt wird. Für die Kunden hat es den Vorteil, dass sie sich nicht immer über ein Captive Portal einloggen müssen.
Manche Hotels vergeben auch für jeden Kunden ein eigenes Passwort und WPA Enterprise oder ein Captive Portal.
Die Freifunk Community findet es nicht sehr toll wenn man MAC Adressen sperrt. Wenn es sein eigenes Netzwerk ist könnte man aber Dauernutzer so sperren.holdes schrieb:Wenn es das eigentliche WLAN wäre könnte man einfach mit mehr APs gegenwirken oder man hat dort die Möglichkeit ungewollte MAC Adressen zu sperren.
Nein, nur Personen die Kunden sind ins WLAN lassen unabhängig wie viel Kohle sie haben.whats4 schrieb:echt jetzt?
die, die die wenigste kohle haben, aussperren?
kopfschüttel
hildefeuer
Admiral
- Registriert
- Okt. 2009
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- 7.172
Zuerst einmal die Sendeleistung reduzieren, damit das Signal im Haus bleibt. Dann noch die Kanäle 12+13 nutzen, die ja einige Smartphones nicht können. Kindersicherung kann auch helfen. Die Acesspoints vom Gast-LAN der Fritze speisen.
S
Snowi
Gast
whats4 schrieb:und die firma kann(will?) sich keine ordentliche leitung kaufen, die man als firma von der steuer absetzen kann?
Vergiss nicht, dass wir in DE leben. Ich hab auch nur 10mbit DSL, ein paar Straßen weiter gibts wenigstens 50Mbit. Aber wenn du halt 20-30 Gäste im Haus hast, + 30 Leute die nebenan im Asylheim sitzen und nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen (Das ist KEINE Kritik an diesen Menschen!) dann reicht so eine Leitung nicht. Und es ist dabei gut möglich, dass einfach nicht mehr geht, weil die Infrastruktur es nicht hergibt.
whats4 schrieb:und ich habe den eindruck, daß die situation in DE schwieriger ist als in Ö.
aber es gibt doch sicher um überschaubares geld eine lösung, die firmentauglich ist.
immerhin sind wir in mitteleuropa.
In Österreich hast du pauschal schon mal das Problem der Störerhaftung nicht in dem ausmaß wie in DE. Freifunk ist hier erst "groß" geworden, weil die damit dieses Risiko tragen, und als ISP einfach sagen können: "Waren unsere Kunden, nicht identifiziertbar, geht jemand anderen nerven." Als kleines Gewerbe bist du aber u.U. haftbar, und das Risiko will niemand eingehen. Das ist letztes Jahr geringfügig besser geworden, aber noch immer nicht zufriedenstellend, sodass ich das Risiko auch eingehen würde, oder es irgendwem empfehlen würde.
whats4 schrieb:ich hab das ned genau recherchiert, aber irgendwie empfinde ich in DE die kosten als wesentlich höher, abgeleitet von den informationsfetzen, über die man stolpert.
aber vielleicht ist das nur mein not educated eindruck.
Nein, der Eindruck ist leider richtig. In Ö kriege ich im Skiurlaub von 3 eine Simkarte mit 30mbit Unl. für 30€. In DE zahle ich aktuell 80€ bei der Telekom für Unl. LTE, was offiziell nicht stationär benutzt werden darf. Ich mache es Nachts, weil das LTE Nachts 3x schneller ist als mein DSL, vor allem zum Updates laden. Aber offiziell laut AGB bin ich mir relativ sicher, dass ich das nicht dürfte.
NJay schrieb:Freifunk ist doch genau dazu da, allen ein freies WLAN zur Verfuegung zu stellen. Freue dich doch, dass es so viele Nutzen. Anscheinend brauchen deine Nachbarn das WLAN, sonst wuerden sie nicht das meistens langsame Freifunk Netzwerk nutzen. Sei doch so sozial und erstelle wieder ein Freifunk Netz, nachdem du einen Gaesten ein eigenes erstellt hast.
Das hilft aber nicht, wenn die Leitung im Technologiestandort Deutschland nicht ausreicht, um diese Menschenmenge zu versorgen. Das muss nicht Geiz oder soziale Inkompetenz sein, es kann auch einfach sein, dass die Leitung technisch nicht mehr hergibt. Und wie viele schrieben: Es ist im Jahr 2020 durchaus Existenzgefährdent, wenn du als Gastronomiebetrieb/Hotel/Gaststätte kein Wlan anbieten kannst. Und wenn es nicht funktioniert, kannst du auch schlecht damit werben.
whats4 schrieb:jo, neuland, ich weiss.
aber genau dieser zustand ist anzuprangern.
die poilitik favorisiert lösungen über weniger versorger, ein fehler.
was ist, wenn eine gemeine ihr eigenes netz macht.
immer, wenn die straße offen ist, kommt neben dem rohr ein zweites rein, das mit dem glasfaserkabel.
und die gemeine kauft eine fette leitung bei einem provider.
und tritt gegenüber den bürgern der gemeinde selbst als provider auf.
und verdient geld damit.
hätte eine enorme dynamik.
was gut für die kunden ist.
und für die gemeinde.
jede gemeinde/kreis/bezirk, was auch immer, sollte wichtiges wie infrastruktur erstens selbst besitzen und kommerzialisieren , und zweitens lösen sich auf die art viele, sogar die meisten budgetprobleme.
aber das willl man offensichtlich nicht.
Das Geld, um so ein Projekt zu starten, haben viele Gemeinden nicht. Selbst unsere Gemeinde, die am Ende +-0 ist und verantwortungsvoll wirtschaftet, wird sowas nicht machen, weil das Startbudget schlicht nicht vorhanden ist, und man verantwortungsvoll genug ist, um die Gemeinde für so einen Versuch auf 30 Jahre zu verschulden.
Da wir ja aber jetzt Fördergelder haben, die nicht genutzt werden, sehe ich dafür auch keinen Bedarf mehr. Wenn eine Gemeinde diese Gelder nicht beantragt, macht der Bürgermeister bzw. der Gemeinderat etwas falsch. Das Geld ist da, um von Anbietern ausbauen zu lassen. In Massen. Und es wird nicht ausgeschöpft.
hildefeuer schrieb:Zuerst einmal die Sendeleistung reduzieren, damit das Signal im Haus bleibt. Dann noch die Kanäle 12+13 nutzen, die ja einige Smartphones nicht können.
Damit schadest du aber auch den Leuten IM Haus. Klar, die Sendeleistung kann man ggf. anpassen, und große Löcher ggf. durch einen weiteren 20€ AP beseitigen. Aber Kanal 12+13 sperren hilft nicht, weil du damit deiner Kundschaft genau so schadest.
Snowi schrieb:Das hilft aber nicht, wenn die Leitung im Technologiestandort Deutschland nicht ausreicht, um diese Menschenmenge zu versorgen. Das muss nicht Geiz oder soziale Inkompetenz sein, es kann auch einfach sein, dass die Leitung technisch nicht mehr hergibt. Und wie viele schrieben: Es ist im Jahr 2020 durchaus Existenzgefährdent, wenn du als Gastronomiebetrieb/Hotel/Gaststätte kein Wlan anbieten kannst. Und wenn es nicht funktioniert, kannst du auch schlecht damit werben.
Die Freifunk Firmware bietet aber idr. die Moeglichkeit, die Bandbreite zu limitieren. Wenn also der Internetanschluss 30 Mbit hat, kann man ja gerne davon z.B. 20 MBit/s fuer das Gaeste WLAN reservieren und nur den Rest per Freifunk bereitstellen.
S
Snowi
Gast
NJay schrieb:Die Freifunk Firmware bietet aber idr. die Moeglichkeit, die Bandbreite zu limitieren. Wenn also der Internetanschluss 30 Mbit hat, kann man ja gerne davon z.B. 20 MBit/s fuer das Gaeste WLAN reservieren und nur den Rest per Freifunk bereitstellen.
Das Gäste-Wlan IST Freifunk. Das ist ein und dasselbe Netz. Am gleichen Anschluss.
Das wurde bisher als Freifunk betrieben, weil alle davon profitiert haben, aber jetzt reicht die Leitung halt nicht mehr für alle, und ohne Wlan kannst du locker von 30-40% Umsatzrückgang ausgehen.
Snowi schrieb:Das Gäste-Wlan IST Freifunk. Das ist ein und dasselbe Netz. Am gleichen Anschluss.
Das wurde bisher als Freifunk betrieben, weil alle davon profitiert haben, aber jetzt reicht die Leitung halt nicht mehr für alle,
Aber es wurde dann diskutiert, dass man lieber auf ein Youcher System wechseln will, etc. um nur Gaesten WLAN zu geben. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es im Sinne von Freifunk eine gute Sache waere, das Freifunk Netz zusaetzlich da zu lassen, damit die Nachbarn es weiter nutzen koennen, wenn auch mit eventuell gedrosselter Geschwindigkeit.
Snowi schrieb:und ohne Wlan kannst du locker von 30-40% Umsatzrückgang ausgehen.
Hast du dafuer eine Quelle? Sonst behaupte ich einfach mal, dass als Bonus kein WLAN zu haben 400% mehr Aluhut Besucher anlockt
ModellbahnerTT
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Für Gäste ein WLAN mit voucher und den Freifunk auf moderate 128 kbits drosseln hilft gegen die Nachbarn und die Hotelgäste haben keine Einschränkungen.
ModellbahnerTT schrieb:moderate 128 kbits drosseln
Dann kann mans halt auch lassen. Wenn sich mehrere leute 128 Kbit/s teilen sollen, geht ja gar nichts mehr durch...
ModellbahnerTT
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Pandora
Admiral
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So würde ich es auch erst einmal versuchen, das ließe sich auch mit der vorhandenen Hardware umsetzen.eigs schrieb:Oft haben Hotels ein einziges WPA2 Passwort und in jedem Zimmer einen Zettel. Die Nutzungsbedingungen kann man auf den Zettel mit dem Passwort schreiben.
Der Vorteil ist man braucht sich nicht um die Passwortverteilung kümmern aber muss das Passwort ändern wenn es an externe geleakt wird. Für die Kunden hat es den Vorteil, dass sie sich nicht immer über ein Captive Portal einloggen müssen.