Hmm weiß nicht ob hier noch jemand was ließt, aber lass grad trotzdem noch einen kommentar ab:
was hier auffällt, es wird alles mögliche vermischt, ob es für firmen interessant ist, ob linux bei privatanwendern funktioneirt, und ob entwickler davon leben können.
Das hat erstmal nix mit dem Thread an sich zu tun.
Ob das modell Entwicklern gefällt ist erstmal auch nebensächlich zumindest ab einem bestimmten Punkt, wenn es die Anwender zum großteil wünschen bleibt dem Entwickler nichts anderes übrig da kann man mit Marktwirtschaft oder sonstwas kommen das spielt dann keine rolle. Und es scheint zumindest eine Bewegung im Markt in die Richtung zu geben, man kann sich einbilden das es aus irgendwelchen Phantasiegründen (es wurden keine genannt) irgendwann ne Sättigung geben wird ich sehe das nicht.
Ich sehe das eher so, einige Teile der Industrie die nicht nur ihr Brot sondern asl firma einfach stink reich werden von dem alten geschäftsmodell (geht hier nicht um überleben oder einigermasen gut Leben, geht schlicht und ergreifend darum ob man dadurch reich werden kann) versucht das noch aufzuhalten durch inkompatible künstlich aufrecht gehaltene incompatible formate und andere Sachen (office, dx...), aber die sachen schwanken natürlich um so mehr Leute nach Linux wechseln, um so mehr firmen denken auch um, um so mehr wechseln. Die wichtigkeit von ms office (des formats) fällt natürlich um so mehr User Openoffice hat, da wenns irgendwann jeder 3. einsetzt (wenns nicht heute schon so ist) dann wirds selbstverständlicher und weniger leute können sagen ich nehme nur docx files an oder verschicke nur solche. Bzw da bekannt ist das es problematisches format ist, wird eben schon seit ner weile verstärkt auf pdf aufgewichen.
Dadurch werden die Probleme kleiner -> mehr opensource/linux nutzer -> weniger probleme ...
Es gibt sicher ausnahmen, einer der wenigen sehe ich bei Spielen. Dort stehen oft auch rießen kosten den teilweise rießen einnahmen entgegen das kann nicht (bei hochklassigen spielen) über spenden ablaufen. Nur muss man hier auf die kunden zugegehen, wobei es dafür auch eine einfache gute lösung gibt. Jedes spiel das einen guten Onlinemodus bietet oder gar das hauptaugenmerk darauf legt, kann rein technisch nicht gut kopiert werden. Das ist aufch ein kopierschutz der fast von allen Menschen aktzeptiert ist, also einfacher cdkey -> der dann vom server abgecheckt wird. Natürlich ausschließlich fürs onlinespiel. Alles andere wird zurecht nicht aktzeptiert. (Starcraft2)
Man muss hier einen Mittelweg gehen meiner ansicht nach, für ein wirklich gutes spiel das man noch monate/jahre im inet spielen zahlen die leute auch gerne mal 30-50,- nur für nen 10h singleplayer den man an 1-2 tagen durch hat zahlen die wenigsten zurecht diese beträge. Also der Mittelweg wäre so weit wie möglich auf den Kunden zubewegen mit der einschränkung das man den multiplayer ohne key nicht spielen kann. Finde dabei Wow ein gutes beispiel, nicht das ich mir wünsche nur noch reine online spiele zu sehen, aber dort wird der client auch kostenfrei verteilt und aufm server liegt dann der code. Dies könnte man auch opensource gestallten, natürlich müsste man dann die preise für den onlinezugang auf faire niveaus (so das die firmen eben nicht mehr sich dumm und dämlich dran verdienen) senken, aber gut das muss nicht sein
Es geht eben bei opensource nicht in erster linie darum das etwas kostenlos sein soll. Es hätte auch niemand was dagegen wenn Microsoft ihr Office für Linux freigibt, sogar closed source wäre ok, wenn sie damit werben würden das sie mehr features haben aber dies über ein offenes format tun würden (das odf format kann man erweitern nach belieben, muss die änderungen dann natürlich aber auch dokuemntieren und diese dokumentation freigeben) Wenn es eben einen Produktwettbewerb gäbe nach dem Motto was ist technisch besser, und nicht, das jetzige modell (Wir haben die meisten user, wir verhindern auf jeden fall das jemand anders zu uns kompatible sein kann, das ist dann der Grund warum die leute gezwungen sind alle unser produkt zu benutzen), das es dann Closed source wäre, wär kein problem. Die user könnten sich dann frei entscheidne ob sie diese ganzen features brauchen die ms vielleicht anbietet über oo hinaus, vielleicht würde dann oo nicht mal mehr mit so viel biss weiterentwickelt weil der schuh nimmer so drückt und es eben brotlos wäre.
Das ist der Punkt der MS und anderen Firmen übel genommen wird, keiner hat was gegen wahlfreiheit und das unbedingt jegliche geschlossene Software abgeschaft werden muss, (die wenigsten) nur die Lockins nerven, das der Wettbewerb durch alle mglichen mittel ausgehebelt bzw verhindert wird.
Und um diesen Markt wieder herzustellen damit Marktwirtschaft (Wettbewerb ist das wichtigste im Kapitalismus/Marktwirtschaft) wieder funktioniert kämpfen halt auch viele Idealisten die sich nicht vorschreiben lassen wollen von firmen oder Arbeitgebern was für ein System sie benutzen sollen um primitivste Desktoparbeiten zu machen, bzw die keine trojaner oder anderes auf Ihrem system haben wollen (bzw dies ausschließen können wollen) etc.
Deshalb wird so erbittert gegen MS gekämpft, nicht weil alles LInuxfanboys sind denen die Standard Hintergrundfarbe von Gnome besser gefällt wie die von Windows.
Man kann nicht von firmen erwarten das sie Wettbewerb fördern, sie werden immer versuchen diesen einzuschränken oder auszuhebeln, daher brauchts einen Gegenpart der das ganze zurecht biegt, der einzige der Dafür in Frage kommt ist der Staat (im weitesten Sinne), wenns den nicht gibt läufts in jeder Branche auf ein absolutes Monopol mittelfristig raus oder olligopol. Was für die Firma sicher schön ist aber für die Gesellschaft absolut schädlich. Deshalb ist es auch nicht verwerflich wenn man verlangt, das nicht noch Steuergelder dafür verwendet werden ein Quasimonopol noch zu festigigen (siehe schulen) Das wenigste was man hier erwarten kann vom Staat ist das er neutral ist, aber eigetnlich müsste er sogar die alternativen fördern, bzw optimal mit den Steuergeldern umgehen und bei ausschreibungen den billigsten nehmen der die Aufgabe erfüllen kann, und dabei darfs keine bevorzugung eines bisherigen Partners geben so nach dem Motto dann müssen die Mitarbeiter nicht umlernen. Naja da das hier warscheinlich eh kaum mehr einer ließt hör ich mal hier auf.