News FSF startet Kreuzzug gegen Windows 7 & Co.

und wen willst du nun dafür beschuldigen? den linux-kernel oder die hersteller des tablets, die keine treiber schreiben?
 
Ich denke mal er will, genau wie ich, niemanden dafür "beschuldigen", es geht nur darum, dass Linux dadurch eben praktisch schlecht als Grafikworkstation geeignet ist - wer daran nun schuld ist, interessiert mich und Turrican101 nicht.

Aso nochmal kurz: Linux immer und überall "nein", aber diese Kampagne eindeutig "ja" - die von FSF adressierten Großkonzerne können davon profitieren (wobei einige der Adressaten das schon lange tun - IBM zählt schließlich zu den 500 umsatzstärksten US-Unternehmen).
 
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ahso, klang so ein wenig nach "geht nicht, also ist es doof" :D stimmt ja so auch, wenn es um den nutzen geht, aber wenn der hersteller nun einen treiber schreiben würde, dann würde linux zumindest etwas mehr geeignet sein.
 
[FB]VentiLator schrieb:
ahso, klang so ein wenig nach "geht nicht, also ist es doof" :D


Stimmt ja so gesehen auch, was interessierts mich WARUM irgendwas nicht geht? Wenn ich etwas benötige und ein System das nicht bietet, dann ist es halt "für mich" unbrauchbar, der Grund ist egal.

Wenn ich mir ne Pizza bestelle und der Lieferant erst nach 2Std ankommt interessierts mich auch nicht ob das daran liegt, weil er nen Platten hatte oder irgendwo Stau war. Zu spät ist zu spät. ;)
 
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Turrican101: nein das stimmt nicht, wenn unter Windows Nvidia ne neue Treiberversion freigibt die fehlerhaft ist oder irgendwie beschränkt, wer ist dann schuld Microsoft oder Windows, oder gibst du da fairerweise doch Nvidia die schuld und überlegst dir das nächste mal ne ATI grafikkarte zu kaufen (kann man auch mit umgekehrten Markennamen durchspielen soll nur ein beispiel sein)

So und wieso gibst du hier dann Linux schuld wenn wacom scheisse baut und wieso kaufst du nicht das nächste mal doch die Hardware wo der Hersteller vernünftigen support gibt. Wieso wird hier zweierlei Mass gewertet?
 
Ich geb Linux nicht die Schuld, ich hab nur gesagt dass es mich nicht interessiert, wer Schuld hat und warum etwas nicht geht. Es geht mir halt nur um die Tatsache, DASS etwas bestimmtes nicht geht. Und wenn das eben ein K.O.-Kriterium ist, dann nimmt man halt was anderes. ;)

Und dein Beispiel mit den Treibern hab ich bei Vista gemacht.
Damals hatte ichn Tablet von Aiptek (auch nur zum Einstieg weil die eben billige Dinger machen) und selbst 1 Jahr nach Vista gabs von denen nur halbfertige und unbrauchbare Betatreiber. Da hab ich halt ne andere Hardware genommen, da meine Ansprüche eh gestiegen sind und ich was besseres brauchte. Das bessere hab ich dann aber bei Wacom gefunden und mir kein besseres von Aiptek geholt. Und ich wär garantiert nicht zu Linux gewechselt, falls es da Aiptektreiber gibt, nur weil das dann da funktioniert. Denn zwischen Aiptek und Wacom liegen qualitätsmäßig Welten, das hab ich sofort gemerkt, als ich mal mit nem Tablet von denen gearbeitet hab.
 
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Ja das mag sein, es geht ja nicht darum wem du die schuld gibst, es geht darum was man wechselt, ok magst pech haben nur würd ich dann nicht rum jammern das für dich linux deshalb nicht in frage kommt, sondern würde sagen ja linux ist super aber leider bietet wacom keinen support für an deshalb kannst du nicht wechseln. Das k.o. kriterium setzt hier Wacom. Das auf dem Markt wohl auch eine marktbeherschende Stellung einnimmt wenn ich dich richtig verstehe da es sonst nur noch minderwertige konkurenz gibt?

Es geht ja auch nicht darum das jeder Linux einsetzt, aber es geht um Wahlfreiheit was du in dem fall nicht hast, unter andere wegen Wacom. Nun mag dir der praktische nutzen bzw die bedieneinfachkeit unter Windows wichtiger sein, wie deine Wahlfreiheit, (es scheint wie du ja sagst doch zu gehen wenn man bischen hand anlegt) das ist verständlich, nur nochmal die Schuld hierran liegt bei Wacom das sollte man zumindest verurteilen und es nicht als Fehler von Linux rausposaunen oder als NOGO für Linux (zum glück benutzt nur ein kleiner teil der user so hardware, auch wenns trotzdem schade ist) wenn das andere lesen denken sie dann ja Linux ist doch so scheisse auch wenn du das nicht so meinst, dabei kann kein kernel dev oder sonst wer was dafür sondern ausschließlich Wacom, auch könntest du einen Brief an Wacom schreiben z.B. so oder so änlich:

"Ich möchte mein Wacom xy gerät auch unter Linux einsetzen, ich bin langjähriger sonst zufriedener Kunde von Ihnen und würde mich sehr über Linux support freuen ich werde das bei meiner nächsten Kaufentscheidung mit berücksichtigen und ich denke ich spreche hier stellvertrettend für viele Ihrer Kunden, ich würde mich freuen von Ihnen diesbzüglcih zu hören, Gruß..."

Es ist ja nicht so das sich linux den Leuten aufzwingt oder die Linuxgemeinschaft das tut, die meisten schauen schon ganz freiwillig über den Tellerrand und dann kann man einfach nicht erwarten das die Linuxgemeinschaft ohne spezificatioenn für jegliche Hardware selber perfekte treiber bereit stellt. Klar ist es ärgerlich kenne auch jemand der hat auch unter anderem deshalb noch ein dualboot system weil er damit unter linux nicht so klar kommt. Es ist ärgerlich, und auch werden einige leute nicht auf linux wechseln deshalb nur bitte den Frust an die richtige Adresse hier Wacom.
 
Wer sich nicht für Linux interessiert und nicht bereit ist sich mit (Hinter)Gründen auseinanderzusetzen, der soll es einfach lassen.

Das ist wie mit einer Frau, wenn Mann sich nicht für sie persönlich interessiert, sollte er die Finger von ihr lassen. Es sei denn sie ist Prostituierte.

@Turrican101
Wenn User Hardware und Software zusammen verwenden wollen, von denen bekannt ist das diese nicht gut zusammen funktioniert, dann sind sie selber schuld. Man kaufe seine Hardware für das Betriebssystem, dass man benutzen will (ggf. mehrere). Mache ich auch so für Linux und es läuft.

Keine Frage, es stellt natürlich ein Problem dar, wenn es keinen guten Treiber gibt, aber die FSF bestreitet dies doch nicht. Wir haben jetzt über 200 Beiträge, aber nahezu keine Kritik an den Argumenten der Kampagne, das kommentiert sich von selbst...
 
Doch, gab es. Es geht nur niemand darauf ein, weil jeder seine eigene, spezifische Meinung zu dem Thema hat. Imho ein weiteres Problem der Open Source oder Freie Software Welt - aber da wird nun arg OT denke ich. Deine PN beantworte ich noch, btw. Ich hab sie nicht vergessen.
 
Naja das kann man so oder so interpretieren, wenn es das projekt nicht gegeben hätte würde es der freie markt regeln, ist bischen so wie wenn wir klamotten nach afrika schicken, das macht dort auch die lokale kleidungsindustrie dort kaputt, (das zeug wird dann nicht mal verschenkt sondern nur spottbillig verkauft zu konkurenzlosen preisen)

Wenn es das olpc projekt nicht gegeben hätte, hätten vielleicht die länder vor ort sich irgendwas organisiert, gebraucht pcs mit linux z.B. diese kann man z.B. auch hierzulande in großen stückzahlen recht günstig erwerben und ein export dort hin wäre wohl auch bezahlbar (alte schrottautos dort hin schiffen lohnt sich ja auch).

Aber bitte schön nicht immer von ner verkürzten übersetzen auf 3 sätze zusammengefassten Artikel auf die wahren absichten von der fsf schließen.

Zum Topic, es wurde nicht von mir oder vielen anderen die positiv in der richtung argumentieren schnell das Thema gewechselt, hier wurden dann einfach so kommentare gebracht wie "FSF will das alles kostenlos ist" oder so änlich. Da muss man doch mal paar sachen richtig stellen. Oft hat man sich gefragt ob die betroffenen auch nur mal für 2 minuten auf die seite gegangen sind, weil sie der kampanje ziele unterstellten die diese dort nicht verfasst hat.

Aber finde es noch eine halbwegs sachliche diskussion auch wenn sie ein wenig OffTopic ist.
 
Wintermute schrieb:
Doch, gab es. Es geht nur niemand darauf ein, ...
Das stimmt nicht, an der kampagne selbst wurdde nichts kritisiert, sondern nur an Homy-Desktop- oder Grafiker-Desktop-Verbreitung, was aber mit dieser Kampagne nichtv das geringste zu tun hat, denn, ich wiederhol zum zigsten mal, sie richtet sich an die 500minus1 umsatzstärksten Unternehmen der US-Wirtschaft - da ist punkt aus Ende kein Grafikstudio drin, da ist kein Werbefilmchenmacher drin, da ist kein Fünf-Mann-Naturdokumentationsstrudio drin. An einem AVID-Videoschnitt-Arbeitsplatz bei NewLine Cinema oder TimeWarner Cinema usw. wirst du mitunter keine Desktop-Umgebung finden, weil da eine Linux/Unix-Kiste steht auf der außer AVID-Video-Programmen nichts läuft. Siehe meine Beiträge dazu - nur das schneidet ja hier keiner mit, weils bequemer ist einfach irgendwelceh Linux-Fans zu kontern, die bereit sind, mit euch Möchtegernkritikern eiune Diskussion am Thema vorbei zuz führen.

Die Argumente, die berechtigter Weise gegen Linux am einen oder anderen Arbeitsplatz sprechen, haben mit der kampagne nichts zu tun - auch wenns 99% der Poster in diesem Thread nicht passt, aber das Thema heißt nicht "OS Wars Classics".

@ jodd

Du übersiehst, dass bspw. in Indien Dorfcomputer mit freier Software bereits seit 2000/2001 eingesetzt werden. Das OLPC-Projekt sollte zurecht noch stärker angegriffen werden, weil es sich als Weltneuheit aufspielt, die es faktisch nicht ist. In IOndien hängen bspw. auchg seit ettlichen Jahren Computer in der Öfrfentlichkeit in einigen Armenvierteln nur für den Zweck, dass Straßenkiddies daran lernen - gibts alles, aber alle Welt tut so, als würde nur OLPC helfen. Dass die Ammies sich von den Philantropen so verblöden lassen, ist bei denen ja schon seit Jahrzehnten Kultur, aber dass uns Europäer diese von den medien getragene Verblödung mitmachen, ist relativ neu. Bei solchen Themen versteht man dann, warum ein afrikanischer knapp u30 Oppositiobnspolitiker in "Forum der Europäer" auf Arte mal die 45min der Sendung genutzt hatte, uns mal zu sagen, dass es besser wäre, wir würden in oder "für" Afrika null komma gar nichts machen, als was wir jetzt machen - das Problem mit den bei uns nicht wahrgenommenen Indien-Bürger-Computern ist, dass die bei diesen Computern frei veröffentlichte Software von einem rein indischen Unternehmen stammt - es hat schon TV-Dokus über diese gegeben, auf Pheonix, aber wahrgenommen werden die von den Massenmedien nicht und dann kommt OLPC und scheitert an der Preisvorgabe, die die indischen Armuts-PCs schon lange können (die meisten indischen Dörfer hängen am Internet und haben einen "PC-Opa" der den Bauern hilft, ihre Waren in Europa zu vermarkten) und lässt sich von Intel und Microsodft zum Werbemakler umkrempeln um die Preisvorgaben zu erfüllen, die die Inder auch ohne proprietäre Software hinbekommen - aus diesen Dokus weiß ich ja darüber, weils sonst bei uns totgeschwiegen wird.

Wir müssen endlich mal unseren verschissenen kolonialen Hochmut aufgeben, nachdem wir die Welt mit unserer Hilfsbereitschaft, wie Elvira bei den TinyToons, zerquetschen. Wenn wir helfen wollen, können wir das auch wien Marc Shuttlewortzh tun, indem wir die Software ganz einfach freistellen, wir müssen den Leuten kein CocaCola-T-Shirt anziehen. Es gibt in vielen Dritte-Welt-Staaten, nicht nur in Schwellenlänmdern, hochgebildete Arbeitskräfte als gemeldete Staatsbürger, die aber alle in den USA oder Europa arbeiten, weil sie zu Hause keine Arbeit finden, weil wir das Entstehen von Industrien durch unsere Fertigproduktverschenkerei verhindern. Die Schwellenländler von Indien machen ihren Dorf-PC seit Jahren selbst, die habens nicht nötig, dass ihnen US-Konzerne ihren zukünftigen Markt klauen. Freie Software hilft ihnen dabei, die Anpassung dieser Freien Software sichert dien Arbeitslplätze im größten indischen Software-Unternehmen, das die Software dieser Dorf-PCs pflegt.
 
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hihi @Mountwalker Elvira ;) schöner vergleich. Ja es wäre wünschenswert wenn microsoft es nicht durch solche "bestungsänlichen" vorgängen schafft ein fuss in die Tür in afrika zu kriegen oder in andere enwicklungsländer, bzw ich nenne sie mal 2. Welt länder ;), denn diese sollten die abhängigkeit von einem konzern erst gar nicht beginnen, wir in europa und amerika kämpfen ja schon und werdens noch lange um diese beschränkung und abhängigkeit mal zu überwinden. Die Entwicklungsländer sollten wie gesagt den Schritt überspringen, dann können sie direkt von den fortschritten der technik profitieren ohne Hindernisse wie Lizenzen/Patente oder änliches und würden damit technisch sofort mit uns gleich ziehen oder uns gar überholen (auf dem pc sektor)

Das sind doch nur anfix-geschichten, erst verschenkts mans quasi (subventionierte laptops) dann wenn alle abhängig sind und nix anderes mehr als windows + deren programme bedienen können, müssen die firmen vor ort auch alle für die mitarbeiter windows anschaffen und dann natürlich zu schönen hohen preisen, und mit vielen kontrollen. Das ist bischen so wie bei Drogen, da gibt man kindern auch kostenlos drogen. Könnte man ja auch argumentieren gönnt ihr den Kindern etwa keinen spass? Nicht zu jedem preis sag ich dazu.
 
blackiwid schrieb:
Wenn es das olpc projekt nicht gegeben hätte, hätten vielleicht die länder vor ort sich irgendwas organisiert, gebraucht pcs mit linux z.B. diese kann man z.B. auch hierzulande in großen stückzahlen recht günstig erwerben und ein export dort hin wäre wohl auch bezahlbar (alte schrottautos dort hin schiffen lohnt sich ja auch).
Also das ist ja nun wirklich. Lächerlich. Das OLPC Projekt gibt es nur, weil sich diese Länder eben gar nichts leisten können. Die meisten dieser Regierungen sind damit beschäftigt, den totalen Staatsbankrott samt Hyperinflation abzuwenden. Da ist definitiv kein einziger Euro übrig um den Kindern PCs zu verschaffen.
Jodd hat da schon ganz Recht. Die FSF verhält sich hier in einer klassisch asozialen Weise, die man so nicht mal von MS kennt. Die Argumentation der FSF lässt sich wirklich so zusammenfassen.
"Bevor ein Kind in Afrika einen Windows Laptop bekommt, soll es lieber überhaupt keinen Laptop bekommen. " :freak:
Ein wirklich klasse Leistung. Vor allem will ich jetzt mal erklärt haben, warum die Kinder von Windows abhängig gemacht werden, nur weil der Laptop Windows drauf hat?
Abhängig würde ja bedeuten, dass den Kindern keine Alternative bleibt. Und das auch in Zukunft? Wo ist denn das der Fall?


MountWalker schrieb:
ich wiederhol zum zigsten mal, sie richtet sich an die 500minus1 umsatzstärksten Unternehmen der US-Wirtschaft - da ist punkt aus Ende kein Grafikstudio drin, da ist kein Werbefilmchenmacher drin, da ist kein Fünf-Mann-Naturdokumentationsstrudio drin.
Bevor du hier groß rumtönst, wie wär's wenn wir einfach mal den Dow Jones (also die 30 größten US-Unternehmen durchgehen und nach Firmen suchen die Software benötigen, die unter Linux nicht läuft, aber sehr wohl unter Windows/MacOS lauffähig ist?
Boeing: Die kriegen ihre CAD Software aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter Linux zum Laufen.
Catterpillar: Siehe Boeing
Disney: Ein Riesenmoloch von Studios, die eindeutig auf die Multimediasoftware angewiesen sind. Allen voran Photoshop

Das sind jetzt zwar nur 3 aus den größten 30, aber man muss sich mal vor Augen führen, was das alles für Unternehmen sind:
2 Erdölkonzerne
4 Finanzdienstleister
2 Schwerindustriebetriebe
2 Telekommunikationsunternehmen
5 Technologiehersteller
1 Supermarktkette
1 Fastfoodkette
1 Pharmakonzern
2 Lebensmittelkonzerne
1 Baumarktkette
1 Konsumgüterhersteller

Was die FSF gern vergisst, ist, dass viele Unternehmen eigene Software verwenden, die bei einem Wechsel des Betriebssystems meist komplett neu geschrieben werden müsste. Bei welchen Unternehmen wäre das wohl der Fall?
Finanzdienstleister : Komplett neues Sicherheitssystem
Pharmakonzern: Da wird's wohl Software geben, von der ich nur träumen kann. ^^

Das macht schon mal weiter 5 Unternehmen.

Für welche Unternehmen wäre ein Umstieg zu Linux jetzt vielleicht noch möglich, aber äußerst unbequem?
Die Technologiehersteller. So lange der Markanteil so bleibt, wie er ist, werden die den Teufel tun, und auf Linux setzen, wenn sie mit der Endkundenbetreung beschäftigt sind.
IBM bietet Linux, also lassen wir das außen vor, Cisco könnte wohl auch gut umstellen, also fliegen die auch raus.Dann landen wir bei:
Intel + HP
Nochmal 2.

In geringerem Maße wäre es für alle Unternehmen unbequem nur noch auf Linux zu setzen, da z.B. die komplette Marketingabteilung auf die Adobe Suite angewiesen ist. Und bei den meisten großen Unternehmen ist die nicht ausgegliedert, sondern in House. Das vernachlässigen wir aber dann mal, weil es dann langsam abwegig wird.

Was ist das Ergebnis?
Von 30 Unternehmen, haben wir:
3 für die eine Umstellung unmöglich sein dürfte.
5 für die sich die Umstellung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht rechnen würde
2 für die eine Umstellung unbequem wäre.

Landen wir bei ingesamt 10 Firmen, bei denen eine Umstellung auch bei Umstellwillen unwahrscheinlich bis unmöglich ist.
Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass in den Top500 der Anteil an im Kreativbereich angesiedelten Unternehmen wohl wesentlich höher sein wird, als die 3% im Dow(es werden ja wohl mehr als 15 sein.), dann kann ich echt nicht nachvollziehen, wie du behaupten kannst, dass sich für die Top 500 generell der Umstieg rechnet.
 
dgschrei schrieb:
...
Boeing: Die kriegen ihre CAD Software aller Wahrscheinlichkeit nach nicht unter Linux zum Laufen.
...
Welche CAD-Software solls denn sein? von den Mediengestalter-CAD-Programmen läuft zwar nur eines der drei, nämlich Maya, drauf, aber das ist dummerweise gleich so ziemlich das beste Modellingwerkzeug - ich glaube aber eher, dass Boeing sehr komplexe Luftsimulationen und Belastungssimulatzionen wichtiger nimmt, als reines CAD-Modelling und diese Sachen laufen auf HPC-Rechnern die mit absoluter Sicherheit weder von Windows noch von mac OS X verwaltet werden - welches unixoide System es auch sein wird, es wird ein unixoides System sein. Schonmal bei den Space-Shuttle-Missionen Computermmonitore angekuckt, die nicht ins große Terminalpaneel eingearbeitet sind? Da steht nicht aus Spaß das Logo von Sun Microsystems drauf. ;)

Boeing hat doch ein bisschen andere Anforderungen an Simulationssoftware, als ein Architekturstudent mit AutoCAD.
 
ich will gerade sagen, besonders in der industrie, d.h. schwerindustrie werden stark angepasste und anpassbare systeme verlang, die auf bestimmte bereiche zugeschnitten sind. hier wird man wohl zu 95% auf unix-basierende systeme stoßen, die also alle auf freeware basieren.
 
http://www.tecchannel.de/sicherheit/spam/401638/report_viren_unter_linux/index2.html
Ergänzung ()

Es gibt ein einfaches Prinzip:
Arbeiter und Arbeit schaffen den Mehrwert.
Dieser Mehrwert wird mit Geld belohnt.
Kommt dies nicht zustande, gerät das ganze System ins schwanken.
Immer. Die goldene Regel des KAPITALisumus

Stellt euch vor es gäbe überall freiwillige Klempner.
Wer würde dann noch zu einer Firma gehn?
Ergänzung ()

Zudem ist es ein mythos dass nur Linux Superduper speziell angepasst werden kann:
M$ erlaubt es in genau so großem umfang.
 
Ja - nur dass OpenSource Schreiber sich nicht so viel der Responsabilität stellen müssen...
 
Ergänzung vom 31.08.2009 23:34 Uhr: Zudem ist es ein mythos dass nur Linux Superduper speziell angepasst werden kann:
M$ erlaubt es in genau so großem umfang.
in was für einem umfang? man darf an ein paar APIs, mehr auch nicht. einem vergleich zu OFFENER software kann das doch nicht standhalten^^
 
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