Führer Kim Jong Il ist tot - Nordkorea

An sich gibt es viele Veränderungen in Nordkorea.
Es gibt z.B. seit einiger Zeit Märkte, und Bauern dürfen ihre Waren da anbieten.

Man arrangiert sich auch mit den Hilfslieferungen aus China und Russland, eine Selbstversorgung ist ausgeschlossen da die Landwirtschaft in Nordkorea nicht viel her gibt.

Aber ein wirklicher Wandel wird aus bleiben, was zu viel Freiheit bringt sieht man am arabischen Frühling.
Alle Neuerungen sind nur unter Vorbehalt und könnten von jetzt auf gleich wieder verschwinden.

Ein wirklicher Wandel wird erst geschehen wenn in China ein Wandel statt findet.
Auf kurz oder lang wird dieser Wandel kommen.
 
verstehe es einfach nicht. die aliierten haetten solange weitermachen müssen, bis eine klare entscheidung faellt...60 jahre krieg und es wird kein ende haben
 
landwirtschaft in nordkorea gibt nicht viel her, weil die landwirtschaftliche fläche im vergleich zur größes des landes recht bescheiden ist. ein paar gröbere naturkatastrofen wie in den letzten jahren, und die mini-landwirtschaft ist gleich am boden.

wandel in china? wozu?
 
Sieh dir die Revolutionen mal genau an.
Und? In anderen Ländern mit ähnlichen Umständen gab es trotzdem Revolutionen und Aufstände.

Auf kurz oder lang wird dieser Wandel kommen.
Das weiß man nicht und wie stellst du dir die Konsequenzen dessen vor? So wie in der UDSSR bzw. den Nachfolgerstaaten?

Ich will mal jetzt die Prognose treffen: Gibt es einen "Wandel" in China, dann sterben in den ersten Jahren 100 Millionen Menschen (wenn nicht mehr)!
 
Helios co. schrieb:
Und? In anderen Ländern mit ähnlichen Umständen gab es trotzdem Revolutionen und Aufstände.

Sorry aber es gibt KEIN vergleichbares Land wie Nordkorea.


Helios co. schrieb:
Ich will mal jetzt die Prognose treffen: Gibt es einen "Wandel" in China, dann sterben in den ersten Jahren 100 Millionen Menschen (wenn nicht mehr)!

In China brennt es allen allen ecken die allgemeine Unzufriedenheit nimmt zu.
Noch sind es kleinere Brände und das vertrauen der Menschen gegenüber der Regierung ist vorhanden.
Dies wird aber mit der Zeit schwinden, die Korruption und die Gier sind bereits die grössten Probleme und sie werden noch grösser.
Die westlichen Mächte könnten von jetzt auf gleich in China das Licht aus machen.
Die Wirtschaftskrise hat gezeigt wie fragil das System ist.
Ist aber hier nicht Thema.
 
westliche mächte und licht ausmachen in china? ist das nicht ein wenig weit hergeholt?

welche von en in frage kommenden westlichen "mächten" hat nicht selber mit der einen oder anderen krise zu kämpfen? die unzufriedenheit wächst an allen ecken & enden. die wirtschaftskrise hat gezeigt, wie fragil das system ist. und ja, die gier ist ein problem. auch bei den (nicht) genannten westlichen mächten. bringt kapitalismus so mit sich.

die mercedes, die zu dieser beerdigung fuhren, haben hier bei uns die eine oder andere stunde arbeitszeit belegt.
 
Ja wurden aber über Umwege ins Land gebracht, kein seriöses Unternehmen dieser Welt möchte mit so einem System zu tun haben.
Aber über Russland und China lässt sich alles besorgen.

Solange China Exportabhängig ist, sind sie anfällig.
Sieh dir die folgen der Firmenpleiten in China an, die durch die Krise entstanden sind.
Es war mal die Rede von Strafzollen auf Chinesische Produkte.
Es gibt genug Länder die sich als Werkbank westlicher Länder anbieten.
Nicht umsonst versucht China so viel Technologien und Ressourcen zu binden.
Nicht umsonst investiert man ins Militär um diese auch zu verteidigen.

An welcher Grenze gilt eigentlich noch der Schiessbefehl fürs eigene Volk?
 
ich habe keine ahnung, wer nicht nach nordkorea liefert. aber irgendwann wurden diese autos gebaut. möglicherweise in genau der konfiguration, wie sie dort fahren, weil genau so bestellt (möglicherweise auch über umwege). wäre aber nichts ungewöhnliches. zu zeiten des kalten krieges wurden solche geschäfte masssenhaft getätigt.

wieviele firmen wurden bei den westlichen mächten abgebaut und z.b. ins reich der mitte verlagert, weil größere profite winken? kämpft man jetzt u. a. deshalb mit ausufernder arbeitslosigkeit in weiten teilen des westens.

den tag möcht ich erleben, an dem es nicht made in china hier zu kaufen gibt. wer wird da zuerst auf den barikaden stehen? die chinesichen arbeiter, die dann für denn binnenmarkt produzieren müssen, oder die einheimischen konsumenten, die auf erschwingliche ware verzichten müssen. da nützt es wenig, das andere länder mit den hufen scharren. eine noch nicht vorhandene fabrik kann nur virtuelles produzieren.

außer china investieren noch zwei, drei andere länder ins militär.

auch arbeiten nord- und südkorea teilweise wirtschaftlich zusammen. irgendwie eine sonderwirtschaftszone (oder ähnliches). profitieren beide seiten davon.

das problem ist zu komplex als das man es mit - die sind alle doof dort, oder das land ist scheiße, oder das bildungssystem ist mist - abtun kann.

die (nord)koreaner haben ihre erfahrungen mit den usa gemacht, das vereinbarung mit den usa nicht das papier wert sind, auf das sie geschrieben werden.
 
Natürlich ist das Problem zu komplex aber es gibt ein Luxus Embargo gegen Nordkorea.
Die Nordkoreanische Industrie liegt am Boden, ich wüsste nicht was die noch exportieren wollen.(das Exportvolumen ist sehr gering)
Die Sanktionen sind im ganzen Land zu spüren.
Die Industrie liegt am Boden, Benzin und Strom sind Mangelware.
Nordkoreanische Strassen sind ein Traum immer schön leer.

Und nichts spricht gegen Produktionsstädten in Indien, oder anderen dritte Welt Länder.
Vor China war es Japan, es wird immer einen geben der es für weniger macht.
 
Die westlichen Mächte könnten von jetzt auf gleich in China das Licht aus machen.

Das ist schlicht falsch. Zum einen konzentrieren sich die Chinesen massiv darauf den Binnenmarkt auszubauen. Zum anderen profitieren die Westmächte mehr von China als China von uns. Wir wollen in den Markt exportieren, die Chinesen wollen auf lange Sicht aber nicht mehr in unsere Märkte exportieren.

Ein kleines Beispiel: Sollte China beschließen keine deutschen Waren mehr zu importieren, ist der deutsche Export amPopo und damit Millionen Arbeitsplätze. Der Rattenschwanz des ganzen würde Deutschland in die Steinzeit katapultieren!


Sorry aber es gibt KEIN vergleichbares Land wie Nordkorea.
Es gibt durchaus vergleichbare Länder. Die ganzen afrikanischen Hardcoredikaturen sind durchaus vergleichbar, nur dass hier die Diktatoren nichts für das Land tun, nicht einmal aus militärischer Sicht. Repressalien laufen genauso ab und auch der Personenkult wird ähnlich ausgeübt. Der Unterschied ist, dass sich hier (also in den afrikanischen Hardcorediktaturen) die Diktatoren nie lange genug halten um eine Dynastie aufzubauen, so wie es inzischen in NK der Fall ist.

Daher nochmals die Frage: Warum rebelliert nicht die Armee, wenn doch die große Masse gegen das System ist. Es findet sich stets eine Gruppe von Generälen die gegen den Führer ist (siehe die Hitlerattentate), warum aber nicht in NK?

Vor China war es Japan, es wird immer einen geben der es für weniger macht.
Falsch gedacht fürchte ich: Es wachsen stets die Dimensionen. Du musst die Wirtschaftskraft oder Produktionsleistung stets in Betracht ziehen (heute produziert eine Person so viel, wie vor 20 Jahren 4 Personen produziert haben).

In Japan wurde viel investiert, ja, aber die gesamte Produktionsmenge war sehr viel geringer und ist seit dem massiv gewachsen. Daher braucht man einen großen Markt, wie beispielsweise China, um heute Gewinne zu machen (aus westlicher Sicht). D.h. man kann nicht einfach wo anders billiger produzieren lassen, man kann auch nicht mehr so einfach einen Markt dicht machen oder ihn boykottieren.

Man würde nie ein Land wie Russland, Indien oder China boykottieren, weil die Konsequenzen (für sich selbst) verheerend wären. Da braucht man sich auch nichts vorzumachen! Solche Maßnahmen werden stets gegen kleine Länder ausgeübt (Iran, Irak, NK, Kuba und einige mehr).
 
Zuletzt bearbeitet:
Was wiederum zeigt dass die grosse "zivilisierten" Staaten auch nix weiter als nen paar Strassenschläger sind. Wenn man sich mit nem anderen Land anlegt sucht man Opfer, aber bloss keine Gegner die einem selber dann eins auf die Mütze geben würden.
Gegen Nordkorea wird gut Stimmung gemacht, aber wann hat ein westlicher Politker öffentlich und in Anwesenheit der Presse direkt gegen China die Hand erhoben und gedroht?
 
Eigentlich kann man doch kurz und bündig sagen: In NK hat Disziplin und Ordnung ein höheres Gewicht als im Westen. Darum auch die Trauer. Überall hängt ein Bild des Führers. Ob zu Hause, in der Schule, auf der Strasse, in Läden.. die fühlen sich eben wie verwandt.

Und wir im WEsten haben alle viel zu viel Freiheit. Wir versauen unser Leben und sind zu sehr verwöhnt, dass wir anfangen zu weinen wenn wir 1 Tag länger arbeiten müssen. Sowas kennt man in NK bestimmt nicht. Für ein halbes Kilo Brot wird gearbeitet, bis man nicht mehr kann. Diese Disziplin fehlt im Westen leider. Ich wette wir würden im Kriegsfall gegen Nordkorea eher die Flinte ins Korn werfen als das Vaterland zu verteidigen. Wir sind alle zu verwöhnt und zu frei. Wir sind pussys.
 
Davon kannste jedenfalls mal ausgehen.
Generell is die Diskussion eigentlich überflüssig. Das sidn so verschiedene Welten und der "goldene" Westen taugt im Grunde ja zum Schulden machen und für ne elitäre Oberschicht um sich zu bereichern... womit wir am Ende schon wieder nedd so viel anders sind. 95 % der Bevölkerung kann sich den Ar... aufreissen damit ein paar wenigen richtig gut geht...

Nur bildet sich der Westen ein die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und perfekt zu sein und so viel wie möglich sich selber anzupassen damit mans wirtschaftlich auch noch ausschlachten kann....
 
HansAn -
Im Kriegsfall gegen Nordkorea würden wir gewinnen weil NK nicht in der Lage ist seine Soldaten ausreichend zu ernähren (haha, schönes halbes kilo brot!) und denen aufm halben weg der sprit ausbleibt ;)

Und ich bin lieber verwöhnt und frei als ein Untertan einer brutalen Diktatur eines bescheurten Despoten wo ich hungern kann, aber dafür ja soooo tolle Disziplin erfahren kann...
 
HansAn schrieb:
Eigentlich kann man doch kurz und bündig sagen: In NK hat Disziplin und Ordnung ein höheres Gewicht als im Westen. Darum auch die Trauer. Überall hängt ein Bild des Führers. Ob zu Hause, in der Schule, auf der Strasse, in Läden.. die fühlen sich eben wie verwandt.

Na dann kennst du wohl den Srafkatalog nicht.
Wenn du kein Bild vom grossen Führer aufgehängt hast machst du dich strafbar.
Und wenn du ein Bild verschandelst (Fisch in Zeitung mit Führer Bild, oder auf die Zeitung setzen z.B.) dann machst du dich auch strafbar.
Und wie schon einmal erwähnt sind Strafen sehr drakonisch in Nordkorea, da gibt es keine Kuscheljustiz.

Und wer will schon ein Bild von der Merkel überall sehen, wir würden aussterben so ungeil ist das.

HansAn schrieb:
Und wir im WEsten haben alle viel zu viel Freiheit. Wir versauen unser Leben und sind zu sehr verwöhnt, dass wir anfangen zu weinen wenn wir 1 Tag länger arbeiten müssen. Sowas kennt man in NK bestimmt nicht. Für ein halbes Kilo Brot wird gearbeitet, bis man nicht mehr kann. Diese Disziplin fehlt im Westen leider. Ich wette wir würden im Kriegsfall gegen Nordkorea eher die Flinte ins Korn werfen als das Vaterland zu verteidigen. Wir sind alle zu verwöhnt und zu frei. Wir sind pussys.

Das Jammern auf höchstem Niveau ist schon etwas nervig aber so ist das eben nun mal wenn jeder seine Meinung äussern darf.
 
buzz89 schrieb:
Und wer will schon ein Bild von der Merkel überall sehen, wir würden aussterben so ungeil ist das.

Die Brücken und Schienen wären voll von Blumen :D

buzz89 schrieb:
Das Jammern auf höchstem Niveau ist schon etwas nervig aber so ist das eben nun mal wenn jeder seine Meinung äussern darf.
Vielleicht haben wir zu viel Demokratie? Wir jammern ja schon, dass wir wenig zu sagen haben, aber sind trotzdem verwöhnt. Irgendwie fehlt die Symbolfigur in einem Staat. Jemand der den Ton angibt, gleichzeitig aber nicht Führer ist. Etwa so wie ein Coach. Doch wer würde auf den hören? :) Nicht mal heute interessiert sich die Hälfte der Jugend für Politik. Nicht um sonst sagt man, dass die Jugend verblödet. Games, Pornos, Kriminalität, Drogen braucht die Jugend sonst ist man uncool.

Ich würde sie gerne mal ein Jahr nach NK schicken. Dort würden sie knall hart erzogen und nicht mehr jammern wenn youporn mal zu langsam lädt oder der Kumpel keine Drogen bei sich hat oder die alte Oma auf der Strasse ihre Handtasche verteidigen konnte. Guckt mal die Städte an. Voll von Graffitis. Wer findet denn diesen Schrott geil? Diese Leute haben doch alle Peitschenhiebe bis zum Umfallen verdient. DISZIPLIN!!!! Das ist den Meisten unbekannt.
 
Wir können also davon ausgehen, dass du eine sehr "disziplinierte" erziehung erfahren konntest HansAn?

Und ich weiß ja nicht in welcher Ecke du aufgewachsen bist, aber ich habe meine Jugend eigentlich prima ohne youporn, raub und drogen verbracht, genau wie alle Altersgenossen die ich kenne ;)

Wie stellst Du dir denn den "Führer" vor, welcher uns coacht?
Ein großer Weise? Gnädig, allwissend und uns zu einem Reich führend, in dem die Sonne immer scheint?
 
HansAn schrieb:
Ich würde sie gerne mal ein Jahr nach NK schicken. Dort würden sie knall hart erzogen und nicht mehr jammern wenn youporn mal zu langsam lädt oder der Kumpel keine Drogen bei sich hat oder die alte Oma auf der Strasse ihre Handtasche verteidigen konnte. Guckt mal die Städte an. Voll von Graffitis. Wer findet denn diesen Schrott geil? Diese Leute haben doch alle Peitschenhiebe bis zum Umfallen verdient. DISZIPLIN!!!! Das ist den Meisten unbekannt.

wie waere es, wenn du nach nordkorea auswanderst. was meinst du, wie schnell du wieder hier bist.
 
Eine Monarchie a la GB. Aber die queen sagt viel zu wenig. Sie ist auch viel zu schwach dafür. Sie sollte viel mehr sagen statt ihr Leben im unendlichen Geld und Gold geniessen.

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Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube die Diskussion hier wird ein wenig zu persönlich.

Eine konstitutionelle/parlamentarische Monarchie ist sicherlich auch nicht der Schlüssel zu einem stabilen Staat. Es ist jedoch bemerkenswert, dass es fast nur Extreme gibt: Entweder Diktatur, oder Demokratie, in der nichts weiter geht - was am fehlenden Interesse des Volkes z.T. auch liegt.

Ich denke, wenn sich das Volk selbst mehr interessieren würde (hier in Mitteleuropa), gäbe es auch 'engagiertere' Parteien, die die Interessen wesentlich besser vertreten würden, IMHO(!)

Nordkorea wird jetzt jedenfalls noch in der Diktatur bleiben, ich denke trotz des - oftmals als solchen titulierten - zu frühen Todes wird der Übergang der Macht mehr oder minder reibungslos verlaufen. Und wer keinen Respekt zollt, der wird sowieso hingerichtet.
 
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